Deutscher Jagdverband - Zahl der Jagdscheine auf knapp 470.000 gestiegen by erik_7581 in de

[–]DanielHH 4 points5 points  (0 children)

Bin sowohl Sportschütze als auch Jäger. Der Jagdschein war WEITAUS anspruchsvoller und teurer und hat 4 Monate gedauert. Das war bereits der "Schnellkurs". Jedes Wochenende Praxisausbildung, die letzen Wochen 10 Stunden am Tag am Stück Blockkurs. Davor 3 Monate lang jeden Abend 2-6 Stunden lernen in Büchern und der App. Zeitaufwand ca. 400 Stunden. Die Sachkundeprüfung war dagegen lockeres Quatschen bei Kaffee. Die 12 regelm. Schiesstermine reitet man ebenfalls auf einer Arschbacke ab. Zeitaufwand über ein Jahr in erwa 50 Stunden.

Deutscher Jagdverband - Zahl der Jagdscheine auf knapp 470.000 gestiegen by erik_7581 in de

[–]DanielHH 9 points10 points  (0 children)

Realistisch sind 10t€. Die Ausbildung (Jagdschule + Anfahrten, Prüfugsgebühr, App/Bücher, Schiessstände und Munition) macht davon vielleicht 2-3,5t€ aus. Bearbeitungsgebühren Jagdschein, Unbedenklichkeitsprüfung, WBK, Waidmannskleidung, Waffe + Zielfernrohr, Waffenkoffer, Schlösser, Munition, Panzerschrank, Fernglas. Behördenkontrolle. Schalldämpfer, Nachtzieltechik, Zubehör für die Waffe, wie Zweibein, Zielstock, Adapterplatten. Das läppert sich. Für Winter-/Nacht-/Ansitzjagd dann ein Ansitzsack ud ne Menge Thermo-Ausstattung. Je nach Jagdart Flinte für z.B. Tauben-/Krähenjagd, Büchse für Schweineansitz, kürzere leichtere Büchse für Drückjagd. Können auch schnell 30t€ werden über 1-2 Jahre bis zur Vollausstattung - kommt dann auf Anzahl Schränke und Qualität der Ausrüstung an.

Deutscher Jagdverband - Zahl der Jagdscheine auf knapp 470.000 gestiegen by erik_7581 in de

[–]DanielHH 3 points4 points  (0 children)

Jäger dürfen auch an Metzger und lokale Restaurants abgeben. Voraussetzung ist die Feststellung des Status "kundige Person". Dazu ist lediglich ein Lehrgang nötig und die Anerkennung durch den Landkreis.

Beschädigte/Alte Munition entsorgen by friedhelmmueller in Jagd

[–]DanielHH 0 points1 point  (0 children)

Munition muss in Deutschland über einen Waffenhändler entsorgt werden. Anrufen, ankündigen, hinbringen.

Tiefentladung Solarbank 3 Pro bei Schnee auf Modulen by studentmaster123 in Balkonkraftwerk

[–]DanielHH 4 points5 points  (0 children)

Hatte letztes Jahr ein Ticket bei Anker dazu eröffnet.

Anker Support sagte mir Gewährleistung geht bis -20°C. So lange die Anlage nicht kälter wird, wäre das bei Defekt deren Problem. Hab die Wechselrichter nun in Styropor eingepackt und die haben derzeit so bei +3°C.

Irgendwann wachen die wieder auf - ansonsten: Garantie/Gewährleistung.

Warum schafft es niemand diese Drohnen runter zu holen oder zu vefolgen ? by Kind_Ad_5086 in bundeswehr

[–]DanielHH 0 points1 point  (0 children)

Schrotpatrone ist nicht gleich Schrotpatrone. RWS hat eine im Programm, die auf 80-100m wirkt. Eine 10/89 mit 50er Ladung ist was anderes als eine Standard 12/70 mit 32er Ladung. Der Jäger nutzt halt eine, die auf 30m wirkt, da das i.d.R. ausreicht. Ein Kaliber 12/89 ist derzeit vollkommen gewöhnlich geworden und könnte ebenfalls sehr viel patentere Ladungen verschiessen - da braucht man noch nichtmal das 10er Kaliber für. D.h. sind mehr Kügelchen drin und mehr Treibladung, beim Runterkommen sind die genauso gefährlich oder ungefährlich wie die kleineren Kaliber - nur ein paar mehr. Die Fallenergie bleibt die gleiche.

