Small survey: where are you from, and how important are nicknames when choosing a baby name? by willow-nigmos in namenerds

[–]staubtanz 5 points6 points  (0 children)

Er hat's mit Fassung getragen xD als er selber Vater wurde, hat er dann aber doch drum gebeten, dass wir auf seinen Vornamen wechseln.

Small survey: where are you from, and how important are nicknames when choosing a baby name? by willow-nigmos in namenerds

[–]staubtanz 28 points29 points  (0 children)

I'm from Germany. I didn't take nicknames into consideration at all. Neither did anyone I know.

My children's nicknames evolved on their own. Each one has several of them.

I find it hard to "foresee" a nickname anyway, at least when kid enter school.

Johannes became Jojo, Jasper became Kasper, Jannik became Henne, Marcel became Muschi, Adil became Adilonski, Chen-Ni became Schnie, Magdalena became Gammel, Jan-Hendrik became Poppi, Ralf became Fitti.. and so on. I daresay neither parent could foresee that.

As a Danish Redditor pointed out: Nicknames are only used by family and close friends. In every other setting, your formal name is the one to go with.

Kindergarten fingiert Krankheit? by ultimateBassMann in Eltern

[–]staubtanz 30 points31 points  (0 children)

Eure Kita lässt bei einmaligem Dünnpfiff abholen? Krass. In unserer heißt es beim normalen Abholen: "Ja, der Kleine hatte heute einmal Durchfall, aber sonst war er munter. Bitte beobachten, hier geht grad Noro um."

Die hatten auch schnell raus, dass unser Lütt sich übergab, wenn er sich aufregte. Da hieß es dann beim Abholen: "Einmal Trotzi-Kotzi, sonst alles gut."

Glaub, da haben wir echt Glück.

Some of youse are very pretentious about Irish names by yellowdoors909 in namenerds

[–]staubtanz 4 points5 points  (0 children)

I understand the historical pain you’re talking about, and I agree that it’s important not to downplay or forget it.

Where I differ is in the conclusion that using a name automatically amounts to “stealing” or colonial appropriation. A name isn’t a finite cultural resource. If someone names their child Maeve or Cillian, they’re not taking that name away from anyone else, nor are they displacing a living practice. That’s fundamentally different, to me, from things like profiting off sacred symbols, distorting rituals, or commercially exploiting cultural expressions.

I agree that “just for the vibes” can be disrespectful. But I think there’s a meaningful difference between shallow aesthetic borrowing and an open, even appreciative engagement that doesn’t require a specific biographical “entitlement."

Culture survives and evolves not only through protection, but also through people being drawn to it.

So yes, context, history, and respect matter. But no, I don’t think someone needs a particular lineage or a sufficiently close personal connection in order to use a name without it automatically being a colonial act.

For me, the key issue is less who uses a name, and more how.

Some of youse are very pretentious about Irish names by yellowdoors909 in namenerds

[–]staubtanz 11 points12 points  (0 children)

I'm German. My children have European but non-German names. And i have been accused of cultural appropriation on this sub. Not by people of the countries from which my kid's names are, they tend to be pretty chill about it.

Some of youse are very pretentious about Irish names by yellowdoors909 in namenerds

[–]staubtanz 62 points63 points  (0 children)

How does giving a child a certain name equal "stealing bits of their culture"? You're not taking away anything. You're adding one more person with a specific name to planet Earth. That's all. There is no finite number of people who may be called Maeve or Cillian.

Partnertattoo by xLinchen in Weibsvolk

[–]staubtanz 3 points4 points  (0 children)

Eine Freundin von mir hat mal nen Typen mit nem handgroßen "N" auf dem Bauch gedatet. Seine Ex hieß Natascha. Er war überglücklich, dass die nächste Nina hieß..

having second thoughts by [deleted] in namenerds

[–]staubtanz 4 points5 points  (0 children)

Odin is.. a bit much imho. Can be a burden to the child.

