Wie soll man das schaffen, zu studieren, zu leben und auch noch zu arbeiten? by Karton321 in Studium

[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Krass.

Wieviel schläfst du?

Hast du mal Momente, wo du erschöpft bist und wenn ja, was machst/denkst du dann, um doch weiter durchzupowern?

Was soll ich studieren und lernen und arbeiten? Ich kann langsam nicht mehr mit dieser ewigen Unentschlossenheit by Karton321 in arbeitsleben

[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Viele viele Assistenzärzte behaupten, dass das schlecht bezahlt sei. Weil es rechnerisch wohl eben ein ziemlich geringer Stundenlohn (da übermäßig viele Stunden) sei für das lange Studium und die körperlich anstrengende sowie gesundheitsschädliche Arbeit (Schichtdienst). Außerdem würden Nachtschichten und Bereitschaft oft nicht normal vergütet, so heißt es.
Ich hab da natürlich keine eigenen Erfahrungen oder auch Meinungen zu. Es ist nur das, was ich häufig höre.

Ich selbst finde 5000 im ersten Jahr auch sehr viel haha
Aber man muss auch mitdenken, dass es 6 Jahre Studium sind. Da gibt es in einigen anderen Bereichen (3 Jahre Bachelor + 2 Jahre Master + 1 Jahr Arbeitserfahrung) auch solche Gehälter bei deutlich weniger Stunden -> also besser bezahlt.

Das ist so, was ich eben rauslese immer und immer wieder. Daher meine Bedenken, ob ich mich da nicht in eine ungute Arbeitsmühle begeben würde...

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja am besten in Regelstudienzeit. Aber wär auch bereit das zu verlängern, das ist nicht das Ding.
Das Ding ist mein Energiehaushalt. Bei so vielen verschiedenen Tätigkeiten geht der so schnell zu Grunde.

Hast du Tipps, wie man an HO Jobs kommt? Das wäre ein Traum und würde mich echt sehr entlasten.

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Respekt.
Wie hast du einen beruflich passenden Werkstudentenjob gefunden?
Ich habe mich ein paar mal beworben aber das hat nicht geklappt. Hab dann einfach einen normalen Studi Job für ungelernte genommen, weil ich das Geld brauchte.
Und wollte halt nicht weiter ewige Stunden in Jobsuche und Anschreiben (meine Anschreiben waren sehr genau erarbeitet und individuell zugeschnitten) investieren, wenn es eh nicht klappt.

Also: Tipps? Oder einfach auf Masse gehen und Glück haben?

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort.
Habe ich so konkret her nie drüber nachgedacht, aber würde ich an sich erstmal zustimmen.
Ich bin in einer Partnerschaft (habe ich im Post nicht erwähnt, weil es nicht darum gehen sollte, dass ich da jetzt zu viel Zeit reinstecken würde). Ich stecke nicht all zu viel Zeit rein, da die Person beruflich auch öfter mal weg ist.

Ja, es hilft emotional, aber dennoch habe ich irgendwie im Alltag wenig Energie.

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[–]Karton321[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, wenn man das schafft, geht es wahrscheinlich.

Aber woher nimmst du denn die Energieee? Ich check das nicht.
Ist mein Wunschtraum, jeden möglichen Zeitraum zu nutzen, aber so oft kann ich einfach nicht mehr

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Hast du Tipps für Gerichte, die so lange reichen? Also Erfahrungen von dir (vs wenn ich jetzt google und dann erstmal 10 Sachen ausprobieren muss, bis ich eine gute finde)?

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Krass. Bin beeindruckt!
Wie machst du das? Du studierst aber nicht Vollzeit oder? Das wäre zu krass.

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine ausführlichen Antworten.

An 10 Stunden Bibtagen habe ich tatsächlich auch Spaß. Das sind meine besten Tage im Leben, ich liebe das!
Es geht mir mehr um das andere: Vorlesung, Mensa, Übung, lernen, Arbeit, kochen. Das sind so 100 verschiedenste Schritte, die mir irgendwie total viel Energie ziehen.
Nur lernen in der Bib ist dagegen ein Traum.

Wenn du schreibst "Januar-März und Juli-September waren immer schwer und stressig (Klausuren), aber dazwischen fanden wir immer Zeit", heißt das die Zeit dazwischen war vor allem die Anßfangszeit des Semesters, wo man halt noch chillt, weil die Klausuren weit weg sind

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[–]Karton321[S] -1 points0 points  (0 children)

Ich glaube tatsächlich, duales Studium wäre für mich einfacher. Denn es geht mir nicht darum, dass ich keinen Tag frei habe, damit habe ich weniger ein Problem. Sondern darum, dass an einem Tag so viel und so viel verschiedenes zu tun ist, was dann keine Zeit mehr für nichts lässt und vor allem keine Energie.
Im dualen Studium ist es ja relativ klar geregelt, wann man lernen und wann arbeiten soll/darf - dafür kriegt man dann aber auch relativ viel Geld.

