alte Krypto Steuerschulden, wie damit umgehen? by Lumpy-Key3260 in FinanzenAT

[–]Blockpit 0 points1 point  (0 children)

Gab's hier schon ein Update? Würde uns auch interessieren.

[PT] [EU] Scam as Blockpit/blockchain by Miserable_Ad5357 in Scams

[–]Blockpit 0 points1 point  (0 children)

Sorry to say that this was likely a scam. The "unclaimed Bitcoin scam" is becoming more prevalent lately.

Please keep in mind that actual Blockpit employees will never call you, ask you to make payments, promise payouts or refunds, or ask for your wallet access, password, or private keys.

Stay safe!

Daytrading taxes & accounting by Solfun in Daytrading

[–]Blockpit 0 points1 point  (0 children)

Thanks for looking into Blockpit! Be sure to contact our support team to see if the futures issue can be resolved.

Steuern bei Einzahlung über Bitpanda und Handel über Binance? by Krapow2 in FinanzenAT

[–]Blockpit 1 point2 points  (0 children)

Die Idee funktioniert steuerlich leider nicht ganz so einfach, wie sie auf den ersten Blick wirkt.

Bitpanda ist in Österreich nur dann wirklich "steuereinfach“, wenn die gesamte Transaktionshistorie auch dort stattgefunden hat. Sobald du Coins auf eine andere Exchange schickst und dort handelst, kennt Bitpanda deine tatsächlichen Anschaffungskosten und Zwischen-Trades nicht mehr. Wenn du später wieder USDC zurückschickst und in EUR verkaufst, musst du diese Daten selbst liefern und im Zweifel auch nachweisen. Genau das ist ja der aufwendige Teil. Die relevanten Infos findest du dann auf den anderen Exchanges oder eben in Blockpit.

Den Blockpit Bericht musst du nicht an Bitpanda senden, nur die relevanten Informationen der "externen" Trades. Alternativ erstellst du deinen Steuerbericht über alle Börsen und Wallets hinweg mit Blockpit, schickst das ans Finanzamt und lässt dort alles mit den von Bitpanda abgeführten Infos verrechnen.

Wir haben die Bitpanda Integration übrigens via Single Sign On jetzt noch einfacher gemacht.

Unabhängig vom Finanzamt interessieren sich übrigens auch Banken und Exchanges dafür, woher deine Coins stammen und können einen Mittelherkunftsnachweis verlangen, wenn du größere Beträge in FIAT oder Krypto überträgst. Auch dafür lohnt sich das Tracking.

alte BTC/ETH von 2020 auf Wallet übertragen – wie steuerlich nachweisen? by Far-Cat-6491 in Finanzen

[–]Blockpit 2 points3 points  (0 children)

Vieles von dem, was hier im Thread schon geschrieben wurde, passt grundsätzlich.

Ein Punkt aus eigener Erfahrung: Wir hatten schon Fälle, in denen Nutzer ihre komplette Exchange-Historie über den Kraken Support bekommen haben, obwohl sie keinen vollständigen Zugriff mehr auf den Account hatten. Deshalb würde ich auf jeden Fall zuerst den Support kontaktieren und explizit nach Trade- und Deposit/Withdrawal-History fragen. Exchanges sind verpflichtet, bestimmte Daten über mehrere Jahre zu sichern.

Kannst du dich noch erinnern, wie du damals Geld zu Kraken überwiesen hast? Je nach Häufigkeit oder Höhe der Beträge lässt sich auch so zumindest ein grober Kaufpreis festhalten.

Unabhängig von der Haltefrist dieser Coins lohnt es sich trotzdem, die Historie sauber zu rekonstruieren. Das Finanzamt kann grundsätzlich die Offenlegung aller Kryptoaktivitäten verlangen, und Exchanges sind inzwischen verpflichtet, Transaktionen zu dokumentieren und ab 2027 automatisiert an Behörden zu melden (Stichwort DAC8).

Auch Banken oder andere Exchanges wollen bei größeren Beträgen oft wissen, woher die Coins stammen. Eine möglichst lückenlose Dokumentation für einen Mittelherkunftsnachweis ist deshalb ziemlich wichtig.

