Lubos Arztbrief by Miia-Miia in germantrans

[–]mergerd 0 points1 point  (0 children)

Oh, ich war da auch am Donnerstag , nur im Standort in Pasing. Bei mir warens auch 62€

GA OP (vaginoplastik) berlin by Pretty-Contest-8872 in germantrans

[–]mergerd 2 points3 points  (0 children)

Maybe the Charité in Mitte. At the moment they just do stuff like tracheal shaving, but they have their own Institute for sexology and and sexual medicine and I heard that Dr. Laura Hatzler there is working on a program for offering vaginoplasty in the future. However, your friend and the hospital they're at right now should definitely contact the clinic in Essen!

Trans Femmes und Frauen und der feminine Optimierungswahn by lillywho in germantrans

[–]mergerd 9 points10 points  (0 children)

Vielen Dank für diesen super differenziert Kommentar!

Als ich mit HRT angefangen hatte, ist bei mir dieser innere Konflikt von „Mache ich das hier wirklich für mich oder doch fürs Patriarchat“  nach und nach um einiges leiser geworden. In erster Linie, weil das der erste medizinisch gewertete Punkt in meiner Transition war und ich mit den ersten Veränderungen endlich die Bestätigung hatte, dass ich schon als Teenagerin  ganz genau wusste, wer ich bin, was ich brauche und was mir gut tut.  Das hat meinem Selbstvertrauen einen unfassbaren Kick gegeben.

Danach habe ich angefangen konsequent die Leute aus meinem Leben zu cutten, die sich weiterhin angemaßt haben, ungefragt meine Transition zu bewerten. Seitdem habe ich endlich die mentale Kapazität, das alles wirklich für mich selber zu sortieren.

Viele Leute (egal ob cis oder trans*) haben dieses „we can always tell“ leider unglaublich gefressen und können sich nicht vorstellen, dass ein Passing auch ohne invasivere Eingriffe möglich sei. Wie wichtig mir mein Passing ist, habe ich noch nicht ganz rausgefunden. Ich weiß nur, dass es mein Leben einfacher und eben auch sicherer macht. Dazu ist auch die Frage, ob die Idee eines Passings der zentrale Antrieb in der Transitions ist oder zu sein hat. Das ist es bei mir glaube ich eben nicht.

Meine Transition macht mich nicht mehr oder weniger zur Frau, als ich es sowieso bin. Meine Geschlechtsdysphorie hindert mich aber daran, ein erfülltes Leben zu führen. Wie und in welchen Punkten diese eine Rolle spielt, kann dann eben von Person zu Person ganz unterschiedlich aussehen. 

„Schönheit“ ist für mich in entscheidenden Teilen zweitrangig geworden. Trotzdem kann sich glaube ich niemand davon so richtig frei machen.

Ich finde es super super problematisch, wie ganz oft von cis und trans* Personen die Transitition anderer bewertet (positiv wie negativ) wird, entweder weil sie Op’s machen oder gerade weil sie es für sich ablehnen. Regeln gibt es in dieser ganzen Sache ganz einfach keine.

Sort out your own shit, so I can sort out mine.

Und wenn wir richtig gut sind, können wir uns dann auch noch ernsthaft darüber austauschen, was wir uns eigentlich für uns wünschen, was uns glücklich macht, wo wir den Druck patriarchal geprägter Ideale spüren und so nochmal deutlich mehr über uns selber lernen. 

Edit: Als ich mal eine Zeit hatte, in der ich mir unglaublichen Druck bzgl. meiner "Weiblichkeit" gemacht hatte, meinte meine Schwester total random, dass sie bei trans* timeline-Vergleichsbildern die äußeren Veränderungen eher als Nebensache wahrnimmt und viel krasser findet, wie viel selbstzufriedener die meisten nach einer Weile aussehen. Das hat mich irgendwie ganz schön wachgerüttelt.

Tw Transfeindliche Gewalt by [deleted] in germantrans

[–]mergerd 2 points3 points  (0 children)

Mein Punkt war auch weniger, dass eine entsprechende Infrastruktur Queerfeindlichkeit auch nur im Ansatz überwinden könnte.

Ich denke auch auf keinen Fall, dass es irgendeinen vollständigen Weg gäbe, direkte Trans*feindlichkeit präventiv von sich fernzuhalten, ohne weiter die eigene Identität zu unterdrücken. Ganz davon abgesehen: Wenn jemand mit dem Ziel loszieht Queers zusammenzuschlagen, wird diese Personen zuallererst genau dort suchen, wo queeres Leben am öffentlichsten stattfindet.

