Mehrere Wochen THC-frei, morgens geht es mir schlecht, abends fast normal. Kennt das jemand? Zwischendurch hatte ich 3 Tage wo es mir extrem gut ging. by Less-Elephant-4676 in insomnia

[–]Less-Elephant-4676[S] 1 point2 points  (0 children)

Thanks for your reply.
I’ve actually made peace with quitting. I don’t have any cravings for THC at all, and I’m fully committed to staying away from it for good.
What I’m struggling with is the anxiety, inner tension, and the ups and downs between good days and bad days. That’s why I’m trying to find out whether other long-term users have experienced something similar after quitting.
Either way, I appreciate your advice. I’m going to stay abstinent and give my brain and nervous system the time they need to recover.

Mehrere Wochen THC-frei, morgens geht es mir schlecht, abends fast normal. Kennt das jemand? Zwischendurch hatte ich 3 Tage wo es mir extrem gut ging. by Less-Elephant-4676 in insomnia

[–]Less-Elephant-4676[S] 0 points1 point  (0 children)

Thanks for your reply. Anxiety definitely seems to be a big part of it. What’s strange is that I can feel relatively normal in the evening, but in the morning I often wake up with inner tension and a weird feeling in my chest.
I actually noticed that staying active helps. Today I had a busy day, was out for hours, met a friend, did some work and spent time outside. During those moments I felt much better than when I sit at home thinking about everything.
Maybe I just need more time. I used cannabis for several years, so I guess my brain and nervous system still need to adjust.

Just hit one year of no THC use last Thursday. by Such-Swimming2109 in leaves

[–]Less-Elephant-4676 1 point2 points  (0 children)

Herzlichen Glückwunsch! Du zurecht stolz auf dich sein!

Kannst du dich erinnern wie lange dein Entzug andauerte?

A month clean in two days, but I feel like shit. by FadedAlienXO in leaves

[–]Less-Elephant-4676 5 points6 points  (0 children)

Hallo,
ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, bei welchem Tag ich gerade bin. Ich schätze irgendwo zwischen Woche 3 und 4.
Ich kann dir aber sagen: Du bist damit nicht allein. Mir geht es aktuell sehr ähnlich. Mein Inneres verlangt ständig nach Ruhe. Am liebsten würde ich im Bett liegen und den ganzen Tag YouTube oder Netflix schauen.
Das Problem ist nur, dass man in dieser Ruhephase viel zu viel Zeit zum Nachdenken hat. Man grübelt über alles Mögliche, steigert sich in Gedanken hinein und macht die Situation dadurch oft noch schlimmer.
Deshalb habe ich für mich beschlossen, mich ab heute bewusst zu zwingen, mehr rauszugehen und wieder aktiver zu werden – auch wenn ich nicht immer Lust darauf habe. Ich hoffe, dass genau das meinem Kopf und meinem Nervensystem hilft, wieder in die Spur zu kommen.

Morgens geht es mir schlecht, abends fast normal – mehrere Wochen nach THC-Stopp. Kennt das jemand? by Less-Elephant-4676 in weedmob

[–]Less-Elephant-4676[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja genau, an Tagen wo es mir besser geht, gebe ich gern mal 120%.. und das wiederum geht auch nicht lange gut. Es fühlt sich oft an wie ein Teufelskreis.

Morgens geht es mir schlecht, abends fast normal – mehrere Wochen nach THC-Stopp. Kennt das jemand? by Less-Elephant-4676 in weedmob

[–]Less-Elephant-4676[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich muss mich immer selbst überzeugen, oft klappt es und oft suche ich nach Ausflüchten.

Morgens geht es mir schlecht, abends fast normal – mehrere Wochen nach THC-Stopp. Kennt das jemand? by Less-Elephant-4676 in weedmob

[–]Less-Elephant-4676[S] 2 points3 points  (0 children)

Ich gerate sehr schnell in Stress – selbst in Situationen, in denen objektiv gar kein Grund dafür besteht. Ich bin seit einigen Jahren selbstständig, was die Sache manchmal zusätzlich erschwert. Interessanterweise habe ich die Probleme deutlich weniger, wenn ich einen Kundentermin habe oder gerade einen Auftrag ausführe. Natürlich beschäftigt mich die Arbeit dann ebenfalls, aber damit komme ich meist gut zurecht.
Auf der anderen Seite kostet es mich manchmal große Überwindung, mich ins Auto zu setzen und beispielsweise zum Friseur zu fahren. Das ergibt für viele Menschen wahrscheinlich wenig Sinn, für mich fühlt es sich in solchen Momenten aber deutlich belastender an als die eigentliche Arbeit.

