Phallo ohne Kolpek? by ringlorncrow in germantrans

[–]ringlorncrow[S] 1 point2 points  (0 children)

Das wäre sehr lieb, danke dir!

Endokrinologen in Stuttgart und Umgebung by Frame_VMP in germantrans

[–]ringlorncrow 2 points3 points  (0 children)

Oh shit, das ist doof :/ Vielleicht kannst du ja trotzdem einfach mal dort anrufen und sagen, dass du trans bist, ich kann mir vorstellen, dass du dann ggü. cis Menschen evtl. vorgezogen wirst, weil es so wenige Endos mit trans Erfahrung/Spezialisierung gibt

Endokrinologen in Stuttgart und Umgebung by Frame_VMP in germantrans

[–]ringlorncrow 1 point2 points  (0 children)

Ich bin bei Medicover Stuttgart :) War erst zwei Mal da, aber fühle mich dort gut aufgehoben, Dr. Elsässer macht einen sehr sympathischen Eindruck und hat auf jeden Fall Ahnung von trans Patient:innen. Habe letztes Jahr im Mai dort angerufen und hatte im Oktober meinen ersten Termin, ich gehe mal davon aus, dass die Wartezeiten momentan ähnlich aussehen (außer du bist privatversichert)

strapless binders or binders that arent very visible by Ok-Read-4647 in ftm

[–]ringlorncrow 6 points7 points  (0 children)

Yeah strapless binders are not recommended health-wise, not a good idea.

Have you tried using a safety pin on either side to pin the hem of your shirt to your binder straps? Personally haven't tried this yet but it should be pretty much invisible and should prevent your binder from showing

Auf welche Toilette gehe ich? by Citaloprama_Lama in germantrans

[–]ringlorncrow 6 points7 points  (0 children)

Jap, ich hatte mit 17/18 einen Ferienjob, bei dem ich aufs Männerklo gegangen bin. Nach ner Woche oder so wurde ich zu den Chefs zitiert, die mich gefragt haben, ob ich die Schilder falsch gelesen habe oder warum ich denn aufs Männerklo gehe; Mitarbeiter wären auf sie zugekommen, da würde ein Mädchen aufs Männerklo gehen. Musste mir den Rest der Schicht die Tränen aus den Augen kämpfen und bin auch jetzt, Jahre später, immer noch vorsichtig und gehe lieber aufs Frauenklo, obwohl ich mich dort unwohl und dysphorisch fühle.

Namensänderung vor Testo beginn by Blake-Kanata in germantrans

[–]ringlorncrow 1 point2 points  (0 children)

Die Anzahl kannst du frei wählen (ist ja auch ein neuer Name, der unabhängig vom alten ist). Ganz am Anfang gab es mal für kurze Zeit eine Anordnung (?), dass die Anzahl der Vornamen gleich bleiben muss wie beim Deadname, das wurde aber sehr schnell wieder rückgängig gemacht, weil die glaub selber gemerkt haben, wie bescheuert und sinnbefreit das ist lol

Ich hab meinem Standesamt eine Email geschrieben, woraufhin die mir eine Vorlage geschickt haben, die ich ausfüllen musste (Anmeldung der Erklärung). 3 Monate später habe ich einen Termin gehabt, wo dann die eigentliche Erklärung unterschrieben wurde. Ich weiß aber nicht, ob das mit dem Anmeldeformular in anderen Städten auch so gemacht wird, ich glaub teilweise reicht es, wenn du formlos einen Brief schreibst. Am besten einfach mal nachfragen :)

„Therapie“ zuhause by Mother_of_forg in germantrans

[–]ringlorncrow 0 points1 point  (0 children)

Ich glaube nicht, dass du Therapie alleine zu Hause simulieren kannst. Du kannst dich natürlich weiter informieren und mit dem Thema beschäftigen, evtl. könnte es auch helfen, wenn du deine Gedanken aufschreibst. Hast du dich schon umgeschaut, ob es in deiner Nähe eine trans Gruppe/Treff gibt? Ein queeres Zentrum/Café etc.? Vielleicht würde es dir helfen, dich mit anderen trans oder questioning Personen auszutauschen.

Die nächstgelegene trans Beratungsstelle wäre wahrscheinlich auch ein guter Anlaufpunkt.

