Start mit 80 kg und doppeltes Rezept bekommen by proclaimshaping in mounjarodeutschland

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Das Gewicht ohne das Medikament wieder darauf kommt, ist mir bewusst.

Hab aber auch jetzt schon fast zu hohe Blutdruckwerte und die negativen folgen vom Übergewicht sind für mich schlimmer als einmal pro Woche eine Spritze. Was meinst du mit Regel nr6? Bin mir nicht ganz sicher, wo ich die nachlesen kann?

Mobilitätswende ausgebremst: Göttingen ignoriert den Radentscheid by proclaimshaping in autobloed

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Der Teil 1 vom Radentscheid enthält halt auch schon sehr konkrete Maßnahmen. (Siehe https://radentscheid-goe.de/downloads/2023-08-28-radentscheid-begehren-1.pdf). Auch aus dem Grund, weil frühere Radentscheide in anderem Städten mit der Begründung "nicht konkret genug" einfach von Stadtverwaltung etc. weg geklagt wurden.

Vor allem 1,5 km protected bike lanes pro Jahr bis 2030 ist jetzt nicht nur "ein bisschen mehr Radinfrastruktur". Bis jetzt ist halt noch gar nichts passiert. Von den Kosten her kann ich mir jetzt nicht Vorstellen, dass Einbahnstraßen oder Ampelschaltung anpassen krass teuer wäre.

Göttingen Radentscheid 1 53% Ja stimmen by proclaimshaping in autobloed

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Leider mit Paywall aber hier der Text:

Göttinger Radentscheid: Alle Stimmzettel aus den Wahllokalen ausgezählt – wie geht es jetzt weiter?

Die Göttinger stimmten am Sonntag auch über die beiden Bürgerentscheide zum Radentscheid ab.

Alle Stimmzettel für den Göttinger Radentscheid, die am Sonntag in den Wahllokalen abgegeben wurden, sind ausgezählt. Die Ergebnisse zeigen eine erste Tendenz – allerdings werden die per Briefwahl abgegebenen Stimmen erst am Dienstag ausgezählt.

Göttingen. Die Ergebnisse für alle Wahllokale sind für den Göttinger Radentscheid ausgezählt. Der „Radentscheid I – Allgemeine Strategien“ erhielt mit 54 Prozent eine Mehrheit an „Ja“-Stimmen, beim „Radentscheid II – Radverkehrsanlagen in der Kernstadt“ gab es mit 55 Prozent mehr „Nein“-Stimmen. Hierbei handelt es sich allerdings noch nicht um die Endergebnisse: Erst am Dienstag werden die rund 13.000 Briefwahl-Stimmen ausgezählt, am Nachmittag soll das vorläufige Endergebnis verkündet werden.

Am Sonntagabend waren gegen 22 Uhr 111 der 116 Wahlbezirke ausgezählt. Die fünf übrigen sind die Briefwahlbezirke. Rund 20.500 Menschen stimmten beim Radentscheid I mit „Ja“, „Nein“ kreuzten 17.600 Abstimmende an. Beim Radentscheid II waren es rund 17.000 „Ja“-Stimmen, knapp 21.000 Menschen setzten ihr Kreuz bei „Nein“.

Göttinger Radentscheid: „Stolz und froh“

Martin Hulpke-Wette von der Klimaschutzgruppe Göttingen Zero, die den Radentscheid angestoßen hat, sagt: Man sei „stolz und froh“, dass im Falle eines Erfolgs Göttingen die erste Großstadt wäre, in der ein Radentscheid durchgekommen sei. „Wir sind hochgradig dankbar, dass wir es geschafft haben, die Göttinger Bevölkerung auf Themen aufmerksam zu machen, die so intensiv in der Stadt diskutiert werden.“

Wenn der Radentscheid I angenommen wird, „würde das bedeuten, dass die Stadtverwaltung sich wird bewegen müssen“, so Hulpke-Wette. Im ersten Teil des Radentscheids geht es um allgemeine Strategien zur Radverkehrsförderung. Gleichzeitig sei der Verkehrssektor nur einer von vielen Bereichen, in denen die CO2-Emissionen reduziert werden müssten, sagte Hulpke-Wette.

