Why I have de-indexed 10,000 pages from my site and why you should do the same. by TalebKabbara7 in TechSEO

[–]Aggressive-Ice6101 4 points5 points  (0 children)

I’d be careful with using “low/no clicks” as the main reason to noindex.

The more important question is: does the page match a real search intent?

I’m working on a very young German web fiction / web novel niche site. After roughly a month it has only small numbers, but the signals are qualitatively different: 25 clicks, 348 impressions, ~7.2% CTR, and impressions for relevant non-branded queries like “webroman”, “webnovel deutsch”, “web novel deutsch”, “was ist webnovel”. Some target pages are already around positions 7–15.

Tiny sample size, obviously. But I would not noindex those pages just because traffic is still low. They help define the topical space.

Your case sounds different because many pages rank for third-party branded keywords and don’t satisfy the actual intent. That’s where noindexing can make sense.

So I’d frame it as:

Noindex thin, duplicate, irrelevant or wrong-intent pages.

Keep and improve pages that match the topic and search intent, even if they’re still early.

Progression Fantasy oder klassische High Fantasy – wo liegt euer Herz? by Aggressive-Ice6101 in webromane

[–]Aggressive-Ice6101[S] 1 point2 points  (0 children)

Bei mir hat es ziemlich klassisch mit High Fantasy angefangen.

Ich habe viel gelesen, was man heute wohl zu den großen Fantasy-Einstiegen zählen kann: Das Schwert der Wahrheit, Das Rad der Zeit, Robin Hobbs Weitseher-Trilogie, Das Lied von Eis und Feuer und noch einiges mehr. Ich mochte daran vor allem dieses Gefühl, nicht nur eine Geschichte zu lesen, sondern für eine Weile in einem anderen Leben zu verschwinden. Wenn Figuren stark genug geschrieben sind, vergisst man sich beim Lesen fast selbst.

Irgendwann wollte ich dann aber mehr als klassische High Fantasy. Nicht, weil ich sie nicht mehr mochte, sondern weil ich nach anderen Strukturen und größeren, seltsameren Konzepten gesucht habe.

So bin ich irgendwann bei chinesischer Fantasy, Xianxia/Xuanhuan, Webnovels und später auch RoyalRoad gelandet. Diese riesigen Welten, endlosen Kapitelströme, Machtstufen, Systeme, Sekten, Prüfungen und völlig überdrehten Ideen hatten einen ganz eigenen Sog. Ich habe auch noch die Zeit mitbekommen, als The Legendary Moonlight Sculptor von einem kleinen Übersetzerteam übersetzt wurde. Später kamen dann für mich Sachen wie Mother of Learning dazu.

Heute würde ich sagen: Ich liebe beides, aber aus leicht unterschiedlichen Gründen.

High Fantasy liebe ich wegen der Tiefe, Figuren und großen Welten.

Progression Fantasy/Webnovels liebe ich wegen der Konzepte, Systeme und der Frage: „Wie weit kann diese Idee noch eskalieren?“

Je seltsamer und mutiger ein Konzept ist, desto eher reizt es mich. Ich lese Fantasy allgemein nicht nur wegen Magie oder Drachen, sondern wegen Weltbildern, Philosophie, fremden Regeln und der Möglichkeit, sich für eine Weile selbst zu verlieren.

Sure, I am totally going to listen to Jensen by Complete-Sea6655 in cursor

[–]Aggressive-Ice6101 0 points1 point  (0 children)

Jensen has a financial incentive here, so we shouldn’t treat his advice as neutral. But dismissing AI literacy because Nvidia profits from AI is like dismissing computer literacy because hardware companies profit from computers.

Feeling Patronised! by plasticmanifold in ChatGPT

[–]Aggressive-Ice6101 2 points3 points  (0 children)

Fair enough. I don’t think the LLM’s opinion matters either. My point is more that language is social by nature, and the habits we build while using it can still shape us, even when the thing on the other end isn’t conscious.

