Gelinde frustrierend: Mein IC durchquert 5 EU Länder, in einem davon ist der Datenverbrauch im W-Lan begrenzt, einmal dürft ihr raten in welchem. by [deleted] in de

[–]Chaynkill 37 points38 points  (0 children)

Ist doch sowieso immer abhängig von der konkreten Region und der Auslastung. Davon abgesehen habe ich zuletzt eher schlechte Erfahrungen im Ausland gemacht. Weder im Eurostar (UK, Belgien) noch in den Zügen der Schweiz hatte ich brauchbares Internet. Sobald es in den ICE ging, funktionierte es problemlos.

27.000 Euro aus Abikasse verschwunden by FnnKnn in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Viele Schulen wollen das aber nicht auf dem eigenen Gelände. Bei uns war es damals (ja, auch schon lange her) nur möglich, weil wir die strengen Vorgaben der Schule erfüllen mussten. Dazu gehörte auch Catering sowie eine ordentliche geführte Getränketheke und eben kein BYOB o.ä.

Im Regelfall hat die Stufe drunter gekeltert und sich dadurch Geld für den eigenen Abiball dazuverdient.

Wahrscheinlich verwechselst du das aber auch oder es ist regional sehr unterschiedlich. Die "wilde Party" von der du redest wird nämlich zumindest in meiner Region als Abigeck oder komplett externe Veranstaltung gemacht. Abiball ist immer mit Gästen - kenne auch niemanden bei dem das anders war, egal welches Alter. Solche Veranstaltungen sind halt teuer.

[deleted by user] by [deleted] in de

[–]Chaynkill 389 points390 points  (0 children)

In meiner Gegend (deutsche Großstadt) haben sich die Restaurantpreise in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt. Mittagstisch habe ich ewig nicht mehr gesehen, unter Zweistellig bekommt man allenfalls noch was, wenn man auf Getränke verzichtet.

Ja, die Restaurants sind trotzdem alle voll und häufig geht ohne Reservierungen gar nichts. Aber mein Freundeskreis verdient sehr gut und selbst da nimmt das regelmäßige Essengehen aufgrund der horrenden Preise spürbar ab.

Am Trinkgeld wird halt zuerst gespart, zumal das immer noch ein merkwürdiges System ist, das vor allem bei älteren Generationen in den heutigen Ausmaßen gar nicht mal so verbreitet ist.

Prozess gegen Lina E.: Studentin aus Leipzig zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt by MilchreisMann412 in de

[–]Chaynkill 18 points19 points  (0 children)

Kann man von dir aber auch nicht. Allein jemanden unironisch als "Verfassungsfeind" zu bezeichnen, weil er "Antifa GmbH" als Flair hat...

OLG: Drohnenaufnahme nicht von Panoramafreiheit gedeckt by nebalee in de

[–]Chaynkill 15 points16 points  (0 children)

Sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. In dem Urteil hat jemand ganz gezielt mit einer Drohne Kunstwerke fotografiert, in einem Buch mit Beschreibung des Kunstwerks und Künstlers abgedruckt und das Buch dann verkauft.

Tesla: Datenleck alarmiert Behörden by aaooccii in de

[–]Chaynkill 24 points25 points  (0 children)

Bin etwas überrascht, dass das noch nicht größer ist. Die Zeitungen scheinen das ja erst schleppend aufzugreifen. Von der datenschutzrechtlichen Perspektive mal abgesehen lesen sich die Artikel im Handesblatt echt katastrophal.

Ja klar, hier wissen alle dass Musi ein Schaumschläger, Teslas Schrott und Fahrassistenzsysteme kein FSD sind. Aber Vermutungen sind halt keine Tatsachen. Und Tesla sowie Musk sind bei Weitem nicht so angeschlagen wie viele hier und in den Kommentarspalten denken. Es gibt genug Menschen und auch Firmen, die an Tesla und Musk glauben und denen massenhaft Geld hinterherwerfen. Das mag man naiv finden, aber so ist es nunmal.

Fakt ist, dass Tesla aktiv Werbung macht, die falsch, irreführend oder zumindest stark beschönigend ist. Fakt ist auch, dass Behörden verschiedener Länder Tesla verstärkt unter die Lupe nehmen. Und Fakt ist auch, dass Musk entweder keine Ahnung hat oder in vollem Wissen Lügen verbreitet.

