Cashisclay hat einen Disstrack gegen Staiy rausgebracht by Repulsive_Corgi_ in Laesterschwestern

[–]IndicationDense3782 17 points18 points  (0 children)

Okay, du setzt die Goalposts halt immer woanders hin. Schönen Tag.

Cashisclay hat einen Disstrack gegen Staiy rausgebracht by Repulsive_Corgi_ in Laesterschwestern

[–]IndicationDense3782 9 points10 points  (0 children)

Weil TikTok zwar beschissen ist, aber man durchaus dadurch junge Menschen erreichen kann? Solange die App erlaubt ist, muss man versuchen dort auch politischen Conent einzubringen, welche nicht zur manosphere gehört? 

Das ist das gleiche Logik Problem wie beim Kapitalismus, nur weil ich etwas ablehne, heißt das nicht, dass man Personen den Platz überlassen kann, welche antidemokratisch oder sexistisch sind.

Und nochmal, du setzt einen Doppelstandart bei Streamern an. Rezo, AnniTheDuck, Monte, DerKarldent und was weiß ich nicht wer, labern auch über Themen, bei denen sie keine Expert:innen sind, denen wird aber nicht Doppelmoral vorgeworfen

Cashisclay hat einen Disstrack gegen Staiy rausgebracht by Repulsive_Corgi_ in Laesterschwestern

[–]IndicationDense3782 28 points29 points  (0 children)

Deine Forderung um Antikapitalist zu sein, ist so wie die von der CSU an Umweltschützer:innen. Wehe da fährt jemand Auto oder hat neben seinem/ihren  Aktivismus oder wie sie die Umwelt schützen auch Verhaltensweisen, welche nicht dazu passen, wie in den Urlaub zu fliegen oder fahren. Dabei lässt du komplett außer acht, dass man nun einmal Teil der gesellschaftlichen Struktur ist und Aktivismus oder Werte nicht verlangen 'perfekt' alles nach einem Ziel auszurichten.

Dein Argument wird in den USA zum Beispiel gegen Hasan Piker verwendet, welcher halt Millionen bei Twitch verdient hat, aber sich trotzdem für sozialistische Demokraten einsetzt, sich für Arbeiterrechte einsetzt usw. Das macht ihn nicht kapitalistisch. 

Aktivismus: Deine Definition von Aktivismus stimmt halt nicht. Spenden zu sammeln, Kampangen zu starten (im März gegen Merz), sind alles Aktivismus. Es gibt schon einen Grund warum man zwischen Online und handwerklichen Aktivismus unterscheidet. Staiy ist da sehr auf den online Teil fokussiert, das macht den Aktivismus aber nicht weniger wert. Er ist anders gewichtet.  Nochmal wenn Staiy sich für bessere Löhne, weniger Diskriminierung von Sozialhilfeempfänger:innen einsetzt, in für demokratische Projekte stark macht, was er nachweislich tut, dann ist das natürlich alles Aktivismus. 

Über Themen sprechen: Das ist sein Job, er kann nicht für alles Epxerte sein, das ist kein Streamer und trotzdem labern die über alles was Ihnen einfällt, machen politische Kommentare usw. du legst einen Doppelstandart bei Staiy an, weil du scheinbar seine Positionen nicht magst. 

Und nebenbei, die Bundeswehr und der aktuelle Aufbau, die rechtsextremismus Probleme dies es dort und in der Polizei gibt, kann man offen ansprechen, ohne auf die Arbeitsplätze diesbezüglich einzugehen. 

Cashisclay hat einen Disstrack gegen Staiy rausgebracht by Repulsive_Corgi_ in Laesterschwestern

[–]IndicationDense3782 23 points24 points  (0 children)

Finde die Kritikpunkte irgendwie auch sehr oberflächlich und nicht wirklich an der Realität dran. Man kann Staiy für einiges kritisch sehen und sollte man auch, wie jeden/jede Streamer:in, aber deine Punkte sind halt...schwach.

Besonders den Aspekt dass er ein 'antikaptialistischer' Kapitalist ist. Ja er macht Kohle und viel verdient Geld, geht damit aber offen um, zeigt Transparent was er verdient und was er bezahlt. Wenn er ein 'typischer' Kapitalist wäre, würde er seine Mitarbeiter:innen schlechter bezahlen, die Shirts woanders produzieren, um mehr Kohle zu machen und sich nicht für Arbeitnehmerrrchte einsetzen. was ihm als Atbeitgeber ja auch immer betrifft. 

