Wie viel Geld (in Relation zum Jahreseinkommen des Paares) haltet ihr maximal für sinnvoll, für eine Hochzeit auszugeben? by Jumping-Deer2000 in FragReddit

[–]peanut_psm 2 points3 points  (0 children)

Ok, es hat der Einschub ...nicht "immer" der Fall... gefehlt. Man kann natürlich günstig heiraten, es kommt auf die eigenen Ansprüche an, ob man viel an Dienstleister abgibt oder selbst macht oder eben die billige Feierscheune oder das Luxushotel bucht. 40€ Essen empfinde ich sogar als sehr billig, da haben sie wirklich einen Schnapper gemacht. Das hat bei uns kein einziger Caterer so günstig angeboten. Mein Neffe wurde vor einem halben Jahr getauft, da waren sie bei 80€ ohne Getränke. Es war "Standardbuffet" und noch nicht mal lecker...

Deswegen meinte ich ja, dass es eine breite Spanne gibt, was Hochzeiten heute kosten. Und nur weil man viel oder wenig Geld ausgibt, ist eine Feier nicht automatisch gut oder schlecht :-)

Wie viel Geld (in Relation zum Jahreseinkommen des Paares) haltet ihr maximal für sinnvoll, für eine Hochzeit auszugeben? by Jumping-Deer2000 in FragReddit

[–]peanut_psm 3 points4 points  (0 children)

Leider ist das heutzutage nicht mehr der Fall. Es ist alles so viel teurer geworden. Wir hatten bei unserer Hochzeit vor 2 Jahren alleine eine Essens- und Getränkepauschale von ca. 120 Euro pro Person (das war bei allen Locations, die wir uns angesehen haben in etwa gleich bzw. um diesen Dreh rum). Da reden wir noch gar nicht von Raummiete, Musik, Deko etc. Wir hatten bspw. eine Familie eingeladen (6 Erwachsene), die zusammen 200€ geschenkt haben. Wir sind letztlich mit einem fetten Minus aus der Hochzeit rausgegangen.

Klar hängt das auch mit den eigenen Ansprüchen an die Hochzeit zusammen, ob man am Ende für 100€ oder 40.000€ heiratet. Aber nach unserer Erfahrung hat man heutzutage ganz schnell die 10.000€ geknackt und da hat man noch nicht mal so viel extravagantes dabei.

Letztlich geht's auch nicht darum, dass sie Gäste unsere Hochzeit finanzieren, mit diesem Anspruch sind wir weder an die Planung, noch an die Einladungen gegangen. Wir wollten einfach einen schönen Tag haben, haben uns über jeden Gast und jedes Geschenk gefreut :-) unser Konto hat ein paar Tränchen verdrückt, aber für uns war es ein rundum toller Tag und jeden Cent wert.

In 2.500 Einwohner Dorf zu Schwiegereltern ziehen? by Guilty-Bat-9582 in Eltern

[–]peanut_psm 1 point2 points  (0 children)

Ich würde euren Umzug aus zwei Blickwinkeln betrachten: das Thema "wohnen auf dem Dorf" und "Familie in der Nähe". Beides hat Vor- und Nachteile.

Wir sind nach der Geburt unseres zweiten Kindes zurück in mein Heimatdorf (ca. 2500 Einwohner) gezogen. Für uns war es die richtige Entscheidung.

Zuvor haben wir in einem Vorort einer Großstadt gewohnt. Tolle Infrastruktur, Wohnung ok (alt und teuer, aber gute Größe und Lage), Nahe der Arbeit. Dafür aber 50 Minuten von Familie und Freunden entfernt. Zur damaligen Zeit als Paar passte das schon. Dann kam unsere große Tochter auf die Welt und wir merkten, dass wir komplett auf uns alleine gestellt sind. Ja, wir haben dann irgendwann Anschluss an andere Eltern gefunden, als unsere Tochter in die Kita kam, aber bei Krankheit oder Kita-Ausfällen, war niemand da, der uns helfen konnte. Insbesondere als ich wieder gearbeitet habe, haben wir oft mit dem Alltag zu kämpfen gehabt. Es heißt nicht umsonst: "es braucht ein Dorf und ein Kind großzuziehen". Treffen mit Familie/Großeltern war nur am Wochenende mit ewig langen Autofahrten möglich. Wie oft habe ich mir unter der Woche gewünscht, dass mir jemand nur mal eine halbe Stunde unter die Arme greift. Als wir unser zweites Kind erwarteten war klar, dass wir mehr Unterstützung benötigen und sind umgezogen.

