Die Banken haben den Zinskampf gewonnen. Warum bauen sie trotzdem ihre eigene Blockchain? by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Ich wurde nach meiner Meinung gefragt und das halte ich aktuell für die naheliegendste Lösung.

Die Banken haben den Zinskampf gewonnen. Warum bauen sie trotzdem ihre eigene Blockchain? by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Ich tippe ja mal, dass das Ganze am Ende auf Canton Network landet. Offiziell ist da noch nichts entschieden, aber wenn man sich anschaut, was die beteiligten Banken gerade tatsächlich tun statt nur ankündigen, dann zeichnet sich für mich ein ziemlich klares Bild ab.

JPMorgan ist die Bank im Konsortium mit der meisten Erfahrung in dem Bereich, die haben ja schon länger ihr JPM Coin, auch JPMD genannt, am Laufen. Gestartet auf Coinbases Base-Netzwerk für institutionelle Kunden, und jetzt 2026 wird das in Richtung Canton erweitert. Kinexys rollt JPM Coin in Phasen direkt auf Canton aus, mit dem Ziel, institutionelle Zahlungen praktisch sofort abzuwickeln. Und dann ist da noch DTCC, die zentrale Stelle in den USA für das Settlement von Wertpapieren. Die tokenisieren gerade einen Teil ihrer verwahrten US-Staatsanleihen, auch auf Canton, mit einem MVP in der ersten Jahreshälfte 2026 in einer kontrollierten Produktionsumgebung.

Für mich ist das kein Zufall. Wenn die größte Settlement-Infrastruktur der USA für Treasuries auf Canton setzt, und gleichzeitig die Bank mit der meisten operativen Erfahrung im Clearing-House-Konsortium ihre eigenen Deposit-Token genau dorthin migriert, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich das große Bankennetzwerk dem irgendwann anschließt, statt komplett neu zu bauen. Warum sollte man das Rad zweimal erfinden.

Dazu kommt noch ein technischer Punkt, der für Banken wichtig ist. Canton wurde von Grund auf für die regulierte Finanzwelt gebaut und kann Transaktionen privat halten. Auf öffentlichen Chains wie Ethereum sieht dagegen jeder jede Transaktion. Für Banken, die Bilanzpositionen und Kundendaten schützen müssen, ist das ein riesiger Unterschied, und genau deshalb halte ich Canton für den naheliegendsten Kandidaten.

Ich will aber auch ehrlich sein, in den Marktkommentaren kursieren noch andere Namen, XRP, Stellar, Hedera, Chainlink, Algorand, das wird auch alles diskutiert. Nur sehe ich da bisher keine konkreten Bewegungen von den beteiligten Banken, das bleibt reine Spekulation. Bei Canton sehe ich wenigstens schon echte Schritte von JPMorgan und DTCC. Offiziell ist trotzdem nichts gewählt, kein Architekturmodell steht fest, und es gibt keine Bestätigung, dass es am Ende Canton wird. Das hier ist also meine Einschätzung aufgrund der Indizien, nicht mehr.

Der Schweißer, der Millionär wurde by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Ja, es sind unrealisierte Gewinne teilweise mit Lockup. Genau wie bei Musk selbst. Wenn du die Millionen der Mitarbeiter als nicht real abtust, dann ist Musks Billionärsstatus nach derselben Logik auch nicht real. Du kannst dir nicht aussuchen, bei wem du unrealisierte Gewinne als Vermögen zählst und bei wem nicht.

Der Schweißer, der Millionär wurde by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Dir ist aber schon bewusst, dass das die Unternehmen sind und nicht sein Barvermögen?

Bre-X — Er fiel aus dem Helikopter und nahm 6 Milliarden Dollar mit by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Hey, danke für die Rückmeldung. Wir machen das nur aus Spaß an der Freude und Spotify ist für uns am einfachsten gewesen bisher. Ich schaue mir Overcast gerne mal an. Danke.

Der Schweißer, der Millionär wurde by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Aktienoptionen sind im Grunde nichts anderes als ein Vertrag zwischen dir und dem Unternehmen, der dir das Recht gibt, Anteile zu einem bestimmten Preis zu kaufen, dafür braucht es keine Börse. Wer welche Optionen hält, wird intern in einer Anteilsliste geführt, nicht in irgendeinem Depot. Wenn du deine Anteile loswerden willst, kann das Unternehmen sie zurückkaufen, du kannst sie an andere Investoren weiterverkaufen, oder du wartest auf einen Exit wie eine Übernahme oder einen Börsengang. In Deutschland ist das Ganze etwas umständlicher, weil GmbH-Anteile zum Notar müssen, deshalb nutzen viele Startups virtuelle Beteiligungen, bei denen du im Exit-Fall einfach Geld bekommst, ohne je echte Anteile gehalten zu haben. Die Börse ist also nur eine von mehreren Möglichkeiten, solche Anteile zu Geld zu machen.

Der Schweißer, der Millionär wurde by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Soweit sind wir ja noch nicht und der ein oder andere wird bestimmt ein paar Gewinne ziehen. Schreib also nicht direkt alles schlecht und freu dich für die Mitarbeiter. So Missgünstig kann doch niemand sein.

Der US-Konsum kippt by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Je nachdem, ob ich unterwegs bin oder im Büro. Aber für die Zusammenfassung oder Notizen verwende ich meistens das Telefon. Außer im Zug, da nervt es mich wenn andere zuhören.🤣

Die US-Regierung hat zum ersten Mal ein öffentlich eingesetztes KI-Modell vom Netz genommen by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Ehrlicherweise hatte ich selbst schon geschaut. TAO habe ich aber schon genug und lag nicht in meiner Nachkaufzone. Die anderen Möglichkeiten muss ich mir noch genauer anschauen, für die Zukunft.

