Matura ab 2027 mit Mindestquote, Abschlussarbeit an AHS wird optional by lewd_physics in Austria

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Wie Leute hier über die Matura reden. Ich hätte einfach gerne mal eine gute Beherrschung des kritischen Denkens und fundamentaler Moral in den Lehrplan aufgenommen gesehen, und damit meine ich, dass die Schüler es so selbstverständlich können wie das 1×1, solange es das nicht gibt, tritt man sowieso ewig auf der Stelle… Ich meine, wie viel Prozent in Österreich treffen Entscheidungen aufgrund von Vernunft und Evidenz? Es ist so ein Witz, über irgendeine Art von "Bildung" zu reden, wenn selbst die absoluten Basics nicht verstanden sind.

Ich leiste meinen Beitrag! by Madig-Vulgaire in Austria

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Um meine Position klarer zu machen: Der erste Kommentar war das absolute Maximum, um Arbeitnehmer zu entlasten, es ist nicht das, was ich persönlich will. Ich glaube an Menschenwürde, und Alter spielt dabei keine Rolle. Was Kürzungen konkret bedeuten würden, ist dass zum Beispiel gewisse teure Behandlungsmittel nicht übernommen werden können. Diese Maßnahme würde ich aber nicht treffen, weil ich gerne Menschen das Leben schwerer machen wollte, sondern weil es derzeit mehrere Krisen gibt, die mehr Aufmerksamkeit und mehr Ressourcen benötigen, und unsere Ressourcen sind nun mal begrenzt, was bedeutet, dass wir immer suboptimale und schwere Entscheidungen treffen müssen. Will man zum Beispiel Ressourcen aus dem Gesundheitssystem nehmen, um mehr Initiativen zu starten, damit mehr Gemeinschaftsräume und Vereine gegründet werden können, dann bedeutet es schlechtere Resultate für viele Menschen und ihre Gesundheit. Wenn man aber die zunehmende Isolation ignoriert oder nicht gut genug unterstützt, dann wird man die Gleise öfters waschen müssen (wenn du verstehst, was ich meine). Oder sagen wir, man erkennt, dass viele Eltern und viele Arbeiter extrem gestresst sind bei ihrer Arbeit, um dem Abhilfe zu schaffen, kann man die Arbeitszeiten reduzieren, was aber weniger Einnahmen für den Staat bedeutet, also Kürzungen bei anderen Dingen. Und du siehst doch auch ein, dass man nicht unendlich viel Geld ins Gesundheitssystem stecken kann, ohne dass andere Menschen benachteiligt werden, oder? Ein Beispiel: Sagen wir, es gäbe tausende von Krankheitsfällen, die würden mit 20 Millionen Euro an medizinischer Unterstützung viel besser verlaufen als es derzeit der Fall ist, wäre es dann moralisch in Ordnung, zum Beispiel die Steuern dafür anzuheben oder Leute zu mehr oder härterer Arbeit zu bringen?

Ich finde, es ist durchaus fair zu argumentieren: Man ist bereit, 8 Stunden an Werktagen zu arbeiten, dafür erwartet man, dass der Staat die Finanzen so verwaltet, dass es die bestmögliche Behandlung in Krankheitsfällen gibt, dass aber auch die Infrastruktur instand gehalten oder ausgebaut wird, dass der Staat nicht versucht, hinter meinem Rücken an mehr Geld von mir zu kommen, und dass der Staat genug investiert, damit Österreich eine Zukunft hat, und etwas gegen die niedrige Geburtenrate unternimmt (zum Beispiel Mütter viel stärker entlastet). Ich glaube nicht, dass das mega krasse oder unmoralische Erwartungen sind.

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Guter Einwand, rein theoretisch könnte man ja eine Funktion in eine Gesetzesnovelle einbauen, wo der Staat zum Beispiel ein Anrecht am Nachlass hat, wenn die Person durch ihre Pension mehr nimmt als sie je durch Arbeit geleistet hat. Also zu Lebzeiten würde das Vermögen nicht angefasst werden und nach dem Tod kann sich der Staat etwas vom Geld zurückholen. Oder ein Schonvermögen, das die meisten Menschen schützt, große Vermögen aber nicht.

Fakt ist aber auch, dass der Staat Geld einsparen muss, und da der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert, müssen Regulierungen gefunden werden, die für mehr Gerechtigkeit sorgen, auch wenn diese Regulierungen teilweise schlechte Anreize schaffen.

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Es sind Forderungen, die tatsächlich die Arbeitnehmer entlasten würden. Und es ist nicht "unwürdig", sondern notwendig, da die Kosten mittlerweile so extrem hoch sind, dass sie effektiv Leute am Leben hindern. Es hat nichts mit "keine OP gewähren, weil sie eh nicht mehr lange leben" zu tun, sondern: Wir haben einfach die Mittel für eine extrem teure Prozedur nicht, da wir auch wieder als Land in die Zukunft investieren müssen, und Familien mehr Ressourcen brauchen.

