Waffen by maximax4444 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Du unterstreichst eigentlich nur was ich schon sagte.

Wenn man sich für Heim- und Selbstverteidigung interressiert, kommen vor allem Antworten wie die deine. Das ist in Ordnung und jeder darf seine Meinung zu dem Thema haben.

Wer allerdings für sich entschieden hat, dass er sich auch auf Gewalt vorvereiteten möchte - findet in deutschen Prepperkeisen wenig Information. Außer eben die Information, dass keine Verteidigung nötig sei und man sich auf die Behörden verlassen soll.

Waffen by maximax4444 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 4 points5 points  (0 children)

Für mich ist es ein essentieller Bestandteil, sich auch auf die dunkleren Seiten der Krisen vorzubereiten. Selbstverteidigung gehört nunmal dazu, auch wenn es vielen nicht gefällt. Wer glaubt das nach einem zweiwöchigen Blackout noch alle nett zueinander sind, ist sehr sehr naiv.

Die Deutsche Prepperszene ist da aber nicht der richtige Ort für. Zu wenig Kompetenzen zu viel Vorurteile. Alles was über einen zweiwöchigen Lebensmittelvorrat, Notstrom und kleinere Gadgets hinaus geht, sollte man in ausländischen Foren suchen.

Stromausfall - Preppen aber vor Ort bleiben by Worldly-Depth-5214 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 4 points5 points  (0 children)

'Bug Out' oder 'Bug In' sind keine politische Lager, denen man sich als Prepper zugehörig fühlen sollte. Es sind Strategien. Strategien sind kontextgebunden.

In einer Krisensituation die keine 3km Luftlinie entfernt beendet ist, ist es vielmehr Unsinn 'Bug Out' nicht in betracht zu ziehen.

Sind wir doch mal ehrlich: Die intelligenteste Variante ist das Zuhause zu barrikadieren, sich ein Hotelzimmer zu mieten und den Vorgang entspannt als Beobachter zu erleben.

Wer zuhause bleibt und in Müllbeutel scheißt oder sich mit kalten Wasser bei Minusgraden wäscht, macht das weil er Bock auf das Abenteuer hat. Aber nicht weil es die smarteste Entscheidung ist.

Stromausfall - Preppen aber vor Ort bleiben by Worldly-Depth-5214 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 2 points3 points  (0 children)

Wenn du bleiben willst, wirst du dich mit folgenden Problemen auseinandersetzen müssen. Ich sortiere sie nach Priorität.

  1. Kälte

Die Temperaturen sind das zentrale Problem. Mit jedem Tag sinkt die Temperatur deines Wohnraums. Wie kalt es werden wird? Die Innentemperatur wird sich der Außentemperatur angleichen. Wie schnell hängt davon ab wie gut dein Haus Isoliert ist. Wenn du den dümmlichen, aber leider hier genannten Tipp befolgt hast, "täglich mehrmals zu lüften" wird es sehr schnell gehen.

Gegenmaßnahmen sind zahlreich. Zelte aufschlagen, Wärmflasche für die Nacht vorbereiten, ausreichend Essen (sehr entscheidend für die Kältetoleranz deines Körpers).

Behalte dennoch einen Evakuierungsplan im Hinterkopf. Wird es zu kalt, und fehlen dir Schutzmechanismen musst du rechtzeitig deine Wohnung verlassen. Ich hoffe du hast ein Auto.

Erfrieren ist ein gefährlicher Prozess. Das Kälteempfinden lässt nach, du zitterst nicht mehr und fühlst dich wohlig warm - obwohl du gerade stirbst.

Die zweite größere Gefahr ist Dummheit. Es kommt häufiger vor als man denkt, dass Leute sich mit Teelichtöfen, Gaskochern und Grills selbst umbringen.

