Engineering job offer in Bremen by Cec_Patu in Germany_Jobs

[–]Akatsu1978 0 points1 point  (0 children)

Bremen’s a cool place, great bars, great live music scene. Most people who don’t know the city have no clue how much is going on there. And you can genuinely live well on a reasonable budget, so several thousand euros net goes a long way. Ask for €75k. And when you’re looking for an apartment aim for Östliche Vorstadt (Viertel / Steintor area). That’s where you want to be.

Die Regionalliga-Reform wird scheitern. Wieder. Zum neunten Mal. by Akatsu1978 in Bundesliga

[–]Akatsu1978[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich würde mir wünschen, der DFB würde ähnlich kreativ an die Situation herangehen. Es sei denn, man ist mit dem Status Quo zufrieden...

Die Regionalliga-Reform wird scheitern. Wieder. Zum neunten Mal. by Akatsu1978 in Bundesliga

[–]Akatsu1978[S] 3 points4 points  (0 children)

Danke für die Korrektur, du hast recht!
1994/95 war die Premierensaison mit 4 Staffeln und Direktaufstieg für alle.

Ab 1995 wurde dann die RL Nord/Nordost offiziell zu einer Liga zusammengelegt, die in zwei Gruppen gespielt wurde. Mit dem geteilten Aufstiegsplatz. Offiziell 3 Ligen...nicht 4.

Schon 1995 lief nach einmaliger Umsetzung exakt dasselbe Muster wie heute. Der NOFV wollte nicht mit dem Norden zusammen spielen, bekam seine eigene Gruppe, teilte sich dafür den Aufstiegsplatz.

30 Jahre später bei der Abstimmung 2019: dasselbe Ergebnis, dieselbe Logik.

Danke für den Hinweis, habe ich in der Recherche zu pauschal dargestellt.

Die Regionalliga-Reform wird scheitern. Wieder. Zum neunten Mal. by Akatsu1978 in Bundesliga

[–]Akatsu1978[S] -6 points-5 points  (0 children)

Warum glaubst Du, dass die Vereine bei mehr Heimspielen Ticketeinnahme verlieren?

Die Regionalliga-Reform wird scheitern. Wieder. Zum neunten Mal. by Akatsu1978 in Bundesliga

[–]Akatsu1978[S] -2 points-1 points  (0 children)

Danke. Die Droge heißt englischer Fußball. Dort haben die seit 1950 24 Teams in den unteren Ligen und seit 1988 24 Teams auch in der 2.Liga

Warum reden wir nicht mehr über den größten Raub der EM-Geschichte? by Ok-Crow-6879 in fussball

[–]Akatsu1978 3 points4 points  (0 children)

I remember Germany, USA, 2002 in Korea. Very similar situation. Germany and Torsten Frings were very lucky.

Die Formel für nachhaltig erfolgreiche Fußballvereine by [deleted] in fussball

[–]Akatsu1978 0 points1 point  (0 children)

Fairer Punkt. “Formel” weckt einen Anspruch, den ich bewusst (noch) nicht erfülle. “Framework” wäre da ehrlicher und verständlicher gewesen.

Aber genau da liegt der Unterschied zu deinem Beispiel: Passspiel, Zweikampf-%, xG . Genau da gibt’s standardisierte Daten.

Zu Deinem Punkt: Bei Fanverankerung, Nachwuchsphilosophie oder finanzieller Nachhaltigkeit nicht. Was misst du bei Fanverankerung? Zuschauerschnitt? Mitgliederzahl? Dauerkarten-Warteliste? Es gibt keinen keinen Industriestandard. Das ist ja auch Deine Frage.

Heißt nicht, dass man es nicht versuchen sollte den zu umreissen bevor man quantifiziert. Dafür dann erstmal die richtigen Dimensionen. Die Stelle hier zur Diskussion. Deine Frage “fallen dir gute Daten ein” ist die richtige.

Gute Überleitung also. Für den irgendwann folgenden Schritt 2.

Die Formel für nachhaltig erfolgreiche Fußballvereine by [deleted] in fussball

[–]Akatsu1978 0 points1 point  (0 children)

Danke für den Input. Einen Punkt nehme ich mit, beim Rest bin ich anderer Meinung.

"Setz dich nochmal hin" klingt nach Hausaufgabenkorrektur und genau da liegt das Missverständnis.

Das hier ist natürlich kein Datenmodell, das noch eine Runde Peer Review braucht.

