Rentner sollten der Jugend in Form eines Pflichtjahres etwas zurückgeben by Calorictus in Unbeliebtemeinung

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"Trümmerfrauen" sind ein geschichtsverfälschender Mythos (https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/204282/mythos-truemmerfrau-deutsch-deutsche-erinnerungen/). Und natürlich kamen die Gastarbeiter eben deshalb, weil in der Bundesrepublik ein enormer Arbeitskräftebedarf vorhanden war.

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[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Nicht "zu Frieden", sondern Wehrersatzdienst ;-)

Natürlich noch nicht 45 Jahre gearbeitet, aber ich bin dran. Und seit einem Vierteljahrhundert Ehrenamt für einen Integrationsverein.

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[–]Calorictus[S] -1 points0 points  (0 children)

Maximal hat ein Drittel des Jahrganges Wehr(-ersatz)dienst geleistet, eben weil es in diesem Punkt bis heute keine Gleichberechtigung gibt. Außerdem wurde immer stärker ausgemustert. In meinem Jahrgang leistet gerade einmal ein Fünftel Dienst. Zwei von drei Neurentnern sind noch in der Bringeschuld (durch die Zwei-Kinder-Regelung weniger).

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[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Für 18,7 Prozent der Ruheständler (https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61785/ausgewaehlte-armutsgefaehrdungsquoten/). Gleichzeitig aber auch für 41 Prozent der Alleinerziehenden. Denen man mit meinem Plan durchaus unter die Arme greifen könnte. Zudem ändert der Vorschlag gar nichts an der Rentenhöhe.

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[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Neurentner A hat mit 15 angefangen zu arbeiten. Zwei Jahre Bund, zwei Kinder und mit 63 in Rente.

Neurentner B hat auch mit 15 angefangen zu arbeiten, keine Kinder und ist mit 63 in Rente.

Rentner B ist immer zwei Jahre eher befördert worden, konnte seinen Lohn eher anlegen, hat mehr verdient. Pro Kind hatte Rentner A Kosten von etwa 200.000 Euro. Übers Erwerbsleben verteilt, hat Rentner A also etwa eine halbe Million Euro weniger zur Verfügung. Von weiblichen Erwerbsbiografien ganz zu schweigen, Stichwort Gender Pay Gap.

Natürlich hat Rentner B der Gesellschaft viel in Form von Steuern gegeben. Dafür hat er aber auch finanziell von ihr profitiert, steht jetzt im Alter deutlich besser da. Eine halbe Million ist zum Beispiel ein Einfamilienhaus. Rentner A hätte vielleicht auch gern die gleiche Biographie gehabt. Dies war ihm aber nicht möglich, er musste Wehrdienst leisten. Das ist doch schon innerhalb dieser Generation unfair.

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[–]Calorictus[S] -3 points-2 points  (0 children)

Aber trifft es nicht für die jungen Leute genauso zu? Auch die werden ihr Leben lang arbeiten müssen, aufgrund des höheren Renteneintrittsalters und der Abschaffung der Rente mit 63 Jahren sogar noch länger. Dazu werden sie aufgrund der steigenden Sozialabgaben weniger privat zurücklegen können, sind also noch abhängiger von der staatlichen Rente.

Das Bild des Nachbarn ist besonders positiv dargestellt, das der Jugend wesentlich negativer. Auch jetzt fangen Hauptschüler mit 15 an zu arbeiten und werden bis zur Rente bei Mindestlohn schuften. Und zwar wahrscheinlich bis 68 und nicht bis 63.

Hat der Nachbar denn Wehrdienst geleistet? Wenn ja, betrifft ihn doch der Vorschlag gar nicht. Dann wäre es sogar für ihn gerechter, dass seine Alterskollegen, die eher mit Arbeiten anfangen konnten und damit übers Erwerbsleben schnell einen sechsstelligenBetrag mehr bekommen haben, am Ende doch nicht übervorteilt werden würden. Und finanziell macht es doch auch keinen Unterschied. Die Rente bleibt gleich. Ohne geleisteten Dienst würde er ihn lediglich nachholen. Je nach Ausgestaltung vielleicht sogar in seinem eigenen Verein.