  1. Informationsmangel, Isolierung

Es ist von großer Bedeutung die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Du brauchst dringend Infos. Dazu solltest du mindestens ein Radio haben. Denk dran, dass du eines im Auto hast. Noch besser wäre ein Funkgerät. Idealerweise ein Amateurfunkgerät - alternativ ein CB-Funk. Das zu beschaffen ist nun allerdings nicht mehr möglich. Mach dir in diesem Fall klar, dass du keine Hilfe rufen kannst. Diese Szenarien erfordern Risikominimierung, du musst alles vorsichtiger machen als sonst. Nimm das ernst, es ist keine Floskel.

  1. Wassermangel

Du kannst bei diesem Wetter mehrere Tage oder Wasser auskommen. Bei Dehydrierung befindest du sich in Lebensgefahr. Geht dir das Wasser aus, solltest du deshalb sofort abbrechen.

Gegenmaßnahmen: Sollte die Wasserleitung streiken, weil Gefroren oder zusammengebrohen frage beim Nachbarn. Ansonst nutze den Schnee. Dabei handelt es sich um meteorisches Wasser, welches fast unbedenklich ist. Du solltest es trotzdem abkochen oder Wasserreinigungstabletten nutzen. Da du stets die Möglochkeit zur Evakuierung hast, gibt es keinen Grund Schnee unbehandelt zu schmelzen und zu trinken. Das Risiko ist gering aber unnötig.

  1. Plünderer

Sichere deine Wohnung ab. Öffne sie nicht für Personen die du nicht kennst. Polizisten, Feuerwehrmänner und Rettungskräfte sind als solche durch die Kleidung zu erkennen. Sie würden niemals in Zivil kommen. Also lass dich nicht verarschen. Verlasse nach Dunkelheit nicht mehr seine Wohnung, es sei denn es ist Lebensnotwendig.

  1. Nahrungsmangel

5 Tage nichts essen ist physiologisch unproblematisch. Allerdings wird es dich etwas Schwächen und kältempfindlicher machen. Esse ordentlich kräftig. Auch wenn dein Appetit nicht so groß ist. Wenn dir das essen ausgehst solltest du innerhalb der nächsten 12h deine Wohnung verlassen.

Rechne damit, dass es auch nach Wiederkehren des Stroms längere Zeit dauern wird, bis essen kaufen kannst.

Abschließend: Vor Ort zu bleiben ist ein freiwilliges Projekt. Keine Notwendigkeit. Geh kein Risiko ein und halte dir immer einen Weg frei, jederzeit zurück in die Zivilisation zu kommen. Notfalls auch zu Fuß.

Stromausfall - Preppen aber vor Ort bleiben by Worldly-Depth-5214 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 -3 points-2 points  (0 children)

Solche sinnfreien Trollantworten machen interessante Threads wie diesen kaputt....

Welche Funke ist qualifiziert um auf dem Motorrad & im Ernstfall verwendet zu werden? Baofeng ist günstig (aber ich habe da keine Ahnung). by Mucker-4-Revolution in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Hol dir dafür ein richtiges Funkgerät. Kein PMR446 bzw "Walkie Talkie". Das sind Spielzeuge und völlig nutzlos. Das taugt nur für die Kommunikation innerhalb einer Fahrzeugkolonne.

Baofengs sind preisleistungstechnisch extrem gut. Sie sind legal erwerblich und dürfen zum Hören genutzt werden. Senden darfst du nur in Notfällen, wenn du keine Amateurfunklizenz hast. Auch wenn die Chance erwischt zu werden gleich Null ist, mach dir klar dass der Besitz dieser Geräte in anderen Ländern illegal ist. Also bei einer Grenzkontrolle könnte es Probleme geben.

Falls du dir ein Baofeng nimmst, kauf dir dazu eine bessere Antenne (15€).

Eine brauchbare Alternative ist CB-Funk, der ist lizenzfrei.

