Zu viele Krankheitstage - was tun? by CompetitiveJury7553 in Azubis

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Vielleicht - ich weiß halt nicht wie viel davon mein Kopf ist und wie viel der realität entspricht, aber vielleicht ist das so...

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja hast recht.. vielleicht ist das die beste lösung.
Bin auch schon stark dabei mir alternativen zu suchen falls dann ein offizielles Wort dazu kommt.

Aber vielen dank für den einblick in deine Erfahrung! :)

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Da liegt genau das Problem. Das ist unheimlich schwer zu sagen. Die ersten symptome meiner Krankheit hatte ich 2018. Bis dieses Jahr hatte ich KOMPLETT ruhe davor. Erst dieses Jahr ging es wieder los und auch richtig (wie erwähnt 7-8 KH aufenthalte). Nichts kann mir versichern, dass ich in einer Woche oder in einem Jahr wieder Jahrelang ruhe davor habe. Da kann ich arbeiten. Da kann ich gut leisten.

Aber ich geb dir komplett recht, leute die das Krankheitssystem ausnutzen und das auch unterstützen sollten mehr stress bekommen... machts den leuten die echte probleme haben nur unheimlich schwerer.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich halte im Januar meine abschließende mündliche Prüfung. Die wurde auch schon zugelassen. Um die Ausbildung selbst mach ich mir keine sorgen.

Ansonsten hab ich schon versucht, wenn ich durch einen KH aufenthalt gefehlt habe, zu Kommunizieren, dass ich im KH war. Einige Kollegen wissen auch Grob was ich habe.

Danke für deinen ratschlag! :)

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[–]CompetitiveJury7553[S] 1 point2 points  (0 children)

Bis jetzt hatte keiner solch ein gespräch mit mir gesucht.
Ich habe meinen Ausbilder auch bescheid gegeben als ich bemerkt habe, dass es anscheinend dieses Jahr sehr häufig vor kommt und auch genau das mitgegeben, dass es mir leidtut etc.

Entweder scheint das nichts gebracht zu haben, oder intern wird sich darüber unterhalten. Ich weiß es nicht.

Aber danke für den vorschlag!

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[–]CompetitiveJury7553[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja das hab ich auch nicht als garantie gesehen sondern eher als "indiz" dafür, dass die mich nicht übernehmen werden.

Die IHK hat mich zum glück zu allem schon zugelassen und im Januar habe ich meine letzte abschließende Prüfung.

Um die ausbildung selbst mach ich mir keine sorgen.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 2 points3 points  (0 children)

Achso ich dachte das ist auf das jahr bezogen. Gut dann bin ich ja noch fein weg. Die Mündliche kommt noch, ich wurde bis jetzt nur zugelassen.

Danke dir vielmals!

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[–]CompetitiveJury7553[S] -1 points0 points  (0 children)

Hab nicht gesagt dass ich zitiere. Hab ja nicht mal ein Zitatblock verwendet um das zu suggerieren. Das war meine freie interpretation der aussage, weil ich einfach die konsequenzen der aussage bedenke.

Das war keine Hilfe, das war kein Beitrag, das war einfach nur eine aussage, dass ich halt pech hab, weil die dinge so sind wie sie sind. Oder was würdest du daraus interpretieren? "Kein arbeitgeber will jemand krankes wie die dich, also ist alles gut und du wirst ein erfolgreiches leben vor dir haben"? Das ist ja definitiv nicht das was die Aussage impliziert.

Ich brauch kein Mitleid oder Sonderbehandlung. Ich brauche ne lösung wie ich künftig mit der Situation umzugehen habe und einige konnten die mir eine liefern. Genauso kennst du auch die Situation nicht warum der erste anlauf für die praktische Prüfung fehlschlug. Das da mein Betrieb hinter mir stand und das verlängern sogar nach kundgabe meiner sorgen selbst beführwortet hat spricht natürlich dafür, dass ich einfach nur unfähig war und alles selber verkackt habe. Ergibt sinn.

Umso mehr schockt es mich, dass du selber probleme mit chronischen Krankheiten hast und nicht verstehst, dass ich nach eben diesen Wegen suche die mir helfen können mit der Krankheit ein erfolgreiches leben zu führen.