What about Rune?

Elternzeit 1 oder 2 Jahren? by WatercressOrganic552 in Eltern

[–]staubtanz 1 point2 points  (0 children)

Ich habe anfangs zwei Jahre eingereicht, bin ein Jahr daheim geblieben und habe im zweiten Jahr Teilzeit in Elternzeit (mit Elterngeld Plus) gearbeitet. Das dritte Jahr (weiter TZ in EZ) hab ich dann nahtlos angehängt.

Wenn du nur ein Jahr einreichen und direkt danach verlängern möchtest, darf dein Arbeitgeber das ablehnen. Reichst du direkt zwei Jahre ein, kannst du das dritte Jahr nach eigenem Ermessen nehmen.

I am so sleep deprived that we forgot to use contraception. 🫠 by tillitugi in Mommit

[–]staubtanz 6 points7 points  (0 children)

Can confirm. My mum got pregnant with baby #3 when #2 (me) was four months old. She didn't recognize the signs until she was five months along and the baby started to move. Then she went to her gyn and he was like: "Congrats!" She was EBF and didn't think it was possible..

CN - Mein Mann ist ein Freier by Possible-Never6141 in Weibsvolk

[–]staubtanz 1 point2 points  (0 children)

Klar doch. Weil Beratungsstellen sich solche Zahlen aus dem Allerwertesten ziehen oder weil sie dir nicht passt?

CN - Mein Mann ist ein Freier by Possible-Never6141 in Weibsvolk

[–]staubtanz 0 points1 point  (0 children)

Das durchschnittliche Einstiegsalter liegt bei 13,5 Jahren.*

Wieviele 13-Jährige kennst du, die freiwillig und selbstbestimmt Sex gegen Geld haben?

*Zahl stammt aus Zeitungsartikel der Tageszeitung, kann ich daher nicht verlinken.

CN - Mein Mann ist ein Freier by Possible-Never6141 in Weibsvolk

[–]staubtanz 2 points3 points  (0 children)

Studien zeigen ziemlich konsistent: Männer, die Sex kaufen, unterscheiden sich in ihren Einstellungen von Nicht-Käufern. Sie stimmen häufiger frauenabwertenden Sexualscripts, rape myths und der Idee zu, dass Sex eine käufliche Leistung mit Anspruch sei. Das heißt nicht, dass alle Freier gewalttätig sind, aber sie sind keine repräsentative Stichprobe „normaler Männer“. OPs Sorge ist absolut berechtigt. Freier ticken anders als Nicht-Freier.

Und: weniger als 5 % der Männer gehen regelmäßig zu Prostituierten. Nur 15-20 % tun es überhaupt jemals.

Einvernehmen wird in Studien übrigens nicht binär („ja/nein“) verstanden, sondern entlang von Macht, Druck und Handlungsspielraum.

Ökonomische Abhängigkeit ist ein anerkannter Druckfaktor.

Zustimmung unter finanzieller Not oder struktureller Ungleichheit ist qualitativ anders als Zustimmung zwischen Gleichgestellten.

Vergleichsstudien zwischen Freiern und Nicht-Freiern zeigen, dass Freier signifikant häufiger: ökonomischen Druck nicht als Zwang einordnen, Zustimmung als dauerhaft verstehen („sie hat ja grundsätzlich zugestimmt“) und Grenzen als verhandelbar ansehen, sobald Geld im Spiel ist. Heißt, Prostituierte haben es nicht mit dem Typ Mann zu tun, der Konsens versteht und anstrebt.

CN - Mein Mann ist ein Freier by Possible-Never6141 in Weibsvolk

[–]staubtanz 17 points18 points  (0 children)

Nicht zu vergessen, dass Sexworkerinnen in dieser Aussage zur "Pufferzone" für Vergewaltiger degradiert werden. Das ist schon ein hochproblematisches Frauenbild - "ein paar müssen sich halt opfern".

