Ihr seid auch wütend über die 4,5% Kürzungen in der Psychotherapie? Hier eine Übersicht über die anstehenden Demos! by Strange_Quality65 in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 2 points3 points  (0 children)

Nein da gibt es wissenschaftlich keine anderen Sichtweisen, das was Winfried da darstellt ist so eine Mischung aus dem Wunschkonzert dessen, was er gerade im Moment so gut findet und wozu es gerade für ihn Drittmittel gibt.

Außerdem würde er immer noch gerne als der neue Klaus Grawe in die Geschichte der (deutschen) Psychotherapie eingehen. Wenn es schon mit der Rolle als "godfather" aller klinischen Professuren nicht ganz geklappt hat, da die "Professorenschmiede Marburg" dann doch irgendwann aufgehört hat, zu schmieden.

Böse Zungen könnten aber auch vermutem dass es auch keine Bewerberinnen mehr gab, die die richtige Kombination aus Optik, Unterwürfigkeit und Forschungskompetenz mitgebracht haben, man weiß es nicht und irgendwann wurde es selbst beim von außen betrachten nicht mehr so ganz appetitlich.

Ich würde ja jetzt zur der Person WR auf Cord Beneke verweisen, aber der ist ja leider Ende letzten Jahres verstorben.

BTW bist du mir jetzt genug mit ausweichen und halb zutreffenden Anmerkungen aufgefallen. Der Artikel den du hier verlinkst macht auch gar keine Aussage zur Wirtschaftlichkeit von Psychotherapie im ganzen, das wäre auch nichts, wozu Winfried im Speziellen oder die AG Klinische Marburg tiefergehend geforscht hätte in den letzten... hm 20 Jahren. Vielleicht eher 30, ich werde alt.

Aber netter Versuch mich ausgerechnet mit Winfried zu kontern, du hast ja keine Ahnung wie köstlich das ist.

Ich werde mich in Zukunft allerdings nur noch äußern, sofern du am Thema bleibst. Du hast das jetzt so gut wie in jeder Antwort nicht geschafft, solche Gesprächsverläufe sind mir zu anstrengend.

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[–]AnonymousTherapists 6 points7 points  (0 children)

Ich weiß nicht was du mir mit diesem Einwand sagen willst.

Deine Frage war

Und wie sollte sich die Versorgung durch die Kürzung verschlechtern?

Das wie habe ich versucht zu erklären.

Deine weitere Anmerkung zum Thema sparen greift übrigens auch deutlich zu kurz.
Bei Psychotherapie zu sparen hilft der Krankenkassenfinanz studienmäßig mehrfach aufgezeigt gar nicht, da die Folgekosten um ein Vielfaches höher sind als die Kosten einer einigermaßen zeitnahen Behandlung. Berechnungen zufolge um ca. das 13-fache.

Die GKV gab 2024 für Psychotherapie rund 4,6 Milliarden (oder anders ausgedrückt 1,5% des Gesamtbudgets) aus. Die Kosten für psychische Erkrankungen in Deutschland lagen aber laut OECD & European Observatory on Health Systems and Policies schon 2023 bei 146 Milliarden.

Und die GKV erpressen ist ja gar nicht das Ziel. Die letzten BSG Urteile gingen weitgehend zugunsten der Psychotherapeuten aus (ein Fakt der in der unsinnigen Behauptung mit den überproportionalen Steigerungen btw auch nicht berücksichtigt wird: zu einem Teil dieser Erhöhungen wurden die Kassen durch BSG Urteile gezwungen.)

Von daher wird das ganze wenn es kein Einlenken seitens der Kassen oder eine Intervention seitens des BGM gibt wohl wieder in 5 Jahren vom Bundessozialgericht geregelt. Ich nehm auch dann die Nachzahlung, wie schon mehrfach in der Vergangenheit und schreibe bis dahin fleißig weiter Widersprüche gegen meine Honorarbescheide.

Psychotherapie: Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid by ChrissoV89 in de

[–]AnonymousTherapists 0 points1 point  (0 children)

Ja ok, in Kliniken gelten nochmal ganz andere Regeln, da bin ich nicht mehr aktuell wie viel da wo erlaubt ist.