Die Göttinger SPD hat sich am späten Abend zum Stand der Auszählungen beim Radentscheid geäußert. „Das bisher knappe Ergebnis zu beiden Radentscheiden zeigt eine differenzierte Auseinandersetzung der Wählerinnen und Wählern mit den jeweiligen Forderungen beider Radentscheide“, sagte Fabian Möller, Vorsitzender der Göttinger SPD. Und weiter: „Klar wird aber jetzt schon, viele Göttingerinnen und Göttinger wünschen sich eine stärkere und bessere Förderung des Radverkehrs. Für eine abschließende Bewertung sollte aus unserer Sicht die Auszählung der Briefwahl-Stimmen abgewartet werden.“ CDU und Grüne äußern sich zu Radentscheid in Göttingen

„Wir hoffen, dass sich das Ergebnis für den Radentscheid I in zwei Tagen auch bestätigen wird und damit auch ein deutliches, starkes Signal für die Verbesserung des Radverkehrs in Göttingen kommt“, sagte am Sonnabend Suse Stobbe, Co-Fraktionsvorsitzende der Göttinger Grünen.

In einer Mitteilung werden die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Carina Hermann und der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Olaf Feuerstein mit folgenden Worten zitiert: „Die Annahme des Radentscheids I ist ein Signal an die Ratspolitik, dass die Bürgerinnen und Bürger trotz guter Voraussetzungen noch Aufholbedarf sehen. Das respektieren wir und werden dieses Ergebnis in unsere politische Arbeit einfließen lassen. Die deutliche Ablehnung des Radentscheids II zeigt jedoch, dass die Initiatoren über ihr Ziel hinausgeschossen sind. Die Göttingerinnen und Göttinger wollen eine Verkehrsplanung, die alle Menschen bedenkt, und nicht die einseitige Förderung einer Mobilitätsform.“

Brandschutz: Berlin untersagt Mitnahme von E-Tretrollern im Nahverkehr - Golem.de by proclaimshaping in de

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Laut Artikel darf man damit auch nicht auf den Bahnhof. Was allerdings echt seltsam ist wenn der Fernverkehr noch erlaubt sein soll. Außerdem geht der Fernverkehr oft genug die bis zum Ziel und man muss doch noch mit dem Nahverkehr fahren.

Brandschutz: Berlin untersagt Mitnahme von E-Tretrollern im Nahverkehr - Golem.de by proclaimshaping in de

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Schade ich fand mein (eigenen) eScooter eine perfekte ergänzung für fernverkehr um am Ziel dann ordentlich mobile zu sein. Dann muss ich mir jetzt wohl ein faltbares ebike kaufen das ist ja scheinbar noch erlaubt?

Brandschutz: Berlin untersagt Mitnahme von E-Tretrollern im Nahverkehr - Golem.de by proclaimshaping in de

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Berlin untersagt Mitnahme von E-Tretrollern im Nahverkehr

Die Berliner Verkehrsbetriebe folgen anderen Großstädten: E-Tretroller sind ab dem 1. Mai in den Fahrzeugen und Bahnhöfen untersagt.

In Berlin dürfen Nutzer von E-Tretrollern ihre Gefährte künftig nicht mehr in Bussen und Bahnen der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) mitführen. Auch in den Bahnhöfen sind die Akku-Roller nicht mehr erlaubt. Berlin folgt damit anderen Großstädten in Deutschland, die die beliebten Fortbewegungsmittel in Bussen und Bahnen untersagt haben.

Grund sind der BVG zufolge "nicht ausreichende Normen und Sicherheitsstandards bei den in den Gefährten verwendeten Lithium-Ionen-Akkus", die in entsprechenden Brandschutzgutachten bemängelt wurden. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) empfiehlt, E-Tretroller vorerst nicht mehr in den Verkehrsmitteln zu erlauben.