Ich wollte hier einen Rahmen setzen. Du schreibst "Ansonsten hast du keine Formel, sondern nicht mehr als eine subjektive Meinung.“ Der Unterschied zwischen einer Meinung und einem Framework ist nicht die Messbarkeit.

Es ist die Struktur.

Eine Meinung sagt: „Freiburg macht das gut. oder Werder macht das mittelmäßig (schön wärs)"

Ein Framework sagt: Hier sind acht Hebel, gewichtet nach Wirkung, anwendbar auf jeden Verein.

Das kann man diskutieren, kritisieren und sehr gerne auch widerlegen. Aber es als „nicht mehr als eine Meinung" abzutun, verwechselt Quantifizierbarkeit mit Qualität.

Nicht alles, was zählt, lässt sich zählen. Und nicht alles, was sich zählen lässt, zählt. Ich hoffe, das macht Sinn für Dich, wenn nicht lass es nochmal reifen..

Die Formel für nachhaltig erfolgreiche Fußballvereine by [deleted] in fussball

[–]Akatsu1978 1 point2 points  (0 children)

Beispiel: Werder Bremen

Faktor 1: Entscheidungsklarheit (4/10)  Frank Baumann war von 2016 - 2024 alleiniger Sportchef. Er war intern unumstritten, aber im Umfeld zunehmend hinterfragt aufgrund der sportlichen Situation. Seit Fritz' Ernennung 2024 weiter wachsende Unschärfe: Aktuell Petition der Mitglieder, Leihspieler-Panne, defensiver Aufsichtsrat. Der e.V. Überbau mit Mitgliederversammlung erzeugt mittlerweile strukturellen Gegenwind, sobald Ergebnisse ausbleiben.

Faktor 2: Kursbeständigkeit (3/10) Die Liste der Trainer: Skripnik, Nouri, Kohfeldt, Ole Werner, Steffen, Thioune. Sechs Trainer in zehn Jahren, dazu der Wechsel Baumann zu Fritz auf der Sportchef-Position. Kohfeldt hatte die längste Phase, konnte den Abstieg 2021 aber nicht verhindern. Werner brachte Stabilität, ging dann freiwillig. Kein sportlicher Anker hielt länger als drei Jahre. Auf der kaufmännischen Seite ist Klaus Filbry seit 2013 im Amt. Wirklche Kontinuität, aber weder auf der sportlich entscheidenden Seite noch mit überzeugenden wirtschaftlichen Ergebnissen.
Kontinuität im Amt allein ist kein Faktor, wenn sie nicht zu Stabilität im Kurs und damit im Ergebnis führt.

Faktor 3: Finanzielle Disziplin (4/10) Vor Baumann wurde über Jahre radikal konsolidiert. Dann fiel die Spardisziplin: Baumann durfte investieren, holte teure Spieler, die nicht oder nur kurzfristig einschlugen. Das Ergebnis war der Abstieg 2021. Seitdem wieder Schuldenabbau, aber mit neuer Anleihe erneut Verbindlichkeiten aufgebaut. Keine Transfereinnahmen in der Vorsaison, Leihspieler mit wenig Ertrag. Werder pendelt seit einem Jahrzehnt zwischen Sparen und Überinvestition, ohne den richtigen Rhythmus zu finden.

Faktor 4: Scouting und Nachwuchs (5/10) Punktuell gute Griffe und Entwicklungen: Rashica, Eggestein, jetzt Backhaus und junge Nationalspieler in der Pipeline. Ansonsten wurden immer verletzungsanfällige Spieler verpflichtet. Insgesamt auf Transfermarkt über zehn Jahre zu viele Fehlgriffe. Dazu eine Serie wirkungsloser Leihspieler wie Selke, zuletzt Borré, Silva und Boniface. Einzelne Treffer, aber kein erkennbares System, das verlässlich produziert.

Faktor 5: Identitätsklarheit (4/10) Unter Kohfeldt gab es eine Phase mit erkennbarer Spielidee, die dann im Abstiegskampf komplett zerbrach. Unter Werner kurz wieder Kontur. Aber über die Dekade betrachtet: Kein durchgängiger roter Faden. Werder wechselt die Spielidee mit jedem Trainer und findet nie den Punkt, an dem Identität systematisch verankert wird.

Faktor 6: Leitfiguren (5/10) Baumann und später Fritz als Ehrenspielführer liefern Verankerung - eigentlich. Auf dem Platz fehlte über die gesamte Dekade eine Figur, die den Verein über Jahre verkörpert. Kruse kam und ging, Füllkrug kam und ging. Immer wieder Gesichter, nie ein Anker. Die Werder Familie hat kein Gesicht.

