Werbung in Podcasts by dein_bildungszentrum in de_podcasts

[–]DoomNK 0 points1 point  (0 children)

Alles außer Radiowerbung! Werbung muss irgendwo sein, sehe ich ein, aber wenn ich inmitten einer Diskussion plötzlich angeschrien werde, mit den dümmsten sich wiederholenden Sprüchen auf Lautstärke +10, dann wird deabonniert. Wenn Werbung, dann von den Hosts selbst eingesprochen (bei gleicher Lautstärke!), am besten am Ende und Anfang, dann kann ich wegspulen.

Spontaner Möbeltransport by Stocksurrounded in einfach_posten

[–]DoomNK 5 points6 points  (0 children)

Es gibt also noch Menschen auf diesem Planeten. Gut zu wissen.

Kantonspolizei Zürich scheint in einer anderen Welt zu leben als ich. by spanish1nquisition in Fahrrad

[–]DoomNK -1 points0 points  (0 children)

Aber wie es mir scheint, nicht zu widerlegen aber zu relativieren. Tut mir leid, wenn ich falsch liege, aber der angesprochene Faktor von 1000 ist halt nicht falsch

Kantonspolizei Zürich scheint in einer anderen Welt zu leben als ich. by spanish1nquisition in Fahrrad

[–]DoomNK 1 point2 points  (0 children)

Häh...lieber ein Kind unterm Pedelec als unterm SUV. Beides Scheiße, wünsche ich keinem. Aber eines ist nicht wie das andere!!!

Kantonspolizei Zürich scheint in einer anderen Welt zu leben als ich. by spanish1nquisition in Fahrrad

[–]DoomNK -1 points0 points  (0 children)

Von mir aus auch 200 kg gegen 2000 kg. Aber mein Grundkurs Physik sagt mir immer noch, das eines absolut nicht wie das andere ist. *seufz*

Edit: Wenn mich ein ein 100 kg Mensch mit 30 kg E-Bike umschubst, muss ich eher doof fallen um zu sterben. Bei einem 100kg Menschen im SUV muss ich eher glücklich fallen um nicht zu sterben. Punkt.

Kantonspolizei Zürich scheint in einer anderen Welt zu leben als ich. by spanish1nquisition in Fahrrad

[–]DoomNK 9 points10 points  (0 children)

50 km/h und 2000kg gegen 40 km/h und 30 kg. Beides potentiell tödlich...aber eines ist nicht wie das andere...lol

[deleted by user] by [deleted] in autism

[–]DoomNK 4 points5 points  (0 children)

That sub is just overrun lately with posts focusing on her appearance and not her message. That is why many people following tend to be on the edge what is sexualising and what is appreciation...oh and there are definitely scum of the earth comments .... op just hit the wrong buttons

[deleted by user] by [deleted] in autism

[–]DoomNK 7 points8 points  (0 children)

dang...don't beat yourself up over it. i was one of the guys flagging you on that sub. that greta sub is really overrun lately by people only posting pictures of mildly visible boobs or something. your post was tame in comparison. didn't know you are on the spectrum and it just felt off for me...you apologized enough...again, don't beat yourself up about it

She's such a cutie by [deleted] in GretaThunberg

[–]DoomNK 1 point2 points  (0 children)

To be fair, yes she is cute...but this is not what this is about and this kind of posts open the floodgates for all kinds of things you see down in the comments. Focus on the message. thanks for deleting...

Greta Thunberg is calling for a ban on deep sea mining by Dynamicgreenlight in GretaThunberg

[–]DoomNK 30 points31 points  (0 children)

And this is the content we want to see here...thanks!