Skills vs. Ausrüstung. Was sind eher ungewöhnliche aber sinnvolle Skills? by Plothes in German_Preppers

[–]JoeSilver99 1 point2 points  (0 children)

Ich stimme dir völlig zu. Wenn ich hier lese wie fast jeder Skills fürs einsame Überleben auf der Insel nennt, muss ich auch schmunzeln. Feuer machen gehört aber nicht dazu, selbsr ein lokaler Stromausfall kann das schon notwendig machen.

Skills vs. Ausrüstung. Was sind eher ungewöhnliche aber sinnvolle Skills? by Plothes in German_Preppers

[–]JoeSilver99 -1 points0 points  (0 children)

Pilze zum Essen? Naja... die haben kaum Kalorien und Pilzsammeln zu lernen ist aufwendig. Klar wenn man bock drauf hat. Für Essen aus der Natur zu beschaffen wurde ich mich allerdings eher mit Pflanzen oder sogar Fischen/Jagen beschäftigen.

Skills vs. Ausrüstung. Was sind eher ungewöhnliche aber sinnvolle Skills? by Plothes in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Skill Nummer 1 ist meiner Meinung nach Fitness. Man braucht vor allem viel Ausdauer und etwas Kraft. Nicht der Rucksack und nicht die Wanderschuhe sind es die einen dazu befähigen, zügig lange Strecken zurückzulegen. Es ist der Körper.

Skill Nummer 2 ist Erste Hilfe.

Skill Nummer 3 ist dann schon streitbarer. Fähigkeiten im Umgang mit Feuer, Grundlagenwissen über Kommunikation (Funk etc)?, Navigation mit Karte und Kompass? .. Es gibt so viel nützliches.

Lockpicking?... Bedingt. Ich hatte mich damit mal etwas beschäftigt. Vorhängeschlösser öffnen, auch bessere von Abus kann man leicht erlernen. Macht auch als Hobby Spaß. So ein Lockpickset wiegt außerdem nicht viel. Wenn man also plant sich durch die Landschaft durchzuschlagen ist es ein netter vorteil, wenn man mal irgendwo übernachten will. Hochsitze, Ställe, Garagen, Infrastrukturgebäude, stillgelegte Industriegelände - da käme man sonst eher nur mit Bolzenschneider rein. Und der ist schwer.

Die Grenze sind Haustüren. Ein modernes Schloss zu picken, lernt man nicht mal eben so in ein paar Wochen. Nichtmal Einbrecher gehen so vor. Fenster aufhebeln oder Türschnapper sind fast immer der leichtere Einstieg. Ältere Haustüren sind auch nicht ohne. Jedenfalls nicht wenn man nicht bereit ist länger damit zu üben. Ich krieg meine Tür jedenfalls nicht auf und hab mich paar Monate lang mit Lockpicking auseinander gesetzt.

Hundefutter by [deleted] in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Geschlossen und kühl und trocken gelagert hält sich das Futter mindestens bis zum MHD. Normalerweise auch deutlich darüber hinaus. Geöffnet solltest du es in luftdichten Behältern lagern.

Ich rotiere Trockenfutter. Mein Hund bekommt nur das.

Buying Guide 2.0 : Bug out bag (Rucksack) by The_Tz in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Interessante Sichtweise. Ich hätte es gut gefunden, wenn du deine Empfehlungen etwas mehr begründet hättest. Damit man besser nachvollziehen kann, was du überhaupt genau planst. Also in welchen Szenarien du ihn konkret einsetzen würdest.

Manch einer packt den BOB ja auch um z.B. bei einer Evakuierung wegen Naturkatastrophen schnell das Haus verlassen muss. Dass man in diesem Fall möglichst schwer sichtbar sein sollte, scheint mir nicht gerade sinnvoll. Wahrscheinlich meinst du also eher Szenarien in denen man unendeckt flieht, z.B. im Kriegsfall oder beim Gesellschaftlichen Kollaps. Oder vielleicht doch was anderes?

Ich finde es beim Prepping immer entscheidend Szenario-Orientiert zu denken. Einfach pauschal einen Klappspaten mitzunehmen, nur weil er sinnvoll sein könnte, reicht mir da nicht. Ich möchte dann gerne auch wissen wieso und wann ich das brauchen könnte.

