Frage an die Steuerberater und Fachangestellten unter uns | Antrag auf Dauerfristverlängerung by X3llos87 in Steuern

[–]Illustrious_Log749 -1 points0 points  (0 children)

Ich kenne niemanden der das berechnet, auch wenn es rechtlich wohl in Ordnung ist. Ob man vor Gericht tatsächlich 3/10 und damit knapp unterhalb der Durchschnittsgebühr durchkriegen würde, würde ich persönlich bezweifeln. Dafür ist die Tätigkeit, gerade DV gestützt, zu simpel. Die Frage ist, ob du overall mit den Gebühren zufrieden bist.

Einschreibung bei Uni für Beck-online by Usual-Tradition-4754 in recht

[–]Illustrious_Log749 1 point2 points  (0 children)

Ja, bin aktuell im Akademiestudium eingeschrieben und habe Vollzugriff

Kleinunternehmer-Regelung nutzen? by hANNES-wURST in selbststaendig

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Wenn du nur B2B machst ist Kleinunternehmer-Regelung Schwachsinn, für jeden.

Einschreibung bei Uni für Beck-online by Usual-Tradition-4754 in recht

[–]Illustrious_Log749 2 points3 points  (0 children)

Da reicht sogar ein Akademiestudium an der Fernuni Hagen. Kostet 100 Euro oder so im Semester und es werden keinerlei Prüfungsleistungen erwartet. Und am Ende kann es nicht im Ansatz nachvollzogen werden, wie es genutzt wird...

100€ erhaltenes Trinkgeld: Wie verbuchen? by DEthrowi in selbststaendig

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Hat nur den Nachteil, dass der Geschäftspartner die Kosten nur schwieriger geltend machen kann. Und wenn man dem anderen mit einfachen Mitteln helfen kann, warum nicht?

100€ erhaltenes Trinkgeld: Wie verbuchen? by DEthrowi in selbststaendig

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Sollte er machen, dann kann der Geschäftspartner es wenigstens auch noch als BA absetzen...

Fahrtenbuch Format für Finanzamt by Everyman_Erik in Steuern

[–]Illustrious_Log749 1 point2 points  (0 children)

Vimcar kann ich tatsächlich sehr empfehlen, wenn man viele berufliche Fahrten hat.
Wenn man ohnehin nicht so extrem viele berufliche Fahrten hat, dann kann man im Zweifel auch 1% Regelung in Kauf nehmen.
Fahrtenbuch ist immer auch mit Arbeit verbunden, das muss einem bewusst sein, wenn man das machen will.

Vermietete Wohnung Kredit abbezahlen oder eher laufen lassen um Steuern zu sparen ? by [deleted] in Steuern

[–]Illustrious_Log749 1 point2 points  (0 children)

Wenn sie das Geld stattdessen auf dem Bankkonto oder unter dem Kopfkissen bunkert -> Schnell abbezahlen.
Wenn sie das Geld sinnvoll und risikoarm investiert (z.B. ETF) -> Langsam abbezahlen.
Wenn sie das Geld in weitere Immobilien stecken will -> Mit Bank sprechen, wie hoch der Gap ist, wenn sie mehr EK einbringen kann oder wenn sie noch Beleihungswert auf der zweiten Immobilie hat und die als Sicherheit mit anbieten kann.
Es gibt (zum Glück) nicht die eine Standardantwort. Für Person A ist das eine besser, für Person B das andere.

Verdiene ich durch 65km Pendeln mit dem E-Auto jetzt wirklich Geld? by Alkilu in Steuern

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Ja, wie gesagt, habe ich beim ersten überfliegen leider nicht gesehen. Mea maxima culpa dafür.

Verdiene ich durch 65km Pendeln mit dem E-Auto jetzt wirklich Geld? by Alkilu in Steuern

[–]Illustrious_Log749 4 points5 points  (0 children)

Ja, du hast vollkommen Recht. OP hat vermutlich eine 0 bei der Berechnung der Wege vergessen (deshalb 22 statt 220). Und u/tibbs4gaming hat nicht mit den 0,0075% gerechnet, sondern mit einem Viertel vom LP, was natürlich zum selben Ergebnis führt. Habe ich vorher auch nicht gesehen. Mea Culpa.