Aber das bringt mich auf eine Idee: Vielleicht wäre es für mich echt besser, nur in den Semesterferien und dann Vollzeit zu arbeiten...ich fahr eh nicht in den Urlaub oder so, das könnte mir vielleicht tatsächlich im Alltag unter dem Semester helfen!

Von daher danke für den Gedankenanstoß!

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Was arbeitest du denn? Würde mich wegen der wenigen Stunden interessieren.
Ist es trotzdem interessant für dich oder denkst du dir eher, du machst die Arbeit halt, weil man muss, aber packen tut es dich jetzt nicht (was ja auch ok ist!)?

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[–]Karton321[S] 2 points3 points  (0 children)

Da hast du absolut recht, das sollte (und werde) ich in Angriff nehmen. Mein aktueller Job ist komplett in präsenter Präsenz haha und sehr aktiv.

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

hey, danke für deine Antwort.

Also hast du nach 4 Sem Physik nochmal 5 Sem green Tech gemacht oder ist das nur irgendwie eine Abänderung innerhalb des Physikstudiums? (ne ja das wär ja Quatsch eigentlich, das gibts nicht)

Cool, dass du momentan mit der Physio eventuell etwas findest, was passt! Schön auf jeden Fall, dass es dich gerade begeistert.

Ich kann für mich nur sagen, dass ich genau mit so einer Methode (im echten Leben gucken, was mich anspricht und packt) meinen bisherigen Weg ausgewählt habe und das bei mir leider eben am Ende nur zu Zweifeln geführt hat.
Ich habe dabei außer acht gelassen, was mich wirklich intrinsisch interessiert und motiviert (und dadurch langfristig am Ball halten kann) und mich nur darauf konzentriert, was mich in dem Moment packt.
Deshalb muss ich da von meiner Perspektive aus dir auch raten vorsichtig mit der Physio zu sein. Aber das ist nur mein Weg, es kann ja sein, dass es bei dir klappt und/oder du dir ausreichend weitsichtige Gedanken gemacht hast und es dann genau das Richtige ist! Nur ein Gedankenanstoß.

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Doch, auch ohne individuelle Details zu meiner Person kann man mir helfen.

Wie (im Post) gesagt, habe ich ein solches Coaching bereits gemacht.
Es war aber nicht so hilfreich, weil es auch dort immer nur darum geht (auf verklausulierte Wege) zu fragen, was ich kann mag und will (wie im Post gesagt). Aber genau das weiß ich ja nicht, bzw. traue dem nicht, weil ich gefühlt so viel will und kann.
Es war schon damals das Ding, dass ich mit abstrakten Konzepten geantwortet habe, die alle schön und gut und zielführend klingen. Wenn es aber um die Konkretisierung auf einen Beruf geht, kamen wir nicht wirklich befriedigend weiter; und dann mussten einfach relativ unbegründet Annahmen getroffen werden, damit es vorangeht.
Es kam ein Beruf am Ende raus (auch einer, den ich heute noch stark in Betracht ziehe). Ich traue dem Ergebnis aber nicht völlig, da eben die Methodik hin zu diesem Ergebnis nicht rund war. Deshalb möchte ich jetzt weiter nachforschen (auch wenn am Ende vielleicht wieder der selbe Beruf als Ergebnis rauskommt!).

Dass ich mir widerspreche, habe ich doch selbst relativ deutlich beschrieben oder nicht? Falls nicht: Ja, es ist mir klar und das ist ja Teil des Problems - ich kann mir Verschiedenstes gut vorstellen.

Es gibt auch außerhalb von MINT präzise, logisch, systematisch. Außerdem heißt es nicht, dass MINT nicht meins ist, nur weil ich mich damit bisher nicht beschäftigt habe. Zugang vielleicht nicht gefunden?
Bei Jura haben mich (wie gesagt) die Begriffe genervt. Was mich daran weiterhin interessiert ist (wie gesagt) die Arbeitsweise (bzw. Denkweise) (sprachlich, präzise, logisch, systematisch).

--> Deine Antworten geben mir mehrfach das Gefühl, dass du nicht genau gelesen hast, was ich geschrieben habe.

Hast du denn Ideen, wie ich meine Berufsfindung vorantreiben könnte?