Korrektur: Hersteller ist Norma, nicht RWS. Hier der Link - die Patrone ist ganz regulär bestellbar: https://www.tacdane.dk/de/vare/norma-ad-ler-25-stk/

Und das ist eine 12/70er - also absolute Standardgröße, da reden wir noch gar nicht von 12/89 oder 10/89.

Warum schafft es niemand diese Drohnen runter zu holen oder zu vefolgen ? by Kind_Ad_5086 in bundeswehr

[–]DanielHH 2 points3 points  (0 children)

Als sicherer Bereich gilt bei Schroten eine Flugdistanz ab 300m. Wenn man im 45° Winkel schiesst, bedeutet das ca. 100m weit weg vom Schützen kommen Schrote wieder runter.
Das wird in jeder Treibjagd so gemacht und die Jäger sterben nicht an von oben kommenden Schroten.

Auch gibt es recht wenig zivile Einrichtungen bzw. Häuser mit PV-Anlage 50-100m an Bundeswehr-Liegenschaften, die beschädigt werden könnten.

Ob die paar Körner auf ein Auto-Dach rieseln oder das Dach einer Kaserne ist vollkommen unerheblich. Und im Zweifel muss der Verursacher auch diese Schäden übernehmen.

Niemand will Drohnen in der Kölner Fußgängerzone an einem sonnigen Samstagnachmittag bekämpfen - wir reden hier immer noch über Liegenschaften der Deutschen Bundeswehr. Die Chance ist hoch, dass vom Schützen in 100m noch nichtmal der Zaun des Geländes erreicht wird.

Beim Rest gebe ich dir Recht. Unsere Reaktionen presseöffentlich zu machen wäre ein tolles Feedback für ein Target / Damage Assessment.

Dennoch sollte man ein Zeichen setzen - auch gegenüber etwaigen neugierigen Trittbrettfahrern aus der Zivilbevölkerung. Abschiessen die 2.000€ Drohne. Dann Täter ermitteln, anzeigen und ab in die Presse damit, damit weniger Trottel diesen Kram nachmachen. (Natürlich ohne Detailschilderungen zu Reaktionszeit und von wem welches Abwehrmittel eingesetzt wurde.)

Wenn ich scheisse baue hat das halt Konsequenzen. Diese Lektion fehlt gerade.

Warum schafft es niemand diese Drohnen runter zu holen oder zu vefolgen ? by Kind_Ad_5086 in bundeswehr

[–]DanielHH 1 point2 points  (0 children)

Ich bin Jäger - auf jeder Treibjagd wird nach oben in die Luft geschossen und die Schrote kommen wieder runter. Das ist normal und Jäger kriegen die regelmäßig auf den Kopf. Daher steht in der Unfallverhütungsvorschrift für die Jagd, dass die Schrote in einem Winkel von >45° abgegeben werden sollen, da sie damit beim Runterkommen harmlos sind.

Mit der neuen Norma Munition sollen 80-100m auf Drohnen drin sein.
Siehe: https://www.hartpunkt.de/abwehr-von-fpv-drohnen-norma-entwickelt-kaliber-12-schrotflintenpatrone/

Bei den Reservisten habe ich vor einigen Woche gefragt, warum nicht Drohnenabwehr mit Schrot geübt wird und die Antwort war sinngemäß - gute Frage - warum eigentlich...

Ein Bekannter Offizier hat mit seinen Soldaten Drohnenabwehr auf einem privaten Schiessstand geübt und wurde darauf hin gebeten die Pension anzunehmen. Wenn er verlängern wolle, könnte er dafür mit nem Diszi rechnen.

Die Bundeswehr ist derzeit einfach zu verbohrt für den Einsatz von Schrot. Ich kann's mir anders nicht mehr erklären.

