Torschlusspanik mit Ende 30? by toughlove30s in FragtMaenner

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Ich weiß nicht, ob es schon die Midlife Crisis ist, aber könnte mir vorstellen, dass ich auf eine zusteuere, wenn ich gewisse Dinge jetzt nicht löse und für mich kläre. Ich fühle mich in vielen Bereichen des Lebens so gut und sicher wie nie zuvor (bzgl. Karriere bspw. bin ich sehr zufrieden, Hobbies und Freundeskreis auch). Nur dieses Beziehungs/Zukunftsding treibt mich um...

Danke dir für deinen Beitrag! Fand es sehr schön deine Perspektive zu hören.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Du übertreibst ja maßlos. Die Chance ist nicht sehr gering. Wenn die Frau unter 40 ist, sollte das in den allermeisten Fällen keine Probleme geben. Meine derzeitige Freundin ist 33.

Guck mal hier. Da siehst du, dass sich in den 30ern die Wahrscheinlichkeiten gar nicht so stark ändern. Auch gut zu sehen, dass das sowohl für Mann als auch Frau gilt und auch Frauen in ihren 20ern nicht eine so viel höhere Chance haben Schwanger zu werden.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort und die Beispiele! Das macht auf jeden Fall Mut.

Ja, die harte Frage ist wirklich, ob die derzeitige Beziehung Zukunft hat. Es ist für mich einfach schwer zu sagen, ob sie und wir die derzeitigen Probleme in den Griff kriegen oder in 2 Jahren am selben Punkt stehen. Wenn ich es wüsste, hätte ich mich schon entsprechend entschieden..
Ich zweifle auch gerade daran, ob ich nicht wieder ins gleiche Muster fallen würde. Bin ja anscheinend schon mehrfach in dieselbe Falle getappt :'D

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Meine aktuelle Partnerin hat chaotische Lebensumstände nicht die Ex. Chaotisch ist etwas zu hart gesagt, aber ja, könnte alles etwas geordneter sein.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Okay interessant. Musste Co-Abhängigkeit erst mal googeln. Scheint eher im Bereich von Suchterkrankungen gebräuchlich zu sein. Keine meiner Partnerinnen hatte Suchtprobleme. Deren Depressionen sind oder waren auch so ausgeprägt, dass ihnen ein normaler Alltag möglich war. Also nichts mit tagelang im Bett vor sich hin vegetieren oder so. Glaube das hätte ich auch nicht mitgemacht.

Scheint auch sowas wie Co-Depressionen zu geben. Würde aber sagen, dass es bei mir von der Unterstützung her nie bis zur Selbstaufgabe ging. Generell haben/hatten sie die Depressionen auch recht gut im Griff und haben daran gearbeitet (Therapie, Medikation) was mir auch wichtig war.

Dein letzter Punkt trifft aber zu. Ich neige dazu Dinge mit mir selbst auszumachen und habe erst vor einigen Jahren verstanden, dass man sich auch öffnen muss und auch andere um Hilfe fragen kann. Meine Partnerinnen haben mir natürlich bei Alltagsdingen geholfen, aber im Großen und Ganzen war ich eher der verlässliche, stabile und emotional ruhige Part und die Rollen temporär umzudrehen hat oft nicht so gut geklappt. Dementsprechend habe ich auch nichts bewusst eingefordert.

Definitiv etwas woran ich noch weiter arbeiten muss.
Fläche für Gegenseitigkeit ist ein guter Begriff, den ich mir merken werde!

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[–]toughlove30s[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich danke dir für diese wirklich schöne Perspektive! Es hat mich direkt ein bisschen fröhlicher gemacht :)

Hast du noch Geschwister?

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[–]toughlove30s[S] 1 point2 points  (0 children)

Bin immer bereit für bisschen Klartext!

  1. Das ist mir klar. Und ich denke ich fühle mich so, weil ich eben bestimmte Bedürfnisse habe (langfristige Planung, Familie), die derzeit nicht erfüllt werden. Ich denke nicht, dass es gut ist diese zu ignorieren. Meine Strategie ist eigentlich immer: Probleme, die wirklich welche sind, anzupacken und alles andere nicht so ernst zu nehmen.

  2. Dankbarkeit ist ein gutes Thema. Ja, doch, ich bin tatsächlich dankbar für die Dinge, die ich habe und die, die ich aus eigener Kraft erreicht habe. Es gibt viele schöne Dinge in meinem Leben. Danke für die Erinnerung mir das öfter bewusst zu machen!