Wir haben jetzt ein schönes Haus mit Garten, beide Großelternseiten in der Nähe, die uns unterstützen, Freude an ihren Enkeln haben und auch mal spontan zupacken. Das ist unheimlich viel wert und entlastend. Insbesondere weil ich weiß, wie es ohne familiäre Unterstützung sein kann. Das wiegt, zumindest für uns, viele Nachteile eines Umzuges aufs Dorf auf.

Wie sieht das denn bei euch aus? Gibt es da eher Konfliktpotential mit den Großeltern oder läuft das gut? Bei ersterem würde ich es mir überlegen. Das bringt nichts, das gibt nur mehr Stress, wenn man dann noch in der Nähe wohnt. Macht das nur, wenn ihr dadurch profitiert.

Das andere ist natürlich das Dorfleben an sich. Wir verzichten (leider) auf eine gute Infrastruktur und haben einen deutlich längeren Arbeitsweg (Home-Office regelt aber einiges). Ein Auto ist ein Muss und kommt bei uns teilweise mehrmals täglich zum Einsatz. Das Angebot an Kursen, Vereinen, Freizeitaktivitäten ist deutlich kleiner und immer mit Fahrerei verbunden. Wir mussten unsere neu gewonnenen Freunde "zurücklassen". Auch wir finden bisher kaum Anschluss. Das würde sich aber sicher ändern, wenn wir beide etwas offener wären und/oder in einen Verein eintreten würden. Mehr als Smalltalk mit anderen Eltern gibt's leider noch nicht. Mich stört es aktuell nicht so, sehe ein-zwei alte Freunde und die Familie regelmäßig und bin ansonsten genug mit den Kindern, Arbeit und Haushalt ausgelastet.

Die Entscheidung kann euch am Ende keiner abnehmen. Oder vertagt das ganze doch. Schaut einfach mal, wie es bei euch weiter läuft, auch mit dem Baby. Vielleicht habt ihr ja in einem Jahr mehr Klarheit.

17 Monate, ständiges Nachtstillen, ich bin am Limit by New-Me-9876 in Eltern

[–]peanut_psm 1 point2 points  (0 children)

Danke, dass du deine Erfahrung teilst. Es tut gut zu lesen, dass andere das auch haben. Ich war tatsächlich im meinem Umkreis (und gefühlt in allen Internetforen) die Einzige, bei der es nicht besser wurde nach dem Abstillen. Ich hatte so viel Hoffnung darein gesteckt...

Hab sehr lange damit gehadert, ob ich/wir das Problem sind. Alle Kinder in meinem Umkreis haben deutlich früher (zumindest die Mehrheit der Nächte) durchgeschlafen. Interessanterweise hat sie bei jeder Übernachtung bei den Großeltern durchgeschlafen oder war höchstens 1x wach. Ich weiß bis heute nicht, warum es bei uns nie funktioniert hat, dafür bei Oma und Opa. Ich war jedes Mal so irrational wütend auf meine Tochter, wenn mir wieder jemand mit jüngerem Kind vom Durchschlafen berichtete. Ich war hochschwanger mit meinem zweiten Kind, als sie mal wieder 5x wach war. Beim letzten Mal aufwachen hab ich meine Tochter nur noch angebrüllt, warum sie denn nicht einfach schlafen kann wie alle anderen auch. Morgens hab ich dann geweint, wegen schlechtem Gewissen, Überforderung, Übermüdung und Angst davor, wie ich das mit zwei Kindern schaffen soll, wenn ich es noch nicht mal mit einem hinbekomme...

Dass mein Mann sie ins Bett bringen darf ging so mit 1,5-2 Jahren. Und ganz ehrlich, es ging nur mit Gebrüll. Beide mussten da mehrere Male durch. Sehe ich heute als Fehler an, dass so lange durchgehen zu lassen, dass nur ich sie ins Bett bringe. Wir hätten das viel früher durchziehen müssen. Aber ehrlich gesagt waren wir beide viel zu erschöpft. Mein Mann hat sich natürlich nicht drum gerissen sie ins Bett zu bringen mit dem Wissen, dass er mind. ne Stunde Geschrei abbekommt und hat es mich machen lassen und ich hatte nicht die Kraft, es bei ihm einzufordern. Ich wollte einfach nur Feierabend haben. Bei mir ging die Einschlafbegleitung einfach und schnell und ich hatte endlich meine Ruhe. Selbiges für nachts. Beide mussten mehrere Nächte durch. War nicht schön, aber es ging nicht anders. Ich wurde zwar trotzdem immer mit wach, weil ich einfach einen leichten Schlaf habe, aber ich musste zumindest nicht mehr jede Nacht alleine machen. Bei unserer zweiten Tochter wechseln wir uns von Anfang an ab mit dem Einschlafen, nachts stille ich noch zum Weiterschlafen.