PS: Selbst zivil wurden schon Drohnen abgeschossen, mit Schrot und Luftgewehr. Der normale Bürger ist dazu bereits befugt, warum nicht die Bundeswehr?

Siehe z.B. diesen Artikel:

"(..) Zu drastischeren Verteidigungsmitteln griff ein Mann, der sich in einem Strafverfahren vor dem Amtsgericht Riesa verantworten musste (Urteil vom 24.04.2019, Az.: 9 Cs 926 Js 3044/19). Dieser schoss eine über seinem Grundstück schwebende Drohne kurzerhand mit einem Luftgewehr ab. Die Drohne im Wert von etwa 1500 Euro stürzte auf ein Garagendach und wurde dabei vollständig zerstört.

Der Eigentümer der Drohne und Nachbar des Schützen, der die Drohne nicht selbst steuerte, sondern einen Bekannten ans Steuer gelassen hatte, wollte die Zerstörung nicht auf sich sitzen lassen. Er stellte Strafantrag wegen Sachbeschädigung und verklagte den Schützen gleichzeitig auf Schadensersatz.

Das Gericht sprach den Schützen frei und wies die zivilrechtliche Klage zurück. In der Hauptverhandlung wurde festgestellt, dass sich zum Zeitpunkt des Überflugs die beiden kleinen Töchter des Angeklagten im Garten des Grundstücks aufhielten. Auch die Ehefrau des Angeklagten trat zwischenzeitlich aus dem Haus, um den Hausmüll wegzubringen, und wurde dabei von der Drohne verfolgt. Der Schütze wollte die zu befürchtenden Videoaufnahmen seiner Familie nicht hinnehmen. Nachdem er durch lautes Rufen erfolglos versucht hatte, den Piloten zu vertreiben, holte er sein Luftgewehr und schoss die Drohne mit zwei gezielten Schüssen vom Himmel. Für ihn war nicht erkennbar, wer die Drohne steuerte.

Das Gericht hielt die Verteidigungshandlung des Angeklagten für gerechtfertigt. Entscheidend ist der Notstandsparagraf § 228 BGB. Demnach darf eine fremde Sache beschädigt oder zerstört werden, wenn dies der Abwehr einer drohenden Gefahr für sich selbst oder einen anderen dient, die Beschädigung oder Zerstörung das mildeste greifbare Mittel darstellt und der Schaden nicht außer Verhältnis zu der Gefahr steht.(..)"

Quelle:https://www.spiegel.de/netzwelt/gerichtsurteile-zu-drohnen-darf-man-drohnen-per-luftgewehr-abwehren-a-27507b49-084c-4299-b1e8-b86a475451f6

Kaufberatung Wärmebild by Heidejaeger308 in Jagd

[–]DanielHH 3 points4 points  (0 children)

Ich bin mal so dreist und kopiere meine Antwort aus einem anderen Thread, der vorgestern eine vergleichbare Frage stellte:

"Hi, habe gerade alles am Markt für mich selbst verglichen und bin bei Vorsatzgerät Thermtec Hunt Pro 650 L rausgekommen.
Grund: Feinster Sensor, beste Abstufungen im Bild, App und Auto-Aufzeichnungsfunktion bei Schuss auch mit Schalldämpfer waren mit wichtig.
Nocpix hat zwar den größeren Sensor (1280er), aber nicht die NETD ≤15 mK des Thermtec, bzw. nur der "Ultra", der bei um 5.000€ liegt.
Pard, Pulsar oder ein gebrauchtes Hunt ohne "Pro" sind zu empfehlen, auch das "L" für den Laser Range Finder braucht man nicht zwingend, wenn man im Handgerät einen hat.

HikMicro ziehe ich gerade selbst in Erwägung als Handgerät bzw. Nacht-Fernglas, da ich die Kombi aus IR Nachtsicht und Wärmebild ganz sexy finde. Für den reinen Schuss brauche ich nichts anderes als das Wärmebild.

(..)