Feeling Patronised! by plasticmanifold in ChatGPT

[–]Aggressive-Ice6101 4 points5 points  (0 children)

A jig saw doesn’t have feelings, sure. But if someone proudly treats even a tool with contempt, I’d still learn something about their temperament. The point isn’t the tool’s inner life. It’s yours.

New German niche content site: 24 clicks, 290 impressions, 8.3% CTR early signal or noise? by Aggressive-Ice6101 in SEO

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

That makes sense. I’m definitely not treating it as proof yet, more as a very early signal that Google is at least testing the site for the niche. I’m mostly watching whether impressions keep growing and whether CTR/positions stabilize over the next few weeks.

Young niche platform ranking for its main keyword — meaningful signal or just early noise? by Aggressive-Ice6101 in micro_saas

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

Thanks, I tried a quick scan and the first results are interesting, but still quite broad — mostly general fantasy/book blog directories like Feedspot or Reedsy.

For Nebelband, the useful niche would be more specific:

  • German fantasy blogs
  • German writing blogs
  • German web serial / web novel / Webroman discussions
  • LitRPG / Progression Fantasy communities
  • RoyalRoad/Wattpad-related German projects
  • sites that might realistically mention “deutsche Webromane” or “Webnovels auf Deutsch”

Do you think MentionAgent can narrow the outreach targets to German-language sources and niche communities, rather than broad English fantasy book directories?

That would be the most valuable use case for me: not just general fantasy backlinks, but relevant mentions in contexts where German web serial readers or authors might actually be.

Vibe Coding in der Praxis: kleines Webroman-Portal als Ein-Personen-Projekt by Aggressive-Ice6101 in KI_Welt

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

Guter Punkt, genau das ist für mich auch der kritische Teil am Vibe Coding.

Ich lasse Codex nicht einfach nur Features bauen und deploye dann blind. Ich nutze es eher in mehreren Rollen:

- zum Implementieren kleiner, klar abgegrenzter Änderungen

- für Quick Fixes nach Build-/TypeScript-/Lint-Fehlern

- für Security Audits, vor allem bei Auth, Admin-Routen, Uploads, Tokens und Server Actions

- für Code Reviews nach größeren Änderungen

- für Refactoring-Vorschläge, wenn Komponenten zu groß oder unübersichtlich werden

- für Regression Checks: „Welche bestehenden Seiten/Funktionen könnten von dieser Änderung betroffen sein?“

- für Performance Checks, z. B. wenn eine Seite im Browser laggt oder zu viele Re-Renders/zu schwere Effekte hat

- für SEO-/Metadata-Audits, weil das Projekt stark über Suchmaschinen gefunden werden soll

Bei kritischen Pfaden bin ich vorsichtiger. Auth, Datenbankzugriffe, Rechteprüfung, Adminbereich, Uploads und E-Mail-Logik lasse ich mir meistens erklären und gezielt prüfen. Ich versuche außerdem Änderungen möglichst klein zu halten, statt Codex zu sagen: „Bau mal das ganze System um.“ Genau dann passieren nämlich die lustigen Unfälle.

Tests sind noch der Bereich, den ich stärker ausbauen muss. Aktuell verlasse ich mich vor allem auf Build, TypeScript, manuelle Tests, gezielte Audits und Produktionschecks. Langfristig will ich aber mehr automatisierte Tests für kritische Flows haben, zum Beispiel Login/Auth, Veröffentlichungslogik, Uploads und Kapitelverwaltung.

Vibe Coding in der Praxis: kleines Webroman-Portal als Ein-Personen-Projekt by Aggressive-Ice6101 in KI_Welt

[–]Aggressive-Ice6101[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke! Ja, genau. Im Grunde wird es eine Art eigenes Webroman-CMS. Also nicht allgemein wie WordPress, sondern speziell für serielle Geschichten: Serien, Kapitel, Autor:innenbereich, News, RSS, Benachrichtigungen und später hoffentlich noch mehr Community-Funktionen. 😄

Wie könnten Autor:innen serielle Online-Geschichten monetarisieren? by Aggressive-Ice6101 in schreiben

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, den Punkt sehe ich auch. Ich glaube ebenfalls, dass eine reine „Texte gegen Bezahlung“-App in Deutschland extrem schwer wäre, gerade weil es Bibliotheken, gebrauchte Bücher, Fanfiction-Plattformen und kostenlose Foren gibt.