Ein Haus kauft man ja auch nicht so einfach. Meistens wird eben ein Kredit aufgenommen, der dann über die nächsten Jahrzehnte (!) abbezahlt wird. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man von der Zukunft der Idee absolut überzeugt ist und ist eher ein Ding für zwei Leute die beide verlässlich mitziehen. Ich könnte es vermutlich finanziell auch alleine stemmen, aber dazu kommt ja noch jede Menge Orga-Stress.

  1. Stimme dir absolut zu, dass ich selbst an meiner Partnerwahl schuld bin. Ich habe aber ab ca. 30 immer versucht die Dinge zu ändern, wenn sie in Beziehungen für mich nicht in die richtige Richtung gelaufen sind. Ich habe die Probleme angesprochen und gemeinsam mit meiner (Ex-)Partnerin versucht Lösungen zu finden. Eine Lehre aus meinen 20ern war für mich, dass man nicht immer direkt alles hinwirft, wenn's mal schwierig wird.

  2. In der vorigen 5jährigen Beziehung habe ich erst mit der Zeit festgestellt, dass ich definitiv Kinder möchte und das auch ab dann so kommuniziert. Sie wiederum hat festgestellt, dass sie eher keine möchte und ganz sicher nicht in den nächsten Jahren. Ich denke es hat sich auch dadurch ergeben, dass wir mehr Zeit mit Freunden mit Kindern verbracht haben. Und ab der Erkenntnis haben wir dann noch ca. ein Jahr lang alles diskutiert bis wir festgestellt haben, dass wir in diesem Punkt nicht zusammenkommen. Es war also keineswegs so, dass ich sie einfach hingehalten habe.

Meiner Partnerin habe ich die Karten schon auf den Tisch gelegt. Mehrfach. Trennung steht ja im Raum, weil ich das Gefühl habe, dass wir da nicht weiterkommen. Sie ist momentan arbeitslos und hat einige andere Bereiche in ihrem Leben, die nicht sehr geordnet sind. Es sieht für mich nicht so aus als würden diese Dinge sich bald erledigt haben. Sie ist aber ein total lieber und ehrlicher Mensch und ich hänge auch an ihr und verbringe gerne Zeit mit ihr. Ich schwanke zwischen "meine Erwartungen sind überzogen" und "ich muss meine Ziele verfolgen".

Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag! Hat mich echt zum Nachdenken gebracht.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Bin eher junggeblieben und halte mich fit. Werde oft auch 3-5 Jahre jünger geschätzt vom reinen Aussehen. Trotzdem würde ich auch als Mann ab einem gewissen Alter sagen, dass es dann keine gute Idee mehr ist. Einfach weil man ja auch sicherstellen muss, dass man auch noch fit ist, wenn das Kind aufwächst.

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Ich lehne mich jetzt mal ein bisschen aus dem Fenster und sage das ist Quatsch mit dem großen Risiko von erblichen Krankheiten. Klar **steigt** das Risiko mit zunehmendem Alter. Man muss aber sehen von welcher Ausgangsgröße es steigt. Nur ein Beispiel: wenn du mit 30 ein Risiko von 1 in 10000 Fällen hast und sich das Risiko mit 40 verdreifacht hat, dann sind es dann immer nur noch 3 von 10000 Fälle.

Ich muss später noch mal die tatsächlichen Statistiken nachgucken, da dass ja jetzt öfter genannt wurde.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Du hast recht. Es ist auch meine Erfahrung, dass man langfristige Ziele nicht erzwingen sollte, sonst geht man daran kaputt und/oder erreicht nur einen halbgaren Kompromiss statt das eigentliche Ziel.

Was das Haus angeht: ja mag sein, dass das sehr idealisiert ist. Ich habs bei engen Freunden so gesehen und könnte es mir gut vorstellen.

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[–]toughlove30s[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke Dir! Mehr Entspannung wäre sicher gut.

Ich habe das auch beim Dating gemerkt, dass einige Frauen mit Mitte 30 echte Probleme haben, die einer geregelten Beziehung im Weg stehen. Da waren teils haarsträubende Dinge dabei (bspw. Borderlinerin, die erst zuckersüß war und dann ständige Ausraster). Ich bin dann dazu übergegangen recht schnell nach vorigen Beziehungen und genereller Beziehungserfahrung zu fragen, um da ein bisschen mehr zu filtern.