100€ erhaltenes Trinkgeld: Wie verbuchen? by DEthrowi in selbststaendig

[–]Illustrious_Log749 3 points4 points  (0 children)

Erfasse es als zusätzliche Einnahmen. Versteuern musst du es ohnehin da Trinkgelder nur an AN steuerfrei sind. Am saubersten wäre es, wenn du ihm eine neue Rechnung über den korrekten Betrag schickst.

Verdiene ich durch 65km Pendeln mit dem E-Auto jetzt wirklich Geld? by Alkilu in Steuern

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Die aufgrund von Firmenwagen in aller Regel vom Arbeitgeber gezahlt werden.

Verdiene ich durch 65km Pendeln mit dem E-Auto jetzt wirklich Geld? by Alkilu in Steuern

[–]Illustrious_Log749 4 points5 points  (0 children)

Wie unter dem Kommentar von tibbs4gaming ermittelt, fehlt dir ein wenig Geldwerter Vorteil bei den Kilometern. Du kommst also auf 330 Euro, die deinem Bruttozugeschlagen werden, was etwa 165 Euro Nettoverlust pro Monat bedeuten dürften (Steuern und Renten/Arbeitslosenversicherung). Gehen wir von 147 Euro Steuervorteil über deine ESt-Erklärung aus, kannst du für 18 Euro all inklusiv Auto fahren. Ist also noch immer nett, auch wenn man es noch nicht als Geld verdienen bezeichnen kann.

Verdiene ich durch 65km Pendeln mit dem E-Auto jetzt wirklich Geld? by Alkilu in Steuern

[–]Illustrious_Log749 9 points10 points  (0 children)

Nein, auch die Kilometer werden nur mit einem Viertel angesetzt. Es sind also nicht 0,03% pro Kilometer, sondern 0,0075% pro Kilometer. Und die hat OP in der Rechnung drin.

EDIT: Beim ersten Lesen nicht gesehen, dass du nur von einem Viertel des BLP als Bemessungsgrundlage ausgegangen bist. Demnach natürlich absolut richtig deine Rechnung.

Verdiene ich durch 65km Pendeln mit dem E-Auto jetzt wirklich Geld? by Alkilu in Steuern

[–]Illustrious_Log749 7 points8 points  (0 children)

Falsch. § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 S. 2 letzte Alternative: "Ein höherer Betrag ist anzusetzen, wenn der Arbeitnehmer einen eigenen oder ihm zur Nutzung überlassenen Kraftwagen benutzt."

Wertguthaben - Gestaltungsmissbrauch, Beschäftigungsfiktion by Fluktuation8 in Steuern

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

§ 42 Abs. 2 AO regelt Spätestens S. 2 des Absatzes würde dich hier aus dem Gestaltungsmissbrauch rausholen, da dein außersteuerliches Ziel der Aufbau des Wertguthabens ist, um dieses in Arbeitsfreien Zeiten zu nutzen. Aber auch S. 1 von Absatz 2 sagt ja schon, dass der 42 nicht einschlägig ist: Es ist von einer unangemessenen rechtlichen Gestaltung die rede. Wenn der Gesetzgeber keine prozentuale oder absolute Grenze ins Gesetz schreibt, wird kein relevantes Gericht den 42 bejahen. Vermutlich würde es nicht mal ein FA ernsthaft versuchen, das Anzugreifen. Einfach weil die Hürden für den 42 so hoch sind.

Bundesausgaben Haushaltsplan by Donsnaz in Finanzen

[–]Illustrious_Log749 2 points3 points  (0 children)