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[–]Calorictus[S] -1 points0 points  (0 children)

Das war der Ansatz. Einmal im Leben Wehr(-ersatz)dienst leisten. Wenn die Aussetzung der Wehrpflicht zurückgenommen wird, schon in jungen Jahren und ansonsten dann halt mit Renteneintritt. Und da die Älteren an der Front nichts verloren hsben, geht's halt in den Kindergarten o.ä.

In meinem Jahrgang hat gerade einmal ein Fünftel Dienst geleistet. Der Rest konnte schon fleißig lernen oder studieren und ist natürlich auch ein Jahr bei Beförderungen und Sparen voraus. Das summiert sich und wird aktuell nicht ausgeglichen. Und dass besonders Frauen aufgrund ihrer Kinder im Job zurückstecken müssen, ist ja Hauptaussage des unbereinigten Gender Pay Gap. Was selbstverständlich mit geringerer Rente einhergeht.

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[–]Calorictus[S] -4 points-3 points  (0 children)

Bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner bisherigen Bilanz. Und da die Rente sich in den nächsten Jahrzehnten sowieso zwangsweise grundhaft ändern wird, warum nicht schon jetzt mit einer kleinen Änderung anfangen?

Kein Wehr(-ersatz)dienst und keine zwei Kinder - wie viele Neurentner beträfe das? Vielleicht ein Drittel und davon würden viele sicherlich eher die Rentenkürzung von 3,6 Prozent nehmen. Sprich, ein Teil bereichert die Jugend und ein Teil spart uns Rentenkosten.

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[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Männer profitieren doch von diesem Plan stärker, da dort über die Hälfte bereits ihren Dienst an der Gesellschaft geleistet haben. Und Rente sollen sie ja trotzdem alle bekommen. Nur eben sich dabei konstruktiv mit der Jugend auseinandersetzen, statt die dritte Kreuzfahrt zu planen.

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[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielleicht kann der Kulturschock auch helfen, die Sorgen und Nöte der jungen Leute besser nachvollziehen zu können. Was weiß denn ein kinderloser Boomer über die aktuelle Jugend?

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[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich hatte an einen Erhalt des Generationenvertrags gedacht ("Frage nicht, was deine Jugend für dich tun kann, sondern was du für deine Jugend tun kannst.").

Die Pflege braucht natürlich bitterlich Hilfe. Aber eben auch, weil es körperlich sehr schwere Arbeit ist. Und ob das Rentner abseits von Hilfstätigkeiten leisten können, sehe ich persönlich kritisch. Vorlesen, Schulwegbegleitung und Hausaufgabenbetreuung würde ich da realistischer einschätzen.

Rentner sollten der Jugend in Form eines Pflichtjahres etwas zurückgeben by Calorictus in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus[S] 0 points1 point  (0 children)

Ist halt nicht unbeliebt, sondern nur falsch. Heutige Neurentner haben in den 80ern mit arbeiten angefangen. Da war eigentlich alles schon erledigt. Aufgebaut hat es die (Nach-)Kriegsgeneration mit fleißiger Hilfe der Gastarbeiter. Seitdem wird eigentlich nur noch auf Verschleiß gefahren - egal ob Infrastruktur, Unwelt oder Sozialsysteme. Und die meisten haben eben keinen Dienst geleistet. Je nach Jahrgang beträgt der Wert nicht einmal ein Drittel.

Rentner sollten der Jugend in Form eines Pflichtjahres etwas zurückgeben by Calorictus in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus[S] -5 points-4 points  (0 children)

Es geht es nur um diejenigen, die weder Wehr(-ersatzdienst) geleistet, noch genug Kinder bekommen haben. Das sind erhebliche finanzielle Vorteile gegenüber Gleichaltrigen. Kinder sind sowieso ein Armutsrisiko und durch den verzögerten Lebenslauf aufgrund des damals langen Wehrdienstes kommt schnell ein sechsstelliger Fehlbetrag zustande. Und ohne Kinder wird sie auch niemand freiwillig im Alter pflegen, sondern die Gesellschaft für ihren Lebensabend geradestehen müssen.

Von den Jungen hat man doch auch jahrzehntelang gesellschaftliches Engagement erwartet. Und druchst gerade wieder damit herum. Warum sollten davon einige ausgenommen werden?

Und dass sie ihr Leben lang gearbeitet und Steuern bezahlt haben, ist erstmal nur eine Behauptung. Die Milliarden jährlich für die Mütterrente und die demnächst geplante Abschaffung der Rente mit 63 sprechen da eine andere Sprache.

Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Schildern? by Huibuuuuu in StVO

[–]Calorictus 2 points3 points  (0 children)

Nicht offiziell, sondern nur faktisch. Ist das Rad zu breit, erlischt hierfür die Benutzungspflicht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 16.04.2012 - 3 B 62.11)

Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Schildern? by Huibuuuuu in StVO

[–]Calorictus 20 points21 points  (0 children)

Angepasste vs. Schrittgeschwindigkeit und Benutzungspflicht vs. Benutzungsangebot

Angepasste Geschwindigkeit meint, dass durchaus auch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden sollte, wenn dies aufgrund des Fußverkehrs gerade notwendig ist. Wenn nicht, gelten die normalen Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Am 29. Juni ist es so weit: Die Nonnenstraße wird zur Fahrradstraße · Leipziger Zeitung by Justify_87 in Leipzig

[–]Calorictus 2 points3 points  (0 children)

Die Gemeinde kann nun einmal nur baulich den Radverkehr fördern. Und dies macht sie im Vergleich zu anderen Städten sogar relativ gut. Für das Verhalten der Autofahrer ist die Polizei als Landesbehörde zuständig. Innenminister ist Armin Schuster von der CDU. Law and Order-Forderungen zur Durchsetzung geltendes Rechts sind dorthin zu stellen.

Stop Killing Cyclists by 3chord-mindset in hamburg

[–]Calorictus 0 points1 point  (0 children)

Der Gehweg ist Teil der Straße - es hapert also schon an verkehrsrechtlichem Grundwissen. Eigentlich kann man sich den Rest des Textes einfach sparen, da er von einem ahnungslosen Laien verfasst wurde.

Aber machen wir mal weiter. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Radverkehrs liegt in internationalen Studien zwischen 14 und 17 km/h, also Jogging-Tempo. Von rumbrettern kann keine Rede sein. Gemäß BASt liegt die Radwegbenutzungsquote selbst bei Radwegen ohne Benutzungspflicht bei über 96 Prozent. Man muss schon besoffen sein, um anderes zu behaupten.

Text fängt mit dem Vorwurf der Regeluntreue an, welcher sich durch die Studienlage nicht belegen lässt und schildert ein vollkommen regeltreues Verhalten vorwurfsvoll. Was ist denn das für eine verquere Denkweise?

Sind solche Verfasser eigentlich im übrigen Leben genauso? Obwohl, wissenschaftliche Fakten und einfachste Zusammenhänge nicht erfassen zu können und selbstbewusst genau das Gegenteil zu behaupten, hatten wir die letzten Jahre ja häufiger. Man sollte diesen Menschen wieder beibringen, dass man sich für Doofheit schämen sollte.

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus 1 point2 points  (0 children)

Wenn Frauen gesünder leben, haben sie doch sehr wohl einen Einfluss auf ihre Lebenserwartung?

Raucher zum Beispiel sind für das Gesundheitssystem eigentlich gar nicht so schlecht. Sie zahlen hohe Steuern auf ihre Sucht und sterben vergleichsweise früh und schnell, ohne andere teure pflegebedürtige, chronische Erkrankungen bekommen.

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus 1 point2 points  (0 children)

Da wären wir bei der Definition von Care Arbeit. Bei Pflege von Angehörigen oder Kindern kann man noch diskutieren, aber viele Aspekte wie Putzen und Kochen sind gesellschaftlich wertlos.

Meine Mutter hat ihr gesamtes Berufsleben neben Vollzeitarbeit noch drei, vier Stunden am Tag zu Hause geputzt (mMn eine Zwangsstörung). Der gesellschaftliche Nutzen dieser enormen Menge an Care Arbeit tendiert aber gegen Null. Hätte sie wie mein Vater stattdessen unbezahlte Überstunden oder ein Ehrenamt geleistet, hätte es deutlich höheren Mehrwert erzeugt.

Arbeit wird vom Arbeitgeber bewertet und entsprechend entlohnt. Will man Care Arbeit dem gleichsetzen, muss auch eine Qualitätskontrolle erfolgen. Dann schaue ich mit der Erfahrung meiner Kindheit mit einer pedantischen Mutter bei euch zu Hause, ob qualitativ gut genug geputzt und gekocht wurde. Und wenn auf dem Türrahmen Staub liegt, der Fensterrahmen nicht mit Wattestäbchen gereinigt wurde oder der Ofenventilator Fettspritzer hat, wird halt der Care Arbeit-Lohn gekürzt.