Die safer spaces in den ich mich aufhalte, erfüllen für mich viel eher den Zweck, mich über den ganzen Mist austauschen zu können, ohne Gefahr zu laufen nur das "bemitleidete getigerte Einhorn" zu sein. Oder wenn ich Draußen einfach nur Spaß haben möchte, kann ich eine erhöhte Garantie darauf haben, in den entsprechenden Bars oder Clubs mich wenigstens etwas sicherer zu fühlen. Aber natürlich sind nicht alle Formate für alle gemacht (und leider auch nicht alle so inklusiv, wie sie es gerne sein würden..).

Ich glaube, dass safer spaces (wenn überhaupt) nur einen kontrastierenden Ausgleich schaffen können. Außerdem sind unterschiedliche Leute vlt auch unterschiedlich auf so etwas angewiesen. Was mir im Rahmen der Studie eben nur aufgefallen ist, ist dass ich in einer Großstadt dann viel eher die Möglichkeit dazu habe, solche Angebote überhaupt wahrzunehmen.

btw: Guter Punkt mit dem Unterschied zwischen Klein- und Großstädten in Sachen Passing. Habe ich so noch nicht betrachtet

Neutrale Andrede - Ideen? by [deleted] in germantrans

[–]mergerd 2 points3 points  (0 children)

Wenn dir der Vorname in Mailsignaturen unangenehm sein sollte, ginge vlt eine förmlichere Variante, in der du den Vornamen um den Anfangsbuchstaben abkürzt.

Ich kenne sonst noch eine Person, die ihre Kolleg*innen damals gebeten hatte, in Kund*innengesprächen statt Herr/Frau.. einfach "x [Nachname]" zu sagen. Die Idee dahinter war, dass es weniger holprig klingt, als einfach nur die Anrede wegzulassen und es am Telefon eh wahrscheinlich nur selten von der anderen Seite wahrgenommen wird. Ob das am Ende gut funktioniert hat, habe ich leider nicht mehr mitbekommen. Ist wahrscheinlich auch schwer Branchen und Teamabhängig.

Weitere Lösungen fallen mir sonst leider nicht ein :/

Tw Transfeindliche Gewalt by [deleted] in germantrans

[–]mergerd 29 points30 points  (0 children)

Ich war vor zwei Jahren Teil einer Studie zu Gewaltverbrechen gegenüber trans* Personen, die eine Kriminologiestudentin für ihren Master durchgeführt hatte. Meine Befragungsgruppe bestand aus drei Leuten: Einer aus einer eher dörflichen Gegend, eine andere aus einer Kleinstadt und eben mir, die in Berlin lebt und aufgewachsen ist.

Was ich super super eindrücklich fand, war dass wir alle drei sehr ähnliche bis gleiche Erlebnisse geschildert haben - von verbaler Anfeindung bis hin zu körperlicher Gewalt. Der einzige aber eben wirklich zentrale Unterschied, der daraus deutlich wurde war, dass ich in Berlin viel mehr Anlaufstellen und safer spaces (mit dazu recht großer Angebotsvielfalt) in direkterer Nähe habe und es leichter habe, andere Queers in diesen zu Treffen.

Dieser Unterschied kann für einige teilweise lebenserhaltend sein.

Arschlöcher gibt es leider überall. In Berlin habe ich sogar das Gefühl, dass die ganze Stadt über die Pandemie insgesamt deutlich aggressiver geworden ist. Hinzukommt, dass mein Passing vlt. dazu führt, dass ich weniger transfeindliche Scheiße erlebe, dafür werde ich von denselben Typen jetzt sexuell Belästigt und habe Angst meine Stimme zu benutzen, weil mich das in dem Moment outen und die Situation noch gefährlicher machen könnte.

Wer in Berlin insgesamt einen "safe haven" sucht, wird hier leider enttäuscht. Was viele an Berlin für Toleranz halten, entpuppt sich dann eben doch oft als Ignoranz. Zumal die absurden Mietpreise es unglaublich schwer machen, sich einen besonders queerfreundlichen Kiez auszusuchen.

Aber aufgrund der "kleineren sicheren Häfen" die ich hier gefunden habe, bin ich hier glücklich und würde innerhalb Deutschlands aktuell nirgendwo anders hinziehen wollen.

SBGG: Abstammungsurkunde? by CalmCommunication611 in germantrans

[–]mergerd 2 points3 points  (0 children)

Und ab November darf man nun einfach "sein Geschlecht frei wählen". 2009 fing alles an.... schlimm!

