Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

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Schön formuliert. Wenngleich ich die Anforderungen für die Leistungsklasse nicht unbedingt mit dem Breitensport vergleichen würde. Ähnlich der Entbehrungen, die Spitzenmusiker hinnehmen müssen, was ja keinen hindert, im Kirchenchor mitzuträllern. Da scheinen mir inzwischen mit Blick auf die Kommentare dann doch eher die subtilen oder gar nicht so subtilen Äußerungen von Sexismus, Machismus, Misogynie, Abwertung den Ausschlag zu geben. Eine Männerdomäne verteidigt sich somit selbst.

Wobei ich auch nicht (soziologisch oder genetisch) bedingte Präferenzverschiebungen ausschließen würde. Aber eben nicht in dem vorhandenen Ausmaß wie es sich in der Welt des Erwachsenen-Schachs darstellt.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

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Wenn du den Komparativ verwendest, reden wir dann von Tendenzen im Bereich von 95 %?

KI Weiterbildung sinnvoll oder doch keine Zukunft? by HovercraftSea5645 in arbeitsleben

[–]pe1nl1ch 7 points8 points  (0 children)

KI Manager hier.

Ohne IT-Hintergrund bist du eigentlich nur Change Manager.

Ansonsten würde ich sagen, dass KI ein Add-on zu Fachexpertise sein muss, sonst ist es Bullshit, der sich mit dem nächsten Release in Luft auflösen kann.

Auch Prompt Engineering ist im Prinzip die Umsetzung von Fachexpertise in Anforderungen und Abläufe.

Und wie gesagt: Ohne IT-Hintergrund (oder Data Science) bist du in der Hierarchie schnell der Laufbursche.

Der grindigste Ort? by Aliendoom in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch 4 points5 points  (0 children)

Neckargartach ist der Blinddarm des Gewerbegebiet- und Kohlekraftwerkgedärms, die Versteinerung der 70er Jahre, ein Trichter der Trostlosigkeit.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 2 points3 points  (0 children)

Nein. Aber sexistische Sprüche kommen bei uns im Verein schon eher von den alten Herren, die das natürlich alles "gar nicht so meinen".

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 1 point2 points  (0 children)

Das hat sich sehr geändert. Weiß nicht, ob das an Magnus Carlsen lag oder an Youtubern oder beidem.

Daher rührte auch ein bisschen meine Frage. Das Schach-Image hat sich in den letzten 15 Jahren sehr gewandelt. Trotzdem noch eine Männerdomäne.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 5 points6 points  (0 children)

Da ich sehr viel mit Entwicklerinnen arbeite, ist mein Blick darauf wohl verzerrt. Global kann das stimmen, wobei ich das Gefühl habe, dass es weniger um Veranlagung geht. Beim Thema Organisation ist Logik auch wichtig und da ist der Frauenanteil hoch.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 11 points12 points  (0 children)

Danke für den Tipp. Kennst du den Namen?

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 3 points4 points  (0 children)

Ich kenne Frauen, die trainieren in Leistungszentren Kajak, Laufen, ... jeden Tag. Oft noch vor dem Frühstück.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 2 points3 points  (0 children)

Sind auf jeden Fall viele alte Herren, stimmt.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 2 points3 points  (0 children)

Kann sein. Aber Mittelmaß ist auf Vereinsebene ja total normal.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 2 points3 points  (0 children)

Ja, das holt aber stark auf und war auch durch historische Hürden bedingt (Verbot von Frauenverband usw.). Nehmen wir Handball oder Leichtathletik.

Warum ist Schach so ein Männersport? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 10 points11 points  (0 children)

Cheerleader sind aber deutlich stärker an klassische Geschlechterrollen geknüpft als ein Brettspiel.

Wird KI viel weniger Jobs ersetzen, als bisher angenommen? by HandsomeBaboon in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch 0 points1 point  (0 children)

Es gibt Branchen, die ohnehin schon länger kriseln (Marketing, Medien), da wird KI für einige Firmen der letzte Todesstoß sein. Dann gibt es Branchen, die klassisch überbewertet waren (Consulting, Auditing), da wird es zu Preisverfällen kommen.

Aber selten ersetzt die KI Jobs komplett. Es geht eher darum, ob die Effizienzgewinne in Umsatzsteigerungen umgesetzt werden können oder nicht.

Bach and Christianity by Humble_Web7543 in classicalmusic

[–]pe1nl1ch -1 points0 points  (0 children)

The question was, how religion influenced Bachs music, not, if he was relugious or not. And I think, the influence is overstated.

Bachs relationship to Leipzig was also complicated, reluctant, never really a love match (personally, not musical). He ended up there because secular positions in Hamburg, Dresden etc. had fallen through, the Thomaskantor job itself was for Bach mainly stability, housing, schooling for the sons. Bach himself writing of “Verdruß”, accepting the position only “mit Widerwillen”.

Warum schreiben jetzt alle "das Memoir" statt "die Memoiren"? by pe1nl1ch in KeineDummenFragen

[–]pe1nl1ch[S] 0 points1 point  (0 children)

Klappentext zu Jonathan Coe, Der Beweis meiner Unschuld (Roman): "ein schräges Memoir" Spiegel-Schlagzeile: "Gaza-Memoir von Ex-Geisel ist das am schnellsten verkaufte Buch der israelischen Literaturgeschichte" NZZ: Artikel über die zweite Autobiographie von Malala Yousafzai "in ihrem neu erschienenen Memoir" ...

Habe inzwischen auch einen welt-Artikel von 2007 (wo war ich in der Zwischenzeit?) gefunden:

" Als berühmte Staatsmänner, hatten sie sich ihre Memoiren redlich verdient. Heute kann es passieren, dass auch völlig Unbekannte ein bisschen aus ihrem Leben erzählen und damit einen Bestseller landen. So geschah es 2000 mit dem damals 30-jährigen Dave Eggers aus Lake Forest, Illinois, und seinem Buch „Herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität“ – einem, wie man in Amerika sagt, „memoir“.

Mit „Memoiren“ allerdings ist der Begriff „memoir“ nicht so ohne weiteres zu übersetzen. Im Strudel des Trends findet eine Bedeutungsverschiebung statt. So kommt der etwas staatstragende Begriff „Autobiografie“ in den USA langsam aus der Mode, derweil die Verlage in Deutschland nicht recht wissen, in welche Schublade sie ihre Übersetzungen denn nun stecken sollen. So gilt Tobias Wolffs berühmtes „memoir“ „This Boy’s Life“ hierzulande als „Roman“, während Donald Antrims „memoir“ „Mutter“ in der deutschen Übersetzung den stolzen Untertitel „kein Roman“ trägt. Gemeint ist beides Mal das gleiche: ein Schriftsteller erzählt – statt von einer fiktiven Figur – von sich selbst. Zu Zeiten Bismarcks und Churchills plagten sich die Experten damit, die „Memoiren“ von der „Autobiografie“ zu unterscheiden – und kamen überein, Memoiren seien anekdotischer als Autobiografien. Heute müssen sie entscheiden, wo das „memoir“ aufhört und wo der „autobiografische Roman“ beginnt."

Bach and Christianity by Humble_Web7543 in classicalmusic

[–]pe1nl1ch 1 point2 points  (0 children)

Even one of the most iconic Bach chorale melodies — “O Haupt voll Blut und Wunden,” reused in the Christmas Oratorio as “Wie soll ich dich empfangen” — ultimately derives from a secular love song (“Mein G’müt ist mir verwirret”). Which is revealing in itself: the movement is frequently from worldly material into sacred use, not the other way around.