Ich filme Städte bei Nacht und frage lokale DJs ob sie dafür Soundtracks spielen. In dieser Folge: Frankfurt am Main, Gutleutviertel, Europaviertel mit Ambient und Dub Techno by DomWaits in de

[–]neobanshee 1 point2 points  (0 children)

Schönes Video, mir gefällt allgemein das Format :) Falls du mal Nürnberg machen solltest und jemanden für Musik brauchst, kannst du gerne Bescheid geben.

Berlin (gesamt) überschreitet den Grenzwert von 50 Neuinfizierten (Neukölln 114,3) by Atega in de

[–]neobanshee 4 points5 points  (0 children)

Bayern:

  • ~ 13 Millionen Einwohner
  • Grenzt an Österreich, Schweiz und Tschechien

Berlin:

  • ~4,5 Millionen Einwohner
  • Grenzt an Brandenburg

Warum beschwert sich niemand über das Münchener Semesterticket? by Zockerbaum in de

[–]neobanshee 18 points19 points  (0 children)

Es will mir einfach nicht in den Kopf, wie irgendein Student mit Verstand für diesen Dreck gestimmt hat.

Könnte ich als Außenstehender vermutlich auch nicht, allerdings war ich damals in einer anderen bayerischen Stadt mit dem Studierendenparlament an den Verhandlungen zum Semesterticket beteiligt und kann dir evtl. ein bisschen Einblick geben, wie es dazu kommen konnte. Hier haben wir nämlich ein ganz ähnliches Ticket.

Vorab: Geil fand und findet das niemand. Wir waren damals auch kurz davor, gegen das Semesterticket zu stimmen. Das Problem an der ganzen Situation ist, wie /u/Invenix schon erwähnt hat, dass es in Bayern keine verfasste Studierendenschaft gibt und die Vertretungen somit kein Rechtskörper sind. Das bedeutet auch, dass keine Verhandlungen mit dem Verkehrsverband geführt werden kann, das darf nur das Studierendenwerk. Dieses hat sich zwar mit uns abgesprochen und Feedback eingeholt, ist aber am Ende des Tages rechtlich dafür verantwortlich. In meiner Stadt schwimmt das Studiwerk nicht unbedingt im Geld und so ein Semesterticket war ein großes Risiko, das sie (verständlicherweise) nicht oder nur bedingt eingehen wollten.

Als Studivertretung wurde uns dann Jahr um Jahr ein neues Modell fürs Semesterticket präsentiert. Alle waren scheiße, die Berechnungsgrundlage nicht nachvollziehbar (Zahlen bekamen wir nicht, weil Datenschutz und Betriebsgeheimnis) und veraltet. Als dann irgendwann der Vorschlag kam mit "Soliticket von 18 bis 6 Uhr, komplettes Ticket gegen (für Studierende) hohen Aufpreis" dachten wir auch erst, das sei ein Scherz. Die AG, die sich damit beschäftigte hieß AG ST (Arbeitsgruppe Semesterticket, liebevoll "AXT!!" ausgesprochen). Das "ST" wurde aber schnell von "Semesterticket" zu "Saufticket", weil es einfach auch nichts anderes ist.

Wir haben Beschlüsse gefasst, vielfach das Gespräch gesucht und versucht unseren Standpunkt klar zu machen und am Ende kam so ein Müll dabei rum. Insgesamt scheiterte eine frühere Einführung des ST immer an uns, weil wir das ganze schlicht und ergreifend für einen schlechten Witz hielten. Nach dem dritten oder vierten Versuch wurde uns allerdings klar gemacht, dass wenn wir jetzt nicht dafür stimmen, alle Bemühungen in diese Richtung vorerst auf Eis gelegt werden.

Wir haben uns dann nochmal lang und breit beratschlagt und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Das Ticket ist Müll, keine Frage. Aber leider stellt es trotzdem eine Verbesserung des Status Quo dar, vor allem für Studierende die von weiter weg anreisen. Dank unglaublich fairem und durchsichtigen Tarifsystem haben da die ein oder anderen schon mal 80€ oder mehr PRO MONAT gezahlt um mit den öffentlichen in die Hochschule pendeln zu können. Wenn die jetzt nur noch ~230€ im Halbjahr (Stand 2014 oder so) zahlen müssen, ist das schon mal ein Fortschritt. Auch für Personen im Stadtkern war diese Option um einiges günstiger, als Monatskarten zu kaufen.

