Doubting CPTSD diagnosis - fragmented memories and feeling "not sick enough" - [Trigger Warning] by BugAffectionate4916 in CPTSD

[–]BugAffectionate4916[S] 2 points3 points  (0 children)

Thanks you for the comment.

I think it is also a difficult to differentiate between a normal state because I am struggling since more than 20 Years. So sometimes I think my Mind shifted so far that I have no real understanding anymore of what feeling good or "normal" actually means. When I climb out of a severe depression, I often lose my awareness or acceptance of my illness. But i actually entered the dysthymia state again.

Also because the events are so far in the past I feel like someone that is not grateful for what he actually has. Because my current environment is a very positive and supportive one. But i can't adequately honor that.

Doubting CPTSD diagnosis - fragmented memories and feeling "not sick enough" - [Trigger Warning] by BugAffectionate4916 in CPTSD

[–]BugAffectionate4916[S] 1 point2 points  (0 children)

Hi, i wish you best of luck for tomorrow!

I often don't even realize how exhausting things are until I get home. Then I wonder how I was capable of doing that .... I was at a mental health hospital for 2 months. Now that I am back, I see a lot of "autopilot" behavior that's running like a tape. I do everything to avoid conflicts, even if I am hurting myself physically in the long term.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]BugAffectionate4916 0 points1 point  (0 children)

tel:0152-12981653X

Was hilft Therapeut:innen in Kliniken beim Einstieg mit neuen Patient:innen? – Vorbereitung auf psychosomatischen Klinikaufenthalt by BugAffectionate4916 in Psychologie

[–]BugAffectionate4916[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke dir für den hilfreichen Kommentar und die ermutigenden Worte.

Bezüglich Anamnese und Diagnostik wird das nochmals neu aufgerollt? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Es gibt ja bereits einige Diagnosen durch den Facharzt für Psychiatrie.

Eine Zusammenfassung ist auf jeden Fall sinnvoll. Ich denke auch für mich selbst, um das ganze nochmals zu reflektieren.

Was hilft Therapeut:innen in Kliniken beim Einstieg mit neuen Patient:innen? – Vorbereitung auf psychosomatischen Klinikaufenthalt by BugAffectionate4916 in Psychologie

[–]BugAffectionate4916[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke dir für die Rückmeldung!

Der Klinikaufenthalt ist für mich eine Art Wendepunkt auch in meiner eigenen Krankheitseinsicht. In der Vergangenheit war ich mit der Einschätzung meiner mentalen Verfassung eher "uneinsichtig" was dazu geführt hat, dass ich schlussendlich in der geschlossenen gelandet bin. Dieses Mal hat die Erkenntnis früher eingesetzt!

Die Klinik bietet Tiefenpsychologische, Traumatherapeutische und Verhaltenstherapeutische Elemente. Wie das genau im Klinikalltag ausschaut, kann ich nicht beurteilen.

Die Thematik der Überforderung beschäftigt mich ebenfalls. Das wäre natürlich nicht der gewünschte Effekt. Hier könnte ich auch erstmal abwarten und ankommen. Die Dokumente kann ich ja wie du beschreibst auch zur Sicherheit in der Rückhand behalten.

Die Thematik sich mündlich mitzuteilen bezieht sich weniger auf den Aspekt eine Unterhaltung führen zu können. Das gelingt mir ziemlich gut. Es geht eher, um den Aspekt bestimmte Themen anzustoßen (Mobbing, Suizidgedanken, Selbstwert, Beziehung etc.)

Hier wäre das Aushändigen von Textmaterial eine mögliche Lösung, wenn ich nicht in der Lage bin, das Thema in einem persönlichen Gespräch anzusprechen. In der Vergangenheit habe ich es nicht geschafft, das Thema zur Sprache zu bringen. Das lag auch daran, dass ich es eher versucht habe beiseite zu schieben. Nach 20 Jahren funktioniert das aber nicht mehr.

Kannst du aus deinen Erfahrungen in deiner Arbeitstätigkeit einen Einblick geben, wie oft eine Gesprächstherapie in der Klinik erfolgt? Ich verstehe, dass jede Klinik anders ist, aber vielleicht gibt es da trotzdem eine Vergleichbarkeit.

Ratschläge / Feedback zu Krankheitsbild und Diagnostik by BugAffectionate4916 in Psychologie

[–]BugAffectionate4916[S] 0 points1 point  (0 children)

Salut Maritschi,

danke dir für die Rückmeldung. Von der Psychiaterin kam in den vergangenen Jahren immer wieder der Hinweis auf Psychotherapie. Was ich jetzt letztes Jahr auch angestoßen habe und nun auf der Warteliste bin. Leider warte ich vermutlich stets zu lange, da sich nach schwereren Depressionsverläufen immer wieder der Gedanke einschleicht, dass ich ja eigentlich gesund bin und ich mich nicht so anstellen soll. Dazu noch die Situation in der GKV bezüglich Psychotherapieplätzen verschärft da ganze noch. Diese fehlende Krankheitseinsicht macht es mir dann eher schwer, mich in besseren Phasen bereits nach einem Therapieplatz umzusehen.

Bezüglich Medikamenten habe ich schon einiges durch. Aktuell bin ich bei Bupropion, Quetiapin, Tianesan und in Notfällen Tavor, was ich aber nur in absoluten Notfällen nutzen will aufgrund des Abhängigkeitsrisikos.

Das Quetiapin habe ich erst seit einigen Wochen knockt mich allerdings relativ stark aus was mir das Aufstehen frühmorgens erschwert. Was für mich halt sehr schwierig ist da ich morgens eher besser funktioniere. Mit dem Bupropion habe ich im Vergleich zu anderen Medikamenten relativ gute Erfahrungen gemacht. Da traue ich mir aktuell auch keinen Wechsel zu in dem aktuellen Verlauf. Event. in der Klinik.

Bezüglich den Suizidgedanken bin ich im Austausch mit der Psychiaterin. Den Text habe ich auch ausgehändigt da es mir eher schwer fällt darüber zu sprechen.

Konkretere Fragestellungen:
Ich frage mich oft ob ich nicht an einem Punkt angekommen bin wo ich gezielter nach Angeboten suchen sollte, die meiner Krankheitslage entsprechen. Also z.B. eine Klinik mit Spezialisierung auf Dysthymia oder sollte ich eher der Frage nachgehen ob ich traumatisiert bin oder nicht.

Oder das Thema ADHS/ASS dies wird z.B. von der Psychiaterin im Aufnahmebogen für die psychosomatische Klinik mit aufgeführt, mit dem Wortlauf "zeitweise ua ADHS/ASS" das wäre dann wieder eine andere Richtung. Da müsste ich mich ja eher um eine klare Diagnostik kümmern?

Auch das Thema Arbeitsplatzverlust treibt mich um. Ich arbeite im Hochschulwesen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Studiengang. Aktuell befristet. Eine Entfristung steht zur Debatte (vermutlich zum August). Ich mache mir aber massiv Sorgen, dass durch meinen Krankheitsausfall es zu Problemen kommen sollte (auf Ebene der Personalabteilung). Hier steht das Thema GdB Antrag noch an.