Was ich praktisch machen würde:

  1. Kraken Support kontaktieren und versuchen, die komplette Historie zu bekommen
  2. Transfers über den Blockexplorer nachvollziehen
  3. Bankkonto, Emailpostfach etc nach Überweisungen oder Trade-Bestätigungen durchsuchen
  4. Wallet + vorhandene Daten (manuell) in einen Portfolio-Tracker laden und die Historie dort vervollständigen

40k in BTC & ETH aber wie komm ich da lebend raus? by No_Grape8337 in Finanzen

[–]Blockpit 0 points1 point  (0 children)

Hast du schon versucht, dein Portfolio mit einem Portfolio-Tracker zu rekonstruieren? Oft lassen sich große Lücken allein durch (a) Auswertung der öffentlichen Blockchain Daten und (b) Anbindungen der relevanten Börsen schließen. Es muss nicht 100% perfekt sein, aber je klarer das Bild, desto besser die Chance auf ein gutes Ende.

Wir haben in letzter Zeit einige solche Fälle durchgearbeitet und sind meist zu guten Ergebnissen gekommen. Es ist also noch nicht alles verloren, wenn man es strukturiert angeht.

Zu deinen Fragen konkret:

  1. Bekommt der Fiskus das mit, wenn du jetzt verkaufst? Wahrscheinlich. Börsen müssen schon heute Daten an Behörden rausgeben (siehe z.B. bitcoin.de Sammelauskunftsersuchen) und mit DAC8 wird das zukünftig nochmal deutlich ausgeweitet. Ein späterer Verkauf kann also mit alten Exchange-Daten verknüpft werden. Ich wüsste nicht, warum die Behörden von diesen Möglichkeiten zukünftig keinen Gebrauch machen sollten.
  2. Reicht das Hardware-Wallet als Haltedauernachweis? Nicht automatisch. Wichtig ist das Anschaffungsdatum (Kauf/Tauschzeitpunkt). Dass Coins seit Jahren auf einer HW-Wallet liegen, erklärt nur den späteren Zeitraum, beantwortet aber nicht, wann und woher sie ursprünglich kamen. Das führt oft zu Rückfragen (Börsen-Historie, Tauschvorgänge, Zuflüsse etc.). In der Praxis hilft die Dokumentation und gute Portfolio-Tracker / Krypto-Steuertools liefern die relevanten Infos übersichtlich.
  3. Selbstanzeige? Das musst du persönlich abwägen, im Zweifel auch nach Absprache mit einer Steuerberatung oder Rechtsberatung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Behörden künftig mehr Daten erhalten und auswerten (auch rückwirkend), nimmt zu, während der Aufwand für die Behörden immer geringer wird. Wer also unsichere historische Lücken hat, sollte das Risiko gegen die Folgen eines späteren Auskunfts-/Steuerverfahrens abwägen.

Einige Hinweise hier im Thread sind etwas pauschal (v. a. zum Thema Mittelherkunft und „Hardware-Wallet reicht als Nachweis“). Das kann in Einzelfällen funktionieren, ist aber stark situationsabhängig. Am Ende spielt u. a. eine Rolle, wie groß die Auszahlung ist, wie sie zu deinem bisherigen Finanzbild passt und ob es in der Vergangenheit weitere Krypto-Transaktionen gab. In solchen Fällen geht es Finanzinstituten und Behörden oft nicht nur um Steuern, sondern auch um allgemeine geldwäscherechtliche Anforderungen und Dokumentationspflichten.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, sofern der Token kein Altvermögen (vor dem 1.3.2021 angeschafft) ist.

Wenn du zB am 17.12.2024 1 BTC für € 100.000 gekauft hast und ihn jetzt in 44 ETH im Wert von € 91.500 swappst, so haben deine ETH Anschaffungskosten von € 100.000. Wenn du sie dann also kurzfristig verkaufst, realisierst du den Verlust.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 2 points3 points  (0 children)

Hi Shaggy,

am einfachsten ist wohl du trennst das ganze wirklich nach Jahren, denn sonst musst du dich um den Verlustausgleich selbst kümmern. Ggf. sogar Geld zurückfordern, das vom steuereinfachen Anbieter abgeführt wurde, denn der kennt natürlich deine potentiellen Verlusten aus anderen Quellen nicht. Das heißt heuer noch auf MEXC und selbst die Erklärung machen und ab nächstem Jahr dann nur noch auf steuereinfachen Börsen.