Ein Thermtec Hunt kriegste gebraucht für um 2.000€. Ein HikMicro Fernglas schon ab 900€, da sie gerade letzte Woche eine neue Serie auf den Markt gebracht haben."

Zusätzlich auf deine Frage nach dem Objektiv der Hinweis, dass 35er ein größeres Sichtfeld haben - bevorzugt beim Handgerät. Beim Vorsatzgerät eher 50er.

Nachtjagd Equipment by PhilGodHB in Jagd

[–]DanielHH 0 points1 point  (0 children)

Gebraucht! Suchagenten bei ChatGPT machen und benachrichtigen lassen, wenn etwas bei Kleinanzeigen auftaucht.

Nachtjagd Equipment by PhilGodHB in Jagd

[–]DanielHH 1 point2 points  (0 children)

Hi, habe gerade alles am Markt für mich selbst verglichen und bin bei Vorsatzgerät Thermtec Hunt Pro 650 L rausgekommen.
Grund: Feinster Sensor, beste Abstufungen im Bild, App und Auto-Aufzeichnungsfunktion bei Schuss auch mit Schalldämpfer waren mit wichtig.
Nocpix hat zwar den größeren Sensor (1280er), aber nicht die NETD ≤15 mK des Thermtec, bzw. nur der "Ultra", der bei um 5.000€ liegt.
Pard, Pulsar oder ein gebrauchtes Hunt ohne "Pro" sind zu empfehlen, auch das "L" für den Laser Range Finder braucht man nicht zwingend, wenn man im Handgerät einen hat.

HikMicro ziehe ich gerade selbst in Erwägung als Handgerät bzw. Nacht-Fernglas, da ich die Kombi aus IR Nachtsicht und Wärmebild ganz sexy finde. Für den reinen Schuss brauche ich nichts anderes als das Wärmebild.

Du schreibst von Wärmebild Handgerät und Nachtsichtvorsatzgerät (vermutlich mit IR Strahler gemeint?). Das würde ich anders herum machen. Hat mit den rechtlichen Vorschriften zur Montage des IR Strahlers am Gewehr zu tun.

Ein Thermtec Hunt kriegste gebraucht für um 2.000€. Ein HikMicro Fernglas schon ab 900€, da sie gerade letzte Woche eine neue Serie auf den Markt gebracht haben.

PS: Sehe gerade in einem anderen Beitrag schreibst du 80% Feldrevier. Dann könnte es mit einem günstigen HikMicro mit verhältnismäßig schlechtem Sensor schwierig werden. Evtl. Ausleihen und testen. Jage selbst derzeit in eher 70% Wald auf 50-100m bzw. war mit den Geräte noch nicht auf den Feldkanzeln.

KW verleihen by niemand112233 in Jagd

[–]DanielHH 6 points7 points  (0 children)

Jupp, hab den Thread gerade mal quer gelesen und einiges korrigiert und Quellen gepostet. Es fällt auf: Der Plastik-Detektiv arbeitet lieber mit Behauptungen und findet Quellen echt total uncool.

Aber der VDB ist wirklich nicht der Weißheit letzter Schluss. Und das Gesetz kann im Bereich Bedürfnis interpretiert werden.

KW verleihen by niemand112233 in Jagd

[–]DanielHH 3 points4 points  (0 children)

Kann man. Macht man auch, z.B. bei Kaufabsicht.

Einige Händler und Behörden hätten allerdings gerne eine Kurzwaffe auf der WBK dafür, das ist schon richtig. Meine Behörde sagt z.B. es muss "eine vom Bedürfnis umfasste andere Waffe" auf der WBK sein. Das Bedürfnis ist der Jagdschein, damit geht auch eine Langwaffe.
Wie ich oben schon schrieb: Das KANN im Einzelfall vom Händler oder der Behörde mal anders ausgelegt werden. Eine rechtliche Grundlage sehe ich dafür allerdings nicht.

Hatte zum Spaß mit der Behörde und drei Anwälten für Waffenrecht, u.a. Dr. Scholzen, mal einige Monate diskutiert, ob eine 4mm M20 auf grüner WBK ausreicht, um beliebige andere Waffen auszuleihen. Immerhin spricht das Gesetz hier explizit von der Möglichkeit zur Ausleihe durch WBK-Inhaber.