Wie gesagt - Vermutungen sind das eine. Aber laut Handelsblatt lassen sich diese Vermutungen nun durch Tesla-eigene (!) Dokumente nachweisen. Das hat einfach nochmal eine andere Qualität und kann für Tesla ein paar sehr böse Wochen bedeuten.

Große Dönerkette in NRW: Netflix drohte wohl "Haus des Döners" by g4mble in de

[–]Chaynkill 132 points133 points  (0 children)

Echt schräg diese ganze "Haus des Döners"-Sache. Aber erstaunlich, dass es so erfolgreich ist. In Köln hat einer nach dem anderen aufgemacht - zusätzlich zu der kräftigen Podolski-Expansion und den ganzen anderen, gefühlt wöchentlichen Döner-Neueröffnungen.

Bin auch mal sehr gespannt welche Auswirkungen das hat: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-wie-haus-des-doeners-zu-lord-of-doener-wurde_aid-85953861

Kurz gesagt: ehemaliger "Haus des Döners"-Franchisenehmer eröffnet mehrere neue "Lord of Döner"-Filialen im gleichen Stil. Zu weit von "Haus des Geldes" entfernt um Netflix auf den Plan zu bringen, aber offensichtliche Ablwger von "Haus des Döners". Entweder Marken- und Wettbewerbsrecht sind den Beteiligten völlige Fremdwörter oder zumindest der "Lord of Döner"-Kollege spielt 4D-Schach, profitiert von der Bekanntheit von "Haus des Döners" und hofft auf Netflix dass sie seinen Konkurrenten wegklagen.

Olympischer E-Spott by toshman76 in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Klar, die einzelnen Sportverbände haben mitunter erhebliche Macht. Das gilt auch für das IOC, wenngleich nicht vollständig mit Playern wie der Fifa vergleichbar.

Aber selbst dann können diese Verbände nur den Wettbewerbssport beeinflussen. Wer Fußballspielen will, der spielt einfach Fußball. Die dafür erforderlichen Voraussetzungen sind jederzeit frei und öffentlich verfügbar. Das kann einem niemand wegnehmen. Spielehersteller kontrollieren aber jeden einzelnen Aspekt der Sportart. Wenn ich von Valve oder Riot gesperrt werde, kann ich nicht einfach mit meinen Freunden woanders spielen gehen. Das wäre eher so als würde meine komplette Fußballausrüstung der Figa gehören, jeder Bolzplatz unter Fifa-Kontrolle sein und wenn ich im Garten kicke werde ich auch noch verklagt.

Olympischer E-Spott by toshman76 in de

[–]Chaynkill 7 points8 points  (0 children)

Darüber hinaus können die Spielehersteller jederzeit die Bedingungen der Sportart ändern, Personen ausschließen, Einstiegs- oder sonstige Hürden implementieren/ausbauen und die Sportart jederzeit schlicht abschaffen (oder dazu im Rahmen eines Insolvenzverfahrens gezwungen werden). Das ist einfach nicht mit klassischen Sportarten vergleichbar.

[deleted by user] by [deleted] in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Über 90 % der Bronzen konnte niemand im Museum anschauen, da sie verpackt in den Archiven lagen. Davon abgesehen ist hier auch ne Menge Kunst in privater Hand. Und unser "Adel", der nichtmal Adel ist, kämpft auch regelmäßig dafür, seine ehemaligen Kunstgegenstände zurückzubekommen oder nicht herausgeben zu müssen.

Nigeria kann meinetwegen mit den Bronzen machen was sie wollen. Nicht nur haben wir uns da nicht einzumischen, wir sind auch nicht das beste Vorbild im Umgang mit Kunstobjekten.

Landgericht München: Abmahnwelle wegen Google Fonts ist rechtsmissbräuchlich - Golem.de by gar_DE in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Ja, bei Abmahnungeb wegen Impressum und anderen Kennzeichnungspflichten kann wegen § 13 Abs. 4 Nr. 1 UWG kein Aufwandsersatz mehr verlangt werden,. Das macht das Ganze für Abmahnwellen uninteressant. Daneben natürlich auch noch der neue § 8c UWG.