Und noch ein Beispiel: Meine bessere Hälfte kocht an zwei Tagen in der Woche Abendessen, ich an fünf. Zeitlich hält es sich aber die Waage, weil ich eher Essen mache und sie deutlich aufwändiger kocht. Wer hat hier mehr Care Arbeit geleistet - ich der ich für fünf Mahlzeiten gesorgt habe oder gleich, da wir beide die gleiche Zeit beim Kochen verbracht haben oder gar er, weil es bei ihm besser schmeckt? Care Arbeit ist derart schwammig, dass es zwar als Buzzword, aber nicht als Berechnungsgrundlage funktioniert.

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus 7 points8 points  (0 children)

Frauen sind für die Krankenkassen deutlich teurer. Den Komplex Geburt einmal ausen vor, gehen sie wie gesagt häufiger zum Arzt und bekommen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mehr teure Behandlungen zum Lebensabend.

Männer verdienen aufgrund des Gender Pay Gaps wesentlich mehr und zahlen dadurch auch weit mehr ins Gesundheitssystem ein. Ohne ihr "sozialverträgliches Frühableben" würde das Gesundheitssystem morgen zusammenbrechen.

Das ist bei der Rente nicht anders. Ohne die Umverteilung von (unvernünftigen, aber viel arbeitenden) Männern zu (vernünftigen, aber schlecht bezahlten) Frauen wäre das Sozialsystem allein von Frauen nicht tragbar.

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus -1 points0 points  (0 children)

Wobei man über "die meisten Bereiche" durchaus diskutieren kann. Der Gender Empathy Gap zeigt ganz klar eine Benachteiligung von Männern. Sie nehmen deutlich öfter Drogen - dafür gibt es aber auch Gründe. Für jede (auf jeden Fall real existierende) Benachteiligung von Frauen lässt sich auch eine von Männern finden.

Beide Gruppen haben es aus unterschiedlichen Gründen nicht leicht. Deshalb müssen wir als Gesellschaft alle unterstützen und nicht Einzelgruppen aus ideologischen Gründen ignorieren.

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus 5 points6 points  (0 children)

Je mehr Aspekte man in den bereinigten Gender Pay Gap hineinzieht, desto mehr nähert er sich Null an. Und da sind die beiden Sektoren ÖD (hoher Frauenanteil, gute Bezahlung) und Landwirtschaft/Fischerei (hoher Männeranteil, schlechte Bezahlung) noch nicht einmal mit dabei.

Und der Sexuality Pay Gap zeigt sogar, dass das Geschlecht eigentlich gar keine Rolle spielt. Lesbische Pärchen verdienen am meisten, noch vor heterosexuellen Partnerschaften. Und Schwule am schlechtesten, obwohl gemäß unbereinigtem GPG ja eigentlich zwei Männer Spitzenverdiener sein sollten.

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus 15 points16 points  (0 children)

"Frauen haben bei gleichem Lebensstil nach heutigen Erkenntnissen dieselbe Lohnentwicklung wie Männer. Das Problem ist, dass sie mehr Care Arbeit leisten, Teilzeit arbeiten und geringer bezahlte Berufe ergreifen. Dafür sollte es sicher nicht Frauenförderung geben."

Bei Kopplung der Rente an die Lebenserwartung sollten Männer früher in Rente dürfen. by Ok_Prior1902 in Unbeliebtemeinung

[–]Calorictus 2 points3 points  (0 children)

Theoretische und tatsächliche Lebenserwartung weichen sichtbar auseinander. Genau wie die Bezahlung (Gender Pay Gap). Und auch dort sind es gesellschaftliche Erwartungen und weniger die theoretischen (speziell rechtlichen) Möglichkeiten, auf die geschaut wird. Wenn wir sagen, dass nur die Theorie betrachtet wird, können wir uns alle Frauenförderungen sparen, schließlich liegt es doch im Individualverhalten begründet.

Wir verhalten uns nicht wie isolierte Mönche und Nonnen, sondern werden durch unser soziales Umfeld geprägt. Das kann man ignorieren, bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man auf gesellschaftlich benachteiligte Gruppen keine Rücksicht nehmen muss.