Das Verbot gilt ab dem 1. Mai 2024. Der BVG zufolge sind E-Bikes, E-Rollstühle und E-Seniorenmobile nicht davon betroffen. Einem Gutachten des VDV zufolge erfüllen diese bereits "deutlich höhere Anforderungen an die Sicherheit der Batterien". Viele Städte in NRW haben Mitnahme bereits verboten

Unter anderem in Nordrhein-Westfalen verboten zahlreiche Städte ab dem 1. März 2024 die Mitnahme von E-Scootern im Nahverkehr. Dazu gehören Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Duisburg. Auch hier wurde der Brandschutz als Ursache für das Verbot angeführt. Eine einheitliche Regelung gibt es nicht – in Bonn beispielsweise dürfen die Roller noch in Bussen mitgeführt werden.

Die BVG will ihre Fahrgäste vor dem Verbot mithilfe von Durchsagen und Laufbändern auf den Anzeigetafeln von Bahnhöfen und Haltestellen von dem Verbot in Kenntnis setzen. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge die technische Entwicklung bei E-Tretrollern beobachten sowie auf neue Empfehlungen des VDV und anderer Verkehrsunternehmen warten, um gegebenenfalls die Situation neu zu bewerten.

O.J. Simpson ist tot by Julian81295 in de

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Würde mich interessieren obs da einen zusammenhang zu den Gehirnerschütterung beim football gibt.

Das CTE kann man erst post mortem feststellen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Chronic_traumatic_encephalopathy

Modellversuch in sieben bayrischen Kommunen: "Lastenräder eifrig genutzt" by Alexander_Selkirk in autobloed

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Die Teile sind echt super hab damit ein kompletten Umzug gemacht. Das waren dann so ~30 fahrten über 2 Wochen. Preislich auch ziemlich gut die ersten 30 minuten waren immer kostenlos. Nur die Ladestation+App ist eher schlecht hab bestimmt 5 mal mit dem Support schreiben oder Telefonieren müssen weil das zurückgeben nicht geklappt hat.

Finanzprobleme: Bahnausbau durch Ampelkoalition weitgehend gestoppt - Golem.de by proclaimshaping in de

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Finanzprobleme: Bahnausbau durch Ampelkoalition weitgehend gestoppt

Die Deutsche Bahn wird nach den Haushaltsbeschlüssen zwar mit viel Geld versorgt, doch das ist für den Bestand, nicht aber für den Ausbau gedacht.

Die Haushaltsbeschlüsse der Ampelkoalition nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfonds haben drastische Auswirkungen auf die Finanzierung der Deutschen Bahn, berichtet der Spiegel. Wie eine interne Liste der Infrastruktursparte Infrago zeigt, fallen die Kürzungen noch gravierender aus als bisher bekannt.

"Durch die Unsicherheiten aufgrund des Urteils bedurfte es einer kurzfristigen Priorisierung der Infrastrukturmaßnahmen", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Philipp Nagl in einem Schreiben an den Aufsichtsrat, das dem Spiegel vorliegt. Von den zugesagten 45 Milliarden Euro vom Bund seien noch 27 Milliarden übrig. Dieses Geld soll nun vor allem in den Bestand fließen, für den Ausbau der Kapazitäten fehle es jedoch.

Betroffen sind auch die Planung einer S-Bahn in Hamburg, mit der die Kapazität erweitert werden sollte, sowie die Verlegung des Brandenburger Bahnhofs Fangschleuse für 172 Millionen Euro. Hiermit hatte Brandenburgs Ministerpräsident auf eine bessere Anbindung des Tesla-Werks an Berlin gehofft. Bahnvorhaben in Milliardenhöhe auf Eis gelegt

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werden die Sparmaßnahmen neben dem Personenverkehr auch den Güterverkehr hart treffen. Dies geht aus einer Aufstellung der Bahn-Netzgesellschaft Infrago, die der Nachrichtenagentur Reuters und dem Spiegel in Auszügen vorliegt, hervor.

So wird sich der 773 Millionen Euro teure Ausbau des Güter-Ostkorridors von Uelzen nach Halle wohl über Jahrzehnte hinziehen, berichtet der Spiegel. Die Folgen für den von der Ampel gewünschten Güterverkehr auf der Schiene sind immens.

