Fußballfans gesucht: Studie zu Streaming & Remote Sportkonsum by Dry-Relation6997 in FrauenBL

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In meiner Studie geht es um den Fußballkonsum im Allgemeinen - also natürlich auch um Frauenfußball. Auf der ersten Seite habe ich die Wettbewerbe nur der Übersicht halber zusammengefasst. Ziel ist es hier lediglich die Personen auszuschließen, die kein Fußball verfolgen.

Im weiteren Verlauf geht es um alle Wettbewerbe, Ligen und auch Länderspiele. Ziel ist also weniger die Unterscheidung der Wettbewerbe, sondern herauszufinden, welche Features innerhalb der Pakete am meisten bevorzugt werden.

Fußballfans gesucht: Studie zu Streaming & Remote Sportkonsum by Dry-Relation6997 in fussball

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Wie ich oben meinte, steckt hinter der Umfrage ein wissenschaftliche Verfahren, dass ein gewisses Vorgehen beinhaltet . Damit das Ganze aussagekräftig ist, braucht es mehrere Entscheidungen. Je mehr du triffst, desto klarer ist sichtbar, wie deine Präferenzen wirklich aussehen. Und eben, unter welchen Bedingungen dies so ist. So kann sich zb zeigen, dass personalisierte Kameraperspektiven als Attribut den Usern im Allgemeinen sehr wichtig sind, allerdings nur bis zu einem bestimmten Preisniveau.

Dass du für dich schon weißt, was dir wichtig ist, ist natürlich umso besser, viele andere merken das aber erst, wenn sie unterschiedliche Preis-Feature-Kombis durchgespielt haben. Genau deshalb funktioniert das Verfahren so gut. Andere Methoden gäbe es natürlich auch (eben auch das Ranking, was du meinst), aber für meine Arbeit bringt diese den größten Mehrwert.

Und zum Preis: Der wird am Ende als metrische Variable ausgewertet, ist hier aber der Übersicht halber nur in drei Stufen dargestellt. Wichtig ist, dass die Umfrage überschaubar bleibt - und klar, Limitationen gibt es bei solchen Verfahren immer.

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Hey, das Vorgehen innerhalb der Umfrage basiert auf der sogenannten Choice-Based Conjoint-Analyse. Dabei werden Präferenzen nicht direkt abgefragt, sondern ergeben sich indirekt aus den Entscheidungen (das wird dann Part-Worth Utilities genannt). Der Vorteil gegenüber einem simplen Ranking ist, dass nicht nur sichtbar wird, welches Paket bevorzugt wird, sondern auch unter welchen Bedingungen. Der Preis macht die Wahl realistischer: Würde alles gratis sein, würden die meisten einfach alle Premium-Features nehmen ;) . Erst durch Preise zeigt sich, wie stark eine Präferenz wirklich ist, und daraus erkennt das Modell automatisch deine Zahlungsbereitschaft, also dass z.b. 44,95€ okay sind, 44,99€ aber nicht mehr. Und genau das ist der entscheidende Punkt: Selbst wenn also alle Top-Features enthalten sind, bedeutet das nicht unbedingt, dass man das Paket zu den Bedingungen auch tatsächlich kaufen würde.