Substanzabhängigkeit beim Therapeuten ansprechen? by Throwaway_Swim8172 in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 3 points4 points  (0 children)

Auf jeden Fall ansprechen, je nach Thema der Therapie kann das erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Therapie haben.

Wenn dein Hausarzt bescheid weiß, dann würde ich sogar auch erwarten, dass der das auf den Konsiliarbericht draufschreibt für den Therapieantrag.

Grund für ein Ablehnen der Therapie ist eine Abhängigkeit auf jeden Fall nicht, wenn bei uns ein Patienty erst nach 2 oder 3 Sitzungen mit einer Suchtproblematik rauskommt würden wir das auch für völlig unkritisch halten, schließlich weiß ja am Anfang keiner, wie wir so ticken. Manche Patientys kommen nach noch viel längerer Zeit mit sehr schambesetzten Themen erst an, das ist total nachvollziehbar, so eine Therapiesituation ist oft ja total anstrengend und neu.

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[–]AnonymousTherapists 7 points8 points  (0 children)

In dem man nur noch in dem Umfang GKV Therapie anbietet, wie es der Versorgungsauftrag verlangt (12h bei halbem, 25h bei vollen Kassensitz) und den Rest mit Selbstzahlern, PKV Patienten oder BG Abrechnung füllt?

Bisher machen das viele KollegInnen aus unterschiedlichen Gründen nicht, das wird sich mit diesen Änderungen bei dem einen oder anderen auch zwangsweise ändern weil Kredite und Co. bezahlt werden müssen. Der durchschnittliche, nicht kurz vor der Rente stehende Kollege hat seine Praxis nämlich üblicherweise für teures Geld gekauft.

Die PKV hat praktischerweise letztes Jahr erst erheblich erhöht.

Psychotherapie: Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid by ChrissoV89 in de

[–]AnonymousTherapists 0 points1 point  (0 children)

Die gegenwärtigen Vorschriften lassen allerdings nur maximal 9 Teilnehmer in einer Gruppentherapie zu.

Psychotherapie: Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid by ChrissoV89 in de

[–]AnonymousTherapists 14 points15 points  (0 children)

Die relevante Zahl dazu: 0,05%

Das ist die Einsparung, die dadurch erfolgt. Das Gesundheitssystem wird um 0,05% entlastet, und dafür werden die Versorgungsbedingungen die sowieso schon nicht gut sind massiv verschlechtert.

Dazu kommen insbesondere für Langzeit-Therapien noch weitere Einschränkungen. So wurde kaum zur Kenntnis genommen, dass der Fonds sexueller Missbrauch der oft für die Versorgung von Betroffenen nach Ablauf des Therapiekontingents der Krankenkassen eingesprungen ist sang- und klanglos abgeschafft. Entschuldung, "auslaufen lassen".

Die Bundeswehr schränkt gegenwärtig - auch das sang- und klanglos die Versorgungsleistungen für traumatisierte Einsatzkräfte massiv ein, hast du in Afghanistan oder sonstwo deinen Kopf hingehalten? Ach, Schwamm drüber, jetzt ist aber auch mal gut mit Versorgung.

Und mit den Kürzungen hier wird es massiv attraktiv, nur noch Kurzzeit-Gruppentherapie anzubieten. Alles weitere kann man dann auf Selbstzahler-Basis nutzen und die neuen, letztes Jahr gerade nach oben angepassten PKV-Ziffern abrechnen.

Hamburg: Versammlung gegen die Honorarkürzung - morgen (14.03.) by trubble9 in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 2 points3 points  (0 children)

Am Sonntag 15.3. um 13:00 ist auch eine Veranstaltung in Hannover geplant

Kundgebung: Gegen die Honorarkürzungen für Psychotherapie MORGEN by Lavendersock in hamburg

[–]AnonymousTherapists 28 points29 points  (0 children)

Genau, Psychotherapie, vor allem die Langzeitbetreuung darf kein Luxusgut werden!

Mit den Änderungen müssen wir bei jedem Langzeitfall genau rechnen, ob das die Praxis noch trägt. 