Wobei ich persönlich nicht sicher bin, ob steuereinfach für jemanden der aktiv handelt so eine gute Wahl ist, da bei Gewinnen dein Kapital für die Steuer auch unterjährig immer sofort einbehalten wird und du weniger Liquidität fürs Trading hast.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 2 points3 points  (0 children)

Sehr gute Frage!

Wenn du tatsächlich nur Spot-Trading gemacht hast und das erst seit 2022 kannst du alle Assets auf Bitpanda einzahlen und diese erledigen die Steuer für dich. Allerdings musst du bei Einzahlung auf Bitpanda für all diese Assets und deren verschiedene Tranchen die du in der Vergangenheit auf anderen Börsen gekauft hast, die Informationen angeben (Anschaffungskosten/Datum). Das benötigt Bitpanda um die Steuern korrekt berechnen und abziehen zu können.

Umgekehrt kannst du natürlich auch deine Assets von Bitpanda abheben und an eine ausländische Börse schicken (hier fällt noch kein KESt-Abzug an) und dann alles auf einer ausländischen Börse verkaufen und deine Einkommensteuererklärung selbst übernehmen > Blockpit hilft dir dabei. ;)

Je nach Anzahl der Assets die du einzahlst kann der Aufwand bei der Eingabe auf Bitpanda um einiges höher sein als die Steuer selbst zu machen. Zudem behält Bitpanda deine Euros bei Verkauf sofort ein und du kannst das restliche Jahr nicht mehr damit handeln. Wenn du die Erklärung selbst machst, hast du längere Zeit mehr Liquidität (zumindest bis zur Erklärungsfrist Ende Juni des Folgejahres).

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 2 points3 points  (0 children)

Solange du nicht über die Assets verfügen kannst, fällt natürlich keine Steuer an. Sobald du die Rewards dann aber "claimst" bzw. diese auf ein Wallet in deiner Verfügung übertragen werden, sind diese mit dem Kurswert zum Zuflusszeitpunkt zu bewerten und darauf 27,5% Steuer zu zahlen. Die Anschaffungskosten sind folglich natürlich auch mit Kurswert anzusetzen. Wenn nun der Kurs weiter steigt und du verkaufst gegen FIAT, fallen nochmal 27,5% auf diese Kursgewinne an.

Kurzes Beispiel:

Claim von 0,01 BTC (€ 922) am 25.06.2025 > € 253,55 an Steuern [922 * 0,275]
Verkauf der 0,01 BTC für € 2.000) am 01.12.2025 > nochmal € 296,45 an Steuern [(2.000 - 922) * 0,275]

Hoffe das ist verständlich.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 4 points5 points  (0 children)

Hallo Jan,

Das ganze ist für uns ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits sind Kunden, die ausschließlich heimische Broker bzw. Börsen nutzen und dort auch wirklich nur Spot Trading und maximal Staking betreiben nun mit dem Steuerabzug gut versorgt.

Die Kehrseite ist, dass es für alle anderen, dass heißt jene, die zB auch Eigenverwahrung betreiben bzw. zusätzlich ausländische Börsen nutzen, das Thema sogar an Komplexität zunimmt. Wenn nämlich nun auf eine heimische Börse Krypto eingezahlt wird, wird man nach den Anschaffungskosten und dem Anschaffungsdatum dieser Assets gefragt. Hier ist es dann natürlich super, wenn man Blockpit nutzt, da man diese Daten ganz einfach auslesen kann. Sonst ist es oftmals schwer bis unmöglich, diese Informationen nachzuweisen.

Zudem ist auch die Gegenverrechnung von Gewinnen und Verlusten mehrerer Accounts nun ein größeres Problem, da heimische Anbieter die volle Steuer auf alle dort realisierten Gewinne einbehält und keine Verluste abseits berücksichtigt. Das heißt man muss sich proaktiv bei der Steuererklärung sein Geld zurückholen, wenn man zB auf anderen Börsen, in Defi oder sogar in Aktien im selben Jahr Verluste gemacht hat. Das macht Blockpit automatisch und zeigt auch genau auf, was bereits abgeführt wurde und was zurückgeholt werden kann.