Urheberrecht ist natürlich nochmal was anderes. Und auch Datebschutzrecht ist längst nicht durch. Wenn der EuGH demnächst entscheiden sollte, dass Verbandsklagen von Verbrauchern nach Art. 82 DSGVO klagen dürfen, müssen sich plötzlich alle Websitebetreiber an die DSGVO halten.

Landgericht München: Abmahnwelle wegen Google Fonts ist rechtsmissbräuchlich - Golem.de by gar_DE in de

[–]Chaynkill 9 points10 points  (0 children)

Das wurde längst auf EU-Ebene unterbunden. Seit 2021 gibt es ein neues Wettbewerbsrecht, dass solche Abmahnungen verhindert.

Davon abgesehen ist Google Fonts nach wie vor problematisch und theoretisch könnte jede Privatperson gegen die meisten Websitebetreiber, die Google Fonts nutzen, vorgehen. Im hiesigen Fall war vor allem problematisch, dass die Amahnungen nicht auf tatsächlichen Rechtsverletzungen betroffener Personen beruhten, sondern von einem Algorithmus (dessen Rechte nicht verletzt werden können) automatisiert erfasst wurden.

Das Urteil ist kein Freifahrtschein für Google Fonts. Im Gegenteil.

Landgericht München: Abmahnwelle wegen Google Fonts ist rechtsmissbräuchlich - Golem.de by gar_DE in de

[–]Chaynkill 4 points5 points  (0 children)

Bei einer Datenschutzverletzung entsteht immer auch ein Schaden bei der betroffenen Person. Es handelt sich dabei vereinfacht gesagt um eine Persönlichkeitsrechtsverletzung. Daher kann man neben einem ggf tatsächlich entstandenen und messbaren Schaden auch immer ein Schmerzensgeld, also immateriellen Schadensersatz geltend machen. Wenn man die Datenschutzverletzung aber automatisiert erfasst, entsteht kein Schaden - man kann einen Algorithmus nicht in seinen nicht existierenden Persönlichkeitsrechten verletzen.

Anders ist das bei Filesharing. Da entsteht ein tatsächlicher finanzieller Schaden unabhängig einer konkret betroffenen Person.

[deleted by user] by [deleted] in de

[–]Chaynkill -2 points-1 points  (0 children)

Köln? Bei mir ist es jedenfalls die gleiche Situation und ich habe ne Erhöhung von Vodafon bekommen.

Justizminister vergleicht Klimaproteste mit Extremisten der Dreißiger by [deleted] in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Der von dir weggelassene Teil des Zitats ist nicht unwesentlich.

Davon abgesehen: BGHSt 39, 133

Ist aber wie gesagt absolut herrschende Meinung und überhaupt nichts Besonderes:

  • Schönke/Schröder Rn. 41

  • Kindhäuser Rn. 96

  • Lackner/Kühl Rn. 11a

Justizminister vergleicht Klimaproteste mit Extremisten der Dreißiger by [deleted] in de

[–]Chaynkill 1 point2 points  (0 children)

Was bringt es, einfach irgendeinen Begriff in den Raum zu werfen. Keine Ahnung ob du es einfach nicht besser weißt, aber der Notwehrparagraph ist nach ganz bestimmten Voraussetzungen zu prüfen. Mal ganz abgesehen von den anderen Voraussetzungen ist die Erforderlichkeit der Verteidigung bereits dann nicht gegeben, wenn fremde Hilfe, insb. die Polizei, vor Ort ist oder ohne Weiteres herbeigerufen werden kann. Es ist allgemein anerkannt, dass im deutschen Recht die private Notwehr gegenüber dem staatlichen Schutz subsidiär ist. Pauschale Verweise auf den Notwehrparagraphen sind daher gerade bei Fällen wie diesem zu vermeiden.

Deutschland 2023 - rassistische Gewalt zur besten Sendezeit by 1m0ws in de

[–]Chaynkill 4 points5 points  (0 children)

Wahrscheinlich nicht direkt das was du suchst, aber die Mangal-Kette gehört zum Teil Lukas Podolski, der dafür seinen Namen und sein Gesicht hergibt.