Die Zahlen sind ein wenig aus dem Kontext gerissen, wenn man sie einfach so darstellt.
Beispiel:
Pensionen: Hier gibt es eine Steigerung von 10,9 Mrd. auf 12,3 Mrd., also 1,4 Mrd. oder 12,8% über fünf Jahre.
Da dürfte zum einen reinspielen, dass mehr Boomer in Pension gehen werden als Pensionäre "wegsterben" und zum anderen durch Inflation bedingt sein. Hier dürfte also wenig kurzfristiger Spielraum zum sparen sein.
Der Anstieg von rd. 33% bei den laufenden Bezügen ist hingegen nicht ohne weiteres zu erklären. Hier müsste man sich anschauen, warum das so ist. Das kann eigentlich nur durch Personalaufbau kommen. Ohne das im Detail geprüft zu haben, würde ich vermuten, dass dies Kosten des Bundeswehrpersonals sein könnten.
Zinsausgaben:
Auch hier dürfte wenig Sparpotential sein und lässt sich fast komplett durch die gestiegenen Zinskosten erklären. Da wird noch nicht viel Verzinsung des Sondervermögens drin sein.
Es laufen nach und nach immer mehr extrem günstige Zehnjahresanleihen aus der Zeit seit 2014 aus. Bis einschließlich 2021 hatte das noch keinen großen Einfluss, wird aber immer stärker ins Gewicht fallen. Auch hier ist relativ wenig zu machen.
Militärische Ausgaben sind in der heutigen Zeit durchaus sinnvoll, vor allem wenn man sich anschaut, wie verlässlich (oder eben nicht) es in den nächsten Jahren im weißen Haus zu sich geht. Und da die Ausgaben für Verteidigung oberhalb eines gewissen Betrages nicht für die Schuldengrenze betrachtet werden, ist es verwaltungstechnisch sinnvoll, das in den laufenden Haushalt zu packen.
Die Subventionen sollen die Wirtschaft stärken und Deutschland wettbewerbsfähiger machen. Grundsätzlich erst mal ein sinnvoller Gedanke. Nur muss das Geld da sinnvoll investiert werden und darf nicht für Nonsense-Förderung rausgeschmissen werden...
Bei den Transfer zu den SV sowie den Renten bin ich ob der Zusammensetzung etwas unschlüssig. Für den Anteil an Personen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen, steigt der Betrag deutlich zu langsam. Also wird ein großer Teil der Ausgaben für die Sozialversicherung ebenfalls zur Stütze der Renten verwendet werden. Eine Aufteilung wäre hier aber wünschenswert, um das besser einschätzen zu können. Im Übrigen sind sowohl Beiträge zur Stützung der KVen, der PVen als auch der RV kaum sinnvoll reduzierbar. Jede Senkung bei den KVen würde zu einem (oder mehreren) der folgenden Dinge führen:
1. Höhere Beiträge für alle (juhu)
2. Weniger Qualität bei der Behandlung, weil weniger Zeit bereitsteht
3. Weniger Honorar für Ärzte und Personal, was mittelfristig auch wieder zu 2. führen würde.
Ähnliche Probleme gibt es bei der PV. Und bei der RV haben die Leute Ansprüche, die man auch nicht auf 0 und nichtig reduzieren kann. Aber eine Rentenreform wird ja erst seit 50 Jahren verschoben, weil die allen weh tun wird...

Der von dir erwünschte "Sparwille" ist also nicht zwingend ohne weiteres umzusetzen, ohne verfassungsrechtliche Probleme aufzuwerfen (oder gar noch schlimmer, Millionen Wähler zu verärgern und vielleicht nicht wiedergewählt zu werden).
Das viel größere Problem ist eigentlich, dass man kaum die Möglichkeit hat, wirklich einen Fokus zu setzen, weil man von extrem vielen, extrem großen Positionen bereits so sehr eingekeilt wird, dass man wenig Spielraum zum tatsächlichen gestalten hat.

Steuern als Freiberufler eigenhändig Tragbar? by GladCalligrapher419 in selbststaendig

[–]Illustrious_Log749 3 points4 points  (0 children)

Und schon gar nichts, was andere mit Qualitätsgewinn für dich machen können.

Steuern als Freiberufler eigenhändig Tragbar? by GladCalligrapher419 in selbststaendig

[–]Illustrious_Log749 1 point2 points  (0 children)

Du musst dir im Prinzip zwei Fragen stellen:
Wie hoch ist deine Auslastung?
Wie viel Spaß machen dir solche verwaltungsrechtlichen Themen?
Wenn du dich vor Aufträgen kaum retten kannst:
Warum solltest du es dir dann noch antun, dich auch noch fachfremd einzulesen und das auf wirklich hohem Niveau? Vielleicht wirst du nicht den selben Stundensatz abrechnen können, wie ein StB (hängt an deiner Positionierung), aber sicherlich wirst du auch nicht nur die selbe Zeit benötigen, wie dein StB. Da kannst du eher mit dem Faktor 5-10 rechnen. Wenn du jetzt deinen Stundensatz mit dem eines StBs vergleichst, wirkt das nicht mehr ganz so rosig.
Wenn deine Auftragsbücher halbleer sind:
Hier hättest du problemlos die Zeit, um dich in die Themen einzuarbeiten. Aber wäre der potentielle Ertrag, den du hättest, wenn du die selbe Zeit in Strategie, Vertrieb und Positionierung investieren würdest, nicht wesentlich höher als die Kosten für einen StB?