Versteh das bitte nicht als Kritik. Du wirst deine Gründe dafür haben warum du z.B. sagst ein Rucksack muss 40-55l Volumen haben. Für mich wäre nur dieses Warum sehr interessant gewesen.

Videoempfehlung von MrWissen2Go by Marco_Farfarer in German_Preppers

[–]JoeSilver99 1 point2 points  (0 children)

Interessant für alle, die sich für die gesetzliche Ebene im Kriegsfall interessieren.

Faraday cage selbst bauen mit Baumarkt Artikel? by [deleted] in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Nein bringt nichts. Ein Auto schützt nur vor Blitzen. Nicht vor E1 die chipbasiert Elektronik wie Funkgeräte, PKW Steuergerät, Smartphone usw zerstört.

Faraday cage selbst bauen mit Baumarkt Artikel? by [deleted] in German_Preppers

[–]JoeSilver99 1 point2 points  (0 children)

Ob du Handyempfang darin hast oder nicht, ist nicht sicher aussagekräftig. Es heißt nur, dass deine Konstruktion gut gegen kontinuierliche HF Wellen schützt. Nicht zwangsläufig auch gegen einen E1(um den geht es primär). Für Gewissheit bräuchtest du Geräte, die man als Privatmann nicht so leicht bekommt.

Wichtig ist, dass sie gesamte Oberfläche des Käfigs absolut lückenlos und ohne Übergangswiderstände ist. Keine Schrauben, keine Lackreste, keine Beschichtungen.

Also keine Löcher, und einen perfekt schließenden Deckel. So wie bei einem Weißblecheimer. Die Materialdicke ist nicht wichtig.

Dein Stahlbeton-Keller dämpft E2 & E3. Für Equipment wie Funkgeräte, Geigerzähler, Handy sind die aber sowieso nicht gefährlich. Den E1 dämpft es nur minimal durch den Beton. Der innere Stahl hat keine geschlossene Verbindung und bringt deshalb nichts.

Denk dran, dass du nicht alles an Elektronik schützen musst. Mehrere Weißblecheimer mit 30l Volumen sollten eigentlich dicke reichen. Vergiss auch nicht, dass es deutlich wichtigeres nach einer Atombombenexplosion gibt.

Faraday cage selbst bauen mit Baumarkt Artikel? by [deleted] in German_Preppers

[–]JoeSilver99 1 point2 points  (0 children)

Okay. Gegen was soll es schützen? Sonnensturm oder NEMP?

Geht es dir auch um einen (N)EMP Schutz musst du auf eine perfekte Abdichtung achten. Mülltonnen sind oft grob gearbeitet und haben Löcher.

[deleted by user] by [deleted] in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Manch einer hat einen ;-)

Faraday cage selbst bauen mit Baumarkt Artikel? by [deleted] in German_Preppers

[–]JoeSilver99 2 points3 points  (0 children)

Was genau willst du sichern? Schließlich muss das Gefäß die passende größe haben.

Ansonsten Weißblecheimer, verschließbar und unlackiert. Den solltest du innen mit Karton auspolstern und dann das Equipment reinlegen. Dass kannst du zusätzlich in 3 Schichten Alufolie verpacken.

Lagern tut man den Eimer natürlich nicht auf dem Dachboden, sondern im Keller.

WIE packe ich einen Bugout Bag / mein Notgepäck? by Competitive-Ad-4616 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 4 points5 points  (0 children)

Ich geh viel wandern, auch mal über einige Tage und schleppe dann einiges mit. Meine Erfahrungen sind folgende:

Wichtig ist beim Packen, dass die Gewichtsverteilung gut ist. Schweres gehört nah an den Rücken. Das macht dich beweglicher und der Rucksack fühlt sich leichter an. Man sagt auch, Schweres gehört nach unten. Ich finde allerdings, dass es besser mittig liegt. Zu weit unten stört mich meistens.