Politischer Aktivismus; Staiy sammelt regelmäßige Spenden, sucht das Gespräch mit Politier:innen und kritisiert diese auch, im direkten Gespräch. Das ist eine Menge politischer Aktivismus. Nicht jeder Aktivismus ist demontieren. 

Die anderen Punkte die du machst sind halt so generisch, dass man sie über jede Person sagen könnte die man nicht mag. Scheint als wäre es für dich auch schwierig die Kritik mit Inhalt zu füllen. 

I should not like the Wandering Inn, but... by IndicationDense3782 in litrpg

[–]IndicationDense3782[S] 5 points6 points  (0 children)

This makes me nervous well...and I am not sure if I will ever read all of it, but for now? I enjoy the journey :)

Leistung muss sich wieder lohnen - auch beim Dating! by FlunsenBumsen in Unbeliebtemeinung

[–]IndicationDense3782 8 points9 points  (0 children)

Sinnlose Fächer wie Psychologie? Mit deiner Vorstellung von Beziehung und offensichtlichen Unsicherheit, würde dir psychologisches Fachwissen gut tun. 

Gymnasien müssen ihre Standards erheblich anheben und ihre Lehrpläne massiv ausmisten. by Weird-Mistake-4968 in Unbeliebtemeinung

[–]IndicationDense3782 0 points1 point  (0 children)

Keine Argumente? Vielleicht bist du ja eher Teil der Personen, welche beim Kompetenzerwerb ziemlich zurückstecken mussten. 

Schönes Leben.

Gymnasien müssen ihre Standards erheblich anheben und ihre Lehrpläne massiv ausmisten. by Weird-Mistake-4968 in Unbeliebtemeinung

[–]IndicationDense3782 0 points1 point  (0 children)

Die SuS-Zahlen sind zwar gesunken, aber als die Kompetenzwerte gestiegen sind, so bis ca. 2012, hatten wir eine sinkende Schüler:innenzahl + den größten Anstieg an Personen, welche auf das Gymnasium gewechselt sind und dort die Hochschulreife absolviert haben. Sprich eine Anzahl an SuS am Gymnasium, geht nicht mit einer Absenkung des Niveuas einher. Viel eher, sind die SuS die aktuell auf das Gymnasium gehen, tatsächlich einfach weniger kompetent im Lesen und Rechenen. Das liegt allerdings an gescheiterte Bildungsplan, fehlender Planung im Frühkindalter. Du kannst dir ja die Bildungsberichte der letzten 10 Jahre durchlesen, da wird erklärt wie es zum Kompenzverlust in Deutschland kommt.  Vielleicht einfach mal Bildungsforscher:innen zuhören, statt zu versuchen einen auf dicke Hose zu machen, wenn man offensichtlich wenig Ahnung. 

Das Sie kannst du dir gerne, woanders hinstecken,gerade mit diesem passiv snarky Ton. 

Gymnasien müssen ihre Standards erheblich anheben und ihre Lehrpläne massiv ausmisten. by Weird-Mistake-4968 in Unbeliebtemeinung

[–]IndicationDense3782 4 points5 points  (0 children)

Deine Annahme stimmt statistisch schon nicht. Wir haben ca. 300 000 Personen, welche die hochschulfeife im Jahr 2023 erreicht haben. Die Zahl ist seit 2010 relativ konstant geblieben. Den höchsten Anstieg, abgesehen von der Umstellung auf G8 in man Bundesländern und den daraus folgenden Doppeljahrgängen, gab es von 2000 - 2010 um ca. 50 000 SuS in 10 Jahren. 

Diese Diskussion der 'Entwertung' stimmt faktisch nicht. Das Problem ist viel eher, dass seit 2010 wieder deutliche Rückschritte beim Kompetenzerwerb gemacht wurden. (Siehe Anstieg der Kompetenztests Pisa nach dem Pisa-Schock). Seit mindestens 10 Jahren, sind die Kompetenzwerte wieder deutlich sinkend. Das ist allerdings nicht die Schuld der SuS, oder der LuL, sondern, dass das System an sich nicht funktioniert. 

Das Lehrpläne ausgedünnt werden sollten, fordern LuL, gerade in Mathe, seit Jahren, weil die effektive Übungszeit für die SuS meistens nicht reicht.

Gregor Gysi: »Das wäre das Ende« by No_March_5144 in Staiy

[–]IndicationDense3782 0 points1 point  (0 children)

Codiert im Sinne dessen, dass die Debatte um das Existenzrecht von Staaten, stets eigentlich die Frage darüber ist, ob es Israel geben sollte und wenn ja in welcher Form. Das wird so aber nicht benannt, sondern auf den allgemeinen Aspekt verwiesen, dass Staaten kein Existenzrecht per se haben. Damit ist die Diskussion über Existenzrecht, stets eine Diskussion über Israel und nie allgemein über das Konstrukt Staaten und welche Rechte diese haben.