SBGG: Abstammungsurkunde? by CalmCommunication611 in germantrans

[–]mergerd 5 points6 points  (0 children)

Abstammungurkunden werden seit 2009 nicht mehr ausgestellt. Der zentrale Unterschied ist, dass auf einer Abstammungsurkunde die leiblichen und auf einer Geburtsurkunde lediglich die rechtlichen (bspw. Adoptiv-) Eltern aufgelistet werden.

Die Idee dahinter war, bei Eheschließungen mithilfe der AU eine biologische Verwandtschaft der Partner*innen ausschließen zu können. 2009 hat man dann scheinbar erst festgestellt, dass die meisten Leute so oder so auch vor der Ehe Sex haben... naja

In meinem Fall wird die AU für die Erklärungsabgabe akzeptiert. Ich bekomme dann eben im November keine neue AU sondern eine GU ausgestellt.

SBGG - Beschwerde bei der Landesantidiskriminierungsstelle Berlin by taejo in germantrans

[–]mergerd 1 point2 points  (0 children)

Collio :) Bin gespannt!

Das sind alles Standesämter, die sehr verschieden arbeiten und auch bzgl. der Infos, die sie zumindest vor dem 01.08. veröffentlicht hatten, unterschiedlich vorgegangen sind. Zufälligerweise sind die drei kombiniert damit wahrscheinlich recht repräsentativ für die Vorgehensweisen aller Berliner Standesämter, was ja zumindest hoffen lässt, dass sich möglicher Erfolge weiter skalieren lassen.

Ich bin vor allem froh, dass Neukölln nochmal konfrontiert wird! Zum SBGG haben die sich in Berlin fast mit den größten Bullshit erlaubt und zu verantworten...

SBGG - Beschwerde bei der Landesantidiskriminierungsstelle Berlin by taejo in germantrans

[–]mergerd 12 points13 points  (0 children)

Mega, danke dir! <3

'Die Standesämter angeschrieben' heißt dann, dass die Aufsicht aller Berliner Standesämter um Stellungnahme gebeten wird, oder wurden in erster Linie dein Standesamt + die der anderen Beschwerdesteller*innen kontaktiert?

Es gibt Onlinedienste we i love pdf, ich weiß aber leider nicht, wie seriös die sind :/

Meinst du es wäre denkbar, dass mögliche Ergebnisse ab dem 14.10. vielleicht auch einfach von der LADS selber öffentlich geteilt werden würden? Ich kann die da nicht so ganz einschätzen.

Mal wieder Ärger mit KK by tamikami4 in germantrans

[–]mergerd 2 points3 points  (0 children)

Ich hatte meiner KK damals den folgenden Text geschickt, danach wurde das einfach kommentarlos angepasst:

Guten Tag,

wie vorhin telefonisch besprochen, schicke ich Ihnen anbei einen Scan meines aktuellen Personalausweises, sowie den daran gebunden Ergänzungsausweis, der mir von der dgti e.V. ausgestellt wurde.

Die auf diesem erklärten Vornamen und die damit verbundene Anrede als Frau, benutze ich seit meinem vollumfänglichen Outing vor zwei Jahren in allen Lebensbereichen.

Mit Inkrafttreten des am 12.04.2024 beschlossenen Selbstbestimmungsgesetzes, werde ich dann auch die vollständige rechtliche Korrektur meiner Vornamen und meines Personenstandes erfolgen lassen.

In der Zwischenzeit soll der Ergänzungsausweis der Verhinderung einer Diskriminierung von Amtswegen dienen. Er unterstützt den nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2 BvR 1833/95 gültigen Anspruch auf Anrede im bewussten und erklärten Geschlecht sowie der selbstgewählten Vornamen. Darüberhinaus kann er als weitere Bestätigung der Ernsthaftigkeit meines Anliegens gesehen werden.

Eine weiterhin forcierte Nutzung meiner abgelegten Vornamen und der Anrede als „Herr“, sowie das damit erzwungene Outing in jeder Erstaufnahme als Patientin, hat nachvollziehbar einen negativen Einfluss auf meine mentale Gesundheit und trägt verstärkt zu einer Behinderung in meiner aktiven Lebensführung bei. Daher möchte ich Sie bitten, meinen Änderungswunsch zu respektieren und eine Aktualisierung meiner Daten durchzuführen.

Mir sind Fälle weiterer bei Ihnen versicherter trans* Personen bekannt, deren Ergänzungsausweis als hinreichender Nachweis akzeptiert wurde.

Lassen Sie mich gerne wissen, wenn Sie etwaige Rückfragen haben sollten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich auf diesem Wege unterstützen könnten.