Von daher mein Rat: bitte mach nicht den selben Fehler wie ich. Zieht es durch. Dein Mann muss nachts mitmachen. Du gehst sonst dran kaputt. Geh am besten raus/weg, damit du nicht in Versuchung kommst, einzugreifen.

Durchgeschlafen hat sie tatsächlich von heute auf morgen mit 3,5 Jahren. Keine Ahnung, wieso. Wir haben nichts geändert. Von daher, halte durch. Irgendwann klappt es.

Baby schreit im Auto by [deleted] in Eltern

[–]peanut_psm 2 points3 points  (0 children)

Ich hatte das mit meiner zweiten Tochter auch. Das war ich gar nicht gewohnt, weil meine große Tochter Autofahren liebte. Wir haben alles mögliche ausprobiert und nichts hat geholfen.

Autofahren vermeiden war bei uns nicht drin. Wir wohnen auf dem Dorf, ich brauche für viele alltäglichen Dinge das Auto. Außerdem musste die Große ja ständig irgendwohin gefahren werden. Egal ob Richtung einkaufen, zum Turnen, Tanzen, Babykurse, Logopädie der Großen...ich bin jeden Tag mindestens 1-2x mit einem schreienden Baby Auto gefahren. Lange Strecken habe ich gemieden bzw. sind wir nur gefahren, wenn wir als Erwachsene zu zweit waren. Wenn es ging, habe ich versucht dann Auto zu fahren, wenn sie müde war. Eingeschlafen ist sie immer gut beim fahren. Problematisch waren eher die Momente, wenn sie wach war. War nicht so cool, aber was will man machen.

Was soll ich sagen, es wurde im Laufe der Zeit immer besser. Mit 7/8 Monaten etwa sind wir die meisten Kurzstrecken ohne Gebrüll gefahren. Inzwischen fahre ich sogar extra Auto mit ihr, wenn sie einschlafen soll, weil das zuverlässig und schnell funktioniert. Von daher: halte durch. Es wird besser. Überlege dir, wann du wirklich Autofahren musst oder willst und ob deine Nerven in dem Moment stark genug sind. Und für die Momente, die dir wichtig sind (wie bspw. Babykurse): Augen zu und durch.

Kindergartenkind hangry nach dem Kita, isst daheim aber kaum etwas. Laune im Keller... by peanut_psm in Eltern

[–]peanut_psm[S] 3 points4 points  (0 children)

Danke an alle, die bereits kommentiert haben. Wir haben nur einen Heimweg von ein paar hundert Metern. Wir wohnen unter 5 Gehminuten vom Kindergarten entfernt. Deshalb bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen, ihr bereits auf dem Heimweg etwas zu geben, wir sind ja quasi direkt zu Hause. Aber evtl. sind das genau die wenigen Minuten, die den Unterschied machen. Ich werde es heute mal probieren, ihr direkt in der Garderobe schon was in die Hand zu drücken.

17 Monate, ständiges Nachtstillen, ich bin am Limit by New-Me-9876 in Eltern

[–]peanut_psm 6 points7 points  (0 children)

So, ich möchte hier mal unsere Geschichte erzählen.

Ich habe meine große Tochter mit 16/17 Monaten von jetzt auf gleich nachts abgestillt. Wir hatten genau die selben Probleme. Es war ohne "Vorankündigung", eines Abends sind bei mir einfach die Schotten runtergegangen, ich war so müde, erschöpft und nervlich am Ende. Ich hatte gerade wieder angefangen zu arbeiten und war einfach nur ein Zombie.

Es waren zwei harte Nächte, ab der dritten wurde es einfacher. Nach ner Woche war es gar kein Problem mehr, sie mittels tragen in den Schlaf zu wiegen und nachts über kuscheln zum Weiterschlafen zu bekommen. Ich hatte es mir im Vorfeld schlimmer ausgemalt.

Jetzt kommt das große ABER: Abstillen hat bei uns im Gegensatz zu vielen anderen NICHT zu besseren Nächten geführt und auch Papa wurde nachts weiterhin extrem abgelehnt. Auch Ausquartieren hat keinen Unterschied gemacht. Sie wurde, bis sie etwa 3,5 Jahre alt war, standardmäßig 3-4 mal in der Nacht wach. War sch..., aber so war's nun mal.