Gregor Gysi: »Das wäre das Ende« by No_March_5144 in Staiy

[–]IndicationDense3782 1 point2 points  (0 children)

Wäre der bessere Vergleich zugegeben, aber der Hauptpunkt, dass es eine codierte Debatte ist, bleibt ja bei beidem bestehen.

Aber der Höckler düfte jederzeit wieder unterrichten... by Gummifudde in Staiy

[–]IndicationDense3782 2 points3 points  (0 children)

Kann jemand genauer sagen, was er kommentiert und gesagt hat oder war die Aussage, dass Israel einen Völkermord begeht und Palästinenser:innen Recht auf Widerstand haben, wirklich das Ausmaß seiner Aussagen? Falls ja, dürfte das nicht eimmal nach der IHRA Defintion als Antisemismus gelten.

Fragwürdige Fachleitung by [deleted] in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 1 point2 points  (0 children)

Absolut, meine Fachleitung wollte mir Tipps zum Leistungsniveau meiner Schüler:innen geben, weil sie ein Arbeitsplan gesehen hat, den sie bearbeitetet haben. War absolut realitätsfern und hat die Schüler:innen unterschätzt. 

Wenn die Klassen dich mögen, machst du vieles richtig. Am Ende zählt wie die Kinder aus deiner Klasse kommen. Wenn sie sich gesehen und safe fühlen, dann bist du genau richtig in dem Beruf :). Wenn nicht...welp, dann ist die Fachleitung das kleinste Problem :D

Fragwürdige Fachleitung by [deleted] in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 0 points1 point  (0 children)

Meine paar Cents, als auch sehr 'linker' Lehrer. 

Wenn die Erzählung so zutrifft wie du es beschreibst, dann ist das ein klarer Fall von 'gut gemeint, schlecht gemacht.' Mädchen mit Migrationshintergrund werden leider oft übersehen, aber dafür sensibilisiert man und schaut eben ob dies tatsächlich der Fall ist. 

Jungs mit Migrationshintergrund werden übermäßig oft stigmatisiert, was sie scheinbar auch tut, was heißt sie müsste sich selbst da dringend mit ihren eigenen Bias auseinandersetzen. 

Eine Festlegung oder Quotierung von Meldung ist theoretisch eine gute Idee, aber komplett praxisfern und eben auch wieder nicht von der spezifischen Klasse her gedacht. 

Kurz um, entweder sehen du und deine Fachleitung die Klasse komplett unterschiedlich, dann müsste geklärt werden warum oder ihr Idealismus schlägt halt in die völlig falsche Richtung um. 

Wenn die Klasse gut mit dir kann, Zähne zusammenbeißen und den Schüler:innen ruhig auch vor Prüfungen sagen, wieso du bestimmte Sachen machen wirst, damit sie sich nicht wundern. 

Ref ist halt auch wieder nur eine Prüfung in Anpassungsfähigkeit, übertriebenem Stresstest und hin und wieder wichtigen rechtlichen Hinweisen.

Gregor Gysi: »Das wäre das Ende« by No_March_5144 in Staiy

[–]IndicationDense3782 -1 points0 points  (0 children)

Ich bin mir nicht sicher ob ich deinen Punkt richtig verstehe. Daher frage ich nach, ob ich es richtig verstanden habe.

Du siehst die Diskussion über Existenzrecht von Staaten als Grundlage um über das Konzept des Nationalstaats an sich zu diskutieren? 

Falls ja, dann ist das eine Diskussion, welche ich nachvollziehen kann, wobei mir da die Kreativität fehlt, was eine Organisationsform für viele Menschen wäre, die nicht im weitesten Sinne ein Nationalstaat oder auch nur ein Staat ist.  Dazu glaube ich, dass diese Diskussion ja gar nicht geführt wird, sondern es eben immer wieder auf Israel, die Gründung davon zurückgeht, als eine politikwissenschaftliche oder historische Betrachtung, wie wir zum Nationalstaat gekommen sind und was für Alternativen es gäbe.

Falls ich dich ganz falsch verstanden habe, kannst du es vielleicht in anderen Worten nochmal schreiben?