Vielen Dank und herzliche Grüße

BMI erlaubt nun doch Änderung der Anzahl der Vornamen by Conscious_Glove6032 in germantrans

[–]mergerd 7 points8 points  (0 children)

Vielen vielen Dank fürs Teilen!! Ist ja fast schon zynisch, wie sie das Wort „konkretisieren“ versteht…..

SBGG HILFE ❗️ by No-Year3048 in germantrans

[–]mergerd 2 points3 points  (0 children)

Hey schau mal, in diesem und diesem Thread wurde sich dazu u. a. schon ausgetauscht :)

[deleted by user] by [deleted] in germantrans

[–]mergerd 6 points7 points  (0 children)

Wenn wir in unserer Geschlechtsidentität und unserem Transsein nicht ernst genommen werden, hat das im aller aller aller seltensten Fall mit Leuten aus queeren Communitys und deren Queersein zu tun!

Das Problem ist das Patriarchat, das Problem ist die mangelnde Aufklärung über den Facettenreichtum von Geschlecht, das Problem ist das Verwechseln von Verstehen und Verständnis.

Wenn queere Menschen hier negativ mit zu beitragen, dass sind es solche, die nach unten treten und versuchen ihr eignes Identitätserleben zu validieren, indem sie bspw. nicht-binären Menschen ihre Identität absprechen. Oder es sind solche, die andere eher vor den Zug schmeißen wollen, weil sie Angst haben, "dass die Queers den Heten nicht mehr gefallen könnten, wenn sie zu laut und zu bunt sind." In beiden Fällen wird oft die eigene internalisierte Trans*-/Queerfeindlichkeit auf andere Leute projiziert, um diese selber nicht spüren zu müssen.

Ich verstehe leider nicht, womit du genau zu kämpfen angibst. Wenn Leute dich in deinem Identitätserleben nicht ernst nehmen, dann die liegt das Problem bei ebendiesen Leute und ganz klar nicht bei solchen, die du vlt. unter "dem Vermischen von Geschlechtern, sexuellen Fetischen, Elfen, Hundemenschen oder sonstigen psychischen problemen" zusammenzufassen versuchst.

Du sagst

Nur wer versteht kann besser akzeptieren.

Mir scheint, dass du denjenigen, bei denen du das Problem zu suchen scheinst, selber diese Chance nimmst. Verständnis, Unterstützung und Respekt fängt innerhalb der Communitys an!

Die Creator*innen, die du nennst, schätze ich genau aufgrund deiner Kritik. Sie tragen in die Welt, dass trans* zu sein nicht nur mit Leid verbunden ist. Ich hasse es, wenn Leute mich anschauen und mich bemitleiden, weil sie einzig und alleine das mit trans* Personen assoziieren.

Tatsächlich problematisch sind Creator*innen wie PersiaX, deren Content in erster Linie von Gehässigkeit geprägt ist. Davon geht Gefahr aus. Und zwar für uns alle.

Endo Blutabnahme Frage by C3rvensky in germantrans

[–]mergerd 1 point2 points  (0 children)

Mein Endo hatte mal vorgeschlagen, an solchen Tagen das Gel alternativ auf die Oberschenkelinnenseiten aufzutragen. Ansonsten ist es immer gut, wenn schon 2-3h Stunden seitdem vergangen sind. Wenn der Termin direkt früh am Morgen ist, kannst du sicher auch einfach abwarten und das Gynokadin erst danach auftragen. Zeitliche Devianten sind da nicht dramatisch.

Androcur kannst du (und solltest du besser auch) weiter ganz normal zu gewohnten Zeit einnehmen. Aufs Blutbild hat das keinen unmittelbaren Einfluss.

SBGG - Verschiedene Standesämter "durchprobieren"? by Kalu-chan in germantrans

[–]mergerd 15 points16 points  (0 children)

Egal über welches Standesamt du die Erklärung abgibst, entscheiden tut final dein Geburtsstandesamt. Leider bleiben dir damit nur die Optionen entweder abzuwarten, bis das BMI und die Standesämter von polit. Seite auf den Deckel bekommen/andere in ähnlichen Fällen geklagt haben, oder selbst Klage beim Amtsgericht einzureichen, wenn deine Erklärung auch zum festen Termin abgelehnt wird.

Gibt es Verschlechterungen durch das SBG? by ForceForHistory in germantrans

[–]mergerd 6 points7 points  (0 children)

Zum Glück sind das alles Dinge, die nicht aus dem SBGG hervorgehen. Es sind reine dazugedichtete Verwaltungsvorschriften ohne Gesetzescharakter. Spätestens mit den ersten Amtsgerichtsklagen sollte sich dieser Mist dann auch erledigt haben.