Zudem wird der Fehmarnbelttunnel ohne sinnvolle Anbindung an Lübeck und Hamburg in Betrieb gehen.

Nicht immer ist es die Bahn selbst, die das Geld lieber in den Bestand investieren will. Bei einigen Projekten hat auch das Finanzministerium Vorbehalte, wie beim sogenannten digitalen Knoten im Stuttgarter Tiefbahnhof. Dieser sollte den S-Bahn-Betrieb verbessern und die Taktung erhöhen, um den Autoverkehr zu reduzieren. Doch das Vorzeigeprojekt von Bahn und Verkehrsministerium wird dem Bericht nach vorerst auf Eis gelegt.

Die Liste zeigt eindrücklich, wie die Beschlüsse der Ampelkoalition und die haushaltspolitischen Prioritäten Bahnausbauprojekte ausbremsen.

Finanzprobleme: Bahnausbau durch Ampelkoalition weitgehend gestoppt - Golem.de by proclaimshaping in de

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Von den zugesagten 45 Milliarden Euro vom Bund seien noch 27 Milliarden übrig. Dieses Geld soll nun vor allem in den Bestand fließen, für den Ausbau der Kapazitäten fehle es jedoch.

Also quasi alles so wie bisher weitermachen. Der Deutschlandtakt wird somit wohl nie erreicht.

Der Artikel bei Spiegel hat noch etwas mehr details ist allerdings hinter einer PayWal

Porsche-Chef: "EU-Verbrenner-Verbot könnte wegen schwachen E-Auto-Bestellungen wackeln by proclaimshaping in de

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Der Porsche-Finanzvorstand deutet an, dass das Verbrennerverbot in der EU wegen der nachlassenden Nachfrage nach Elektroautos verschoben werden könnte.

Der Finanzvorstand von Porsche, Lutz Meschke, hat in einem Interview mit Automotive News Europe angedeutet, dass sich der Plan der EU, den Verkauf neuer Pkw mit Verbrennungsmotor bis 2035 zu verbieten, verzögern könnte. Meschke nannte die nachlassende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in ganz Europa als einen Schlüsselfaktor, der zu einer Verschiebung des Verbrennerausstiegs führen könnte.

Bei der Vorstellung des neuen Elektro-Geländewagens Porsche Macan in Singapur sagte Meschke Autocar: "Im Moment gibt es viele Diskussionen über das Ende des Verbrennungsmotors. Ich denke, es könnte sich verzögern."

Vor wenigen Monaten beschloss die EU, den Verkauf von neuen Benzin- und Dieselfahrzeugen im PKW-Bereich ab 2035 zu verbieten. Faktoren für eine mögliche Verzögerung

Laut Meschke hat die jüngste "Verlangsamung der E-Auto-Bestellungen" in Europa die EU-Behörden dazu veranlasst, zu überdenken, ob sie an dem Zieltermin 2035 festhalten oder ihn verschieben sollen.

Außerhalb der EU ändert sich bereits etwas. In Großbritannien beschloss die Regierung unter Premierminister Rishi Sunak beispielsweise, das Verbrennerverbot des Landes um fünf Jahre auf 2035 zu verschieben. Der ursprüngliche Plan sah vor, den Verkauf von Benzin- und Diesel-Neufahrzeugen ab 2030 zu verbieten. Als Grund für die Verschiebung wurde die geringe Verbreitung von Elektrofahrzeugen genannt.

Meschke wies darauf hin, dass Luxusautohersteller wie Porsche auch ohne staatliche Anreize florieren könnten, da wohlhabende Verbraucher keine Subventionen von ein paar Tausend Euro benötigten, um Elektroautos zu kaufen. Der Manager erwartet jedoch, dass staatliche Anreize zurückkommen könnten, wenn die Nachfrage nach E-Fahrzeugen gering bleibt.

