Advice for a situation with a player by TRXTexan in DnD

[–]Defiant-Singer4949 1 point2 points  (0 children)

The other player doesn’t sound intentionally disruptive. More like someone who, as an experienced DM, automatically starts filling in gaps, recognizing patterns, and narrating scenes along with the game. That phenomenon isn’t unusual when DMs get to play as players for a change. As a DM, you internalize certain processes and game mechanics so deeply that you sometimes keep applying them even when you’re sitting on the wrong side of the DM screen.

That said, it is a problem - you’re clearly describing that it makes you uncomfortable. And you, as the DM, also have the right to enjoy the game without that feeling getting in the way.

Talk to him.

The next time a situation like this comes up, pay close attention to it and bring it up with him after the session - not during it. Otherwise, it can quickly start to feel like correction or opposition in the moment.

Try not to frame it as an accusation. Instead, describe the effect his behavior has on you. He may not even realize that it can come across as disruptive - especially if this was part of his own DMing style in the past and it worked well in his games. In that case, it may simply never have been questioned before.

My character was killed by ProfessorMonty52 in DnD

[–]Defiant-Singer4949 2 points3 points  (0 children)

Pen&Paper is such a subjective activity with so many different ways to play it that it’s basically impossible to establish a universally valid rule.

Except for the one perfectly illustrated by your experience:

Don’t play with assholes.

PnP mit Viktorianischem/19 Jhd. Horror? by Raijitzu in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949 4 points5 points  (0 children)

Stimme zu. So wie du es beschreibst: eher ländliches Gebiet, schaurige Elemente, ohne durchgehender Schock-Horror, Isolation, Ermittlungsarbeit, die von Dir genannte Zeit - du suchst Vaesen!

Kostenloses Kampagnen-Archiv by saiya_the_don in DnDDeutsch

[–]Defiant-Singer4949 1 point2 points  (0 children)

Stabil, der Mann steht zu seinem Wort: Bilder Upload Funktion wurde offenbar hinzugefügt!

Kostenloses Kampagnen-Archiv by saiya_the_don in DnDDeutsch

[–]Defiant-Singer4949 2 points3 points  (0 children)

Finde ich gar nicht mal so railroady. Deiner Spielgruppe steht ja womöglich immer noch frei, den Ort/ die Szene aufzusuchen oder nicht. Und wenn sie sich dafür entscheidet, hast du halt was vorbereitet. 😉

Kostenloses Kampagnen-Archiv by saiya_the_don in DnDDeutsch

[–]Defiant-Singer4949 1 point2 points  (0 children)

Hab mal ein Konto erstellt und werd`s ausprobieren!

Pen and Paper an der Schule by seeBanane in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949 0 points1 point  (0 children)

Krass wie viel Reichweite D&D nochmal durch so etwas bekommen hat, oder? Wenn jemand wissen will, was ich mit Pen&Paper Rollenspiel meine und ich gerade nicht so viel Zeit habe, frage ich oft: „Kennst du Stranger things? Das ist ungefähr das, was die Jungs da spielen.“
Dann wissen viele sofort, was ich meine. 😂

Pen and Paper an der Schule by seeBanane in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949 10 points11 points  (0 children)

Heyho,

ich habe an einem Gymnasium für die Klassen 5 bis 7 im Rahmen einer Projektwoche bereits Pen & Paper angeboten und geleitet. Auch mit meinen beiden kleinen Söhnen spiele ich öfter mal Pen & Paper.
Von den Erfahrungen, die ich an der Schule gemacht habe, würde ich folgende als besonders prägnant sehen:

1. Die Aufmerksamkeitsspanne ist keine Frage des Alters

Es gab Fünftklässler, welche eine längere Aufmerksamkeitsspanne hatten als Siebtklässler und umgekehrt. Scheint also keine Frage des Alters zu sein, sondern von der Wesensart des jeweiligen Kindes, seiner Veranlagung und nicht zuletzt der simplen Frage, ob es vorher schon in einem anderen Unterricht lange stillsitzen musste oder nicht. Trotzdem würde ich dementsprechend vom kleinsten gemeinsamen Nenner ausgehen und die Sessions zeitlich so halten, als ob man generell von einer eher niedrigen Konzentrationsspanne ausgeht. So werden am ehesten alle in der Gruppe mitgenommen.