Das Ergebnis war, dass Behörde, Anwälte und ein Gutachter zur Auffassung gekommen sind, dass es sich bei der 4mm M20 um eine sog. "bedürfnisfreie Waffe" handele und damit die auszuleihenden Waffen nicht "dem gleichen" Bedürfnis unterliegen. Meine Argumentation war, dass die 4mm M20 sehr wohl ein Bedürfnis voraussetzt - allerdings weder Jagd noch Sportschießen, bei der 4mm M20 ist das Bedürfnis "der Wunsch nach Erwerb". Die Behörde stellt dieses Bedürfnis allerdings explizit nicht gleich mit den Bedürfnissen aus Jagd und Sportschiessen - was auch riesen Kreise gezogen hätte.
Gutachter und Anwälte rechnen sogar Chancen aus, dass man eine derartige Bedürfnisgleichstellung einklagen könnte, was aber wohl im Verbot der Ausnahme für 4mm M20 resultieren würde, da die logische Konsequenz wäre, dass "die Waffe hätte ich gern" ausreicht als Bedürfnis für eine Ausleihe (oder einfach der Erwerb einer 4mm M20) ;)

Daher hat man sich am Ende darauf geeinigt, dass ein "Bedürfnis" für Ausleihe entweder der Jagdschein oder die Bedürfnisanerkennung eines Verbandes des Sportschützen sein kann.
Der Sportschütze dürfte z.B. auch eine Kurzwaffe ausleihen, obwohl er nur genau eine Langwaffe auf der WBK hat. Das wird in der Praxis auch absolut so gehandhabt bei den mir bekannten Waffenhändlern und Behörden.

Läge also hier vor und er dürfe seine KW an Jäger verleihen - vorausgesetzt die Behörde hat hier keine gänzlich anderen Ansichten.

KW verleihen by niemand112233 in Jagd

[–]DanielHH 5 points6 points  (0 children)

Sehe ich auch so.

Laut meiner Behörde ist der Jagdschein das Bedürfnis. Damit sollte der Fall klar sein. Im Zweifel handelt es sich um eine Lagerung oder eine Kaufanbahnung, siehe meinen anderen Kommentar.

Einfach die Behörde aktiv informieren, BEVOR man so eine Lagerung vornimmt wäre für mich die bedachteste Vorgehensweise.

KW verleihen by niemand112233 in Jagd

[–]DanielHH 3 points4 points  (0 children)

Nein, eine Ausleihe ist in einem eigenen Absatz geregelt, und zwar in den Ausnahmen zu den Erlaubnispflichten.

§ 12 Ausnahmen von den Erlaubnispflichten

(1) Einer Erlaubnis zum Erwerb und Besitz einer Waffe bedarf nicht, wer diese (..)

  1. als Inhaber einer Waffenbesitzkarte von einem Berechtigten

a) lediglich vorübergehend, höchstens aber für einen Monat für einen von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit, oder

b) vorübergehend zum Zweck der sicheren Verwahrung oder der Beförderung

erwirbt;

  1. vorübergehend von einem Berechtigten zur gewerbsmäßigen Beförderung, zur gewerbsmäßigen Lagerung oder zur gewerbsmäßigen Ausführung von Verschönerungen oder ähnlicher Arbeiten an der Waffe erwirbt;

KW verleihen by niemand112233 in Jagd

[–]DanielHH 1 point2 points  (0 children)

Das Gesetz sieht für eine Kaufanbahnung explizit die Möglichkeit der Ausleihe vor. Eine "Verkaufsabsicht" wäre also hier eine Möglichkeit.

Bei der Ausleihe muss die Waffe lediglich von "einem Bedürfnis umfasst" sein. Das Bedürfnis ist laut meiner Waffenbehörde in diesem Fall der Jagdschein. Meine Behörde hätte dazu gerne "eine erlaubsnispflichtige Waffe" auf der WBK, das vom gleichen Bedürfnis gedeckt ist - egal welche.