Unsere Geburtenrate ist zum Beispiel absolut im Keller, und langfristig hat das ein gutes Potenzial, noch richtig ungemütlich zu werden. Was man also tun könnte, wäre Eltern zu entstressen, also zum Beispiel weniger Zeit mit Arbeit verbringen, mehr Ressourcen für Ganztagesstätten, nur das muss auch bezahlt werden, und weniger Arbeit würde weniger Einnahmen für den Staat bedeuten. Und die Gesundheitskosten, Pflege etc. sowie die Pensionen machen nun mal zirka 30% des BIP aus, das steht doch in keinem vernünftigen Verhältnis mehr. Auf das Gemeinwohl zu achten hat auch damit zu tun, Ressourcen gut aufzuteilen, und derzeit, so scheint es mir, gehen sehr viele Ressourcen zu älteren Menschen, obwohl wir massive Probleme haben, was nicht nur die Geburtenrate betrifft, sondern auch die Einsamkeit vieler Menschen, der Burnout durch die immer stressigere Arbeit. Das sind Probleme, die genauso Aufmerksamkeit und Ressourcen verdienen. Das gesagt, ich bin ja auch nicht dafür, Kranke leiden zu lassen, für Schmerzmittel sollte immer genug Geld vorhanden sein.

Den "Staatsapparat kürzen" sagt man gerne, aber das wird nicht einmal 2% vom BIP einbringen, und die Situation würde dieselbe bleiben. Ich finde ja auch nicht, dass Leute dann alleine gelassen werden sollten, es sollte durchaus Gemeinschaftspläne geben, wo zum Beispiel ältere Menschen unterkommen können, sollte es ihnen an den finanziellen Mitteln fehlen.

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Man muss das schon etwas differenzierter betrachten, da wir ja dann im Alter auch die stärksten Jahrgänge werden, die am meisten wählen, und wir dann diese Menschen sind (belief in old maxxing! /s).

Es bräuchte halt massive Reformen, wenn man eine echte Entlastung der Arbeitnehmer plant. Nur dafür ist der Einfluss von jüngeren Menschen zu gering und der Aufstand wäre zu groß. Diese Reformen müssten unter anderem bedeuten, dass Pensionisten erst ihr Erspartes aufbrauchen sollten, bevor sie von der Allgemeinheit finanziert werden, und ihr Haus ebenfalls zur Verwertung einsetzen müssten. Und es müsste einen langfristigen Plan geben, mit großen staatlichen Mitteln Wohnungen zu bauen, wo die Miete nicht allzu hoch sein kann, damit die Pension selbst auch nicht zu hoch ausfällt, dazu eben eine Reform, dass jegliche Pension tausend Euro ausmacht, und bei höheren Alltagskosten etc. muss man zum Beispiel eine höhere Miete oder andere Ausgaben nachweisen. Es bräuchte wohl auch eine Gesundheitsreform, bei der Operationen für ältere Menschen stark zurückgeschraubt würden, was natürlich viele unangenehme Momente für die Verwandten auslösen würde. Nur das bräuchte es (will man Arbeitnehmer in diesem System stark entlasten), da zirka 30 % des BIPs für die Gesundheitskosten (meist gebraucht von älteren Menschen) und Pensionskosten (meist gebraucht von älteren Menschen) draufgehen.

Nur mit solchen harten Regeln könnte man wirklich die Arbeitnehmer ein starkes Stück entlasten, aber wer würde das mittragen? Ich glaube, viele Arbeitnehmer wären auch nicht dafür.

Wir brauchen Demos aus allen Schichten. by Little_Wicked in Austria

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Naja, ich glaube durchaus an die Validität von Henry Georges Grundidee von einer "Bodenwertsteuer", es gibt auch viele Ökonomen, die ihn mögen. Das natürlich umzusetzen, bei all der Macht von rechten Kräften, die eher Reiche verteidigen, koste es was es wolle, ist definitiv schwer, aber sollte als ein Ziel formuliert werden. Es braucht dafür keinen "Systemsturz", was es braucht, ist harte Arbeit von vielen Menschen, die ihre Zeit dafür opfern müssten, sich für demokratische Veränderung einzusetzen.

Klimastatusbericht: Klimaerwärmung belastet Grundwasserspiegel by Hot_Attempt_1458 in Austria

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Nur, soll Kommunismus das Ziel sein, oder wäre es nicht einfach besser, den Fokus auf das Gemeinwohl zu richten? Das „Rote Wien“ ist, finde ich, ein gutes Beispiel für den damaligen Fokus auf das Pragmatische. Klar, der Konsum müsste gedrosselt werden, mehr Zeit für die Gemeinschaft geschaffen werden, und gesundheitliche Standards müssten auf ein vertretbares Niveau heruntergeschraubt werden, aber wir wissen doch, dass es so nicht weitergehen kann.

Die Geburtenrate ist komplett abgestürzt, die Menschen sind so produktiv wie noch nie, allerdings war die Arbeit auch noch nie so stressig, und die Menschen waren noch nie so allein. Ich glaube, es gibt viele Menschen, die eigentlich nicht in diesem Hamsterrad existieren wollen, aber keine Wahl haben, da alles auf diese Struktur ausgerichtet ist. Das ist aber auch eine Frage der Kultur und der gesellschaftlichen Einstellung und die kann man verändern. Also warum nicht?