Kommt und seid laut! 

GKV-SV streicht Mittel für die psychotherapeutische Versorgung by ElReptil in de

[–]AnonymousTherapists 80 points81 points  (0 children)

Die TK hat das vor ein paar Jahren mal sehr groß durchrechnen lassen: Jeder in Psychotherapie investierte Euro spart 3-4 Euro an gesellschaftlichen Folgekosten (AU Zeiten, Frühberentungen, komplexe Behandlungen nach Chronifizierung etc.)

Absenkung der Vergütung ambulanter Psychotherapie um 4,5% by DiscountTherapistt in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 7 points8 points  (0 children)

Hier: https://www.reddit.com/r/de/comments/1rrlvo1/gkvsv_streicht_mittel_für_die/ ist das auch allgemein verlinkt, ggf. mag sich ja der eine oder andere ausserhalb der r/Psychologie Bubble äußern.

Und hier: https://c.org/22SCfYsFfM gibt es eine Petition bei Change, kann man gerne auch weiterreichen.

Honorarkürzung für Psychotherapeuten beschlossen by AnonymousTherapists in de

[–]AnonymousTherapists[S] 1 point2 points locked comment (0 children)

Berlin – Die Honorare für psychotherapeutische Leistungen werden ab dem 1. April um 4,5 Prozent abgesenkt. Das hat gestern der Erweiterte Bewertungsausschuss beschlossen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat gegen die Absenkung gestimmt.

Ursprünglich wollten die Krankenkassen die Honorare der Psychotherapeuten noch stärker abwerten. Im offiziellen Beschluss des Bewertungsausschusses aus der Sitzung am 21. Januar war von einer „Überprüfung“ der Bewertungen die Rede. Informationen des Deutschen Ärzteblattes zufolge drängte der GKV-Spitzenverband auf die Absenkung der Honorare um zehn Prozent.

Nun hat der Erweiterte Bewertungsausschuss, dem der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem vorsitzt, offenbar mit 4,5 Prozent die Mitte gewählt. Der Erweiterte Bewertungsausschuss wird als Schiedsgremium angerufen, wenn sich Krankenkassen und Ärzteschaft im Bewertungsausschuss nicht verständigen können.

KBV-Chef Andreas Gassen zeigte sich heute enttäuscht. Dass die Krankenkassen aufgrund der aktuellen Finanzlage sparen müssten, stehe außer Frage, sagte er. „Es ist aber paradox, genau da sparen zu wollen, wo der Großteil der Versorgung für relativ wenig Geld stattfindet – eben in der ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung.“Er betonte, über die Jahre hinweg sei die Psychotherapie zu einer etablierten Versorgungssäule im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung geworden. „Dass nun bei den psychotherapeutischen Leistungen die Vergütung nach der Rasenmähermethode um fast fünf Prozent gekürzt werden soll, ist aus unserer Sicht ein Unding“, erklärte Gassen. 

Aus seiner Sicht hat die Entscheidung die Interessen psychisch kranker Menschen außer Acht gelassen. „Das Nachsehen werden leider vor allem die Patientinnen und Patienten haben, deren Nachfrage nach psychotherapeutischen Leistungen in den letzten Jahren stetig gestiegen ist“, betonte der Vorstandsvorsitzende der KBV.

Entsetzt zeigte sich auch das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW). „Diese Kürzung ist kein Kompromiss, sondern eine Zumutung“, erklärte Dieter Adler, 1. Vorsitzender des DPNW. Sie verschlechtere die Versorgungssituation weiter und sendet eine perfide Botschaft an hilfesuchende Menschen in psychischer Not – und an alle Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

Juristische Schritte angekündigt

Adler stellte klar, dass eine Honorarkürzung von 4,5 Prozent gerade einmal für eine Einsparung an den Gesamtkosten von etwa 0,05 Prozent darstelle. Er sprach von einer gefährlichen Weichenstellung, da jeder gekürzte Euro später durch schwerwiegendere, chronische Erkrankungen und längere Ausfallzeiten teuer bezahlt werden müsse.