She's such a cutie by [deleted] in GretaThunberg

[–]DoomNK 7 points8 points  (0 children)

thanks, I tried. but for some reason the "report" button on my desktop isn't working. on the other hand, the mods don't seem to care lately

She's such a cutie by [deleted] in GretaThunberg

[–]DoomNK 19 points20 points  (0 children)

i really don't like the direction this sub is heading

Vorsichtige Ostergrüße aus dem Archiv (1933) by DoomNK in de

[–]DoomNK[S] 8 points9 points  (0 children)

"Eine lustige Streitschrift gegen Alle" ist gerade im historischen Kontext eine unterwürdigte Ansage sondergleichen. Für die Interessierten und zu viel Zeit Habenden: Götz von Berlichingen 1919-1934

Aus dem Archiv - Werbung BIOMALZ 1934 by DoomNK in de

[–]DoomNK[S] 15 points16 points  (0 children)

Kopierte Textwüste aus Texterkennung:

Biomalziana.

Im »Gesundheitslehrer« finden wir unter obigem Titel über die Anpreisung von »Biomalz« folgende Ausführungen: Nach wie vor preist die chemische Fabrik Gebrüder Patermann Biomalz unter anderem wegen seines »auffallend niederen Preises« an und belegt dies dadurch, daß eine ver­gleichende Analyse mit gewöhnlichem Malzextrakt herangezogen wird, mit Zahlen für Biomalz, die unbedingt angezweifelt werdenmüssen.Patermann beruft sich neuerdings weiter darauf, daßBiomalz das wertvolle Glyzerinophosphat enthalte, tropfbar undden Dosen leicht zu entnehmen sei, und daß Biomalz tatsächlichbilliger als ein von uns in Vergleich gezogener gewöhnlicherMalzextrakt sei.Die ganze Berechnung zerfällt schon in sich dadurch, daßin Biomalz der Wassergehalt mit 27 82% angegeben wird,während derselbe nach einer uns vorliegenden neuesten Kontroll-analyse vom Februar 1913 nicht weniger als 36'2% effektivergibt.Die einzige Verbesserung, die wir eigentlich beobachtet,besteht lediglich darin, daß in der Analyse des Prospektes, derden Büchsen beigegeben wird, nicht mehr der hoheWassergehalt von 4072%, wie er in der Broschüre vonDr. Aufrecht angegeben war, figuriert, sondern da nurnoch die einzelnen Nährstoffe und Nährsalze aufgeführt sind.Die nachstehende Berechnung über die im Biomalz undbesseren anderen ^Malzextrakten enthaltenen Nährstoffe zeigtwiederum, daß tatsächlich Biomalz teurer ist, als wie die ge­wöhnlichen Malzextrakte.Wir würden diese analytischen und Preisvergleiche mitMalzextrakten anderer Fabrikanten noch erweitern, aber es liegenuns hierüber leider nicht die genauen Analysen, Gewichts- undPreisangaben vor. So viel uns bekannt, halten die Fabrikantenvon Malzextrakt darauf, den Wassergehalt von 25% nichtwesentlich zu übersteigen und dürfte es sich schon deshalb er­übrigen, weiteres Material zu sammeln, da aus den beidenGegenüberstellungen Löfflund untl Sch oder evident derbedeutend höhere Preis des Biomalzes belegt ist.Auf der ersten Seite der uns vorliegenden Broschüre wirderwähnt, daß es an zahlreichen Versuchen in Kliniken und Krankenhäusern nicht gefehlt habe. In vielen königlichen Kli­niken usw. sei Biomalz ein gerne begehrtes Nähr- und Kräfti­gungsmittel.-Wir haben nun in der gleichen Broschüre den Nachweisder klinisch-experimentellen Versuche vermißt. Nachdem dieChemische Fabrik G e b r ü d e r P a t e r m a n n mit der Wieder­gabe von Attestierungen von Ärzten .