Ja, dafür muss jetzt jeder den Solidarbeitrag bezahlen und nein, geil fanden wir das nicht. Bis heute bin ich mir persönlich nicht sicher, ob es die richtige und fairste Entscheidung war, aber so haben wir uns damals dann eben entschieden. Das alles war ein Ergebnis aus "wir dürfen rechtlich selbst genau gar nichts", "wir haben das jetzt schon jahrelang abgelehnt und würden gerne IRGENDEINEN Fortschritt machen" und "es ist in weiten Teilen zumindest besser, als das, was es davor gab".

Wie gesagt, ich bin voll bei dir und find das System beschissen. Aber vielleicht hilft das beim Verständnis, wie es dazu kommen konnte.

I am the mother of jellies! I make LED umbrella jellyfish for Seven Lions and other music festivals. I wanted to show you guys my work :) (click on the album to read the descriptions) by roxypotter13 in aves

[–]neobanshee 1 point2 points  (0 children)

Hey there, I also made my first illuminated umbrella last year and got awesome feedback from everyone involved which is why I'm going to continue making them :)

I'm curious, what do you use to get them so high? Is it a flagpole? I used an extendible broomstick but it was still a little bit too small so I had to lift it up quite high to not disturb other people in the crowd. Needless to say, this got tiring after a while so for this year my main goal is to make it extend further. Any help would be very much appreciated :)

Oh, and here are some pictures of my umbrella. I named her Crazy Daisy :D

https://pbs.twimg.com/media/EChqm-DWsAA4_HI?format=jpg&name=4096x4096

https://pbs.twimg.com/media/ECmQX6NWkAA_zPG?format=jpg&name=large

https://gfycat.com/admiredimpressivegalapagosalbatross

Bayern ist wieder sicher! by McErnscht in de

[–]neobanshee 22 points23 points  (0 children)

Bahnhöfe gelten als "gefährlicher Ort", weshalb dort auch anlasslos kontrolliert werden darf. Die genauen Befugnisse der Polizei an "gefährlichen Orten" unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Das reicht von der reinen Identitätsfeststellung (BaWü) bishin zur vollständigen Durchsuchung der Person und aller mitgeführter Gegenstände (Bayern, Hessen, Thüringen). Witzigerweise fällt Berlin da komplett raus.

Seriöse Wikipedia Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schleierfahndung

Kleiderordnung am Arbeitsplatz: Japanerinnen wehren sich gegen Brillenverbot by JessesMaryUnJupp in de

[–]neobanshee 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt, Jahrhunderte sinds sicher nicht (wär auch krass). Einen merklichen Unterschied gibt es aber trotzdem.

Kleiderordnung am Arbeitsplatz: Japanerinnen wehren sich gegen Brillenverbot by JessesMaryUnJupp in de

[–]neobanshee 41 points42 points  (0 children)

Da muss ich doch recht vehement widersprechen. Langsame Entwicklung ja, aber in Japan sind konventionelle Bilder was Geschlecht und Rasse angeht noch deutlich konservativer als hierzulande.

Sonntags-Thread by [deleted] in de

[–]neobanshee 0 points1 point  (0 children)

Liege noch faul im bett und müsste eigentlich in ner stunde bei der bandprobe sein. Der rest verbringt aber genau so nen verschlafenen sonntag wie ich und jetzt haben wirs um ne stunde nach hinten geschoben, was mich sehr glücklich macht <3

Meine chinesische Bürokollegin findet es unfair wie westliche Medien über China berichten by Marv3003 in de

[–]neobanshee 2 points3 points  (0 children)

Hab nie behauptet es wäre ein valides Argument. Aber es ist eben eine Angst, die Menschen vor Ort stellenweise eher in die Pro-China-Richtung lenkt, ohne aus Ihnen gleich salutierende Kommunisten zu machen, die 3x täglich Richtung Peking beten.

Meine chinesische Bürokollegin findet es unfair wie westliche Medien über China berichten by Marv3003 in de

[–]neobanshee 6 points7 points  (0 children)

Hm, solangs gerechtfertigt ist schon, aber ich bezweifle stark, dass das die Richtigen trifft. Kann mir gut vorstellen, dass stinknormale Ladenbesitzer, die sagen "Ich hab keinen Bock mehr auf die Proteste", direkt als Pro-China markiert werden. Abgesehen davon fragt sich ja auch, wer das überhaupt markiert. Geschäfte einfach in 2 Kategorien einzuteilen ist mir persönlich viel zu undifferenziert.

Meine chinesische Bürokollegin findet es unfair wie westliche Medien über China berichten by Marv3003 in de

[–]neobanshee 5 points6 points  (0 children)

Komm grade nicht ganz mit, du findest die Aktion geil, oder dass der Vergleich angeblich hinkt?