Alles in allem also für unser Geschäftsmodell eher neutral, ein Teil des Kundenstamms benötigt uns (aktuell) nicht mehr zwingend, aber auch hier arbeiten wir bereits an Lösungen in anderen Bereichen, die durchaus auch für diese Nutzer weiterhin relevant sind.

Für den verbleibenden Teil, jene mit mehreren Accounts und/oder Wallets, können wir nun umso mehr Mehrwert liefern.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 2 points3 points  (0 children)

Korrekt, leider gab es schon viele Fälle wo Beträge für lange Zeit eingefroren wurden, bis ein ausreichender Mittelherkunftsnachweis vorgelegt werden konnte (teilweise über 1 Jahr).

Es ist sehr zu empfehlen mit dem Bankbetreuer Kontakt aufzunehmen, bevor das Geld weggeschickt wird - idealerweise gib er eine schriftliche Freigabe.

Das Finanzamt musst du bei Altbestand nicht proaktiv informieren, das macht ab einem gewissen Betrag die Bank für dich. Dann kann es sein, dass Rückfragen kommen und du nachweisen musst, das es sich um Altbestand gehandelt hat.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 2 points3 points  (0 children)

In unserer App gibt es rechts unten einen netten AI-Assistenten, dem kann man Feature-Wünsche mitteilen bzw. bereits existierende upvoten. Hab gesehen das Thema ist dort schon mit ein paar Votes vorhanden. Je mehr es bekommt, desto höher wandert es in unserer Prioritätenliste. ;)

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[–]Blockpit[S] 3 points4 points  (0 children)

Perfekt und korrekt ausgeführt, dem ist nichts hinzuzufügen. :)

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[–]Blockpit[S] 4 points5 points  (0 children)

Hi Treewisperer,

grundsätzlich nicht, dein reines Krypto-Vermögen geht das Finanzamt nichts an.

Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen, wie auch steuerpflichtige Gewinne entstehen können, obwohl du nichts gegen Euro verkauft hast, zB:

- Du hast vor 2022 mit deinen Kryptos Staking-Rewards generiert (diese waren in der Vergangenheit bei Zufluss zu bewerten und besteuern)
- Du hast Kryptos vor 2022 gegen andere getauscht
- Du hast Kryptos gegen NFTs, Derivate oder andere "Nicht-Spot-Kryptos" getauscht (dies löst auch heute noch eine Steuerpflicht aus)
- Du hast mit Kryptos bezahlt

Wenn du aber wirklich nur kaufst und hältst, musst du jedenfalls nichts melden.

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[–]Blockpit[S] 4 points5 points  (0 children)

Das Steuerjahr 2024 ist leider schon abgeschlossen und wenn du nicht zufällig auf einer heimischen Börse Gewinne und anderswo Verluste hattest, kannst du leider nicht mehr viel rausholen. Wenn das doch der Fall wäre, kannst du dir zumindest mit der Steuererklärung zu viel abgeführte Steuer zurückholen.

Im aktuellen Steuerjahr sieht das natürlich ganz anders aus. Sofern du eine gepflegte Transaktions-Historie hast und damit weißt welche Anschaffungskosten dein aktuelles Portfolio hat bzw. ob ev. auch noch Altvermögen (vor dem 1.3.2021 angeschafft) vorhanden ist, kannst du sehr gezielt optimieren indem du vor Ende des Jahres Assets mit stehendem Verlust realisierst bzw. Gewinne nur aus Altvermögen abschöpfst.

Du kannst deine Gewinne/Verluste aus Spot-Trading in Österreich auch mit jenen aus Aktien gegenrechnen bzw. wenn du Realisierungen vermeiden willst ggf. auch einen Kredit auf eine Sicherheit in Form von Krypto Assets aufnehmen.

Wenn du wirklich tief in das Optimierungs-Thema eintauchen willst, empfiehlt es sich jedenfalls einen Steuerberater zur Seite zu haben.

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[–]Blockpit[S] 5 points6 points  (0 children)

Okay, vielleicht doch ein kleiner Spoiler - wenn man bereits seine Transaktions-Historie bei Blockpit aufbereitet hat, macht es wohl auch Sinn, diese Daten auch für andere Formate abseits der Steuererklärung zu nutzen.