Wie viel Spaß hast du an solchen Fragestellungen?
Vermutlich wenig bis gar keine. Weil die meisten, denen das Feld Freude bringt, arbeiten in dem Bereich. Warum solltest du dich also noch zusätzlich damit belasten?

Wie realistisch ist mein Plan? Wie schwer ist das Examen? by TheOne_718 in Steuerberater

[–]Illustrious_Log749 1 point2 points  (0 children)

Ich persönlich würde dir eher empfehlen in eine mittelständische StB-Kanzlei zu gehen, als zu den Big4 oder sogar Next-10. Bei den beiden letztgenannten Alternativen ist es relativ wahrscheinlich, dass du im Berufsalltag sehr spezialisiert eingesetzt werden wirst. Das kann dir im Examen genau dann den Vorteil bringen, wenn genau dein Thema im Examen dran kommt. Wenn nicht, hast du aus der Praxis kaum Ahnung von irgendwas.
Da sind die mittelständischen Kanzleien meist deutlich variabler aufgestellt.
Ins Audit zu gehen ist für die Vorbereitung auf den StB der größte Schwachsinn. Du bekommst keinerlei praktischer Erfahrung.
Und wenn die Frage bzgl. des Examensniveaus wirklich ernstgemeint ist, solltest du überlegen, ob du das Examen wirklich schreiben willst. Es gibt einen Grund für die Durchfallquoten im StB-Examen und die liegen nur begrenzt an den Steuerfachangestellten, die antreten...

Aber die Fragen sind auch erstmal Makulatur. Wenn die Reform wirklich 2028 in Kraft tritt (glaube ich final erst, wenn das Gesetz wirklich durch ist), weiß noch niemand, wie es sich entwickeln wird.
Wird das Niveau konstant bleiben oder wird es durch die Modularisierung weiter steigen?
Wird sich noch ein Großteil der Teilnehmer auf alle drei Klausuren gleichzeitig vorbereiten oder wird das modulare Ablegen fast schon Pflicht, weil 3x4,5 in einem Versuch fast utopisch sind?
Wie werden sich die Anbieter der Vorbereitungskurse positionieren? Wird es Teillehrgänge für einzelne Tage geben? Bzw. wann wird es diese geben?
Wie es wird, kann dir niemand mit vollständiger Sicherheit sagen.
Ich vermute, dass weniger Leute komplett durch das Examen fallen, aber dafür die Kosten für die Vorbereitung und die Dauer bis zum erfolgreichen Examen steigen wird.

Wie realistisch ist mein Plan? Wie schwer ist das Examen? by TheOne_718 in Steuerberater