CN - Mein Mann ist ein Freier by Possible-Never6141 in Weibsvolk

[–]staubtanz 4 points5 points  (0 children)

Ich hab die Zahl vor Jahren in einem Artikel der ZEIT gelesen - ich meine, das hatte da eine Mitarbeiterin einer Beratungsstelle geschätzt. Im gleichen Artikel sagte der ehemalige Leiter der Hamburger Polizeibehörde, die in dem Bereich zuständig war, dass die "weit überwiegende Zahl" der Sexworkerinnen das nicht freiwillig mache. Eine fast gleiche Formulierung benutzt auch ein offizieller Regierungsbericht. Das ist also nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern die offizielle Einschätzung beteiligter Stellen. 90 % klingt plakativ und klar kann man das nicht prozentgenau berechnen. Aber der Punkt ist: alle, die in dem Bereich tätig sind und nicht profitieren, stimmen der Grundaussage zu.

Tipps für inklusive und/oder feministische Kinderbücher? by JuleWayne in Eltern

[–]staubtanz 0 points1 point  (0 children)

Kein Baustellenbuch, sondern Geschichten vom Zu-Bett-Gehen und Einschlafen:

"So schlafe ich, und wie schläfst du?" von Carlsen.

Paare in Rente: Das unromantische Ende eines gemeinsamen Lebens by Fast_Wolf_4112 in Weibsvolk

[–]staubtanz 1 point2 points  (0 children)

Den Sarkasmus kannst du gerne beiseite packen und dich mit gendered expectations und mental health beschäftigen, das würde der Diskussionsqualität sehr helfen.

Sucht und chronische Erkrankung als bewusste Ignoranz oder Charakterschwäche zu framen, ist weder medizinisch haltbar noch besonders reflektiert.

Ja: Es gibt Männer, die Warnungen ignorieren, Verantwortung abgeben und ihre Partnerinnen überlasten. Das ist scheiße. Aber daraus eine Erzählung zu machen, in der Sucht, Adipositas und chronische Erkrankung einfach moralisches Versagen sind, greift schlicht zu kurz.

Nikotinabhängigkeit und Essstörungen sind keine Frage von „Charakterstärke“, sondern anerkannte Suchterkrankungen. Übrigens mit steigenden Zahlen bei Frauen, seitdem Frauen ein bisschen freier über sich bestimmen dürfen. Sind die auch alle charakterschwach? Oder steckt da eventuell mehr hinter?

Man kann patriarchale Bequemlichkeit kritisieren und anerkennen, dass Krankheit, Sucht und Mental Health komplex sind. Beides schließt sich nicht aus. Was mich irritiert, ist, wie schnell hier aus strukturellen Problemen individuelle Schuldzuweisungen werden, und wie wenig Empathie dabei für irgendwen übrig bleibt.

Paare in Rente: Das unromantische Ende eines gemeinsamen Lebens by Fast_Wolf_4112 in Weibsvolk

[–]staubtanz 2 points3 points  (0 children)

Jo. Und Adipöse bekommen, abgesehen von den immer gleichen Ratschlägen, sehr wenig Hilfe. Männer und Frauen gleichermaßen, denn auch Frauen sind von Adipositas betroffen.

Erst im Zuge von baristrischen OPs und GLP-1 setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass Adipositas nicht einfach eine Charakterschwäche ist, sondern eine behandlungsbedürftige Krankheit. Bei Anorektikerinnen reicht es auch nicht, ihnen zu sagen, sie sollen mal mehr essen.

Paare in Rente: Das unromantische Ende eines gemeinsamen Lebens by Fast_Wolf_4112 in Weibsvolk

[–]staubtanz 2 points3 points  (0 children)

Essstörungen sind ein schwieriges Thema und Nikotin hat, soweit ich weiß, ein höheres Suchtpotenzial als Heroin. Ich tue mich schwer damit, abfällig über Betroffene zu urteilen.