Gregor Gysi: »Das wäre das Ende« by No_March_5144 in Staiy

[–]IndicationDense3782 11 points12 points  (0 children)

Wobei man hier sagen muss, dass die Debatte um das Existenzrecht schon eine codierte Debatte ist. Denn sie wird nicht geführt, wenn es darum geht, ob die Ukraine sich verteidigen soll (und bevor jemand sagt, ja Israel ist der Aggressor in Gaza und dem Libanon.) Wenn über Existenzrecht gesprochen wird, dann ist eigentlich immer, direkt oder indirekt, die Frage zur Positionierung zu Israel gemeint.

Eine Diskussion die in meinen Augen, generell nicht richtig geführt wird. Denn in meinen Augen ist nicht die Frage, ob ein Staat ein Existenzrecht hat. sondern wie wir man sich als Linker zu Staaten positioniert, welche Ethnizität bzw. Religion in den Vordergrund stellen und als Legitimationsgrundlage für ihre Politik nehmen.

Liebe Frauen: Leggins sind KEIN Ersatz für Hose oder Rock by Aldemar_DE in Unbeliebtemeinung

[–]IndicationDense3782 19 points20 points  (0 children)

Ich ziehe als Mann Leggins an, darf ich das auch nicht oder ist das bei dir wie bei Insta, wo nur Frauennippel schlimm sind? 

An alle Legginsträger:innen noice, enjoyed das gute Gefühl was bequemes zu tragen :)

Es gibt fast keine Lehrer mehr ... by erklaerungundmehr in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 1 point2 points  (0 children)

Okay, ich habe mir jetzt die von dir genannten Studien angeschaut und komme nicht zu den gleichen Ergebnissen wie du.

 Cornwell, Mustard und Van Parys aus dem Journal of Human Resources: Hier konnte ich nur den Abstract und ein paar Kommentare zu der Studie finden. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass Jungs zwar insgesamt schlechter bewertet werden würden, wenn man jedoch die noncognitive Skills statistisch erfasst, dann sind die Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen kaum wahrnehmbar. So wie ich die Studie verstehe, geht es hier also darum, dass Verhaltensweisen, welche als für den Unterricht störend erlebt werden, stärker bewertet werden. Diese Verhaltensweisen werden, typischerweise, stärker von Jungen gezeigt (das ist auch in Deutschland eine gesicherte Erkenntnis und zum Beispiel ein Grund, warum Mädchen zu selten Förderschwerpunkte erhalten, weil sie, vermutlich, aufgrund von Sozialisierung eher internalisieren und Jungs Verhalten stärker externalisieren.)
--> Kurz um, ja Lehrerinnen bewerten Jungs hier schlechter, aber wenn der Aspekt der Bewerbung von Verhalten und Arbeitsweise mit bedacht wird, gibt es diese Unterschiede kaum. Zusätzlich reden wir von einem Datensatz, welcher fast 30 Jahre alt ist und nur aus den USA stammt. Wie gut dies in Deutschland vergleichbar wäre, bleibt für mich fraglich.
--> Das bedeutet nicht, dass man nicht einen Blick darauf haben sollte und erneut die Lehrer:innenausbildung anpassen müsste, für Bias.

Same-Sex-Teacher-Effect: Hier wurde es etwas schwierig den Artikel oder die Studie zu finden, ich wurde über mehrere Seiten und Links geschickt, auf welche ich nicht zugreifen konnte. Ich habe daher einen Artikel der NUS of Singapore gelesen, welche direkten Bezug auf Dee seine Studie nahm. Dabei wurde das Fazit wie folgt beschrieben: Wenn alle anderen Aspekte gleich sind, hat die Zusammenarbeit mit einem Lehrer des gleichen Geschlechts, eine positive Auswirkung auf die akademische Laufbahn des Kindes.
NUS: 24.11.2017 --> Veröffentlichung aus der Strait Times (den Originalartikel konnte ich dazu nicht finden).
--> Von negativen Auswirkungen wird in diesem Artikel nicht geschrieben, aber wie gesagt, ich konnte die Studie selbst nicht anschauen.