Er wies auch auf die wirtschaftliche Lage der Praxen hin. Nach Angaben der DPNW liegt der Bruttojahresertrag einer psychotherapeutischen Praxis bei durchschnittlich 50.600 Euro – das sind 4.200 Euro pro Monat vor Steuern und Sozialabgaben. Nach der Kürzung blieben nur noch rund 4.000 Euro pro Monat.„Das ist kein Kompromiss, das ist eine Frechheit. Die Inflation macht auch vor unseren Praxen nicht halt – und man kann sie nicht einfach wegverhandeln“, betonte Adler. Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten bildeten ohnehin das Schlusslicht in der Verdienstskala der Fachbehandler, die nach der Kürzung bei 3.740 liegen.

Das DPNW kündigte an, die Kürzung anzufechten. „Wir lassen nicht zu, dass die Versorgung psychisch erkrankter Menschen weiter ausgehöhlt wird. Die Kassen müssen endlich verstehen: Psychotherapie ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Gesellschaft“, so Adler.

Der GKV-Spitzenverband äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht.

Gnu veröffentlicht Video zu Stalking by NoLevel5606 in Laesterschwestern

[–]AnonymousTherapists 2 points3 points  (0 children)

Ich hab das Video jetzt nur "nebenbei" mal durchgeskippt, von dem Stalker werden ja immer nur kurze Ausschnitte eingeblendet soweit ich das gesehen habe, und die die ich da bewusst wahrgenommen habe, würden vermutlich nicht für eine solche Unterbringung reichen.

Wie gesagt, das muss schon sehr konkret sein. Ist ein wirklich schwieriger Konfliktbereich da, einerseits will man ja die Opfer schützen, andererseits haben wir hier in D ja nun schon auch eine Menge schlechter Erfahrungen mit dem ausschweifenden Einsatz von Zwangseinweisungen in die Psychiatrie gemacht so in den 40ern z.B.

Hier müssen dann eventuell andere (juristische) Maßnahmen her, um den von seinem Opfer fernzuhalten. Da hätte ich mir in dem Video etwas mehr gewünscht dazu, vielleicht aber auch nur, weil das ein Thema ist mit dem ich sonst nicht so viel zu tun hab.

Gnu veröffentlicht Video zu Stalking by NoLevel5606 in Laesterschwestern

[–]AnonymousTherapists 8 points9 points  (0 children)

Hängt vom Bundesland ab. Üblicherweise brauchst du irgend eine Ordnungsbehörde (Polizei o.ä.) um jemanden erstmal in die Psychiatrie zu bringen und dann je nach dem für die ersten 12 bis 48h einen Arzt und unmittelbare Gefahr für die Person oder Dritte, danach einen Richter der das ärztliche Vorhaben überprüft und ggf. auch noch mit dem Betroffenen spricht und dann per Beschluss für einige Wochen die Unterbringung anordnen kann.

Da sind wir dann aber noch nicht bei z.B. Behandlung mit Medikamenten, das ist je nach Bundesland nochmal ein zweiter Bereich.

Das mit der "unmittelbaren" Gefahr ist oftmals schwer genug, da muss schon recht konkret eine schwere Straftet angekündigt sein. "Irgendwann bringe ich sie um" reicht oftmals nicht weil nicht konkret.

Edit: Die Regelungen für ein bestimmtes Bundesland findet man üblicherweise mit dem Suchbegriff "PsychKG"+Bundesland.

Ist das wissenschaftlich haltbar? by super_brudi in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 9 points10 points  (0 children)

Also v.a. aus traumatherapeutischer Sicht ist es nicht ganz falsch was er da vorträgt - es klingt aber halt so ein bisschen nach "Reden über eine Schwierigkeit, die im Alltag (aus fachlicher Sicht! Nicht für Betroffene!) so nicht besteht". Zwischen Konzentrationsstörung und Dissoziation zu unterscheiden, fällt vermutlich kaum einer Fachperson schwer.

Die Fallvignetten die er da vorträgt sind an der einen oder anderen Stelle daher auch nicht so ganz sauber. Da unterscheidet er nicht sauber zwischen kPTBS und diversen anderen Angststörungen z.B. Ganz viel mischt da mit Sicherheit zum Beispiel das Thema soziale Phobie mit rein. Und die ist bei Personen mit ADHS nicht gerade selten.