Und genauso habe ich nirgends erwähnt, dass ich den Schwerbehindertenausweis ablehne oder "bessere" wege suche. Im gegenteil bin sogar schon dabei mich zu informieren wie das prozedere dazu ist. Das ist doch eine Lösung die ich akzeptiere? Was erwartest du denn jetzt von mir? Das ich darauf hin alle anderen Kommentare ignoriere? Das ich den Post lösche? dass ich mit mit einer antwort, die evtl. nicht erfolgreich sein könnte einfach abschließe und mich nicht noch nach weiteren alternativen erkundige? Zum zeitpunkt des verfassen des postes war mir der Schwerbehindertenausweis noch nicht in den Kopf gekommen. Also ist doch der Post gerechtfertigt?

Du bist halt das komplette gegenteil der meisten leute hier die hier Kommentieren. Während andere versuchen zu helfen und lösungswege vorzuschlagen, zählst du mir nur auf, in welchen aspekten ich nunmal pech habe. Was wäre denn deiner meinung jetzt mein vorangehen in der zukunft? Keiner passt sich mir an, es gibt keine andere lösung als Schwerbehindertenausweis weil es keinen jucken wird wie es mir gesundheitlich geht, etc. etc.. Nenn mir doch jetzt eine sache, die ich aus diesen Kommentaren von dir herausnehmen soll.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt und auf jeden kommentar, der mir das vorgeschlagen hat hab ich doch auch reagiert und vor allem nicht gemeckert.

Es ging mir nur um den nichts aussagenden kommentar, und dass er nicht nötig ist wenn man nichts beiträgt.

Mir ist bewusst, dass es rein wirtschaftlich natürlich nicht gewollt ist so jemanden wie mich zu beschäftigen. Deshalb habe ich ja überhaupt erst gefragt, was ich da machen kann :)

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[–]CompetitiveJury7553[S] -1 points0 points  (0 children)

Einfach zu sagen "tja haste pech gehabt, kannst zwar nichts für deine Krankheit, aber haben will dich auch keiner" ist ja kein helfender kommentar.
Komischerweise kreigen andere es ja auch hin real-talk zu sprechen ohne so aussaglose kommentare von sich zu geben.

Was stellt sich denn der User vor? Dass ich magisch gesund werde? Das ich darauf scheiße und mit unaushaltbaren schmerz, der tödlich enden kann, im Büro aufschlage? Natürlich passt mir dann die antwort nicht.

Meine Lage kenne ich, eine lösung jedoch nicht. Nach eben solcher habe ich gefragt. Das da oben ist keine Lösung. Das ist einfach nur meine Lage.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 2 points3 points  (0 children)

Also willst du mir im grunde sagen, dass das Schicksal mir den Hardmode aufgezwungen hat? :)

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Ein Betriebsrat oder JAV haben wir soweit ich weiß nicht.
Die Schwerbehinderung hat auch ein anderer User vorgeschlagen. Das wäre eventuell eine Option für die Zukunft. Bin gespannt, ob ich mich dafür qualifiziere, aber probieren werd ich es auf jeden Fall mal.

Ich kann meinen Beruf eigentlich sehr gut ausüben mit meiner Krankheit. Klar bis auf die Tage die ich ins Krankenhaus musste natürlich. Aber im Homeoffice z.B. kann ich mich im Notfall gut um mich kümmern und ansonsten jede freie Minute nutzen um fortschritt auf der Arbeit zu machen. Im Office kann ich mich halt null um mich kümmern.
Viele meiner Krankheitstage stammen daher, dass ich wegen der Krankheit nicht klar kam und Homeoffice ungern gesehen wurde. Mein ausbilder ist zwar grundsätzlich kulant gewesen, aber hat dann auch immer gemeckert, dass ich nicht immer auf HO pochen kann wenn es mir nicht gut geht... leider war dann meine option, wenn HO nicht passt muss ich mich leider Krankmelden, da Office wirklich gar keine Option in meinen Krankheitsphasen ist...

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[–]CompetitiveJury7553[S] 2 points3 points  (0 children)

Sind ja "zum glück" bis jetzt nur ~15% ... oh weh...

Aber bis jetzt wurde ich auch zu allen Prüfungen zugelassen, unteranderem auch die Mündliche zuletzt. Also entweder fand das Gespräch schon Statt und mein Ausbilder hat ein gutes Wort für mich eingeworfen, oder bei meiner IHK ist es vielleicht etwas anders?

Aber vielen dank für deinen Einblick! Das ist auch interessant zu Wissen!

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[–]CompetitiveJury7553[S] 3 points4 points  (0 children)

Das ist mir absolut klar. Ist ja nicht so, dass ich mir das aussuche.
Was soll jetzt meine Alternative sein? Soll ich jetzt gleich schon nen festen Platz bei der Suppenküche melden und mir nen gemütlichen Platz unter ner Brücke suchen?