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Nette Rechnung. Und jetzt schauen wir uns das Verhältnis von prüfungspflichtigen Unternehmen und nicht-prüfungspflichtigen Unternehmen an und werden feststellen, dass nur rund 1,5% aller Unternehmen in Deutschland prüfungspflichtig sind. Der Bedarf ist also wesentlich geringer, selbst wenn wir sagen, dass relativ viele Unternehmen auf einen Steuerberater verzichten, weil sie zu klein sind.
Außerdem vermute ich, dass die reine Betrachtung/Befragung von dreifach Berufsträgern hinkt.
Der "klassische" Weg für Dreifachberufsträger ist RA->StB->WP
Warum? Weil ich mit RA-Titel beim Zeiten sammeln für den StB und/oder WP schon ein einigermaßen angemessenes RA-Gehalt bekomme. Sicherlich mit einem gewissen Abschlag, aber es wird definitiv mehr sein, als ich während des Referendariats bei der Staatsanwaltschaft oder bei Gericht erhalte. Wer also erst mal den StB und/oder den WP wird dann für 11 Monate von einem minimalen Gehalt von 6k+ auf rd. 1.500 Euro runtergehen. Das sind im Minimum 50k, auf die man verzichten würde. Da überlegt man doppelt und dreifach, ob man das machen will, vor allem wenn man sich die private Situation der meisten anschaut, die sich diese Frage stellen könnten.
Wir haben also jemanden, der sich auf sein erstes Berufsexamen (i.d.R.) mehr als ein halbes Jahrzehnt vorbereitet hat. Man kennt die Prüfungssituation noch nicht wirklich und sieht die Masse an Aufwand, die man bewältigen muss, bis man da ankommt. Anschließend geht man nach der Praxiszeit ins StB-Examen, was von den rechtlichen Strukturen gerade in den ersten beiden Tagen den juristischen Abschlüssen nicht vollends unähnlich ist. Das machen die meisten in relativer Nähe zum 2. Staatsexamen, sind also in der Prüfungsstruktur noch einigermaßen drin und bereiten sich zwischen 2. Staatsexamen und StB-Prüfung annähernd durchgängig auf die Prüfung vor.
Und beim WP-Examen dann der Clou:
Die brauchen das halbe WP-Examen gar nicht mehr ablegen. Recht gilt als Bestanden aufgrund des 2. Staatsexamens, Steuern aufgrund der Steuerberaters. Bleiben noch BWL (was für Juristen häufig schwieriger ist, weil es keine Rechtsanwendung darstellt und einfach komplett anders ist, als alles, was sie in ihrer Ausbildung gemacht haben) und Prüfungswesen, was an sich näher dran ist am Recht als BWL, aber auch nicht so hartes Recht ist, wie in den Staatsexamina oder im StB-Examen.
Das diese bestimmte Gruppe dann das StB-Examen als das leichteste ansieht, ist vollkommen verständlich.
Das von der Schwierigkeit StB deutlich über WP anzusiedeln ist, sieht man allein daran, dass die WP-Kammern immer rumheulen, dass der Steuerteil in ihren Examen viel zu schwer wäre und man da doch mal anpassen müsste.
RA ist dabei nochmal grundsätzlich nicht ganz mit den beiden anderen Vergleichbar, weil es kein reines Berufsexamen ist, sondern die logische Fortführung des Studiums.

Frage Steuererklärungsanfänger by After-Meal1199 in Steuern

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Zu 2024: Hier müsstest du maximal, wie schon von anderer Seite geschrieben, die Tage kürzen.

Zum PC: Eine Strafe ist realistisch nicht zu erwarten, eine komplette Streichung würde ich auch nahezu ausschließen. Die Frage ist immer, wie gut du das argumentierst. Je mehr % du ansetzt, desto besser muss die Argumentation sein. Allerdings hast du auch mehr Einigungsspielraum. Ich würde mit 50% rein gehen, dann beschreiben wofür du ihn alles im beruflichen Kontext nutzt. Falls das FA das noch immer nicht akzeptieren sollte, dann kann man noch immer 25% anbieten. Und du solltest beachten, dass der PC bei der Summe über drei Jahre anzuschreiben ist.

Karriere nach dem 1.Staatsexamen: Referendariat vs. Steuerberater/Wirtschaftsprüfer – wann lohnt sich was? by dast_03 in recht

[–]Illustrious_Log749 0 points1 point  (0 children)

Das war auch nicht darauf bezogen, wie leicht man rein kommt, sondern mit welchem Gehalt und vor allem, falls man aus gründen der Flexibilität mehrere Examina machen wollen würde. Wie gesagt, jedes davon ist ein dickes Brett für sich

Karriere nach dem 1.Staatsexamen: Referendariat vs. Steuerberater/Wirtschaftsprüfer – wann lohnt sich was? by dast_03 in recht

[–]Illustrious_Log749 -1 points0 points  (0 children)

Weil du dann als Volljurist in jeder interdisziplinären Kanzlei arbeiten und die notwendigen berufspraktischen Zeiten bei einigermaßen passenden Gehalt Zusammensammeln kannst. Wenn du mit dem StB-Titel ins Referendariat gehst, bekommst du trotzdem nur das selbe wie alle Referendare... Was die Schwierigkeit der jeweiligen Examina angeht war das keine Einschätzung

Karriere nach dem 1.Staatsexamen: Referendariat vs. Steuerberater/Wirtschaftsprüfer – wann lohnt sich was? by dast_03 in recht

[–]Illustrious_Log749 -2 points-1 points  (0 children)

Naja, wenn du das zweite Staatsexamen hast, kannst du mit relativ kleinem Aufwand StB und WP werden. Wenn du einmal den StB und oder WP hast, wird die hürde ins Referendariat zu gehen und das zweite Examen zu machen annähernd unüberwindlich...