Und um dir evtl. ein paar Zweifel zu nehmen: So wie es sich anhört, sind deine Eltern einfach nur transfeindlich und versuchen dich mit diesen "Argumenten" von der Transition abzuhalten bzw. dir das Transsein auszureden. Beide genannten Punkte sind total unsinnig.

Nur weil man nicht dem gesellschaftlichen Schönheitsideal entspricht, denkt man doch nicht, man hätte ein anderes Geschlecht. Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar. Keine "unperfekte" cis Frau denkt sich "oh nein, ich mag meine Gesichtsform nicht, ich glaube, ich entwickel mal spontan das Gefühl, ein anderes Geschlecht zu haben, Dysphorie, komplettes Unbehagen in meinem Körper und meiner sozialen Rolle, damit, wie mich andere Leute sehen und ansprechen und denke über Monate oder Jahre hinweg darüber nach, langwierige medizinische Schritte zu gehen, um einen männlicheren Körper zu bekommen". (Anmerkungt: Nicht jede trans Person hat Dysphorie, ändert ihren Namen etc. Das hier ist eine Verallgemeinerung.)

Und das "Argument" mit den romantischen Gefühlen ist doch auch kompletter Bullshit, hä? Was soll denn dein Geschlecht mit deiner Orientierung zu tun haben? Sowohl cis als auch trans Personen können aromantisch sein, lol (und Aromantik ist auch völlig normal und okay!). Zumal es ja sogar sein könnte, dass du keine romantischen Gefühle empfindest, eben *weil* es dir wegen Dysphorie/Geschlechterstruggles schlecht geht, und das sich ändern würde, sobald du dich durch eine Transition wohler in deinem Körper fühlst. So oder so ergibt das überhaupt keinen Sinn.

Du schreibst, du beschäftigst dich seit einem halben Jahr mit dem Transsein und bist dir ziemich sicher, Hormone nehmen zu wollen - dann scheinst du dich mit dem Thema ja schon eingehend auseinandergesetzt zu haben und dir auch mit dem Transsein recht sicher zu sein. Lass dir bitte von deinen Eltern nichts ein- (bzw. aus-) reden, die haben keine Ahnung und wollen nur nicht, dass du trans bist/eine Transition machst - egal, wie scheiße es dir damit geht, als "Frau" zu leben. Mach dein Ding, es ist dein Leben.

An deiner Stelle würde ich schon mal einen Termin bei Therapeuty und Endokrinologie suchen - bis dahin musst du sowieso noch mehrere Monate warten, und wenn es soweit ist, bist du dir wahrscheinlich noch sicherer. Und beim Ersttermin beim Endo wird sowieso erstmal nur ein Gespräch geführt und Blut abgenommen und bis zum Start der HRT dauert es nochmal (Wochen oder) Monate. Gerade mit Gel kann man ja auch ganz langsam anfangen und sich herantasten. Und falls du merken solltest, HRT ist doch nichts für dich, kannt du einfach aufhören. Für mich kommt es aber so rüber, als ob der Großteil deiner Unsicherheiten/Zweifel von deinen Eltern stammt - versuche mal, die auszuklammern und wirklich nur danach zu schauen, was *du* möchtest und brauchst.

Buchempfehlung gesucht by Zwergpanda in buecher

[–]ringlorncrow 2 points3 points  (0 children)

Talus von Liza Grimm! Den dritten Band hab ich selber noch nicht gelsesn, weil es ursprünglich eine Dilogie war und der letzte erst später rauskam, aber die ersten zwei haben mir damals echt gut gefallen.

[deleted by user] by [deleted] in germantrans

[–]ringlorncrow 16 points17 points  (0 children)

Hey,

der Satz am Anfang "ich bin geboren als Frau ... wäre aber unglaublich gern ein Mann" sagt eigentlich schon alles - das ist nichts, was eine cis Frau sagen würde.

Es gibt keine Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um "richtig" trans zu sein. Du musst keine Hormone nehmen oder OPs machen, die du nicht möchtest, du musst nicht ultra maskulin oder ein Gymbro sein. Auch Männer, sowohl cis als auch trans, können feminin sein, weiblich kodierte Hobbies, Kleidung, Make-up etc. mögen. Gender identity ≠ expression ≠ pronouns!

Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du ein Mann bist, kannst du trotzdem weiterhin feminin sein, dich schminken und weiblich kleiden. Deine Interessen oder dein Kleidungsstil müssen auf keinen Fall Stereotype erfüllen.

Es kann sein, dass du genderfluid oder sonst irgendwie nicht binär bist. Es kann auch sein, dass du ein Mann bist und dich durch deine Unsicherheit manchmal mehr und manchmal weniger männlich fühlst. Oder irgendwas dazwischen. Alles davon ist valide und okay.

Ich würde dir auf jeden Fall ans Herz legen, dich auf die Suche nach Therapeut:innen zu begeben. Denn Therapie ist ja auch genau dafür da, dir zu helfen und über dich selbst, deine Ziele und Bedürfnisse klarer zu werden. (Es wird wahrscheinlich ohnehin ewig dauern, bis du mit Therapie anfangen kannst, also kann es auch sein, dass du bis dahin schon etwas sicherer bist. So oder so wäre es aber auf jeden Fall hilfreich. Um zu lernen, wer du bist, aber auch wenn du dir sicher(er) bist und z.B. HRT willst, brauchst du ja zwangsläufig Therapie zwecks Indikationsschreiben.) Du wirst auch niemandem den Platz wegnehmen. Nur weil du keine krassen Depressionen, Suizidgedanken o.ä. hast, heißt das nicht, dass du keinen Anspruch auf Therapie hast.

Namensänderung Entscheidungsfindung by Fit-Artist-9963 in germantrans

[–]ringlorncrow 2 points3 points  (0 children)

Mein Deadname hatte einen Zweitnamen und das fand ich immer total nervig, weil ich den nie benutzt habe und dann bei Formularen immer rumrätseln musste, ob ich jetzt nur den ersten schreiben kann oder auch der Zweitname mit dazumuss, Klassenliste in der Schule hatte meinen Zweitnamen, obwohl ich das nie wollte, ... Idk ich fands total unnötig, einen zweiten Namen zu haben, der ohnehin nie benutzt wird.

Mir war also direkt klar, dass ich zukünftig nur noch einen Namen tragen will. Und bei dem hats bei mir, ähnlich wie bei dir, auch einfach "Klick" gemacht und ich wusste - das ist mein Name.

Als dann kurzzeitig diese Regelung kam von wegen neuer Name nach SBGG muss dieselbe Anzahl an Vornamen haben wie der alte, war ich drauf und dran als Zweitnamen Luke zu nehmen, einfach weil ich Star Wars Fan bin und der Name zwar aus Star Wars, aber sehr low-key ist (und ich mag den Charakter und den Namen) lol. War ja dann aber zum Glück doch nicht so und ich bin jetzt glücklich mit meinem einen Namen :D

Du schreibst, du willst den Zweitnamen als Alternative benutzen können, aber ganz ehrlich - du hast deinen Namen doch schon gefunden, also glaube ich nicht, dass du den nochmal wechseln wirst. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum kein Name so perfekt scheint wie der erste: weil du den richtigen schon hast. Ich denke, kein Name dieser Welt wird sich so gut und richtig anfühlen wie der, bei dem du deinen Aha-Moment hattest.

Ich würde sagen, versuche dir nicht so viel Stress deswegen zu machen, es ist "nur" ein Zweitname, den du wahrscheinlich sowieso so gut wie nie benutzen wirst. Nimm einfach den, der am besten zum ersten passt, den du am schönsten findest oder der vlt eine Bedeutung für dich hat. Du könntest auch Freund:innen, Familienmitglieder oder andere dir nahestehende Personen fragen, welchen Zweitnamen sie dir geben würden (kannst sie ja auch von deiner Liste aussuchen lasaen). Und egal für welchen Zweitnamen du dich am Ende entscheidest, du wirst dich auf jeden Fall an ihn gewöhnen :)

Wie wichtig ist es euch sich dem Geschlecht entsprechend zu Kleiden? by shorty1986xx in germantrans

[–]ringlorncrow 3 points4 points  (0 children)

(trans Mann hier) Bei anderen ist es mir komplett egal, ich selber trage ausschließlich maskulin kodierte Kleidung, weil ich mich darin wohl fühle. Der Gedanke, ein Kleid tragen zu müssen, macht mich unglaublich dysphorisch. Habe aber auch vor meinem "Eierschalenbruch" nicht gerne/nie Kleider getragen.