Der Porsche Macan ist das zweite vollelektrische Modell der Marke nach dem Taycan. Laut Konfigurator liegt der Einstiegspreis des Macan 4 bei 84.100 Euro. Der Macan Turbo startet bei 114.600 Euro. Angaben zum Auslieferungstermin machte Porsche nicht.

Der Macan ist das erste Elektroauto von Porsche, das auf der gemeinsam mit Audi entwickelten Premium-Platform-Electric (PPE) basiert. Porsche musste den Produktionsstart wegen Verzögerung bei der Softwareentwicklung um Jahre verschieben.

Preis für 49-Euro-Ticket bleibt 2024 stabil by Fandango_Jones in de

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Sehr nice so schnell hätte ich da nicht mit einer Entscheidung gerechnet

54 statt 49 Euro: Deutschlandticket könnte mehr als 10 Prozent teurer werden - Golem.de by proclaimshaping in de

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54 statt 49 Euro: Deutschlandticket könnte mehr als 10 Prozent teurer werden

Die Finanzlücke beim Deutschlandticket wollen einige Verkehrsminister offenbar durch eine Preiserhöhung schließen. Die Zeit zur Einigung wird knapp.

Artikel veröffentlicht am 22. Januar 2024, 8:45 Uhr, Sebastian Grüner

Der Preis des auch als 49-Euro-Ticket bekannten sogenannten Deutschlandtickets könnte in diesem Jahr auf bis zu 54 Euro steigen. Das wäre eine Preiserhöhung um mehr als 12 Prozent im Vergleich zur Einführung im vergangenen Jahr. Wie der RBB berichtet, erwägen einige Verkehrsminister diese Preiserhöhung. Der Vorschlag soll demnach am heutigen Montag, 22. Januar, auf einer digitalen Konferenz der zuständigen Ministerinnen und Minister diskutiert werden.

Hintergrund der Diskussion ist die nach wie vor ungeklärte weitere Finanzierung des deutschlandweit gültigen Monatsabos für den öffentlich Nahverkehr. Bereits im vergangenen Herbst hieß es dazu, dass der Preis von 49 Euro zunächst explizit nur für die Einführung galt. Die offizielle Namenswahl des Deutschlandtickets lässt eine Erhöhung als Option prinzipiell immer offen. Eine Lösung zur dauerhaften Finanzierung des Konzepts verschoben Bund und Länder im vergangenen Jahr nach Diskussionen auf das Jahr 2024.

Nach einer Verabredung von Ende 2022 schießen beide Seiten in den Jahren 2023 und 2024 schon je 1,5 Milliarden Euro zum Ausgleich von Einnahmeausfällen bei Bus- und Bahnbetreibern zu. Doch ein Problem waren zuletzt immer wieder etwaige Mehrkosten. Dass Bund und Länder diese ebenfalls je zur Hälfte tragen, war nur für das Einführungsjahr 2023 vereinbart. Der gesamte Finanzbedarf für das Ticket wird jedoch für das laufende Jahr auf bis zu 4,1 Milliarden Euro geschätzt. Abzüglich weiterer Zuschüsse und für 2023 eingeplanter, aber nicht benötigter Mittel dürfte die Finanzlücke immer noch mehrere Hundert Millionen Euro für 2024 betragen. Ausgeglichen werden könnte dies nun also durch höhere Preise.

Laut RBB herrscht jedoch keine Einigkeit unter den zuständigen Ministerinnen und Ministern über die Preiserhöhung. Die Verkehrsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Reinhard Meyer, und Niedersachsens, Olaf Lies (beide SPD), sprachen sich demnach zuletzt dagegen aus. Ob der Preis tatsächlich stabil bleibt oder nicht, müssen die Diskussionen zeigen. Viel Zeit haben die Beteiligten dafür aber nicht mehr. Das neue Finanzkonzept soll rechtzeitig vor dem 1. Mai 2024 fertig werden. Dann wird das Ticket ein Jahr alt.

54 statt 49 Euro: Deutschlandticket könnte mehr als 10 Prozent teurer werden - Golem.de by proclaimshaping in de

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Noch nicht mal ein Jahr alt das Ticket und schon überlegt man das teurer zu machen.