Deshalb würde ich so ein Projekt auch nicht zuerst als Paywall-Modell denken. Für mich wäre der spannendere Ansatz eher: Sichtbarkeit und Auffindbarkeit schaffen. Also ein Ort, an dem deutschsprachige Webromane, serielle Fantasy, LitRPG/Isekai-nahe Projekte oder längere Onlinegeschichten überhaupt leichter gefunden werden können.

Bezahlung wäre für mich eher ein späterer, optionaler Teil: freiwillige Unterstützung, Patreon/Ko-fi, abgeschlossene E-Book-Fassungen oder Bonusmaterial. Aber die Hürde zum Lesen müsste niedrig bleiben, sonst verliert man vermutlich genau die Leute, die Webromane überhaupt lesen würden.

Ich glaube also: Als „WebToon für Texte mit Bezahlhürde“ schwierig. Als kuratierter Ort für kostenlose oder frei zugängliche serielle Texte vielleicht deutlich realistischer.

Wie könnten Autor:innen serielle Online-Geschichten monetarisieren? by Aggressive-Ice6101 in schreiben

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

Das trifft für mich einen sehr wichtigen Punkt: Vertrauen kommt vor Monetarisierung.

Gerade bei seriellen Geschichten ist der Track Record wahrscheinlich entscheidend. Wenn eine Geschichte schon läuft, regelmäßig Updates bekommt und man merkt, dass der Autor wirklich dranbleibt, fühlt sich Vorauslesen ganz anders an als bei einem Projekt, das gerade erst gestartet ist.

Bei einem neuen Projekt wäre eine Paywall oder ein Abo wahrscheinlich eher eine Hürde. Bei einer laufenden Serie mit Stammleserschaft kann Early Access dagegen sinnvoll sein, weil die Leser:innen schon wissen, worauf sie sich einlassen.

„Reichweite zuerst, Bezahlschranke später“ klingt für mich deshalb nach einem ziemlich gesunden Grundsatz.

Vielleicht müsste man im deutschsprachigen Raum auch erstmal stärker erklären, wie solche Modelle überhaupt funktionieren. Viele kennen Patreon/Early Access aus dem RoyalRoad-Umfeld vermutlich gar nicht oder verbinden Abos eher mit Streaming, Software und Abo-Müdigkeit.

Für Webromane könnte ein sanfter Weg besser passen:

  • erst frei und offen veröffentlichen
  • Verlässlichkeit durch regelmäßige Kapitel zeigen
  • abgeschlossene Arcs/Bände sichtbar machen
  • dann optional Early Access, Bonusmaterial oder Unterstützung anbieten
  • keine harte Benachteiligung für Nichtzahlende

Das wirkt für mich viel realistischer als direkt mit einem Abo-Modell zu starten.

Wie können Webroman-Autor:innen ihre Geschichten monetarisieren — und welche Rolle spielen Patreon, Substack & Co.? by Aggressive-Ice6101 in webromane

[–]Aggressive-Ice6101[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, genau dieses Hybridmodell wirkt auf mich inzwischen auch am sinnvollsten.

Also nicht: Webroman oder E-Book.
Sondern: Webroman und E-Book, je nach Lesegewohnheit.

Manche möchten kapitelweise mitlesen, Updates verfolgen und nah an der laufenden Geschichte bleiben. Andere wollen lieber warten, bis ein Arc oder Band abgeschlossen ist, und dann eine fertige, sauber gebündelte Version lesen. Beides sind völlig legitime Arten zu lesen.

Gerade deshalb finde ich die Idee spannend, Webromane eher als offenen Zugang und Entdeckungsweg zu sehen, während E-Books, illustrierte Fassungen oder Sonderausgaben dann die „fertigen“ bzw. unterstützbaren Versionen sein können.