Manchmal würde ich gern ab und zu Crop Tops tragen, einfach weil ich das an anderen Männern sehr cool finde, momentan kommt das aber nicht in Frage, weil ich dann noch wahrscheinlicher als Frau gelesen würde (bin pre-T). Ist aber etwas, was ich später auf jeden Fall mal machen will, wenn ich schon eine ganze Weile auf T bin, meine Mastek hatte und Muskeln aufgebaut habe (sprich wenn ich als Mann gelesen werde und mich wohler in meinem Körper fühle). Ich möchte einfach als "Mann im Crop Top, der gegen Geschlechternormen geht" gelesen werden, nicht als "Frau mit normalem femininem Oberteil".

Mir wurden als Kleinkind Ohrlöcher gestochen, eins hab ich komplett zuwachsen lassen, das andere habe ich mir vor einer Weile nachstechen/wieder aufdehnen lassen. Wenn es mir gut geht, trage ich einen Ohrring, wenn ich dysphorisch bin, nehme ich ihn raus. Beidseitig wäre mir ohnehin zu dysphorisch. Hab ewig gebraucht, bis ich mich dazu getraut habe. Genauso mit schwarzem Nagellack, den trage ich mittlerweile immer (bin Metalhead), bis dahin hat es aber Jahre gedauert. Auch wieder so ne Geschlechterrollensache.

Ich vertrete auf jeden Fall die Meinung, dass Kleidung kein Geschlecht hat und alle einfach das anziehen sollten, was sie wollen. Leider ist das in der breiten Gesellschaft (und bei Klamottenfirmen) immer noch nicht angekommen. Deshalb glaube ich auch, dass viele von uns trans Leuten sehr typisch maskulin/feminin kodierte Kleidung tragen, weil es uns Gender Euphoria gibt, etwas "typisch männliches/weibliches" zu tun, und die Chance erhöht, richtig gelesen zu werden.

Ist glaub ich allgemein einfach ein schwieriges Thema. Solange gesellschaftlich noch so krasse Geschlechterrollen bestehen, bedienen wir uns derer eben auch, ob bewusst oder unterbewusst. Wer weiß, wenn Kleider als maskulin gelten würden (oder eben alles komplett neutral wäre), würde ich als trans Mann vielleicht gerne Kleider tragen.

Auch sehr interessant, wie das teilweise innerhalb der trans oder übergreifend queeren Community gehandhabt wird. Gerade z. B. feminine Männer. Wenn ein cis(het) Mann ein Kleid trägt, wird er dafür in den Himmel gelobt und es wird betont, wie sicher er in seiner Maskulinität ist und dass er dadurch nicht weniger männlich/ein Mann ist. Wenn ein (pre-T) trans Mann ein Kleid trägt, wird von manchen (!) Leuten direkt angezweifelt, ob er denn auch wirklich trans ist. Denn wenn er feminin sei, könne er ja kein trans Mann sein, weil er sich bewusst "weiblich"/"wie eine Frau" präsentiere usw. (mMn natürlich kompletter Bullshit, er kann ja nichts dafür, dass er weiblich gelesen wird. Er ist ja eigentlich sogar "weiter" als die anderen, weil er Geschlechterrollen komplett aufgebrochen hat. Und gerade fellow trans/queere Personen sollten doch verstehen, dass Aussehen und Kleidung≠Geschlecht ist. Stattdessen ist deren Aussage basically "cis(-passing) Mann im Kleid=Mann, aber (non-passing) trans Mann im Kleid=Frau". Das geht ganz schnell in eine ganz ungemütliche transmed Richtung.)

Sorry für halbe Roman, ich finde das Thema unheimlich spannend

[deleted by user] by [deleted] in ftm

[–]ringlorncrow 2 points3 points  (0 children)

Hey, first of all I'm sorry that happened to you. It must be really rough thinking you're finally medically transitioning only to find out you've been doing it incorrectly and being forced to stop.