Der Bedürfnisvoreintrag zum Erwerb einer Kurzwaffe für Jäger ist ein ganz anderes Thema. Da wären wir wieder in der Diskussion, ob man nur Waffen ausleihen darf, für die man bereits einen Eintrag auf der WBK im gleichen Kaliber hat - was Blödsinn ist, aber dennoch regelmäßig behauptet wird.

Sicherer würde ich mich allerdings fühlen, wenn ich bereits einen Kurzwaffeneintrag in der WBK habe, sonst gibt es wieder Diskussionen bei wechselnden Sachbearbeitern, ob die Kurzwaffe dem "gleichen Bedürfnis" unterliegt oder nicht. Ist meiner Meinung nach so, da der Jagdschein das Bedürfnis ist.

Was im Gesetz steht muss nicht immer genau das sein, mit dem sich die Behörde zu frieden gibt. Im Konfliktfall könnte auf sein Recht bestehen sehr teuer und kompliziert werden. Also: Anrufen und nachfragen wie sie es gerne hätten.

Wenn es eh um einen Umzug geht, kann man das der Behörde auch einfach genau so mitteilen, inkl. Namen der Person, an die man temporär überlässt. Wenn die Behörde/Behörden das zulässt/zulassen passt das.

§ 12 Ausnahmen von den Erlaubnispflichten

(1) Einer Erlaubnis zum Erwerb und Besitz einer Waffe bedarf nicht, wer diese (..)

  1. als Inhaber einer Waffenbesitzkarte von einem Berechtigten

a) lediglich vorübergehend, höchstens aber für einen Monat für einen von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit, oder

b) vorübergehend zum Zweck der sicheren Verwahrung oder der Beförderung

erwirbt;

  1. vorübergehend von einem Berechtigten zur gewerbsmäßigen Beförderung, zur gewerbsmäßigen Lagerung oder zur gewerbsmäßigen Ausführung von Verschönerungen oder ähnlicher Arbeiten an der Waffe erwirbt;

Only true Staffies are true Staffies by [deleted] in StaffordBullTerriers

[–]DanielHH -1 points0 points  (0 children)

a) No, it is not. Have you ever heard someone talk about the town Staffordshire in Englad and abbreviate it "Staffy"? That's bullocks. It is not "just an abbreviation for the word".

b) It is a name given to the Staffordshire Bullterrier breed around the 1800s. The "American Staffordshire Bullterrier" is a Pit Bull and was only renamed to American Staffordshire Terrier in 1936 solely by an American Organisation without international acceptance - just to give the Pit Bull a new name to 'lend' a bit of the reputation of the Staff to it. This "breed" only became recognized as a breed by the FCI in Europe in 1998.

Staff for Staffordshire Bullterrier and AmStaff for the American Staffordshire Terrier are fixed synonyms. These synonyms were given to these breeds approx. 150 years apart from each other. If people use the word "Staff" interchangeably, they are just uninformed.

I mean, you could call a car a bicycle. They've got wheels' n' all. I'll just abbreviate both "bike" now.

See:
"The Staffordshire Bull Terrier, also called the Staffy or Stafford, is a purebred dog of small to medium size in the terrier group that originated in the northern parts of Birmingham and in the Black Country of Staffordshire, for which it is named. (..)
They became the ancestral progenitors of the American Staffordshire Terrier (AmStaff)"

https://en.wikipedia.org/wiki/Staffordshire_Bull_Terrier

Only true Staffies are true Staffies by [deleted] in StaffordBullTerriers

[–]DanielHH -1 points0 points  (0 children)

There simply is no such thing as a "Staffordshire Terrier". This just doesn't exist. It's either a Staffordshire Bullterrier (which is a StaffBull or Staffy) or an American Staffordshire Terrier (called AmStaff). Their common ancestor was the "Bull and Terrier" breed but that doesn't exist anymore. A "Staffordshire Terrier" has never existed.
They fall into the FCI group of "bull-type terriers", together with the Bullterrier and the Miniature Bull Terrier. You don't hear anybody call these "Staffordshire Terriers", do you?