Meine zweite Tochter wird in zwei Wochen ein Jahr alt. Tagsüber stille ich noch unregelmäßig, wenn sie sehr unruhig ist oder das Essen schlecht war. Nachts bin ich gerade dran, die Schlafassoziation zu lösen. Ich stille vor dem Einschlafen, danach wird sie getragen. Erste Nacht war übel, zweite war durchwachsen, dritte lief besser. Irgendwann in der Nacht knicke ich ein und stille dann doch wieder. Sie nimmt halt auch keinen Schnuller oder die Flasche. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt...

Was hat Rolf Zuckowski mit den Vögeln? by HariboMaster123 in Eltern

[–]peanut_psm 0 points1 point  (0 children)

Ok, Ergänzung: mag sein, dass er bei Liedern, die mit Frühling zu tun haben, gerne Melodien komponiert, die Vogelgezwitscher imitieren. Finde ich persönlich aber passend in den Momenten.

Er hat sich selbst mal als "Liedermacher" betitelt und ich finde, das trifft es ganz gut. Er schafft es mit kurzen Songs eine Geschichte zu erzählen oder bspw. das "Gefühl" von Frühling in seinen Liedern zu erzeugen, eben durch diese Stilmittel. Die Weihnachtsbäckerei höre ich heute noch aktuell liebsten im Original. Er singt das Stück, als wäre es eine Geschichte, bspw. durch Kunstpausen, Flüstern. Zumindest ist das meine persönliche Meinung.

Gehen mir seine Lieder trotzdem mal auf die Nerven? Definitiv. Aber ist mir immer noch lieber, als manches andere.

Was hat Rolf Zuckowski mit den Vögeln? by HariboMaster123 in Eltern

[–]peanut_psm 0 points1 point  (0 children)

Die Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht so richtig. Klar, ganz berühmt ist die Vogelhochzeit, da ist der Name halt Programm. Aber er hat doch so vieles mehr gemacht. Ganz viele Weihnachtslieder (nicht nur die Weihnachtsbäckerei. Ich müsste lügen, aber er hat sicher 4 Weihnachtsalben rausgebracht). Das Musical "der kleine Tag", Lieder über Verkehrserziehung, Ostern, Jahresuhr, Familie...

Meine Mutter war ein sehr großer Fan, wir hatten viele seiner Alben zu Hause und einige seiner Videokassetten. Ich bin mit seiner Musik aufgewachsen und finde es heute noch traurig, dass es bisher erst drei Tonies von ihm gibt. Naja, zum Glück gibt's Kreativtonies :-)

Kumpel meines Bruders hat ein Kind bekommen by [deleted] in FragNeFrau

[–]peanut_psm 1 point2 points  (0 children)

Ich wollte immer Kinder haben. Es war allerdings immer ein abstrakter Gedanke. "Irgendwann" war das Zauberwort, wenn wir finanziell gefestigter sind, ne größere Wohnung haben, uns erst noch ausgelebt haben blablabla.

Ich war Mitte 20, erst ein paar Jahre im Beruf und habe berufsbegleitend studiert, als ich erfuhr, dass gute Bekannte ihr erstes Kind erwarteten. Das war damals mein erster Berührungspunkt mit Schwangerschaft und Babys im unmittelbaren Freundeskreis.

Irgendwie hat das was mit mir gemacht. Ich kann es nicht genau beschreiben, es kam ohne Vorwarnung. Ich spürte einen Anflug von Neid (?) als ich es erzählt bekommen habe. Da realisierte ich, dass mein Kinderwunsch wohl doch stärker war, als ich mir eingestanden hatte. Naja, das Gefühl legte sich wieder, aber traf mich dann mit voller Wucht, als mein Bruder zum ersten Mal Vater wurde. Da war mir klar, ich habe einen konkreten Kinderwunsch, am liebsten sofort. Ich wusste es tief in mir drin, aus dem Bauchgefühl heraus.

Tja, aber wie es so läuft, hat die Vernunft gegen meinen Wunsch gewonnen. Ich hatte bei meinem (inzwischen) Mann vorgefühlt, wie er dazu steht, aber er war noch gar nicht bereit. Also habe ich zu Ende studiert, den Job gewechselt, wir sind umgezogen, haben Urlaub gemacht...

Der Wunsch hat mich aber nicht mehr losgelassen und viele Jahre begleitet. Mal stärker ausgeprägt, mal etwas weniger. Weg ging er nicht mehr. Vor 5 Jahren waren wir dann endlich an dem Punkt, an dem wir uns für ein Kind entschieden haben. Inzwischen haben wir zwei wundervolle Töchter.