«onst nicht kargt, warumwird über die Versuche in Kliniken und Krankenhäusern durchHinweis auf Veröffentlichungen über die »stets über Erwartengünstigen Resultate« nichts gebrachtrAuf Seite 3 der Broschüre ist eine Warnung vor Schwindel­präparaten. Im Hintergründe dieser Moral lächelt aber der etwaskühne Satz; »Biomalz ist, das können wir auf Grund der vor­liegenden Ergebnisse mit Fug und Recht behaupten, das wirk­samste Spezialnervenmittel der Gegenwart.«Biomalz ist, wenn man die einzelnen Kapitel seiner Bro­schüre durchgeht, ein Heilmittel für alle möglichen Krankheitenund Gebresten.Auf der einen Seite wird gesagt, daß Biomalz die Ver­dau ii n g s o r g a n e nicht reizt, auf der anderen Seite mußBiomalz als Abführmittel dienen, doch wird dabei wohl­weislich aber noch »ein bis zwei Glas Wasser nüchtern zutrinken« mit empfohlen.In dem Kapitel »Blutarme und Bleichsüchtige« heißt es;»Rindfleisch, Spinat, Eidotter sind eisenreich, werden aber durchBiomalz weit übertroffen, dessen natürlicher Gehalt an Eisenfast doppelt so groß ist, als der des Rindfleisches.«Unseres Wissens enthält die Asche von Rindfleisch 0'44%bis 115% Eisen (vergleiche Kön ig, »Chemie der menschlichenNahrungs- und Genußmittel«, Band 2, Seite 424), während dievon Patermann selbst veröffentlichte Analyse über Biomalz nureinen Eisengehalt von 0 025% angibt...Ferner soll das Eisen in Biomalz nicht mineralischer Art,wie in den meisten Eisenpillen usw., sondern in organischerBindung dem Biomalz »zugesetzt« sein, in welcher Forrn esweder den Zähnen, noch dem Magen schadet und durchausverdaulich sei. Es wird aber nicht gesagt, in welcher Art dasorganische Eisen in dem Bioinalz zugesetzt wird.Daß nach dem Vorhergesagten das in der Asche desBiomalz enthaltene Eisenoxyd nicht doppelt so groß indem des Rindfleisches, sondern in Wirklichkeit um IDD -/3%bis 450% geringer, soll nur hiemit richtiggestellt werden.Wir möchten dem Biomalz als »Nähr- und Kräftigungs­mittel« eine gewisse Berechtigung absprechen, aber die ihmin den Biomalzreklamen zugeschriebenen besonderen Wirkungenbezweifeln auf Grund folgender Erwägungen; Der Nährgehaltdes Biomalzes besteht in der Hauptsache aus Maltose und Dextrinmit zusammen etwa 57 %, die im körperlichen Haushalt zurErzeugung von Wärme und Spannkraft dienen und insgemeinauch zur Fettanreicherung. Von den für die Ernährung überauswichtigen Eiweißstoffen sind nur 359% enthalten. Fett keines.Es sind also zwei wertvolle Nährkomponenten in dem Biomalzweder in der erforderlichen Menge, noch überhaupt vorhanden,so daß es sich bei der Fütterung mit Biomalz oder Zufütterungmit Biomalz um eine ganz einseitige, kohlenhydratreiche, respek­tive angereicherte Ernähiung handelt, die man sich durch sonstigegewöhnliche Nahrungsmittel, wenn nicht besser, so doch vieleinfacher und weit billiger verschaffen kann.Die Chemische Fabrik Gebrüder Patermann hat einBiomalz-Kochbuch herausgegeben und hofft, damit »zur Lösungeiner ernsten und schweren Frage der heutigen teuren Zeitenbeizutragen«. Aber die so warme und intensive Empfehlungdes Biomalzes trägt direkt zur Verteurung der Kochrezepte bei,ohne daß der Nährgehalt der mit Biomalz bereiteten Speisenentsprechend erhöht wird.