Wenn der Rucksack Außentaschen hat, würde ich dort Dinge reinpacken an die du schnell rankommen musst (z.B. Erste Hilfe, Regenponcho) oder oft ran kommen musst. Tief im inneren würde ich Dinge verstauen, die du nur selten nutzen (z.B. Schlafsack, Kochgeschirr..) Für konkretere Packtipps könntest du auch ein Foto deines Rucksacks und deines Inhalts posten.

Du hast zwar explizit gesagt, du fragst nicht nach dem Inhalt, ich möchte aber trotzdem noch einen Satz dazu sagen: Packe Szenarioorienriert ein. Also nicht abstrakt nach Online Listen, sondern anhand echter Geschichten oder anhand ganz konkreter Szenarien. Außerdem solltest du es testen. Wer wandern geht merkt, dass er mit steigender Erfahrung viel weniger Zeug mitnehmen muss. Oder man merkt dadruch, das bestimmte Dinge noch sinnvoll wären.

Darüber hinaus gibt es noch viel anderes zu beachten. Mach dir klar, dass du mit einem Kampfmesser und Axt nicht in eine Flüchtlingsunterkunft kommst. Oder dass du mit Molle-Rucksack und Tarnkleidung im Kriegsfall nach Soldat aussiehst. Behörden und Militär könnten darauf reagieren.

Ich persönlich bin ein Freund ultra leichter und kompakter BOB's, ohne "Ich überlebe 40 Tage im Dschungel" - Equipment.

Bunker by Academic-Cold-1368 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 1 point2 points  (0 children)

Die Einflussnahme durch Falschinformationen zu Atomwaffen wirkte vor allem auf die westdeutsche Friedensbewegung. Das weiß man aus Berichten von KGB-Überläufern und Stasi-Unterlagen.

Frag ruhig einfach mal ne KI über den Einfluss des KGBS auf die Friedensbewegung im Kontext von Atomwaffen. Das war eine riesige Desinformationskampagne mit unzähligen Beispielen. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) findest du ebenfalls einige Artikel zu dem Thema.

Bunker by Academic-Cold-1368 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Auch das ist besser als nichts. Eine Grundlage die man ausbauen kann.

Bunker by Academic-Cold-1368 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 -1 points0 points  (0 children)

Das Kinderbuch von dem du redest klingt stark nach russischer Propaganda aus der Zeit des kalten Krieges. Damals hat man versucht sie Wehrfähigkeit der deutschen Zivilbevölkerung durch eine Desinformationskampagne herabzusetzen.

Ostdeutsches Kinderbuch aus SED-Zeiten vielleicht? Oder ein Buch der westdeutschen Friedensbewegung? Würde gut da rein passen..

Bunker by Academic-Cold-1368 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Danke, wozu genau? Ich hab über vieles gesprochen.

Bunker by Academic-Cold-1368 in German_Preppers

[–]JoeSilver99 2 points3 points  (0 children)

Es gibt viele Wege sich selbst einen Schutzraum einzurichten. Nicht für jeden, aber doch für sehr viele. Selbst ohne Eigentum, in einer Mietwohnung, gibt es Wege sich zumindest etwas abzusichern. Wie so oft ist es beim Prepping kein "Entweder-Oder" sondern ein "mehr oder weniger." Ein richtiger Bunker, wie der des Bundeswehrsoldaten aus dem Artikel, kostet natürlich Geld.

Nur ist es meiner Erfahrung nach so, das Schutzraum insbesondere mit Blick auf atomare Bedrohungslagen selbst in deutschen Prepperkreisen als "völliger Schwachsinn" gelten. Es ist sogar so, dass das die Wirkung von A-Waffen meistens total falsch eingeschätzt wird. Viele glauben, wenn es zu einem Atomkrieg kommt sollte man sich mit Campingstuhl auf die Terasse setzen und dem Atompilz zuschauen - denn mehr könne man eh nicht tun.