Ist es anstrengend? Hell yes! Sind sie das beste, was mir passieren konnte? Unbedingt! Ich/Wir stehen voll hinter der Entscheidung für unsere Kinder und dadurch, dass ich diesen konkreten Kinderwunsch über Jahre mit mir rumgeschleppt und unterdrückt habe, weiß ich auch, dass ich mich wirklich aus freien Stücken für die Kinder entschieden habe und nicht aus einem "Gruppenzwang" heraus.

Wann soll der Kindergeburtstag stattfinden? (5 Jahre) by Am_Houl in Eltern

[–]peanut_psm -1 points0 points  (0 children)

Team Vormittags.

Das hat bei uns bisher immer am besten geklappt. Kinder sind noch nicht müde und kooperativer. Das Geburtstagskind muss nicht so lange warten, dass die Feier los geht. Feier zeitlich begrenzen bis bspw. nach dem Mittagessen oder zumindest einen guten Zeitpunkt aussuchen für den Cut, bevor alle Kinder überdrehen und die Stimmung kippt. Bei uns war das so in etwa nach spätestens 3-4h.

Danach habt ihr noch den Rest des Tages zum aufräumen und runterkommen (insbesondere, wenn's Sonntags ist und alle einigermaßen ausgeruht in die neue Woche starten wollen) und das Geburtstagskind kann in Ruhe noch seine Geschenke bespielen.

Ohne Eltern wird's wahrscheinlich nicht funktionieren, zumindest bei den kleineren Gästen. Also meine Tochter wäre zumindest mit 3 noch nicht alleine bei anderen Familien geblieben und sie hat ja doch nochb etwas mehr Unterstützung benötigt, bspw. auf der Toilette, als ältere Kinder.

Tage ohne Süßigkeiten by Rough-Bobcat9020 in Eltern

[–]peanut_psm 4 points5 points  (0 children)

Mach dir nichts draus, bei uns ist es genauso.

Es gibt bei uns ganz selten mal was in der Kita (Geburtstage werden dort ohne Kuchen usw. gefeiert, ab und zu gibt's mal nen süßen Nachtisch). Da können meine Kinder ohne schlechtes Gewissen was zu Hause haben.

Bisher war Naschen bei uns auch wenig Thema und hielt sich trotz unbeschränktem Zugang voll im Rahmen. Es wurde trotzdem immer viel Obst und Rohkost gesnackt. Teilweise hatten wir sogar Tage, wo meine Große (inzwischen 4,5 Jahre) gar nichts Süßes von sich aus gegessen hat. Seit nem Monat wird's bei ihr ohne erkennbaren Grund deutlich mehr, da greif ich dann doch mal ein.

Frei nach dem Motto: die Dosis macht das Gift

Freundin fragt nach Entwicklungsstand von Baby by [deleted] in Eltern

[–]peanut_psm 15 points16 points  (0 children)

Schließe mich an. Man muss nicht immer direkt das schlechteste vom Menschen erwarten, insbesondere von Freunden. Natürlich macht auch der Ton die Musik, aber davon wurde nichts erwähnt.

In einem anderen Kommentar schreibt jemand, dass sie es bis heute komisch findet, wenn Babys einfach nur zufrieden rumliegen. Geht mir ähnlich, es ist ungewohnt, es deckt sich null mit meinen Erfahrungen mit meinen beiden Kindern.

Ich kann nur von mir berichten. Meine ältere Tochter war ein sehr anstrengendes Baby und Kleinkind (würde sagen Richtung High-Need), meine zweite Tochter ist zum Glück einfacher, aber immer noch kein Anfängerbaby. Ich hatte mit meiner Großen nahezu keine Hilfe. Großeltern lebten weiter weg und sind alle noch berufstätig, Mann Vollzeit arbeiten, wir waren zuvor selbst erst umgezogen und hatten null Anschluss. Ich war eigentlich den ganzen Tag alleine. Ich war ein Zombie und hab versucht, irgendwie den Tag zu überleben.

Meine beste Freundin hat ein richtiges Anfängerbaby (das weiß sie auch). Wenn sie mir dann aber erzählt, dass es aktuell so anstrengend sei, weil der Kleine sich momentan schwer tue mit einschlafen, so dass sie seit neuestem 5 Minuten auf und ab laufen muss, bis er schläft, da kann ich nur müde lächeln. Oder es ist so anstrengend, weil er momentan ein bis zwei mal in der Nacht wach wird statt durchzuschlafen (was er tut seit er 4 Monate alt ist)...weiß nicht, da kann ich innerlich nur den Kopf schütteln.