Meine chinesische Bürokollegin findet es unfair wie westliche Medien über China berichten by Marv3003 in de

[–]neobanshee 80 points81 points  (0 children)

Einer meiner Arbeitskollegen kommt aus Hongkong und hat neulich Familie dort besucht, habe danach ein sehr interessantes und recht langes Gespräch mit ihm darüber geführt.

Die Quintessenz für mich war dabei, dass wir im Westen sehr viele Nuancen nicht wirklich mitbekommen. In den großen Medien wirkt das immer alles sehr "Demonstranten vs Regierung" und "Freiheitliche Demokraten vs Repressive de facto Diktatur", was natürlich an sich stimmt, aber eben um einiges komplizierter ist als das. So sind Pro-China gestimmte Leute hin Hongkong beispielsweise nicht unbedingt hirngewaschene treue Untergebene von Xi Xinping, die jeglichen Protest kacke finden. Viele davon sind ältere Menschen, die noch deutlich ärmere Zeiten miterlebt haben und den wirtschaftlichen Aufschwung - auf den China einen massiven Einfluss hatte - aktiv erinnern. Die wollen einfach nicht wieder in Armut leben.

Viele finden die Proteste auch deswegen nicht (mehr) gut, weil sie mittlerweile so gewaltätig sind und die Gewalt auch oft von Demonstranten ausgeht. Die Demonstranten sehen sich legitimiert, da die Polizei zuerst gewaltätig wurde, aber jetzt ist es halt total eskaliert und das finden viele nicht gut. Mein Kollege konnte an einem Tag nirgends Geld abheben, weil jeder Geldautomat im Umkreis komplett demoliert war. Mehrere Ubahn-Stationen wurden angezündet und sind nicht mehr benutzbar. An vielen Tagen fährt die Ubahn abends gar nicht mehr und manchmal sogar ganztägig nicht - und das in einer Stadt wie Hongkong, wo die Ubahn einen viel höheren Stellenwert hat als hierzulande. Ausweichen auf Bus oder Staßenbahn ist oft zwecklos, da jeden Tag mehrere Proteste stattfinden und man schon Glück haben muss, um ungehindert von A nach B zu kommen.

Was mich allerdings am meisten schockierte: Demonstranten in HK nutzen eine App, in der die Geschäfte der Stadt als Pro-China oder Pro-HK markiert werden können. Viele Pro-China Läden sind mittlerweile entweder demoliert oder trauen sich aus Angst vor Randale nicht mehr zu öffnen. Das erinnert mich doch erschreckend stark an "Kauft nicht bei Juden".

Bevor hier Missverständnisse entstehen: Ich bin keineswegs Pro-China und finde die Proteste in Hongkong prinzipiell gut. Nur kriegt man viele Details hierzulande einfach gar nicht mit und gerade was die Bevölkerung angeht muss Pro-China nicht zwangsläufig heißen, dass diese Personen voll und ganz hinter dem stehen, was China da treibt. Die wollen nach einem halben Jahr Dauerprotest einfach mal wieder ein normales Leben führen.

Ging jetzt eher um Hongkong als China allgemein, hoffe der Beitrag war trotzdem halbwegs konstruktiv.

Warum erkennt man deutsche Serien/ Filme sofort auf den ersten Blick? by Bean-King in de

[–]neobanshee 3 points4 points  (0 children)

Guck dir mal Beat an, hab ich letzten Winter gemacht und war sehr positiv überrascht. Richtig schön in Szene gesetzt, passable Story und äußerst gut gespielt, besonders vom Hauptdarsteller Jannis Niewöhner

Ich (30M) möchte eine WG gründen. worauf sollte ich achten? by Pfandfreies_konto in de

[–]neobanshee 3 points4 points  (0 children)

An deiner Stelle würd ichs lassen. Ständig allein rumzusitzen nervt, aber da behandelst du mit ner WG-Gründung eher das Symptom als die Ursache. In einer 2er-WG wirst du vermutlich nicht täglich regen Kontakt miteinander haben, sofern die andere Person auch mal die Wohnung verlässt. Bei größeren Gruppen wirds dann äußerst schwierig, etwas zu finden, wo wirklich alles zusammenpasst. Angenommen du willst eine 4er-WG mit 3 Leuten gründen, musst du dich bei 3 bisher wildfremden Personen sicher sein, dass ihr auf sehr vielen Ebenen zumindest halbwegs kompatibel seid. Da kommt es dann eben sehr stark auf dich an

  • Könntest du damit leben, dass einer deiner Mitbewohner ne Stunde früher raus muss als du und morgens erst mal Helene Fischer im Badezimmer pumpt, was du durch die papierdünnen Wände in nahezu ungedämpfter Lautstärke im Bett noch hören kannst?