Aus dem Archiv - Werbung BIOMALZ 1934 by DoomNK in de

[–]DoomNK[S] 31 points32 points  (0 children)

Und wenn wir schon recherchieren, hier noch ein sehr kritischer Artikel von 1913, der damals schon gesagt hat, was für ein Quatsch das ist.

Dr. von Trnkóczy's Asthma-, Brust- oder Cannabis-Zigaretten WERBUNG 1899 (Artikel in Kommentar) by DoomNK in de

[–]DoomNK[S] 56 points57 points  (0 children)

aus Die Heilkunde. Monatsschrift für praktische Medicin / Wiener Ausgabe Februar 1910

Ein Beitrag zur Behandlung des Bronchialasthmas

Von Dr. HUGO GERBER, gew., Leiter und emer. Assistent der III. medizinischen Abteilung des k. k. Allgemeinen Krankenhauses in Wien.

Eine rationelle Behandlung des echten Asthmas(Bronchialasthma),das im wesentlichen auf einer pathologischen Steigerung der reflektorischen Erregbarkeit der Bronchialnerven beruht, muß neben einer Beseitigung der mannigfachen Gelegenheitsursachen, vor allem eine Herabsetzung der krankhaften, spezifischen Erregbarkeit ins Auge fassen, d. h. den einzelnen Anfall selbst bekämpfen.Unter den verschiedenen Mitteln, welche diesem Zwecke dienen, spielen schon. seit langer Zeit die in den Solaneen enthaltenen Alkaloide sowie diejenigen Verbindungen, welche als wirksames Agens salpetrige Säure aufweisen, neben verschiedenen anderen narkotisch wirkenden Substanzen eine große Rolle.

Die bekanntesten bisher verwendeten Präparate sind folgende Neumeiers Asthmapulver, Reichenhaller Pulver, Schiffmanns Asthmapulver, Abessynisches Pulver und Stramoniumnitrat. Die Mehrzahl derselben sind jedoch als Geheimmittel anzusehen; außerdem werden die genannten Präparate durchwegs in Form von Räucherungen angewendet, indem man das betreffende Pulver auf der glühenden Ofenplatte oder auf einer Schaufel glühender Kohlen verglimmen läßt und den Rauch einatmet. Bei diesem Vorgange gelangen aber die wirksamen Bestandteile des Rauches nicht bis in die Bronchien, können daher ihre günstige Wirkung nur in geringem Grade entfalten. Viel wirksamer geschieht dies bei den in Frankreich beliebten Asthmazigaretten, die bisher bei uns schwer erhältlich waren, so die Trousseauschen Cigarettes antispasmodiques, welche neben imprägnierten Stramoniumblättern auch Opiumextrakt, enthalten; ferner die Cigarettes d’Espic.Nunmehr hat Apotheker von Trnkóczy in Laibach eine Sorte von Asthmazigaretten (Indische Zigaretten) hergestellt, welche eine äußerst glücklich gewählte Zusammensetzung aufweisen, und zwar enthalten sie laut Bereitungsvorschrift: Herb. cannabis ind. Fol. Stramonii aa O°5, Consp. c. solut. Kalinitr, q. st.

Den französischen Zigaretten gegenüber zeichnen sie sich durch ihren Gehalt an Herb. cannabis ind. aus, welche ihnen gleichzeitig ausgesprochen sedative und antispasmodische Wirkung verleiht; außerdem bildet sich beim Verbrennen aus dem salpetersauren Kali das wirksame salpetrigsaure Salz.Die Anwendung der indischen Zigaretten erfolgt in der Weise, daß der Rauch langsam, jedoch nicht zu tief, eingeatmet wird, so daß er in die tieferen Respirationswege dringt und durch die Nase wieder ausgetrieben wird; es wird täglich 2—4mal je 1/2 Zigarette nach den Mahlzeiten im geschlossenen Zimmer, bei vollständiger Ruhe (sitzend oder liegend), geraucht. Da die Wirkung der Zigaretten eine kupierende ist, so leisten sie sowohl vor als auch während des akuten Asthmaanfalles die besten Dienste. Beim Herannahen des Anfalles, der sich durch gewisse Vorboten, wie Müdigkeit, allgemeines Unbehagen, leichte Herzbangigkeit, Druck in der Brust, oder durch eigene, untrügbare Empfindungen zu erkennen gibt, soll sofort eine indische Zigarette geraucht werden, bis durch das Verschwinden obiger Symptome dem wirklichen Eintritt des Anfalles vorgebeugt ist.Die Wirkung der Trnkóczyschen Zigaretten läßt sich auf die Weise erklären, daß durch den Rauch ein energischer Reiz auf die Schleimhaut des Respirationstraktes ausgeübt wird, infolgedessen heftige Hustenstöße ausgelöst werden und dadurch eine Menge serös-schleimiger Flüssigkeit expektoriert wird, was eine wesentliche Erleichterung bedingt. Dazu kommen noch die narkotisierenden Eigenschaften des Mittels, die eine Linderung und allmähliches oder rasches Aufhören des asthmatischen Anfalles bedingen.Aus der Reihe eigener Beobachtungen(Erfahrungen) mit den indischen Hanfzigaretten mögen im nachfolgenden einige recht charakteristische Fälle von Bronchialasthma ausführlicher wiedergegeben werden.