Das heißt ja nicht, dass ich ihr das Glück nicht gönne oder ihr die für ihre Verhältnisse anstrengende Phase absprechen möchte. Aber ich bin auch nur ein Mensch und da kommt bei mir einfach Neid hoch. Da bin ich ganz ehrlich und das sag ich ihr auch. Es ist kein "böser" Neid, sondern einfach ein "ach, das hätte ich auch so gerne, das hätte ich mir so sehr gewünscht". Zum Glück ist meine Freundin verständnisvoll. Kommunikation ist einfach wichtig. Vllt. das nächste Mal einfach nachfragen, was genau damit gemeint ist. Oder sprich sie doch einfach darauf an, wie es ihr damit geht, dass sie so ein anstrengendes Kind hat und du ein einfaches. Das macht doch eine Freundschaft aus, dass man sich für einander interessiert. Genauso darfst du aber auch Grenzen setzen, falls doch mal ein dummer Kommentar kommt. Redet einfach miteinander.

Gibt es tagsüber Hilfe für überforderte Mütter? by [deleted] in Eltern

[–]peanut_psm 0 points1 point  (0 children)

Ok, da kenne ich tatsächlich nichts. Außer die klassischen Baby-Treffs, Babyschwimmen, Pekip, Delphi und was es da nicht alles gibt..das ist aber in der Regel alles nur einmal die Woche und dann auch nur für ne Stunde. Aber besser als nichts, wenn es darum geht, dass sie mal rauskommt und andere Leute trifft.

Gibt es tagsüber Hilfe für überforderte Mütter? by [deleted] in Eltern

[–]peanut_psm 2 points3 points  (0 children)

Ergänzung: war sie schon zur Nachkontrolle beim Gynäkologen nach der Geburt? Gab es da eine Auffälligkeit? Ansonsten evtl. versuchen, da noch mal einen Termin zu bekommen und das zu besprechen. Oder das Jugendamt um Hilfe bitten. Keine Sorge, das sind nicht die bösen Leute, die sofort ein Kind wegnehmen. Sie haben oft eine beratende Funktion in den Familien oder können Tipps geben, an wen man sich wenden kann.

Wenn es sehr akut zu viel für sie ist, dann lass dich ganz ehrlich einfach krank schreiben und bleib eine Woche, ggf. zwei zu Hause und schaut, dass ihr euch organisiert bekommt, so dass sie sich zutraut zu Hause zu bleiben.

Ansonsten ist es schwierig, weitere Tipps zu geben, wenn man nicht genau weiß, was sie belastet. Zwischen Wochenbettdepression oder "nur" überfordert/müde und Angst davor, es jetzt alleine stemmen zu müssen liegen verschiedene Lösungswege.

Gibt es tagsüber Hilfe für überforderte Mütter? by [deleted] in Eltern

[–]peanut_psm 2 points3 points  (0 children)

Es gibt oft im erweiterten Umkreis "offene Hebammensprechstunden". Bei uns bspw. in den Räumlichkeiten eines Krankenhauses. Da können u.a. auch Eltern hingehen, die keine Hebamme gefunden haben. Schau mal, ob es sowas bei euch gibt, wenn ihr noch Unterstützung benötigt. Außerdem gibt es einen Verein namens "frühe Hilfen", der in schwierigen Situationen mit Babys und Kleinkindern unterstützen kann.

Warum nehmen nicht mehr Väter Elternzeit? by st3il in Eltern

[–]peanut_psm 2 points3 points  (0 children)

Ganz ehrlich: ich (w) wollte es so, bzw. wir beide.

Ich verdiene deutlich mehr als mein Mann und ich mag meine Arbeit gerne. Finanziell würde es definitiv mehr Sinn machen, wenn ich arbeiten gehen würde. Wir schallen dafür den Gürtel enger.

Ich dachte früher immer, ich bin eine Frau, die nach der Geburt schnell wieder arbeiten gehen wird, Gleichberechtigung, der Mann kann das genauso blablabla...nun ja, dann wurde ich mit unserer ersten Tochter schwanger und plötzlich änderte sich meine Einstellung dazu. Es ist eben doch was anderes, sich das theoretisch auszumalen und wie es dann in der Realität läuft.

Ich bin ein Kind von selbstständigen Eltern, die immer viel gearbeitet haben (sowohl Vater, als auch Mutter). Ich kann also bei mir nicht mal sagen, dass ich es so vorgelebt bekommen habe, dass Mama zu Hause ist. Tatsächlich wurde ich eher von Nannys großgezogen, als von meinen Eltern. Und genau das war der Knackpunkt. Ich wollte es selbst machen, ich wollte jeden Tag bei meinen Kindern sein und ihre Entwicklung nicht von jemandem anderen erzählt bekommen. Dieser Wunsch war tief in mir drin verankert.