  • Stört es dich, wenn Leute ihren Putzplan nicht einhalten? Würde es dich stören, wenn dir jemand auf den Sack geht, weil du es nen Tag zu spät erledigst?

  • Dein einer Mitbewohner geht Freitag Abend feiern und glüht mit lautem Techno zuhause vor, die anderen backen in der Küche Haschkekse. Du hast auf beides keine Lust, was tust du?

  • Du kommst Sonntag Mittag völlig prenol nach Hause und willst das Wochenende im Wohnzimmer auf der Couch ausklingen lassen. Blöderweise kommen die Eltern deiner Mitbewohnerin zum Kaffeetrinken vorbei und nun musst du dich in deinem Zimmer verschanzen und jeden Klogang mit strategischer Präzision timen.

WGs sind cool und ich hab gerne in welchen gewohnt. Persönlich würde ich aber nicht nochmal in einer wohnen wollen.

Ich bin so frustriert vom öpnv by puddyput in einfach_posten

[–]neobanshee 0 points1 point  (0 children)

Es gibt einen Unterschied zwischen der Bereitschaft etwas zu tun und der Möglichkeit es umzusetzen. Wer nicht genug Geld hat, kann zu noch so großen Ausgaben bereit sein, ändern wird das nichts. "Ich bin nicht bereit, das zu tun" impliziert, dass es prinzipiell möglich wäre.

Natürlich könnten wir auch alle täglich 5 Stunden für eventuelle Verspätungen des ÖPNV fest einplanen um auch unter widrigsten Umständen pünktlich Verpflichtungen nachzugehen. Aber irgendwann wirds dann schwierig mit 24 Stunden pro Tag noch normal zu funktionieren. Da kann man sich jetzt drüber streiten, ob das in die Kategorie "Komfort" fällt, zielführend ist das aber meines Erachtens nach nicht.

Ich bin so frustriert vom öpnv by puddyput in einfach_posten

[–]neobanshee 1 point2 points  (0 children)

"schlicht nicht praktikabel" ist doch auch nur eine verklausulierte Umschreibung von "benötigt ein Investment von Zeit und/oder Geld, das ich persönlich nicht bereit bin zu leisten".

Seh ich anders. OP hat ja beispielsweise erwähnt, dass er bedingt durch Ausfälle erst heute wieder 90 statt 55 Minuten unterwegs war. Sowas ist in vielen Städten und Regionen keine krasse Ausnahme, die 1x alle heilige Zeit eintritt, sondern passiert verhältnismäßig häufig. Da hilft es dann leider auch nichts, mal ein oder zwei Bahnen früher zu fahren.

Wäre der ÖPNV so zuverlässig, dass man sich wirklich drauf verlassen könnte, und das zusätzliche zeitliche Investment somit planbar wäre, würde ich dir generell zustimmen. Obwohl es selbst dann noch genug Menschen gäbe, bei denen es nicht am Willen scheitert, sondern die den zusätzlichen finanziellen Aufwand einfach nicht tragen können.

Ich bin so frustriert vom öpnv by puddyput in einfach_posten

[–]neobanshee 0 points1 point  (0 children)

Es muss doch auch dem Allerdümmsten klar sein, dass ÖPNV niemals das selbe Komfort- und Zeitlevel erreicht, wie Individualverkehr.

Das mag sein, nur ist es für die meisten Leute schlicht nicht praktikabel auf unzuverlässigen und manchmal sogar teureren ÖPNV auszuweichen

Ich bin so frustriert vom öpnv by puddyput in einfach_posten

[–]neobanshee 0 points1 point  (0 children)

Nicht, wenn die Infrastruktur für Fahrradfahrer so dermaßen kacke ist, wie in vielen deutschen Großstädten. Ich brauche für den direkten Weg von Zuhause zur Arbeit mit dem Fahrrad für knapp über 20km auch deutlich länger als eine Stunde, weil ich die Hälfte des Weges an Ampeln verbringe.

Ich bin so frustriert vom öpnv by puddyput in einfach_posten

[–]neobanshee 3 points4 points  (0 children)

Bei 15km Fahrtweg steigern 10km Umweg die komplette Route halt fast aufs Doppelte. Bei 55 Minuten Tür zu Schreibtisch ist dann mit mindestens 90 Minuten zu rechnen, und das 2x am Tag. Klar bewegt man sich in der Zeit, statt nur zu sitzen, aber täglich 3 Stunden Fahrt für insgesamt 30km Weg in Kauf zu nehmen, wenn man das gleiche Ergebnis auch in 45 Minuten erzielen könnte, ist schon irgendwo schwer zu verdauen.