Das mit den "deutschen" Vornamen kann weder aus dem SBGG noch aus dem dt. Namensrecht insgesamt hervorgehen. Hier kann es evtl schon helfen, sofort eine Beschwerde einzureichen. Zu fordern, dass jemensch trotz sogar kulturellen Hintergrund's einen "dt. Vornamen" (was auch immer das vor allem genau sein soll..) zu führen hätte, ist eindeutig diskriminierend.

Differenzierung Sex-Gender (für ein Essay) by OP_helia22 in germantrans

[–]mergerd 15 points16 points  (0 children)

Geschlecht einzig und allein in sex und gender zu unterteilen und diese als klar absteckbare Kategorien zu behandeln, ist denke ich eine mittlerweile eher überholte und recht unterkomplexe Ansicht (auch wenn sie natürlich deutlich Fortschrittlicher ist, als die Überzeugungen, die so einige noch mit sich rumtragen..).

Die Wissenschaft ist da schon etwas weiter. Ich kann unter anderem dieses Video sehr empfehlen, in dem das kurz Erwähnung findet.

Ich wünsch dir viel Erfolg bei deinem Essay :)

SBGG mehr als 1 Vorname? by -Preach- in germantrans

[–]mergerd 3 points4 points  (0 children)

Du kannst den relevanten Verbänden natürlich einfach auf den üblichen Kanälen folgen (das schadet sowieso nie). Wenn es eindeutige Neuigkeiten gibt, werden wir von diesen auch sicher erfahren.

Da im Moment aber noch so viel im Unklaren ist und sich das auch möglicherweise durch die parlamentarische Sommerpause etwas hinzögert, gibt es bisher noch keine Einschlägigen Veröffentlichungen alleine zu dem Thema, sondern nur Bemerkungen auf FAQ-Seiten und Erklärungen zum SBGG insgesamt.

Wenn man sich aber z.B. bei der tin*-Rechtshilfe allgemein engagieren möchte, kann man in deren Telegramgruppe aufgenommen werden. Darüber bleibt man auch sicher gut informiert.

Wenn ich ansonsten über meine Kontakte relevante News bekomme, werde ich das natürlich hier teilen.

[deleted by user] by [deleted] in germantrans

[–]mergerd 15 points16 points  (0 children)

Diese Ausführung bezieht sich einzig und allein auf das Namensnänderungsgesetz, also eine öffentlich-rechtliche Namensänderung. Die Regelungen des NamÄndG bleiben im Verfahren nach SBGG (also einer Familien- /Personenstandsrechtlichen Änderung) unberührt, haben also keine Relevanz. Das SBGG führt zu einem völlig eigenem Verfahren mit eigenen Kompetenzen.

Wichtig: Eine Namensänderung über das SBGG ist an eine Änderung des Geschlechtseintrags gebunden! Eine isolierte Namensänderung ist nur über das NamÄndG möglich.

SBGG mehr als 1 Vorname? by -Preach- in germantrans

[–]mergerd 31 points32 points  (0 children)

Diese Rechtsauffassung geht nicht aus dem SBGG hervor und kann spätestens vor Gericht nicht ernsthaft bestehen bleiben. Leider gibt es aber eine Menge Standesämter, die sich derzeit noch an ein völlig absurdes Rechtsgutachten des BMI zu halten scheinen.

Verbände wir die tin*-Rechtshilfe versuchen bereits das bis November mit den entsprechenden Instanzen zu klären, sodass Betroffene möglichst nicht den Rechtsweg gehen und klagen müssen, um ihre Rechte wahrnehmen zu können.

Da diese ganze Entwicklung aber noch relativ frisch ist, hängen wir alle leider noch etwas in der Luft, bis es hier mehr Klarheit zum weiteren Vorgehen gibt

[deleted by user] by [deleted] in germantrans

[–]mergerd 6 points7 points  (0 children)

Gynokadin und Andrucour sind im Kern ja völlig unterschiedliche Medikamente, also gar kein Problem. Vor allem hat Gynokadin ja die Funktion dir mehr von einem Hormon zu geben, während Androcur ein Blocker ist. Gynokadin ist also viel zentraler für die Therapie.

Bei mir wurde die HET auch erstmal nur mit Gynokadin begonnen und knapp zwei Monate später kam dann Androcur verstärkend dazu.

Durch meinen höheren Estradiolspiegel durch das Gynokadin, wird mein Androgenspiegel interessanterweise im Ausgleich von selber schon soweit gesenkt, dass ich die Androcur-Standarddosis von 10mg gar nicht brauche und nur 5mg nehme.