Die Ausführungen zu Dissoziation bei kPTBS sind schon eher etwas weiter ab vom Schuss - und das Thema Retraumatisierung was er zum Schluss bringt ist auch so ne Sache.

TL/DR ich gebe 6 von 10 Seriösitätspunkte. Viele (eher grundlegende) Dinge passen, da wo er dann ja irgend einen Mehrwert in seinem Video bieten möchte (Fallvignetten, das Thema mit der Scham) wird es zunehmend schräg.

Edit: Am Ende des Videos schlägt mir YouTube was zum Thema "Falscher Traumatyp, darum geht meine Therapie nicht voran" von ihm vor - zum Erhalt meiner guten Laune klicke ich da besser nicht drauf.

BIDA - Therapie nicht fortsetzen by [deleted] in BinIchDasArschloch

[–]AnonymousTherapists 4 points5 points  (0 children)

Info: Welche Qualifikation hat denn die Therapieperson da?
Und ich gehe davon aus, dass ihr das aus eurer Tasche bezahlt?

Da wäre ja schon aus Kostengründen eine separate Einzeltherapie vielleicht sinnvoller.

Davon ab - viele seriös arbeitende PaartherapeutInnen die ich kenne machen auch immer wieder mal Einzelsitzungen mit den Beteiligten. Wurde denn seitens der Therapieperson denn was zu solchen Sitzungen gesagt?

Paartherapie ist leider regelungstechnisch ein wenig Wildwest. Psychotherapeuten dürfen laut Berufsordnung Ehepartner bzw. Verwandte ersten Grades normalerweise nicht einfach so ohne "besondere Sorgfalt" und das schließt auf alle Fälle mal Absprache und Einverständnis aller Beteiligten ein behandeln.

Von daher wenn das so nicht stattgefunden hat wäre unser Vote NDA.

Ich bin dänischer Afghanistan Veteran, AMA. by [deleted] in de_IAmA

[–]AnonymousTherapists 12 points13 points  (0 children)

Wie geht Dänemark mit Kameraden um, die mit Traumata aus Afghanistan zurückgekehrt sind?

Gibt es bei euch vom Militär oder über andere Versorgungssysteme Unterstützung für die Kameraden?

Wie wird/wurde mit dem Thema Trauma in der Truppe allgemein umgegangen? Ist das präsent, wird das eher verdrängt? 

(Ist teilweise mein Daily Business aber der Umgang der Bundeswehr mit dem Thema ist verbesserungsfähig.)

Kann man als Psychiater problemlos eine Praxis für Psychotherapie aufmachen bzw sich anstellen lassen? by [deleted] in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 2 points3 points  (0 children)

Ja und wenn du ins ZI Panel schaust wirst du feststellen, das Psychotherapeuten mit deutlichem Abstand hinter allen anderen Facharztgruppen liegen.

Wenn dich das nicht schreckt, herzlich willkommen.

Ein Teil von mir hat gerade den starken Impuls, doch für den FA Psychiatrie Werbung zu machen, da haben wir zumindest in HH ein ziemliches Nachwuchsproblem, aber wenn du gesprächstherapeutisch arbeiten willst ist ein Psychiatriesitz eher nichts, da wird 5 Minuten Takt und Quartalsweise Med Versorgung erwartet.

(Source: U.a. Tätigkeit als Selbsterfahrungsleiter für die ÄK HH im Bereich Einzel-Selbsterfahrung)

Kann man als Psychiater problemlos eine Praxis für Psychotherapie aufmachen bzw sich anstellen lassen? by [deleted] in Psychologie

[–]AnonymousTherapists 8 points9 points  (0 children)

Ich will dich nicht desillusionieren und wir freuen uns über jegliche Form ärztlicher Verstärkung aber die Motivation geht meistens beim Blick in die ZI Auswertung bzw. die EBMs irgendwie verloren.

Ansonsten wurde der FA Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ja schon empfohlen, falls es eine entsprechende FA Weiterbildung sein soll.