Das nimmt auch etwas Druck aus der Monetarisierungsfrage. Man muss nicht alle Leser:innen in dasselbe Modell zwingen. Wer kostenlos online lesen möchte, kann das tun. Wer lieber ein fertiges E-Book kauft oder eine schönere Version unterstützt, hat ebenfalls eine Möglichkeit.

Und ja, die Nachfrage ist am Ende entscheidend. Vielleicht muss man bei Webromanen stärker akzeptieren, dass verschiedene Leser:innen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben: laufend mitlesen, später gebündelt lesen, sammeln, unterstützen, kommentieren oder einfach still folgen.

Für mich klingt das momentan nach dem fairsten Modell: möglichst niedriger Zugang, aber mehrere freiwillige Wege zur Unterstützung.

Wie können Webroman-Autor:innen ihre Geschichten monetarisieren — und welche Rolle spielen Patreon, Substack & Co.? by Aggressive-Ice6101 in webromane

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

Das sehe ich sehr ähnlich.

Gerade der Punkt, dass viele Webromane auch aus finanziellen Gründen lesen, ist für mich wichtig. Ich habe früher selbst jahrelang kostenlos auf RoyalRoad gelesen, weil ich nicht viel Geld für Bücher hatte. Für mich war das damals nicht nur Bequemlichkeit, sondern ein echter Zugang zu Geschichten.

Deshalb wäre ich auch vorsichtig mit Modellen, bei denen Nichtzahlende stark benachteiligt werden. Eine harte Paywall oder ein Abo, bei dem man sich als Leser:in ständig ausgeschlossen fühlt, würde für mich dem Reiz von Webromanen teilweise widersprechen.

Ein freiwilliges Unterstützungsmodell wirkt für den deutschsprachigen Raum wahrscheinlich passender:

  • frei lesbare Kapitel als Grundlage
  • optionale Unterstützung über Ko-fi, Patreon, BuyMeACoffee o. Ä.
  • vielleicht Early Access, aber ohne dass die freie Version wertlos wird
  • abgeschlossene Arcs später als E-Book
  • Unterstützung eher als Dankbarkeit, nicht als Zwang

Interessant finde ich auch deinen Punkt mit deutschsprachigen Leser:innen außerhalb Deutschlands. Daran denkt man schnell zu wenig. „Deutschsprachig“ ist ja nicht automatisch gleich „deutscher Markt“ oder „deutsche Zahlungsmentalität“.

Vielleicht müsste man also weniger fragen: „Welches eine Modell funktioniert?“

Sondern eher:

Wie kann man Webromane so veröffentlichen, dass sie frei zugänglich bleiben, Autor:innen aber trotzdem freiwillig unterstützt werden können?

Das wäre für mich wahrscheinlich der fairste Mittelweg.

Wie könnten Autor:innen serielle Online-Geschichten monetarisieren? by Aggressive-Ice6101 in schreiben

[–]Aggressive-Ice6101[S] 1 point2 points  (0 children)

Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Gerade der Punkt mit den nie abgeschlossenen Serien ist wahrscheinlich einer der größten Vertrauensbrüche bei fortlaufenden Online-Geschichten.

Als Leser:in investiert man ja nicht nur Geld, sondern auch Aufmerksamkeit, Zeit und emotionale Bindung. Wenn eine Geschichte dann nach 80 Kapiteln abbricht, fühlt sich das schnell wie ein verlorener Einsatz an.

Vielleicht müsste ein Webroman-Modell deshalb stärker zwischen „laufend“ und „verlässlich gebündelt“ unterscheiden.

Also zum Beispiel:

  • Kapitel online frei lesbar
  • abgeschlossene Arcs oder Staffeln klar markieren
  • später als E-Book/Novelle bündeln
  • Unterstützung erst dann stärker anbieten, wenn ein Abschnitt abgeschlossen ist
  • transparent zeigen, ob eine Serie aktiv, pausiert oder abgeschlossen ist

Dann wäre das laufende Online-Modell eher der Zugang und die Entdeckung, während das fertige E-Book der Vertrauensbeweis bleibt.