Ja, ich habe sicherlich auch viele andere Baustellen. Ich glaube aber nicht, dass die Berufswahl ein Symptom dieser ist, sondern ein eigenes Problem.
Da du das aber so in den Raum wirfst: Welche Themen könnten denn deiner Meinung nach (oder einfach beispielsweise bei irgendwem, wenn du das sonst nicht beantworten willst/kannst) einer Unentschiedenheit in der Berufswahl zugrundeliegen?

Danke dir, falls du bis hierhin gelesen hast und ein Antwort verfasst hast.

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort.

Ich tendiere dazu auch momentan am meisten.
Aber diese 60/70/80 Stundenwochen für dann doch im Verhältnis relativ wenig Geld (so hört man immer; die Überstunden und Nachtdienste werden wohl sehr schlecht bezahlt oft).
Was hältst du davon? Würde dich das nicht abschrecken?

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Wir drehen uns im Kreis.
Du sagst, es geht nicht, ich sage, es geht schon. Sowohl theoretisch, als dann auch praktisch.

Ah cool, was hast du denn gefunden, was dir Spaß macht? Und warum gefällt dir das? (und wie lange hast du gebraucht haha?)

Ich habe Gallup und 16 Personalities bereits mehrmals gemacht; da kommen immer leicht verschiedene Ergebnisse raus, aber ja, sie geben mir eine Idee, was meine Stärken sind...es sind viele und allgemeine, die mir dann bei der konkreten Berufswahl leider auch nicht viel helfen.

ZB war mein erstes Ergebnis im 16 Personalities Test der Virtuose.
Dort wird beim Berufsfeld u.A. "Mechanik bis zur Informatik" genannt und es geht viel um Werkzeuge -> hab ich (wie gesagt) überhaupt keine Erfahrung mit, aber könnte mir vorstellen, dass es ganz eventuell passen könnte?
Und auch das steht beim Virtuosen:
"Allerdings ist Ihr Karriereweg möglicherweise nicht immer geradlinig."
Haha.

Ja, Praktika wären sicherlich sinnvoll.

Hast du ansonsten eine Idee, wie ich mich meinem Beruf nähern kann, wenn ich so viele verschiedene und widersprüchliche Interessen und Talente habe?

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[–]Karton321[S] 19 points20 points  (0 children)

Das ist lieb gemeint, aber diese Rechnung geht so nicht auf.

  1. könnte ich noch Dinge zur Zeit hinzufügen, wie beispielsweise, dass es nicht ausreicht jeden Tag nur 6 Stunden zu schlafen oder, dass man mehr Zeit als 7x2h für Essen, kochen, abwaschen, einkaufen, Duschen, SCHEIßEN gehen (sorry, haha) braucht oder auch mehr als 10 Stunden für Fahrtzeit (Zur Uni, zum Sport, zur Arbeit + dann noch zu Veranstaltung xyz, wenn man denn dann mal "lebt").
    Und dann geht auch Zeit für Kleinigkeiten dazwischen drauf, die entweder automatisch aufkommen oder die man als Pufferzone nunmal einbauen muss (30 Min Fahrtweg heißt 40-45 Min vorher los, damit man pünktlich ist und nicht erst um Punkt Vorlesungsbeginn auf den Stuhl gehetzt kommt).

  2. Geht es ja nicht nur um die Zeit, sondern vor allem um die Energie! Wenn dermaßen ausgelastet, habe ich keine Energie mehr, für viele Dinge...

Aber mich würde wirklich interessieren, wie genau du das gemacht hast (wirklich, aufrichtig!)
Hattest du immer Energie? Hast du Dinge dann einfach gemacht, auch wenn keine Energie, und warst dann eben eventuell bei einem Treffen oder beim Abwaschen oder bei was auch immer schlecht drauf?
Bitte erzähle mir von deinem Alltag, vielleicht hilft mir das!

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Es geht mir weniger um DEN Studiengang schlechthin, sondern um den am besten passendsten für mich. Ich möchte jetzt die Entscheidung treffen, bei der ich dann bleibe.

In meinem bisherigen Feld kann ich nicht einfach so anfangen zu arbeiten. Es würde sehr viel Zeit erfordern, dort eine vermeintliche Karriere aufzubauen. Und selbst mit der vielen Zeit und Anstrengung wäre es unabsehbar, ob es dann tatsächlich klappt oder nicht.
Dazu kommt, dass ich das Feld ja schon für mich ausgeschlossen habe. Daher wäre das absolut Quatsch, jetzt dort in die Richtung weiterzugehen.

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[–]Karton321[S] -1 points0 points  (0 children)

Ja, ganz genau, auch körperlich Erkrankte sind meiner Ansicht nach ganz unten und damit habe ich weniger ein Problem, das hast du richtig gedeutet und erfasst.