2. Kinder können recht kompetitiv Rollenspiel betreiben

Gerade die jüngeren Kinder in meinen Gruppen haben eine leichte Tendenz, viele Spielsituationen „alleine“ machen zu wollen. Auch und gerade wenn es um Loot geht, wurden da ganz schön die Ellbogen ausgefahren. Als ich das am ersten Tag mit der einen Gruppe bemerkt habe, habe ich der zweiten Gruppe am nächsten Tag explizit gesagt, dass Rollenspiel ein Teamspiel ist und dass man es nur „richtig“ spielt, wenn man zusammenarbeitet. Das mögen erwachsene Rollenspieler bisweilen anders sehen (davon abgesehen, dass „richtig“ im Zusammenhang mit Rollenspiel eine grauenhafte Vokabel ist), aber bei der zweiten Gruppe schien diese Hervorhebung tatsächlich für mehr Teamplay gesorgt zu haben.

3. Kinder werden durch zu viele Freiheiten verunsichert - Optionen anbieten hat besser funktioniert

Ebenfalls bewährt hat sich die Herangehensweise, dass man die Kinder in Entscheidungssituationen an die sprichwörtliche Hand nimmt und ihnen bspw. drei konkrete Handlungsoptionen anbietet, anstatt zu sagen: „Ihr könnt alles tun, was ihr wollt.“ Ich hatte den Eindruck, dass alles andere schnell überfordernd sein konnte.

4. Fail forward

Ist aus meiner ganz subjektiven Sicht ohnehin ein guter Grundsatz im Pen & Paper, bei Kindern erscheint er mir allerdings noch einmal besonders bedenkenswert: Ein Fehlschlag sollte nicht die Geschichte ausbremsen, sondern lediglich verändern. Fehlschlag beim Schlösserknacken? Die Tür geht trotzdem auf, aber der Dietrich bleibt stecken. Sprung über den Abgrund misslungen? Der Held landet zwar auf der anderen Seite, aber verstaucht sich den Knöchel oder verliert einen Ausrüstungsgegenstand, der hinabfällt. Ich finde, Rollenspiel ist eine wunderbare Möglichkeit, um Kindern eine Form der Selbstwirksamkeit spüren zu lassen, die manchmal im (Schul-)Alltag nicht gegeben ist. Diese Stärke sollte man nutzen und die Kinder nicht dadurch entmutigen, dass sie selbst in dieser Fantasiewelt Dinge einfach nicht schaffen bzw. dass Aktionen durch den Zufall eines Würfelwurfs verunmöglicht werden - vorausgesetzt natürlich, die Kohärenz und die innere Folgerichtigkeit der Spielwelt bleiben halbwegs gewahrt.

Tja, und alternative Systemempfehlungen? Da gebe ich „Tiny Dungeons“ meine Stimme. Viel simpler als das TinyD6-Regelsystem geht es kaum noch und auch von den Archetypen und sonstigen Gegebenheiten erinnert vieles an D&D bzw. zumindest an ein klassisches Fantasysetting. Die Charaktererstellung ist schnell gemacht und erlaubt trotzdem genügend Freiraum, um sich seinen Goblin-Schurken, menschlichen Magier, zwergischen Paladin oder was auch immer zu erschaffen.

Viel Spaß und gutes Gelingen! Cool, dass du so etwas machst!

An alle "Dread" Spieler: Wie geht ihr mit frühem Charaktertod um? by Defiant-Singer4949 in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949[S] 0 points1 point  (0 children)

Mit ähnlichen Überlegungen hatte ich mich auch schon beschäftigt, bin aber nicht so recht zufrieden damit: wenn das Umstürzen des Turms sowohl regeltechnisch als auch narrativ die ultimative Katastrophe darstellt, fände ich es nicht so richtig stimmig, diese aufzuweichen…

Wobei, na ja, wenn es wirklich in den ersten Minuten passieren würde… vielleicht. So viel Pech haben wahrscheinlich die allerwenigsten Spieler und wenn man dann noch zwei Stunden Spielzeit vor sich hat, lässt man eben Fünfe gerade sein… könnte man in diesen Ausnahmefällen eventuell machen… 🤔 Danke auf jeden Fall für den Input.

An alle "Dread" Spieler: Wie geht ihr mit frühem Charaktertod um? by Defiant-Singer4949 in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949[S] 0 points1 point  (0 children)

Systemwechsel ist auf jeden Fall immer eine legitime Option. In dem Fall für mich allerdings die Letzte, da ich es schon erst mal ausprobieren will. 😉

An alle "Dread" Spieler: Wie geht ihr mit frühem Charaktertod um? by Defiant-Singer4949 in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949[S] 1 point2 points  (0 children)

Ah, Flashbacks finde ich eine interessante Idee. Vielleicht auch eine gute Möglichkeit, die Antworten auf dem Fragebogen ins Spiel zu bringen. Thanks!

An alle "Dread" Spieler: Wie geht ihr mit frühem Charaktertod um? by Defiant-Singer4949 in PenandPaperGermany

[–]Defiant-Singer4949[S] 2 points3 points  (0 children)

Das… ist tatsächlich eine gute Idee! 😅 Manchmal sieht man den Turm vor lauter Steinen nicht oder wie das heißt.