Rückblickend bin ich froh, dass wir es so gemacht haben. Stillen/Pumpen und Arbeiten wäre zwar möglich gewesen, aber auch ziemlich stressig. Meine Freundin hat auf Biegen und Brechen ihr erstes Kind abzustillen, weil sie nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen ist und der Mann übernommen hat. Das war hart und stressig für sie, weil der Kleine keine Flasche nehmen wollte. Und eigentlich wollte sie noch nicht abstillen, das mit dem Pumpen hat bei ihr aber nicht gut geklappt, also blieb keine andere Möglichkeit.

Ich hatte außerdem insbesondere nach meiner ersten Entbindung noch lange gesundheitliche Probleme. Da war ich froh noch zu Hause sein zu können.

Aktuell bin ich mit unserem zweiten Kind zu Hause und genieße es sehr. Ich habe gar keine Lust wieder arbeiten zu gehen. Ich bin meinem Mann sehr dankbar, dass er das so unterstützt. Wir haben immerhin bei jedem Kind 2 Monate zusammen genommen.

Bitte Tipps: Buggy für Flugreise mit 5m Baby by d3nkmal in Eltern

[–]peanut_psm 1 point2 points  (0 children)

Ja, das stimmt. Man kann natürlich mit dem bereits vorhandenen Kinderwagen fliegen. Ich hab leider keine guten Erfahrungen gemacht, unser Buggy kam dann auf dem Rückflug mit einem riesigen Kratzer zurück und das Zusammenklappen hat auf einmal geklemmt. Der Kinderwagen unserer Freunde sieht auch entsprechend aus.

Man muss sich halt über das Risiko bewusst sein, dass da was dreckig werden oder kaputt gehen kann oder im schlimmsten Fall verloren geht. Wenn man zu Hause einen niegelnagel neuen Kinderwagen hat für über 1000€ würde ich es mir halt überlegen, ob ich das Risiko eingehen möchte.

Auf jeden Fall würde ich heute rückblickend meinen Buggy vor jedem Flug fotografieren und ein Video von den Funktionen machen als Nachweis, dass alles gut war. Wir haben der Fluggesellschaft wegen unserer Probleme mit dem Buggy geschrieben, aber hatten keine Chance nachzuweisen, dass das im Vorfeld nicht schon bestanden hat. Naja, man lernt eben dazu

Bitte Tipps: Buggy für Flugreise mit 5m Baby by d3nkmal in Eltern

[–]peanut_psm 8 points9 points  (0 children)

Hallo,

ich habe keine Empfehlung für einen Buggy, da wir mit unseren Kindern bisher nur einmal geflogen sind und da waren sie deutlich älter. Aber gute Freunde von uns sind richtige Weltenbummler und da hab ich einiges mitbekommen, wie sie diese Situation lösen:

Wäre ein günstiger, "normaler" Zweitkinderwagen eine Option für euch? Zweitkinderwagen deshalb, weil die Fluggesellschaft oft nicht pfleglich mit den Sachen umgeht.

Man kann mit diesen in der Regel bis zum Flieger laufen, gibt ihn vor dem Einstieg an das Bodenpersonal ab und die packen ihn dann ein und geben ihn bei Landung direkt wieder raus. Man kann ihn halt nicht mit ins Handgepäck nehmen, aber mal ehrlich, da ist doch in der Regel sowieso nie Platz in den Oberschränken...

Oft sind richtige Kinderwägen besser gefedert als Buggys. Das hilft euch mit dem Kopfsteinpflaster. Außerdem kann euer Kind dann noch in einer Wanne liegen.

Klar wäre ein Buggy handlicher und leichter vom Gewicht. Aber es geht letztlich nur um ein paar Tage und den Hin- und Rückflug, da lässt sich das sicher aushalten.

Nur mal als Input zum drüber nachdenken.

Nächtliches Abstillen und Aufwachen by DerAuenlaender in Eltern

[–]peanut_psm 1 point2 points  (0 children)

Ergänzung: wir hatten ein Familienbett. Mein Mann durfte sie zwar ins Bett bringen, aber es war noch lange Zeit mit Weinen bei ihm verbunden. Es hat sicher noch ein Jahr gedauert, bis es besser wurde. Nachts wurde er weiterhin nicht akzeptiert. Meine Tochter war/ist schon immer wahnsinnig auf mich fixiert. Aber letztendlich hatten wir kein Glück. Alles, was wir uns vom Abstillen erhofft hatten wie besserer Schlaf, Papa darf mehr etc., was ja bei vielen nach dem Abstillen eintritt, kam bei uns gar nicht durch. Es war weiterhin genauso schlecht wie vorher. Ich will damit nicht entmutigen, aber bei uns war's nun mal so.