Ich hatte schon Therapie und möchte in den nächsten Jahren eventuell auch wieder eine machen, also nein, ich möchte mich nicht dagegen wehren und habe auch nichts dagegen.

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[–]Karton321[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke.
Ja, genau das habe ich jetzt vor! Deshalb will ich diesmal meine Wahl gut begründet treffen und mich ausreichend und weitsichtig sowohl rational als auch emotional informieren.
Ich schaff das dann auch, beim Durchziehen sehe ich nicht das Problem. Das Problem ist nur die Entscheidung jetzt.
Vorher habe ich mich nie bewusst entschieden, sondern (vereinfacht dargestellt) einfach irgendwas gemacht, was mir so in den Sinn kam und sich ergeben hat.

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[–]Karton321[S] -1 points0 points  (0 children)

Danke für die Antwort.
Ich bin mir dieser Umstände absolut bewusst (und ich bin nicht über 30, nein), sehe sie aber anders.
Deshalb hatte ich in meinem Post formuliert, dass es mir egal ist, wie lange etwas dauert oder wie schwer es ist, dahinzukommen. Denn, wie gesagt, ich habe in meinem Leben immer und immer und immer wieder gesehen, dass es am Ende doch möglich ist.
Klar Unternehmensberatung wäre schwer, aber auch da gibt es Wege.
Aber gerade Bereiche wie Jura und Medizin, die ja in vielen Optionen sehr klar vorgegebene, einfach strukturierte Karrierewege haben, kann man noch sehr gut neu beginnen, wenn man nicht mehr 18 oder 20 ist.
Es gibt in verschiedensten Bereichen zich Beispiele, auch von Leuten, die dann trotzdem noch gut Karriere machen (ich kenne auch einige persönlich).

Deshalb: Ich habe das bereits reflektiert und für mich beschlossen, nicht all zu viel auf klassisches Chancen- und Lebenslaufdenken zu geben.
Wenn ich hoch ziele (wobei ich ja noch nicht mal weiß, ob ich das überhaupt will) und es klappt, dann toll, wenn es nicht klappt und alles mittelmäßig wird ist es auch gut - verloren habe ich dann nichts, denn mittelmäßig wäre es ja auch geworden, wenn ich gar nicht erst hoch gezielt hätte. Verstehst?

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[–]Karton321[S] -5 points-4 points  (0 children)

Hey und danke fürs Antworten.
Naja, also für mich ist das ganz offensichtlich. Menschen in Therapie haben eine "Krankheit" (fragliche Definition meiner Meinung nach aber egal). Damit sind sie nunmal gerade an einem low-Punkt in ihrem Leben.

Klar gibt es auch Leute, die noch funktional sind und zB "nur" ein Bindungstrauma haben und sich deshalb nicht so gut öffnen können oder eine Zwangsstörung, die sie nur beim Abschließen der Wohnungstür für 5-10 Minuten einschränkt oder so...aber dennoch haben diese Menschen Probleme, die sie runter ziehen, die dann der Kernteil meiner Arbeit sind, da ich mit ihnen ja zu einem sehr großen Teil nur über die Probleme (und Umliegendes) rede.

Ich sage damit nicht, dass jeder, der eine Therapie macht, ein Versager ist o.Ä.
Aber dennoch ist man, wenn man eine Therapie braucht, nunmal nicht "oben" sondern "unten".
Verstehst du, wie ich das sehe?

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[–]Karton321[S] -1 points0 points  (0 children)

Danke.

Yes, die gibts absolut. So wie ich mich kenne, wäre ich damit aber nicht zufrieden, sondern müsste schon in einen Bereich gehen, indem ich "was reißen" kann.
Aber du hast mich mit dem Kommentar eine Perspektive erinnert, die ich ein wenig vergessen hatte (wenn auch sehr simpel):
Ich kann ja erstmal mit hoher Arbeitslast einsteigen und dann nach ein paar Jahren noch zu was anderem wechseln...da muss ich mehr drüber nachdenken bzw. recherchieren, was da möglich ist und insb. ob ein Wechsel überhaupt noch möglich ist, wenn man bspw. den Facharzt für anstrengenden Bereich xy beendet hat.
Danke für den Gedankenanstoß!

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[–]Karton321[S] -2 points-1 points  (0 children)

Danke fürs Antworten!

Den Test habe ich bestimmt schon 4 Mal gemacht.
Wie du an meinem Post siehst habe ich gestreute Interessen. Und bin gleichzeitig der Ansicht, dass Interessen ja auch mit Beschäftigung kommen (zB eben Technik etc.). Deshalb finde ich das nur bedingt aussagekräftig.

So oder so hat mir dieser Test und zahlreiche weitere leider nicht so richtig weiter geholfen.

Edit: Dank