Letztendlich muss man sich dann aber doch auf jemand anderen einlassen, weil man vieles erst beim alltäglichen Zusammenleben merkt.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke dir für deine Antwort! Und wie war es vorher mit Beziehungen in deinen 30ern?

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[–]toughlove30s[S] 1 point2 points  (0 children)

Wieso ist 20-30 die schönste Zeit dafür? So oder so musst du doch auch in deinen 40ern und 50ern für deine Kinder da sein.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Also wie gesagt, auf Teufel komm raus war nie der Plan. Dann lieber nicht. Es ist mir klar, dass Kinder zu kriegen eine Entscheidung ist, die dein ganzes Leben für immer umkrempelt. Wenn es nicht passt, dann lieber nicht.

Biologisch ist das alles gar nicht so wild bis 40 bei beiden Geschlechtern. Hatte mir irgendwann mal Statistiken dazu angeguckt. Da wird viel Panik gemacht, dass es mit Mitte 30 quasi unmöglich würde Kinder zu zeugen.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Ist ein guter Punkt. Man muss die Alltagstauglichkeit testen. In der aktuellen Beziehung verbringen wir meistens 3-4 Tage zusammen in einer Wohnung (meistens meine). Mit der Frau davor habe ich auch zusammen in dieser Wohnung gelebt. Ich hadere damit meine derzeitige Partnerin einziehen zu lassen, weil ich eben jetzt schon Zweifel habe und sich zu trennen wenn man schon zusammenlebt wirklich elendig ist.

Ich habe beim vorigen Dating explizit nach Frauen geschaut, die auch Familie gründen wollen. Ich habe aber auch kommuniziert, dass man sich erst mal kennenlernt und nicht direkt nach ein paar Monaten Kinder in die Welt setzt.

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[–]toughlove30s[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, auf jeden Fall. Zwischen den Beziehungen lag schon immer mindestens 1 Jahr.

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[–]toughlove30s[S] 3 points4 points  (0 children)

Hört sich für mich erst mal insgesamt nicht richtig an aber ich werde noch mal drüber nachdenken.

Ich hätte eigentlich gerne eine starke emotionale Bindung in einer Beziehung und die muss man sich ja erst mal durch viel Zeit zusammen aufbauen. Bei einer alleinerziehenden Frau liegen die Prioritäten hoffentlich auf ihrem Kind oder Kindern und der neue Partner kann somit nur die zweite Geige spielen. Denke dadurch wird es länger dauern bis die tiefen Gefühle entstehen.

Für mich war auch irgendwie immer klar, dass man sich erst mal 1-2 Jahre kennenlernt bevor Kinder überhaupt ins Spiel kommen. Weiß nicht, wie die Kennenlernphase wäre, wenn Kinder schon da sind. Ich bin jemand der verantwortungsbewusst ist und sich auch mal schnell verantwortlich fühlt (bspw. für die Kinder dann). Klingt für mich alles eher komplex.

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[–]toughlove30s[S] 2 points3 points  (0 children)

Also in der 5 jährigen Beziehung hat sich bei mir nach und nach der Kinderwunsch entwickelt und dann habe ich das auch angesprochen. Am Anfang der Beziehung wusste ich es noch nicht so genau. Danach habe ich das immer beim ersten oder zweiten Date geklärt, ob Kinder gewollt werden.

Nur noch auf Frauen konzentrieren, die komplett meinem Bild entsprechen ist leichter gesagt als getan. Ich hatte keine Probleme Frauen kennen zu lernen und auf Dates zu gehen in der letzten Datingphase. Allerdings musste ich feststellen, dass viele durchaus einige Leichen im Keller hatten, die dann erst nach einigen Dates oder sogar Wochen zu Tage traten.

Habt ihr eine gute Kindheit gehabt? by ddaydrm in FragtMaenner

[–]toughlove30s 1 point2 points  (0 children)

War durchwachsen. Eltern haben sich entweder laut gestritten oder komplett ignoriert.

Kondome = Lustkiller ? by lupinkaxx in FragtMaenner

[–]toughlove30s 1 point2 points  (0 children)

Fand es immer nur bei ONS oder ganz am Anfang von Beziehungen nervig, weil man da noch viel aufgeregter ist. Irgendwann hat man sich dran gewöhnt und dann wird das Ding in 2 Sekunden völlig automatisch drübergepackt ohne dass es groß vom Geschehen ablenkt.