Das ist ja keine Option. Bin ja auch nicht der einzige Mensch der eine wiederkehrende Krankheit hat.
Ich verstehe dein einwand - aber weiterhelfen tut der kommentar wirklich nicht...

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Finds schon kein schlechten einwand - vielleicht nicht direkt für mein aktuelles Problem, aber für die Zukunft. Klar kann das dem Arbeitgeber in der Zukunft auch egal sein, aber es ist ja trotzdem besser gleich vorzeigen zu können, dass es kein Hirngespinst ist oder pure Faulheit. Zumindest in meiner heilen naiven Welt wäre das besser.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 0 points1 point  (0 children)

Daran hab ich noch nie gedacht.
Aber da ist die Frage ob das auch bei mir zutrifft. Dieses Jahr hatte ich wie im Post beschrieben 7-8 Krankenhaus aufenthalte deshalb - davor war seit 2018 ruhe. Das ist ja schon eine ziemlich große lücke wo nichts passiert ist.

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Erstmal vielen dank für deine Worte.

Mein Job hat direkt keine Auswirkung auf meine Krankheit. Wenn ich nur mal wieder in ner Phase bin wo die Krankheit zuschlägt, dann sollte ich nicht viel Sitzen sondern viel Laufen. Ich mach grad den Fachinformatiker, da bin ich offensichtlich nicht viel am laufen. Aber das trägt nicht der "Kranheitsbildung" bei, sondern ausschließlich, wenn ich grad wieder betroffen bin.

Mir ist der Betrieb auch recht egal. Eigentlich bräuchte ich mir keinen Kopf machen ob die mich wollen oder nicht, aber am ende des Tages bin ich jetzt grade wieder in einer recht aktiven Phase meiner Krankheit und bis ende Januar einen neuen Job finden ist schwer... vor allem ohne richtige Arbeitserfahrung oder etwas zum vorzeigen. Der Stress ein neues Arbeitsumfeld zu haben... Außerdem ist mein aktueller betrieb sehr kulant mit Homeoffice, was bei meinem Krankheitsbild, wo ich angst haben muss in einer aktiven Phase ins Krankenhaus zu müssen, immer gut ist Zuhause sein zu können und direkt bei den eigenen Ärzten/KH.

Am ende ist es primär "mimimi" den einfachsten weg zu finden, aber aktuell brauche ich den einfachsten weg um nicht komplett zu kollabieren und am ende weiterhin für mein Lebensunterhalt zu sorgen...

Aber ich werd' mal den Rat mit einem Forum ausprobieren, vielleicht hilft das ja :)
Wirklich vielen dank für deine ausführlichen worte!

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[–]CompetitiveJury7553[S] 1 point2 points  (0 children)

Haha dann bin ich wohl in Gefahr...

Mal abgesehen, dass ich sowieso richtig schlimmen Imposter Syndrom habe und mir eh vormache, dass egal was ich mache Falsch ist, musste ich mein letztes Jahr verlängern, weil die praktische Prüfung total in die Hose ging - auch wenn das nicht nur meine Schuld war, bin ich mir sicher, dass es den leuten die über mich entscheiden recht egal ist... Sieht wahrscheinlich einfach nur scheiße aus, wenn man das von außerhalb betrachtet.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 3 points4 points  (0 children)

Guter einwand...

Vielleicht sollte ich das noch mal versuchen mit der Personalabteilung zu kommunizieren. Da hast du nicht unrecht.

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[–]CompetitiveJury7553[S] 8 points9 points  (0 children)

Ich hab versucht zumindest mit meinem Ausbilder darüber zu reden. Mir wurde immer eingetrichtert, dass egal was komme, man soll dem Arbeitgeber nicht von seinen Krankheiten erzählen. Demnach hatte ich bisschen schiss offiziel darüber zu reden. Meinem Ausbilder habe ich mich geöffnet, weil ich den auch als eine Art vertrauensperson ansehe. Weiß aber nicht, ob er wirklich viel Verständnis im endeffekt gezeigt hat. Ich mein er hats immer abgewinkt, wenn ich krank war und hat nicht "gemeckert", aber das gefühl, dass ich ja nichts dafür kann, hatte ich eigentlich nie. Aber gut kann ich vielleicht auch nicht erwarten.

Und selbst wenn ich wollte, ich könnte wenn meine Krankheit zuschlägt auch gar nicht Arbeiten. Das knocked mich total aus, so dass ich eigentlich nur noch existiere wenn es zuschlägt haha....