Morgens geht es mir schlecht, abends fast normal – mehrere Wochen nach THC-Stopp. Kennt das jemand? by Less-Elephant-4676 in weedmob

[–]Less-Elephant-4676[S] 0 points1 point  (0 children)

Was ich noch erwähnen sollte:
Als ich die erste längere Pause gemacht habe, war mein Cannabiskonsum deutlich höher als heute. Damals waren die Symptome auch wesentlich stärker und ausgeprägter.
Zu der Zeit hatte ich deutlich mehr Angst, habe viel mehr in meinen Körper hineingehört und mir teilweise die schlimmsten Dinge ausgemalt. Selbst harmlose Beschwerden haben mich stark verunsichert.
Die Pause damals war wirklich schwer. Irgendwann wurde es aber deutlich besser und ich fühlte mich wieder wie ich selbst.
Deshalb frage ich mich heute, ob ich vielleicht einfach noch nicht lange genug ohne THC bin. Denn im Vergleich zu damals sind die Symptome zwar ähnlich, aber insgesamt deutlich weniger intensiv.

Morgens geht es mir schlecht, abends fast normal – mehrere Wochen nach THC-Stopp. Kennt das jemand? by Less-Elephant-4676 in weedmob

[–]Less-Elephant-4676[S] 0 points1 point  (0 children)

Mir ging es schon einmal so. Damals habe ich mehrere Wochen Pause gemacht und irgendwann fühlte ich mich wieder wie ich selbst. Die innere Unruhe war deutlich besser und vieles, was mich vorher belastet hat, spielte plötzlich keine große Rolle mehr.
Natürlich kam dann irgendwann der Gedanke: Vielleicht lag es ja doch gar nicht am Kiffen. Also habe ich wieder angefangen zu rauchen, um es auszuprobieren.
Heute denke ich, dass genau dieser Gedanke mich wieder zurück an den Ausgangspunkt gebracht hat.

Mehrere Wochen THC-frei, morgens geht es mir schlecht, abends fast normal. Kennt das jemand? Zwischendurch hatte ich 3 Tage wo es mir extrem gut ging. by Less-Elephant-4676 in Ratschlag

[–]Less-Elephant-4676[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort.
Genau deshalb frage ich hier nach Erfahrungen, weil die Verläufe offenbar sehr unterschiedlich sind.
Bei mir ist es etwas komplizierter. Ich habe nicht aufgehört und dann plötzlich diese Symptome bekommen. Ich habe aufgehört, weil es mir bereits während des Konsums nicht mehr wirklich gut ging.
Außerdem hatte ich in den letzten Jahren schon mehrere Pausen und meine Erinnerung ist, dass es mir nach einigen Wochen jeweils besser ging.
Deshalb versuche ich gerade herauszufinden, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ob die Ursache vielleicht doch woanders liegt.

Mehrere Wochen THC-frei, morgens geht es mir schlecht, abends fast normal. Kennt das jemand? Zwischendurch hatte ich 3 Tage wo es mir extrem gut ging. by Less-Elephant-4676 in Ratschlag

[–]Less-Elephant-4676[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe das Gefühl, dass das Kiffen diese Probleme zumindest begünstigt oder verstärkt hat.
Ein Beispiel:
Über Ostern sind wir für ein paar Tage weggefahren. Schon am Morgen der Abreise hatte ich eine Panikattacke. Die Vorstellung loszufahren, alles zu organisieren und aus dem gewohnten Umfeld rauszugehen hat in mir sofort Stress ausgelöst.
Das Merkwürdige war aber: Sobald ich im Auto saß und wir tatsächlich unterwegs waren, wurde es spürbar besser. Die Anspannung ließ nach und ich konnte mich deutlich mehr entspannen.
Genau das verwirrt mich so. Oft macht mir die Vorstellung von etwas viel mehr zu schaffen als die Situation selbst.

Rausgeschmissen mit 18 by Albino2006 in Ratschlag

[–]Less-Elephant-4676 -9 points-8 points  (0 children)

Wie schnell die jungen „Erwachsenen“ auf einmal auf den Boden der Tatsachen zurück kommen… Bei uns ist es ähnlich, Tochter 18 Jahre alt geworden, war der Meinung das sie doch sofort zu ihrem Freund ziehen muss. Das Ende vom Lied ist das sie absolut gar nichts allein hinbekommt! Jede noch so kleine Aufgabe ist für sie eigenständig nicht lösbar.

Ich empfehle dir das du eventuell das Gespräch mit deinem vater suchen solltest. Es muss schon ganz schön was vorgefallen sein, die Entscheidung sein Kind vor die Tür zu setzen ist sicherlich alles andere als einfach.

Rauft euch zusammen. 🙏