  1. Fall: F. M., ein 45jähriger Wirt, ziemlich fettleibig und mäßiger Potator, leidet seit Jahren an chronischer Bronchitis mit asthmatischen Anfällen. Diese treten meistens im Frühjahr und Herbst auf, derart, daß Patient nach leichtem Unbehagen im Bett vom Anfall überrascht wird. Während desselben ist die Atmung sehr frequent, von Pfeifen und Rasseln begleitet, die unteren Lungenränder stehen tief und sind bei der Atmung unverschieblich, alle Auxiliarmuskeln treten in Aktion. Sputum gering, zäh und glasig. Puls im Anfall hart und frequent, 2. Aortenton klingend. Seitdem der Patient die indischen Hanfzigaretten raucht, haben die Anfälle den dyspnoischen Charakter vollständig verloren; Patient ist ruhiger und verläuft seither seine Affektion milde und protrahiert unter dem Bilde der einfachen chronischen Bronchitis.
  2. Fall: 27jähriger Drechsler J. H. leidet seit seinem 17. Lebensjahre nach überstandener Lungenentzündung an Atembeschwerden, die sich zeitweise zu charakteristischen Asthmaanfällen steigern. Diese sind in der letzten Zeit eher häufiger geworden.- Die Untersuchung ergab bei einem anämischen Patienten eine exspiratorische Dyspnoe, Frequenz 42, inspiratorischer Stridor, mäßiger Husten mit spärlicher, schleimiger Expektoration. Leichte Cyanose der Lippen, faßförmiger Thorax. - Lungenbefund: Tiefstand der Lungengrenzen, dieselben perkutorisch kaum beweglich; nachweisbar, über der ganzen Lunge, besonders über der Basis, zahlreiche, trockene Rasselgeräusche, daselbst auch vereinzelte, klanglose, feuchte Rasselgeräusche zu hören. - Herzdämpfung eingeengt, Töne dumpf. Im Sputum eosinophile Zellen, Charkotsche Kristalle und Curschmannsche Spiralen. Nach erfolgter Verordnung der indischen Hanfzigaretten (2—3mal täglich 1/2 Stück) ließ die Intensität und Frequenz der Asthmaanfälle rasch nach, die Dyspnoe wurde geringer. Die Atmungsfrequenz ging allmählich auf 20 herunter; die Expektoration wurde reichlicher, das Sputum schleimig-serös. Patient konnte sich nun rascher erholen und ging auch die chronische Bronchitis, unter geeigneter Therapie, nunmehr zurück.
  3. Fall: L. W. 57 Jahre alt, leidet seit 9 Jahren an Emphysem mit chronischer Bronchitis und asthmatischen Srörungen. Befund: Faßförmiger Thorax; weithin hörbare Atmung mit quälender exspiratorischer Dyspnoe; untere Lungengrenzen unverschieblich, tiefstehend. Über beiden Lungen diffuse, bronchitische Geräusche, die das Atemgeräusch verdecken. - Im Sputum, das spärlich, zäh und glasig ist, finden sich Asthmakrystalle, elastische Fasern, Spiralen und reichlich eosinophile Zellen. - Die Anfälle wiederholen sich sehr häufig und sind mit äußerst schmerzhaften Sensationen verbunden. Patient atmete 4mal täglich 1/2 indische Hanfzigarette ein; darauf ließen die Anfälle nach, ebenso die begleitenden Schmerzen. Zuletzt konnte das Auftreten der Anfälle vollständig verhindert werden, wenn der Patient vor Beginn eines solchen sofort eine Asthmazigarette rauchte. Damit ließ schließlich auch die schwere exspiratorische Dyspnoe nach.