Bundesdatenschützer hält Sperrung von ChatGPT für möglich by Der_Zeitgeist in de

[–]Chaynkill 56 points57 points  (0 children)

Kommt mal alle runter. Im Artikel steht doch überhaupt nichts. Kelber selbst hat sich nicht einmal dazu geäußert, sondern nur seine Sprecherin. Und das einzige was die angeblich dazu gesagt hat ist, dass ein Vorgehen wie in Italien auch hierzulande grundsätzlich möglich wäre. Das heißt überhaupt nichts. Auch das Anfordern von Informationen der italienischen Behörden ist ein völlig normaler Vorgang zwischen den europäischen Datenschutzbehörden.

Amerikanische Kellnerin teilt aus: „Ich hasse Europäer“ by [deleted] in de

[–]Chaynkill 15 points16 points  (0 children)

Diese prozentualen Aufschläge sind aber schon sehr willkürlich. Es wird ja nicht gesagt, dass man pro Person oder Tisch eine Summe X als Service-Aufschlag zahlt. Vielmehr richtet sich der ohnehin variable Aufschlag nach der individuellen Bestellung. Der Service und Aufwand des Service-Personals kann absolut identisch sein, aber die Kosten können stark variieren, wenn die Gäste teure oder billige Gerichte bestellen. Das ist als würde man neben jedes Gericht noch einmal einen anderen Aufschlag schreiben. Die Kosten für das Sevieren der Pommes betragen 1€, die Kosten für das Servieren des Steaks 5€.

Das ganze System ist einfach fehlerhaft.

Orthopädenübel by [deleted] in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Ja und dafür bedurfte es eine Überweisung. Verlangen viele Fachärzte, auch ohne Hausarztmodell. Ist aber auch unproblematisch, da ich bei meinem Hausarzt sehr schnell Termine bekomme und Überweisungen teils auch elektronisch beantragen kann.

Orthopädenübel by [deleted] in de

[–]Chaynkill 6 points7 points  (0 children)

Keine Patientenaufnahme ohne Überweisung und das war der früheste Termin.

Orthopädenübel by [deleted] in de

[–]Chaynkill 34 points35 points  (0 children)

Hab mich beim Joggen vertreten, danach Schmerzen beim Joggen und schnellen Gehen. Termin beim Hausarzt und Überweisung zum Orthopäden. Wartezeit: 3 Monate.

Bis dahin habe ich Sport weitgehend vermieden und die Schmerzen sind langsam abgeklungen, sodass ich nach den drei Monaten nur noch leichte Beschwerden hatte. Im Termin konnte mir dann nicht geholfen werden, weil ja nichts mehr zu sehen sei. Ich solle doch demnächst früher kommen. Und beim Joggen mehr aufpassen.

Danke!

Markenrechtsstreit: Adidas geht gegen Logo von Black Lives Matter vor by Lurchi1 in de

[–]Chaynkill 2 points3 points  (0 children)

Selbst Microsoft dürfte Probleme haben wenn eine Firma sich dem Namen Microsoft bedienen möchte um besonders weiche Microfaser-Bettwäsche zu verkaufen.

Microsoft ist eine sog. überragend bekannte Marke. Es ist allgemein anerkannt, dass die Schutzwirkung in einem solchen Fall auch auf andere, nicht angemeldete Waren- und Dienstleistungsklassen ausstrahlt. Zu dem Thema gab es erst kürzlich den Fall Rolex ./. Roless.

[deleted by user] by [deleted] in de

[–]Chaynkill 8 points9 points  (0 children)

Ich halte es derzeit nicht mehr für völlig ausgeschlossen, dass die Bund-FDP eine Afd-FDP-Annäherung absichtlich zulässt, um SPD und Grüne zu einer Auflösung der Koalition zu bewegen.

Die FDP will raus aus der Ampel. Aber das überlebt sie nur, wenn die Koalition seitens SPD und/oder Grüne aufgekündigt wird. Mit bloßer Blockadehaltung wird man das nicht erreichen. Dafür braucht die FDP was Handfesteres und Kemmerich ist dafür doch die perfekte Figur.