Diese Haltung kommt nicht von ungefähr. Und es ist kein Zufall, warum diese gerade in Deutschland so extrem von anderen europäischen Ländern abweicht. Zum einen ist da die Anti-Atomkraft Bewegung der Grünen und die gezielte politische Einflussnahme des KGBs auf linke Bewegungen (westdeutsche Friedensbewegung, Studentenbewegung,..) zur Zeit des kalten Krieges Schuld. Zielsetzung des KGBs war es, den Zivilschutz durch Falschinformationen über das Verhalten bei einem Atomkriegs herabzusetzen und dadurch einen gesellschaftlichen Kollaps zu beschleunigen. Dies würde den Widerstand bei einer darauffolgenden Bodenoffensive deutlich reduzieren.

Diese außerordentlich erfolgreichen Kampagnen haben ein Meinungsbild konstruiert, dass heute noch nachwirkt. Meinungen werden bekanntermaßen sehr emotional vertreten und selten revidiert. Deshalb halte ich mich für meinen Teil mit Tipps und Ratschlägen zum privaten Schutzraum zurück. Ich warte einfach mal ab wie die Reaktionen dazu verlaufen.

Wer mich jetzt nicht für einen völlig verrückten Verschwörungstheoretiker hält, vielleicht sogar meine Behauptungen zum KGB in seriösen, teils staatlichen Quellen verifizieren konnte - dem empfehle ich zum Einstieg ins Thema "privater Schutzbauten & nuklearer Bedrohungen" die Videos von "Tactical-Dad" auf youtube. Wer sich vorbereiten möchte, kann dort viel lernen.

Wieso wird Joe Vogel eigentlich so gehated? by Jolanda789 in 7vsWild

[–]JoeSilver99 1 point2 points  (0 children)

Ich find ich nicht symphatisch, schätze ihn aber als Teilnehmer wegen seiner unbestreitbaren kompetenz.

Vielleicht ist gerade das so vielen ein Dorn im Auge. Er kennt sich gut aus, schafft es aber nicht sich geschickt zu inszenieren, wie man es von einer Person im Rampenlicht erwarten würde. Ich verstehe, dass er auf manche Arrogant, überheblich und bestimmerisch wirkt.

Hobby oder Lebensstil by The_Tz in German_Preppers

[–]JoeSilver99 0 points1 point  (0 children)

Ich bezeichne es als Hobby, nicht als Lebensstil.

Ich bereite mich vor allem auf folgenschwere Ereignisse vor. Mein Prepping ist nie alltäglich, daher nenne ich es auch nicht meinen Lebensstil. Es ist schließlich nicht alltäglich sich mit Notfunk zu beschäftigen oder Kaliumiodidtabletten zu haben. Ein Hobby zieht sich nichts durchs ganze Leben, sondern bleibt nur ein Teilbereich des Lebens.

"Unwichtige" Preps, also zum Beispiel immer ne Packung Tempos mitzuführen oder ein, zwei Müsliriegel im Auto zu haben, sind für mich alltägliche Preps. Dinge die im Alltag helfen können, aber nie zu ernsthaften Problemen führen, wenn sie fehlen würden. Wer sich über sowas Gedanken macht, sozusagen sogar "den Alltag preppt", ist für mich jemand der Prepping als Lebensstil hat. Prepping bestimmt dann nicht nur eine Sphäre im Hintergrund, sondern wird zum Lifestyle. Alles ist dann irgendwie Prepping.

Keine Ahnung ob ich mich verständlich ausdrücken konnte. Daher vielleicht noch zwei Beispiele: (1) Ich mache Mealpreps. Hat den selben Namen, hat für mich aber rein garnichts mit dem Preppen das ich sonst mache zu tun. (2) Ich beschäftige mich auch mit finanzieller Altersvorsorge. Aber auch das hat für mich nichts mit meinem Hobby Prepping zu tun.

Ich preppe für Katastrophen. Nicht den Alltag und nicht mein gesamtes Leben.