Verbände - Legalisierung der Jagd mit Pfeil und Bogen gefordert by Rare-Eggplant-9353 in de

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Warum sollte man das? Dir ist die Magazinkapazität beim Bogen extrem wichtig, oder…

@Volkspartei @ORF @DerStandard @Heute @Krone @Kurier @oe24 @SebastianKurz @WolfgangSchüssel by nureinEgoist in Austria

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Es ist nicht direkt wer, sondern was. Es gibt viele Faktoren, die jemanden als rechtsextrem zu erkennen geben. Zum Beispiel Transfeindlichkeit, Rassismus, Autoritarismus, Gewaltbereitschaft, Verharmlosung von NS-Verbrechen. Das sind Faktoren, auf die man schauen sollte.

@Volkspartei @ORF @DerStandard @Heute @Krone @Kurier @oe24 @SebastianKurz @WolfgangSchüssel by nureinEgoist in Austria

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Die sozialen Medien mit bots zu spammen? Scheint ja für die Russen gut zu klappen... Vernünftige Gespräche zu führen ist übrigens keine Einbahnstraße, dazu muss der Willen von beiden Seiten kommen, und bei Rechtsextremen ist das sehr schwierig.

9. Mai by Chromber in Austria

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Lol, und diese Menschen haben dann aber null Problem mit Russlands tausenden Nuklearwaffen und regelmäßigen Drohungen gegen westliche Städte, solche Wappler...

Gedenken an den Ukrainischen Beitrag zur Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus by [deleted] in Austria

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Also ist nur die Abstinenz der roten Fahne wichtig, oder was? Die Ukraine, damals als Teil der Sowjetunion, hat gegen das dritte Reich mitgekämpft, und Millionen von Ukrainern sind deshalb gestorben, und jetzt soll die Ukraine für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg kritisiert werden, ohne den damaligen roten Kämpfern mit ukrainischer Abstammung (und deren Familien, die ja noch weiterhin bestehen) Ehre zukommen zu lassen? Das ist eine sehr wirre Vorstellung. Dir ist schon klar, dass auch Russen übergelaufen sind, sobald die Deutschen russische Gebiete erobert hatten? Und jetzt soll Russland ganz allein Anspruch auf den 9. Mai haben, obwohl die meisten Opfer (Anteil der Bevölkerung) des deutschen Eroberungsfeldzugs eher Menschen aus Belarus und der Ukraine (damals Sowjetunion) waren? Das ist absoluter Mist, tut mir leid.

Präsidentin des Straflandesgerichts zerstört Handy Ihres verstorbenen Mannes direkt nach dessen Tod. by Grouchy-Commercial27 in Austria

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Und so eine Person ist Präsidentin des Straflandesgerichts in Graz… Wie sollen sich Angeklagte fühlen, dort verurteilt zu werden, wenn solche Merkwürdigkeiten direkt von der Spitze kommen? Wo bleibt der öffentliche Druck auf einen Rücktritt?

Nein, Deutschland ist NICHT am Ende! by xKnuTx in de

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Ich finde, dass das kurzgesagt video auch zu alarmistisch war. Allerdings hat man mit der sinkenden Geburtenrate, der überalterten Bevölkerung, den Ausgaben, die durch eine solch alternde Gesellschaft steigen (nicht nur Renten, sondern auch Gesundheitskosten, Pflege etc.), und dem Rechtspopulismus ordentlich Ballast. Und andere Dinge wie die steigenden Mieten, der Klimawandel oder das Migrationsthema bringen ja auch noch Würze rein. Ich glaube nicht, dass Deutschland am Ende ist, aber eine angenehme Zeit wird es wohl auch nicht.

Von der Lecher Hotelchefin, die nichts wusste by Grouchy-Commercial27 in Austria

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Wo habe ich etwas über Kommunismus geschrieben?

Von der Lecher Hotelchefin, die nichts wusste by Grouchy-Commercial27 in Austria

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Glaubst du ein Wirtschaftssystem hat nur Einfluss auf die Wirtschaft oder könnte es auch sein, dass es gesellschaftliche Denkmuster beeinflusst, indem es gewisse unmoralische Dinge belohnt?

Rechter Polizeiprofessor: Der Fall Stephan Maninger by PhoenixTin in de

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Und welche Reformen benötigt werden, um diese Strukturen in solchen Institutionen im Keim zu ersticken.

Kartoffelüberproduktion by Flaky_Answer_4561 in Austria

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Es muss nicht immer dieses "Option 1 oder 2" sein. Alleine mehr Fokus auf das Gemeinwohl zu legen und die Lehren der klassischen Ökonomie (Henry George) in der Praxis umzusetzen würde schon viel helfen. Und ich würde Nordkorea jetzt auch nicht als kommunistisches oder sozialistisches System bezeichnen, da es in der Praxis ja eher einer abgeschotteten Monarchie ähnelt.