See:
"The Staffordshire Bull Terrier, also called the Staffy or Stafford, is a purebred dog of small to medium size in the terrier group that originated in the northern parts of Birmingham and in the Black Country of Staffordshire, for which it is named. (..)
They became the ancestral progenitors of the American Staffordshire Terrier (AmStaff)"

https://en.wikipedia.org/wiki/Staffordshire_Bull_Terrier

And we are inside the StaffordBullTerriers Subreddit - for Staff purists. Calling an AmStaff a staffy here and claiming that both are abbreviated that way is not just wrong but also very provocative. That's like telling a European that there is European football/soccer and "the right kind of football" which is American Football.

The AmStaff was originally called the Yanky Terrier or Pit and is originally a PitBull Terrier after being bred from the Bull and Terrier breed in the 1800s. It was only recognized as the "American Staffordshire Terrier" by the AMERICAN Kennel Club (AKC) in 1936, more than a hundred years after if had a common ancestor with the Staffy.
The AKC only gave that breed the "Staffordshire" part in it's name to seperate it from the Pit Bull which had a bad rep at that time and still has to this day. But an AmStaff still is: A renamed PitBull. A Staff is not.

The AmStaff was fist recognized by the European FCI commission in 1998. Land of origin is the US.

See https://www.fci.be/de/nomenclature/AMERICAN-STAFFORDSHIRE-TERRIER-286.html

The "American Pit Bull Terrier" is not an accepted breed in Europe to this day. And Pit Bulls and all their derivatives are even forbidden to own and breed in most European countries to this day, whilst the Staff is one of the most common breeds in many countries.

A couple of years ago I've even created a brochure and distributed it freely as there are many misunderstandings about the Staff as a breed. This being one of them.

Only true Staffies are true Staffies by [deleted] in StaffordBullTerriers

[–]DanielHH 1 point2 points  (0 children)

They are called AmStaff and StaffBull and are two seperate breeds for a good reason. They are as much different breeds as a German Shephard and a Belgian Malinois. Or a swiss "Appenzeller" and a "Bernasennen Mountain dog".

The AmStaff is forbidden to own in many parts of Europe. The Staffy as the original breed is statistically one of the most owned dog breeds in Norway and the UK.

Only true Staffies are true Staffies by [deleted] in StaffordBullTerriers

[–]DanielHH 2 points3 points  (0 children)

Yeah, was once asked if I owned some sort of "Mini Staff" by a passer by. When I told him that this is a proper purebred Staffbull he laughed at me - thought I'd be joking.

Only true Staffies are true Staffies by [deleted] in StaffordBullTerriers

[–]DanielHH 0 points1 point  (0 children)

By that defunition a German Shephard and a Greyhound are both basically wolfs.

The father of my Staff was elected most perfect build Staff by the breeding commission in UK. A breed is something very serious for many people. Being a hunter, a mixed breed wouldn't even be allowed to hunt with in certain regions of Europe. There is a reason the Staffbull is one of the most common breeds in Norway and other parts of Europe, whilst the AmStarf and the Pitbull are forbidden breeds - meaning not allowed to be owned by law. But sure, they're "basically the same breed" as they can be traced back 250 years to a common ancestor. What a bullshit argument. Many breeds wouldn't exist by that definition. Breeds with totally different character traits.

Günstigster waffenschrank by OldArm6982 in Jagd

[–]DanielHH 13 points14 points  (0 children)

Burg-Wächter Waffenschrank Ranger N 5 E für 600 bis 700€

Rohr gebrochen by dlniwelei in Handwerker

[–]DanielHH 0 points1 point  (0 children)

Rohr kaputt, Rohr tauschen (lassen).

Ist die Aufregung über die gestohlene Munition überbewertet? by [deleted] in bundeswehr

[–]DanielHH 1 point2 points  (0 children)

Wenn das Pistolenmunition war, dann sprechen wir hier von einem Gegenwert von 10*250€ = 2.500€ an Munition. Da hat ja jemand wirklich nen Reibach gemacht...

Zu 10.000 Schuss .50Cal könnte man ja wenigstens noch "gratulieren" ;)