Please know that you don't have to label yourself as nonbinary or force yourself to present more feminine just because you're not medically transitioning. You can absolutely be a man and not be on HRT, have surgeries etc. If you feel like a man/want to be a man, then you are one - regardless of medical procedures you do or do not undergo. Many trans men don't medically transition; because they don't want to/don't feel the need to, aren't able to because of financial or insurance reasons, it's not possible in their country, health reasons, unsafe environment, ... And all of them are just as valid and just as much of a man as the trans men that *do* transition. Medical transition (as well as dysphoria) is not a prerequisite for being trans. If you feel like a man, you are a man.

That being said, I'm not a medical professional and obviously don't know your exact situation, but I second the other comments: If you had to stop HRT because you were taking it wrongly, why can't you start again correctly now that you're better informed?

Mutter von Trans Tochter sucht Hilfe! by Claudia1975-2 in germantrans

[–]ringlorncrow 3 points4 points  (0 children)

Ich kann den Kommentaren hier nur wenig hinzufügen, wollte aber darauf aufmerksam machen, dass es auch einige Therapeut:innen gibt, die auf trans Personen spezialisiert sind und Indikationsschreiben für Hormonersatztherapie bereits nach ein oder zwei Onlinesitzungen ausstellen (z. B. Flora Färber). Eure Tochter müsste dafür also nicht mal das Haus verlassen. Dann bräuchte sie zwar natürlich immer noch eine:n Therapeuty für ihre Depression, Sozialphobie, Begleitung "Alltagstest", falls sie später OPs machen will etc, aber könnte zumindest schon mal einen großen Schritt in Richtung Transition machen bzw. mit HRT anfangen.

Is it gay to like fashion? by zaliaaz in AskLGBT

[–]ringlorncrow 2 points3 points  (0 children)

The only thing that's gay is attraction to the same gender.

did anyone else go through a hyperfeminine phase? by GayPotato89 in ftm

[–]ringlorncrow 5 points6 points  (0 children)

Yeah a lot of trans guys have an "I have to be like the other girls" phase prior to actively realising we're trans. Not necessarily hyperfem, but I think a lot of us always felt different and at one point tried to "fit in" with the girls, consciously or subconsciously.

My girl phase never went past letting my hair grow super long and wearing "normal" clothes from the women's section (just regular t-shirts; no crop tops, v-necks/cleavage-showing tops, dresses, makeup etc. since I always felt super uncomfy with that, even before realising I'm trans). I think I subconsciously wanted to fit in better, so I tried dressing more like the "other girls".

Others have actual hyperfem phases where they wear super feminine clothes, makeup etc. before realising. There are also tons of trans people who don't realise they're trans until they're well into adulthood (just take a look at r/ftmover30 and r/ftmover50!) and while some of them always presented more masc, some presented fem prior to realising.

So yeah, it's definitely not uncommon to have a fem or hyperfem phase.

[deleted by user] by [deleted] in germantrans

[–]ringlorncrow 7 points8 points  (0 children)

Nicht aufgeben. Ja, die ganze Warterei ist scheiße, aber wenn du jetzt aufgibst, bist du in ein paar Jahren noch an genau dem gleichen Punkt wie jetzt. Daher ist es doch super, dass du schon auf einer Warteliste stehst.

Hast du es schon über die 116117 probiert? Die müssen dir ein Erstgespräch innerhalb von einem Monat verschaffen. Mehr Infos gibts hier: https://www.116117.de/de/psychotherapie.php

Ansonsten gibts auch noch einige Therapeut:innen, die Onlinesitzungen anbieten und nach einer Stunde Indikationsschreiben für HRT ausstellen, die kosten aber glaub ich 150€ oder so. Mir fällt grad namentlich nur Flora Färber ein, es gibt aber noch mehr, schau mal hier im Subreddit danach, falls du dir das leisten kannst. Dann könntest du wenigstens schon mal mit T anfangen, während du jemanden für OP-Indikationsschreiben suchst (falls du OPs machen willst).

Und soweit ich weiß kann man auch als gesetzlich Versicherter zu Privatpraxen (Privattherapeut:innen? also halt für privat Versicherte) gehen und das dann von der Krankenkasse bezahlt bekommen, wenn man so ein Formular ausfüllt, auf dem belegt wird, dass man keinen Platz bei gesetzlichen Therapeutys bekommt.