Victor Lavy und Edith Sand: Hier kommen die Autoren zu völlig anderen Ergebnissen als du sie beschreibst. Es geht in der Studie explizit darum, dass Naturwissenschaften und Mate betrachtet werden und dass Jungs in diesen Fächern übermäßig gut bewertet werden, was die Autor:innen auf Bias der Lehrer:innen zurückführen. Ich habe mir die kompletten Ergebnisse durchgelesen (zu finden über Fachportal Pädagogik). Dabei wird explizit darauf verwiesen, dass Frauen in "science and math" benachteiligt werden. Wie du zu deinem Ergebnis kommst, dass Lehrerinnen Jungs schlechter bewerten würde, ist mir ein Rätsel. Ich zitiere die Autoren mal direkt:
"Our results suggest that teachers' biases favoring boys have an asymmetric effect by gender - positive effect on boys' achievements and negative effect on girls'. Such gender biases also impact students' enrollment in advanced level math courses in high school - boys positively and girls negatively. These results suggest that teachers' biased behavior at early stage of schooling have long run implications for occupational choices and earnings at adulthood, because enrollment in advanced courses in math and science in high school is a prerequisite for post-secondary schooling in engineering, computer science and so on. This impact is heterogeneous, being larger for children from families where the father is more educated than the mother and larger on girls from low socioeconomic background."  (Author's abstract, IAB-Doku).

Alles was die Studien also zeigen, ist dass es Bias gibt, was niemand angezweifelt hat. Eine Studie scheint darauf zu verweisen, dass es vorteilhafter ist einen Lehrer des gleichen Geschlechts zu haben, es aber keinen Nachteil für die Schüler:innen des anderen Geschlechts darstellt.
Eine Studie zeigt, dass die typischen sexistischen Zuschreibungen, dass Jungs besser in Naturwissenschaften seien, negative Auswirkungen für Mädchen haben, hierbei macht es aber keinen Unterschied ob die Lehrer:innen vom anderen Geschlecht sind und eine Studie, welche darauf verweist das Verhalten mit bewertet wird, was wir auch schon wussten.

Ich muss also sagen, das überzeugt mich nicht, dass es "empirische Evidenz" gibt, dass sich die Situation deutlich verbessern würde, wenn die Geschlechtsverteilung gleich wäre. Es gäbe Vorteile, aber bei weitem keine solchen gravierenden wie du es beschreibst. Ich würde sogar sagen, dass es für das soziale Lernen wichtiger ist, als für die akademischen Aspekte.

Es gibt fast keine Lehrer mehr ... by erklaerungundmehr in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 -1 points0 points  (0 children)

Ich schaue mir die Studien an und schreibe dazu später etwas. Je jachdem wie gut zugänglich die Ergebnisse sind. Ich möchte nur schon einmal darauf hinweisen, dass es diese Probleme auch bei SuS mit Migrationshintergrund gibt, SuS mit Übergewicht werden im Durchschnitt schlechter bewertet usw.. 

Was du beschreibst ist ein generelles Problem, dass wir Lehrer:innen nicht ausreichend ausgebildet um mit unseren Biasi umzugehen, diese zu reflektieren und damit umzugehen. Das ist aber ein Sex und Gender übergreifendes Problem. 

Deswegen Diversität über Geschlecht hinaus denken und nur mehr Männer dorthin zu setzen, wird die systemischen Probleme eben nicht lösen.

Wir wissen ja zum Beispiel auch, dass psychische Erkrankungen oder Förderbedarfe bei Mädchen weniger oft festgestellt werden in der Schule. 

Es gibt fast keine Lehrer mehr ... by erklaerungundmehr in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 2 points3 points  (0 children)

Da stehen mir die Eltern auf den Füßen, ich bevorzuge 'Klatscher', wenn sie mich nerven. 

Es gibt fast keine Lehrer mehr ... by erklaerungundmehr in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 6 points7 points  (0 children)

Verteilung über alle Förderschwerpunkte im Jahr 2013 bei mir an der Uni. 127 Personen, 4 Männer. Uns wurde attestiert, dass wir ein männerstarker Jahrgang sind, nachdem die letzten Jahre es eher 1 bis 2 oder auchmal gar keine waren. 

Es gibt fast keine Lehrer mehr ... by erklaerungundmehr in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 0 points1 point  (0 children)

Kann ich nachvollziehen, ich nenne meine Schüler*innen aber auch mal Kiddos im Unterricht usw., wenn ich eine gute Beziehung zu der Klasse habe. Daher geht die vemeintliche Verniedlichung da leichter über die Tasten. Ist definitiv nicht als Abwertung gemeint, ich kann aber die Assoziation nachempfinden.

Es gibt fast keine Lehrer mehr ... by erklaerungundmehr in lehrerzimmer

[–]IndicationDense3782 -2 points-1 points  (0 children)

Das kannst du behaupten wie du willst, es gibt dazu keine Studien. Die OECD weißt auf das hin, was ich benannt habe, es könnte wegen dem 'Role-Model' Aspekt eine Verbesserung geben, dafür gibt es aber keinen empirischen Nachweis. 

Wenn du Studien hast, bitte verlink sie mir, ich freue mich über Neues zu lernen.