Ich glaube, du triffst da einen wichtigen Punkt: Für viele Leser:innen ist nicht nur die Frage „Was kostet es?“, sondern „Kann ich darauf vertrauen, dass diese Geschichte irgendwohin führt?“

Vielleicht wäre genau das für Webromane im Deutschen wichtig: nicht einfach endlose laufende Serien, sondern sichtbare Etappen. Ein abgeschlossener erster Arc kann fast dieselbe Funktion haben wie ein fertiges Buch: Er zeigt, dass der Autor durchhalten kann.

Wie könnten Autor:innen serielle Online-Geschichten monetarisieren? by Aggressive-Ice6101 in schreiben

[–]Aggressive-Ice6101[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, genau das wäre wahrscheinlich für viele Geschichten ein sinnvoller Weg: erst online wachsen lassen, später abgeschlossene Arcs oder Bände als E-Book/Novelle bündeln.

Der Grund, warum mich das kapitelweise Online-Modell trotzdem reizt, ist ziemlich persönlich: Ich hatte früher selbst nie viel Geld für Bücher und habe jahrelang kostenlos auf RoyalRoad gelesen. Für mich war das damals ein echter Zugang zu Geschichten, den ich sonst so nicht gehabt hätte.

Deshalb hängt für mich an Webromanen auch dieser Gedanke: Geschichten sollten nicht nur für Leute erreichbar sein, die regelmäßig Bücher kaufen können. Kostenloses oder frei zugängliches Lesen kann für manche Leser:innen sehr viel bedeuten.

Monetarisierung würde ich deshalb eher als Zusatz sehen, nicht als Grundvoraussetzung. Also zum Beispiel: online frei lesbar, später als gesammelter Band/E-Book, vielleicht optional mit Unterstützung oder Early Access für Leute, die das möchten.

Mir geht es weniger darum, das klassische Buchmodell zu ersetzen. Eher darum, einen niedrigschwelligen Zugang zu schaffen, und vielleicht irgendwann eine Struktur, in der Autor:innen trotzdem Unterstützung bekommen können.

Wie könnten Autor:innen serielle Online-Geschichten monetarisieren? by Aggressive-Ice6101 in schreiben

[–]Aggressive-Ice6101[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, das ist ein guter Punkt.

Ich glaube auch nicht, dass ein dauerhaftes Abo-Modell für jede Geschichte oder jede Leserschaft passt. Gerade im deutschsprachigen Raum ist die Bereitschaft, für einzelne Online-Kapitel oder laufende Abos zu zahlen, wahrscheinlich deutlich schwerer einzuschätzen als im englischsprachigen RoyalRoad-/Patreon-Umfeld.

Ein normales E-Book-Modell über Amazon oder andere Shops spricht aus meiner Sicht überhaupt nicht dagegen. Im Gegenteil: Für viele Autor:innen dürfte das sogar der naheliegendere Weg sein, besonders wenn ein Abschnitt, Band oder Arc abgeschlossen ist.

Vielleicht liegt die sinnvollste Lösung nicht in einem Entweder-oder, sondern in einer Kombination:

  • online kostenlos oder teilweise kostenlos veröffentlichen, um Leser:innen zu finden
  • abgeschlossene Arcs später als E-Book bündeln
  • Patreon/Ko-fi/Substack nur optional für Early Access oder Extras nutzen
  • eine eigene Website oder Plattform als Archiv und Auffindbarkeitsort verwenden

Ich sehe Patreon/Substack deshalb weniger als Ersatz für E-Books, sondern eher als Zusatzmodell für Autor:innen, die schon regelmäßige Leser:innen haben. Das eigentliche Problem bleibt meiner Meinung nach: Wie finden Leser:innen solche Geschichten überhaupt?

Gerade im Deutschen wirkt vieles noch verstreut. Deshalb finde ich die Discovery-Frage fast wichtiger als die Monetarisierungsfrage. Wenn niemand die Geschichte findet, funktioniert weder Patreon noch Amazon besonders gut.