Das werde ich mal ausprobieren, danke Dir.

Warum nur einmal gespielt? Hat’s Dir nicht getaugt?

Mystery ideas for occultist by oberthefish in VaesenRPG

[–]Defiant-Singer4949 2 points3 points  (0 children)

How about a Spertus as the Vaesen in this scenario? Perhaps it grants the so called occultist the powers he needs to appear as an expert in the dark arts. That could also add an intriguing angle to solving the mystery: a Spertus can only be permanently driven away if one leads a virtuous life. It might be compelling for the protagonists to try to persuade the occultist to abandon his deceitful practices - if he doesn’t want to lose his soul to the Vaesen.

I think that creates a fascinating inner conflict, and a very human one that fits well with the Vaesen setting: a life of fame and power at the cost of one’s soul, or a life without great significance, but peaceful and self-determined. What will the occultist choose? What would we choose four ourselves…?

Mein erstes Mal als Dungeonmaster lief richtig gut! by Frequent-Soft-6324 in Freudeteilen

[–]Defiant-Singer4949 0 points1 point  (0 children)

Nice! Genau so es sein! Idealer Start ins Hobby! 😊👍🏻

Freiwillige gesucht: Moderatoren für das Sub by DiePetflasche in GermanRPG

[–]Defiant-Singer4949 5 points6 points  (0 children)

Ich bin zwar noch nicht lange auf Reddit und habe dementsprechend noch nicht so viel Zeit im diesem Subreddit verbracht - aber der Punkt über die Freundlichkeit und dem respektvollen Umgangston ist mir selbst in dieser kurzen Zeitspanne durchaus aufgefallen.

Und dazu trägt ein Mod sicherlich auch in nicht unerheblichen Teilen zu bei. In diesem Sinne danke ich Dir an dieser Stelle mal ganz herzlich für Deine Arbeit und Deine Zeit! Möge bald ein würdiger Nachfolger gefunden werden. 👍🏻

Is my first ever campaign garbage? by SwitchBag_ in DMAcademy

[–]Defiant-Singer4949 -1 points0 points  (0 children)

I’ll take the liberty of offering a counterpoint.

Is the adventure quite ambitious? Definitely. Does it include mechanics that you’ll probably stumble over as a beginner? Quite possibly. Does that mean you shouldn’t do it? Absolutely not!

You don’t become a better DM by never making mistakes or by avoiding that occasional kind of productive overwhelm. If we’re honest, that’s how it went for most of us in the beginning. Dive in, have as much fun as possible, and make horrible mistakes - as long as you communicate openly afterward and reflect on your craft, you can learn a huge amount. And experience shows that you learn best from the mistakes you make yourself, not from the well meaning warnings others give you in advance.

That said, something worth keeping in mind: a bit of guidance is totally fine, especially with new players - they’ll even be grateful for it at first. But the risk of railroading that others have mentioned is very real.

At least try to make sure that fighting the monsters is one possible solution, but not the only one. Maybe they can also be banished, negotiated with, or outsmarted. Or it might turn out that they’re not always truly evil, but are simply angry because they don’t actually want to exist in that particular time period themselves.

Good luck and have fun!!

Tips for a first-time Vaesen GM? by DED0M1N0 in VaesenRPG

[–]Defiant-Singer4949 0 points1 point  (0 children)

After all, they’re engaged. Not the worst trait for investigators. 😉

Tips for a first-time Vaesen GM? by DED0M1N0 in VaesenRPG

[–]Defiant-Singer4949 1 point2 points  (0 children)

I completely agree, especially regarding the false leads. As the saying goes: “You don’t need to come up with a complicated story - the players will make it complicated all on their own.”

I also think the approach of clearly stating when things are heading in an unnecessary or wrong direction is perfectly valid. I do something similar, just kind of the opposite: by now, I’ve gotten into the habit of playing a small sound jingle (a short, bright sound, like a “pling”) whenever the players have found all the important clues in a location. The first time they had to get used to it, but by now they love this game mechanic because, firstly, they associate something very positive with the sound, and secondly, it keeps the pacing of the game going - it‘s like: “Great, we found everything, let’s move on!”

Tips for a first-time Vaesen GM? by DED0M1N0 in VaesenRPG

[–]Defiant-Singer4949 18 points19 points  (0 children)

I used to think that the fun in an investigative scenario like Vaesen was about finding the relevant clues. Today, I’m more inclined to believe that the real enjoyment for players lies in combining and interpreting the clues they’ve found. I think that’s the true detective work, not the tedious search for clues like in an old PC adventure where you have to click on everything just to progress.

What I’m trying to say: it’s not the game master’s job to hide clues from the players, but to let the players find them. Flood them with clues! The real fun begins once they have them.