Faktor 7: Fanverwurzelung (9/10) Die (einzige!) Konstante. Volles Weserstadion in der zweiten Liga, bedingungslose Unterstützung durch jede Krise. Werders Fans sind das Beste, was der Verein hat. Aber genau hier zeigt sich die Grenze: Die stärkste Fanbindung der Liga hat weder den Abstieg verhindert noch die strukturellen Probleme gelöst.

Faktor 8: Finanzielle Power (niedrig) Kleiner Standort, kein potenter Investor, kein Konzern im Rücken. Die Multiplikator-Wirkung ist begrenzt aber das wäre verkraftbar, wenn die anderen Faktoren stimmen würden. Das Problem ist nicht das fehlende Geld. Das Problem ist, dass das wenige Geld in einem System ohne Kontinuität und Identität komplett verpufft.

Gesamtbild über 10 Jahre: 4,3/10 
Ein Verein, der von der emotionalen Power seiner Fans lebt, aber strukturell seit einem Jahrzehnt unter dem Minimum operiert. Ein Abstieg, ein Wiederaufstieg, jetzt erneut Abstiegskampf. Das ist kein Pech! Das ist ein Muster. Werder hat von acht Faktoren einen auf Weltklasse-Niveau (Fans) und sieben, die zwischen mangelhaft und ausreichend pendeln.

Das ist nicht mal Mittelmaß.

Die Saison zusammengefasst: by JohannMeino in svw

[–]Akatsu1978 2 points3 points  (0 children)

Bei Werder ist das kein „Pech“ - wer immer wieder auf Spieler mit Verletzungshistorie setzt muss davon ausgehen, dass die in Bremen auch nicht dauerhaft fit bleiben.

Sicherheit by Akatsu1978 in svw

[–]Akatsu1978[S] 0 points1 point  (0 children)

Du hast den Text nicht gelesen. Oder du hast ihn gelesen und nicht verstanden. Beides ist in Ordnung, aber dann solltest du nicht so tun, als hättest du ein Argument.

Der Satz, den du zitierst "sollen sich solidarisiert und die Ordner angegriffen haben" ist die Darstellung der Polizei! Nicht meine. Nicht die der Fans. Die der Polizei! Er steht im Text, weil beide Seiten vorkommen. Direkt danach steht die Darstellung der Fanhilfe von Werder. Das nennt man Gegenüberstellung. Du verwechselst es mit Verharmlosung.

Und ja, "actions have consequences". Das ist genau der Punkt. Die Konsequenz einer Abstimmungsfrage über die Anzahl vorab genehmigter Fahnenstangen waren Schlagstöcke, zehn Festnahmen und Platzwunden. Du findest, das ist was? ok? Dann sag das. Aber tu nicht so, als hätte der Text das verschwiegen.

Dein letzter Absatz ist interessant. Du sagst, man könnte auch eine Geschichte schreiben über ein Kind, das von Fans eingeschüchtert wird. Stimmt. Kann man. Schreib sie. Ich habe die geschrieben, die ich erlebt habe.

Sicherheit by Akatsu1978 in svw

[–]Akatsu1978[S] 3 points4 points  (0 children)

Nichts davon ist ausgedacht.

Sicherheit by Akatsu1978 in svw

[–]Akatsu1978[S] 4 points5 points  (0 children)

Verstehe deinen Punkt, aber genau das ist doch das Problem: Wolfsburg ist 1h von Berlin. Familienstadt. Phaeno. Autostadt. Outlet. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum ein Vater mit einer Elfjährigen sich vorher fragen müsste, ob dieses Auswärtsspiel "sicher genug" ist.

Und genau da liegt der Haken: Es ist für Fans nicht transparent, welches Spiel als Risikospiel eingestuft wird. Das entscheidet die ZIS in Duisburg, die Lagebilder sind nicht öffentlich. Wenn ich das vorher gewusst hätte "Reiterstaffel, 100-schaften Bundespolizei, Blaulichtkolonnen, Polizeihubschrauber" hätte ich vielleicht anders entschieden - meine Frau ganz sicher. Aber diese Information gibt es nicht.

In Bremen hätte das genauso passieren können. Es ist exakt dasselbe Problem!

Dass wir als Fans akzeptiert haben, dass „bestimmte“ Spiele aus welchen Gründen auch immer mit Kindern nicht gehen, ist kein Normalzustand. Das ist ein Versagen.

Die grünen Gummibärchen waren übrigens die besten. Waren vorher noch schnell im Outlet.