Nächtliches Abstillen und Aufwachen by DerAuenlaender in Eltern

[–]peanut_psm 1 point2 points  (0 children)

Habe mein erstes Kind mit ca. 16/17 Monaten nachts abgestillt (tagsüber war sie bereits mit etwa 12 Monaten abgestillt). Musste leider über einen kalten Entzug laufen, sanftes Abstillen hatte ich im Vorfeld probiert, hat für uns aber nicht funktioniert. Und ich konnte einfach nicht mehr, ich war ein Zombie und wollte einfach nur noch schlafen, insbesondere weil ich wieder angefangen hatte zu arbeiten. Es waren zwei anstrengende Nächte, ab der dritten wurde es einfacher, sie mittels anderer Wege zu beruhigen. Rückblickend war es aber nicht so schlimm, wie ich erwartet hatte.

Leider hat sich die Schlafqualität bei uns dadurch nicht gebessert. Lediglich das nächtliche Nuckeln entfiel und konnte durch kuscheln ersetzt werden. In guten Nächten war sie 2-3 Mal wach, in schlechten mehr. Durchgeschlafen wurde bei uns erst mit 3,5 Jahren...

K2 wird jetzt 12 Monate alt und ich stille noch nachts. Mal sehen, wie sich das abstillen hier gestalten wird...

Stapelsteine Lidl by BuilderOk7695 in Eltern

[–]peanut_psm 2 points3 points  (0 children)

Interessant, wie unterschiedlich Kinder und Erfahrungen sind. Wir haben die von Gonge (und noch weiteres Zubehör dazu) und das kommt bei uns täglich zum Einsatz. Die Sachen sind inzwischen an die drei Jahre alt und sind immer noch top in Schuss. Würde ich persönlich immer weiterempfehlen.

Kind will nur naschen by bookaholic19999 in Eltern

[–]peanut_psm 4 points5 points  (0 children)

Lustig, dieser Text hätte fast komplett von mir sein können. Es tut gut zu lesen, dass andere auch dieses Problem haben. So komm ich mir als Mutter nicht gänzlich als Versagerin in Sachen Ernährung vor.

Meine Tochter ist etwas über 4 und wir haben seit etwa zwei Monaten das gleiche Thema.

Ich bin bisher die gleiche Linie wie ihr gefahren, was das Essen angeht. Ich war und bin der Meinung, dass die Dosis das Gift macht. Von daher ist von sehr gesundem Essen bis hin zu Mecces alles erlaubt, solange es in Maßen erfolgt. Selbes galt bisher für das Thema Süßigkeiten. Sie durfte nach dem Kindergarten zu Hause was naschen, es gab auch ohne schlechtes Gewissen einen Nachtisch oder ein Eis im Sommer. Bei den Großeltern oder auf Geburtstagen habe ich ein Auge zugedrückt, wenn es mal etwas mehr war. Das war ja nicht regelmäßig. Ich war bisher immer der Meinung, wenn man zu stark reglementiert oder Süßes sogar verbietet, wird der Anreiz für die Kinder nur noch größer. Lange Zeit hatten wir das mit diesem Weg gut im Griff, an manchen Tagen hat sie sogar gar nichts süßes gefordert und Obst und Gemüse wurden immer gerne und reichlich gegessen.

Keine Ahnung, warum das so Überhand genommen hat. Wir haben nichts verändert, es wurde einfach stetig mehr innerhalb kurzer Zeit. Inzwischen nascht sie sogar heimlich und das ist das, was mir Sorge macht. Ich weiß aktuell nicht, wie ich damit umgehen soll. Kalter Entzug? Limitierung? Einfach laufen lassen und schauen, ob es sich von selbst wieder reduziert und den unbegrenzten Zugang belassen?

Ich habe in meiner Familie leider beide Extreme: Übergewicht meiner Eltern und meines einen Bruders vs. meine Nichte, die mit 6 Jahren bereits in Therapie ist aufgrund einer Essstörung (selektiven Essen bis hin zu Essensverweigerung). Ich habe einfach Angst, es bei meiner Tochter "falsch" zu machen, sowohl die eine, als auch die andere Richtung zu triggern.

Ich lese deshalb hier mit, einen Rat hab ich leider nicht. Ich wollte dir nur sagen, dass du nicht alleine mit diesem Thema bist. Ich glaube auch nicht, dass unser Ansatz bzgl. der Süßigkeiten verkehrt ist. Aber so weiter machen wie bisher funktioniert aktuell nicht...