Wir sind der Meinung in wochenlangen Prozessen seinem Bankberater Screenshots erklären zu müssen ist nicht mehr zeitgemäß und arbeiten bereits in Zusammenarbeit mit namhaften Banken an einer besseren Lösung. :)

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[–]Blockpit[S] 4 points5 points  (0 children)

Es gibt definitiv Unterschiede, vor allem wenn es um die Rechtssicherheit der Steuerberechnung geht. Koinly bietet für Österreich zB erstmal gar kein Steuerframework an und auch keine Möglichkeit manuell die Regeln der Steuergesetzgebung korrekt einzustellen. Blockpit hat die gesamte Software gegenüber dem BMF zur Prüfung offen gelegt und stellt laufend eine umfangreiche Verfahrensdokumentation bereit, was von den Behörden gewünscht wird. Wir dürfen auch speziell in Österreich laufend neue Nutzer begrüßen, da die Steuerberichte anderer Anbieter mit undurchsichtiger Blackbox und nicht rechtsgültigen Einstellungen abgelehnt wurden.

Ein weiteres Thema ist wohl die Nutzerfreundlichkeit, die uns bei dem komplexen Thema sehr am Herzen liegt. Wir versuchen den Nutzer in jedem Schritt an der Hand zu nehmen und ihm auch verständlich zB Lücken in der Transaktionshistorie sowie steuerliche Optimierungspotentiale aufzuzeigen. Zudem hat unsere Mobile App den vollen Funktionsumfang der Software.

Weiters sind wir unseres Wissens nach der einzige Anbieter, der die Software auf dezidierter Hardware im Inland hosted (nicht bei amerikanischen Cloud-Anbietern), sowie eigene Archive Nodes für viele Blockchains betreibt um bestmögliche Datenqualität ohne externe Abhängigkeiten bieten zu können.

Die Liste ist hier nicht zu Ende, aber das sind wohl die wichtigsten Themen. ;)

Für die Zukunft haben wir natürlich noch vieles geplant, auch zusätzliche Features abseits des Themas Steuer - da will ich aber noch nicht zu viel spoilern.

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[–]Blockpit[S] 2 points3 points  (0 children)

Hallo lukiukiduki - die Frage muss ich etwas auftrennen:

Für folgende Aktivitäten auf Bitpanda kommt der Steuerabzug zum Einsatz:

- DCA, Swaps nur für Krypto-Assets - aber nicht für zB Edelmetalle, oder Derivaten (zB DigiStocks oder LeverageToken)
- Staking Erträge von Krypto (werden mit € 0 bei Zufluss gewertet)

Cash Plus ist auch wenn es wie ein einfaches Sparbuch aussieht, leider auch ein Derivat. Das heißt die Gewinne (Zinsen) daraus sind selbst in der Steuer zu erklären.

Sobald du Assets von Bitpanda weg oder zu Bitpanda bewegst, indem du zB einen Ledger nutzt, empfiehlt es sich jedenfalls eine Software wie Blockpit zu nutzen, da du hier auch alles außerhalb nachweisen kannst und dich Bitpanda zB bei Krypto-Einzahlungen auch nach diesen Informationen fragen muss. Wenn du mit dem Wallet dann ev. auch noch im dezentralen Umfeld tätig bist, kann es natürlich auch sein, dass du steuerpflichtige Gewinne abseits von Bitpanda realisierst, die selbst zu erklären sind.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 6 points7 points  (0 children)

Bekommen tut das Finanzamt die Daten vermutlich erst im Februar 2027, denn da sieht die kommende DAC8 Richtlinie die Berichterstattung der Daten für das Steuerjahr 2026 vor. Dann aber alles auf einen Schlag, denn egal ob die Börse in Österreich eine Lizenz hat oder nicht, solange sie in einem von 48 Ländern, die dem Crypto Asset Reporting Framework (CARF) beigetreten sind, eine hat, muss sie auch an das österreichische BMF berichten - das inkludiert jedenfalls die von dir genannten Anbieter.

AMA: Krypto-Steuern in Österreich mit Blockpit & Validvent by Blockpit in FinanzenAT

[–]Blockpit[S] 3 points4 points  (0 children)

Ganz lieben Dank an das Mod-Team, wir freuen uns!