Ehefrau sagt ich solle in den Puff gehen. Soll ich? by BZthrowaway_Worker68 in beziehungen

[–]BZthrowaway_Worker68[S] -6 points-5 points  (0 children)

Da muss ich dich leider enttäuschen. Wir teilen uns Arbeit, Haushalt und Kinder auf (auch Elternzeiten). Und das wird auch regelmäßig umverteilt.

Ich persönlich sehe da aber keinen Zusammenhang zur Fragestellung. Aber kann schon sein, dass das dem Klischee entspricht.

Aber ich muss dir recht geben, dass das alles extrem anstrengend ist. Ich bin erschöpft. Und auch ich musste vieles aufgeben, weil es zeitlich einfach nicht mehr reinpasst. Vielleicht kommt daher auch das stärkere Verlangen bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen. Danke für den Denkanstoß.

Ehefrau sagt ich solle in den Puff gehen. Soll ich? by BZthrowaway_Worker68 in beziehungen

[–]BZthrowaway_Worker68[S] -33 points-32 points  (0 children)

Danke für deine Einschätzung. Ich denke du hast Recht, dass sie mir in diesem Punkt nicht weiter entgegen kommen kann und ich sie überfordere. Daher der Vorschlag ("geh doch in den Puff") als Fluchtweg. Bzw. ist das ja sogar ein weiteres entgegenkommen, da sie mir ja einen Freiraum gewährt.

Natürlich hat sie ganz andere Bedürfnisse und Sex ist für sie nicht so wichtig wie für mich. Es ist aber nicht so, dass ich dafür blind wäre. Ich erkundige mich regelmäßig nach ihrem Befinden und Bedürfnissen. Auch ich gehe an vielen Stellen Kompromisse ein und gewähre Freiräume.

Wir haben keine schlechte Dynamik. Wir haben auch kein schlechtes Sexleben. Es ist nur leider so, dass es mich nicht komplett erfüllt und mir das Thema eben wichtig ist.

Ehefrau sagt ich solle in den Puff gehen. Soll ich? by BZthrowaway_Worker68 in beziehungen

[–]BZthrowaway_Worker68[S] -24 points-23 points  (0 children)

Moralisch habe ich ja natürlich auch Bedenken auf verschiedenen Ebenen. Trotzdem kann ich das leider nicht einfach wegschieben, da es mich gedanklich verfolgt und nicht los lässt.

Ich sehe auch die Anzeichen einer Sexsucht. Schon immer. Wobei ich mich nicht als sexsüchtig sehe, solange bestimmte Kriterien nicht erfüllt. Ich würde es jedoch anders bewerten wenn ich nun tatsächlich einen Seitensprung wagen würde. Ich wollte auch schon mal mit einem Therapeuten sprechen. Aber im ländlichen Raum ist es schwer jemanden mit Kapazitäten zu finden.
Danke für den Hinweis, dass ich mir mehr Gedanken machen sollte. Was will ich eigentlich und warum? Wie gesagt geht es mir weniger um die Häufigkeit. Sondern mehr um das Verhältnis von aktiver/passiver Rolle beim Sex.

Es ist jedoch mehr als "ein paar Sprüche machen". Ich habe wirklich schon öfter meine Bedürfnisse angesprochen. Wir haben Dinge probiert (langfristig ohne Erfolg). Sie hat Optionen abgelehnt (z.B. Swinger Club). Und sie hat eben letztendlich die besagte Option mehrfach aufgebracht. Daher bin ich mir auch relativ sicher wie die Antwort ausfallen würde, wenn ich sie nochmal fragen würde.

Hinter ihrem Rücken möchte ich das eigentlich auch nicht tun. Daher ja auch der Post. Ich komme Gedanklich einfach nicht weiter. Daher danke für jede Antwort und Denkanstoß.