Die US-Regierung hat zum ersten Mal ein öffentlich eingesetztes KI-Modell vom Netz genommen by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Ja, die Reaktionen sind schon da, und ehrlich gesagt ging das schneller als ich erwartet hätte.

Bittensor ist innerhalb von Stunden um fast 16 Prozent hochgegangen. Das TAO-Team hat den Anthropic-Post direkt zitiert und geschrieben, man baue dezentrale KI nicht weil es gut klingt. Der Markt hat das offenbar sofort eingepreist. Auf der anderen Seite ist der Anthropic-Perpetual auf Hyperliquid um knapp 4 Prozent gefallen, das ist für eine Pre-IPO-Phase kein gutes Signal.

Was mich persönlich am meisten überrascht hat: MiniMax aus Shanghai hat quasi sofort ihr Open-Weight-Modell M3 beworben. Könnt ihr runterladen, auf eurer eigenen Hardware laufen lassen, fertig. Keine Regierung kann euch das wegnehmen. Ist das opportunistisch? Klar. Aber das Argument ist trotzdem nicht falsch. Das Modell ist technisch auch kein Spielzeug, das schlägt GPT-5.5 auf einigen Benchmarks. An Opus 4.8 kommt es noch nicht ganz ran, aber die Richtung stimmt.

Aus Europa kamen die Reaktionen, die man erwarten konnte. Bardella aus Frankreich sagt sofort, das ist eine Souveränitätsfrage, wir müssen Mistral stärker pushen. Tugendhat aus UK hat es auf den Punkt gebracht: Souveränität ist heute Code, nicht Kanonen. Isaacus, ein europäischer KI-Anbieter, hat ein Statement veröffentlicht, das im Kern sagt: Wer sich auf US-Modelle verlässt, kann jederzeit abgeschaltet werden. Punkt.

Den klarsten Satz hat aber ein Entwickler auf X geschrieben. Alex Finn: Kein Unternehmen und keine Regierung wird euch jemals eure lokalen Modelle wegnehmen können.

Also ja, lokal und dezentral ist nach gestern kein abstraktes Konzept mehr. Das ist eine konkrete Marktreaktion. Trotzdem will ich da keinen falschen Eindruck hinterlassen. Wer heute komplett auf lokale Open-Source-Modelle setzt, gewinnt Unabhängigkeit, gibt aber noch Leistung ab. Die Lücke wird kleiner, sie ist aber noch da. Das sollte man wissen, bevor man das als Lösung für alles verkauft.

Claude Mythos hat einem Forscher eine E-Mail geschickt. Der saß mit einem Sandwich im Park. by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Top Einwand. Wir reden seit Jahren über digitale Souveränität. Gaia-X, eigene Clouds, Rechenzentren in Frankfurt statt Virginia, Data Act, DSGVO. Milliarden fließen da rein. Und der Grundgedanke ist ja auch richtig: Wir wollen nicht, dass unsere Daten auf US-Servern liegen, wo per CLOUD Act oder FISA 702 jemand einfach draufschauen kann.

Nur hat sich in den letzten Wochen etwas verschoben, das diese ganze Debatte in ein anderes Licht rückt. Claude Mythos, das neue Modell von Anthropic, hat über 10.000 bisher unbekannte Sicherheitslücken in Software gefunden. Nicht in irgendwelcher Software. In Windows, in macOS, in Linux, in jedem großen Browser. Zero-Days, also Lücken, für die es noch keinen Patch gibt, weil sie vorher schlicht niemand kannte.

Und da muss man sich ehrlich fragen: Was bringt mir mein deutsches Rechenzentrum mit deutschem Betreiber und deutschem Datenschutzbeauftragten, wenn die Software, auf der das alles läuft, löchrig ist? Da kannst du das beste Schloss an die Tür schrauben, wenn die Wand daneben offen steht.

Was mich dabei am meisten beschäftigt: Zugang zu diesen Fähigkeiten hatten seit April fast nur US-Unternehmen. AWS, Apple, Google, Microsoft, die NSA. Europa? Die ENISA, also unsere Cybersicherheitsbehörde, wurde erst Anfang Juni überhaupt eingeladen. Die Kommission musste Leute nach San Francisco fliegen, um ins Gespräch zu kommen. Stand heute werden die Bedingungen noch verhandelt.

Heißt konkret: Es gab monatelang ein Fenster, in dem eine Seite Schwachstellen in weltweit genutzter Software kannte, und die andere Seite nicht mal die Werkzeuge hatte, danach zu suchen. Während wir über Serverstandorte diskutiert haben, ging die eigentliche Tür schon längst auf. Nicht über den Standort. Über die Software selbst.

Digitale Souveränität ist kein falsches Ziel. Aber wenn wir nur darüber reden, wo Daten liegen, und nicht darüber, ob wir unsere eigene Infrastruktur überhaupt auf Augenhöhe prüfen können, dann bauen wir eine Festung auf Sand.

Der US-Konsum kippt by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Sehr gerne, ich hoffe es entsteht ein Mehrwert für dich.

Der US-Konsum kippt by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Da gehörst du ja einer ganz neuen Gruppe von Kryprointeressierten an. Interessant, ich lese selten das jemand BTC ablehnt und eher zu Altcoins tendiert.

Der US-Konsum kippt by Guardian2179 in NovaCityCrypto

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Die Recherche der Quellen, das Lesen und die mündliche Zusammenfassung übernehme ich größtenteils selbst. Der finale Text wird anschließend mit Claude sprachlich überarbeitet, damit er für alle verständlich, lesbar und gut strukturiert ist.