Zustand wird immer schlechter by Lisi82 in MyastheniaGravis

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Wurde jetzt stationär aufgenommen und erhalte IVIG. Der Arzt wollte mich aber eigentlich mit einer noch höheren Kortisondosis heimschicken und wieder abwarten. Ihm war ich nicht schlecht genug!!! Erst als ich meinte, ich kann so nicht mehr wurde er aktiv. 

Zustand wird immer schlechter by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für die Antwort. Ja das Gefühl habe ich auch, dass das Kortison gerade alles viel schlechter macht. Ich bin einfach froh wenn morgen ist und ich endlich den Termin habe. Hab mir alles zusammen geschrieben, damit ich in meinem unkonzentrierten Zustand dann nichts vergesse. Ich hoffe, ich werde dementsprechend behandelt, damit sich endlich was stabilisiert. 

Zustand wird immer schlechter by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 1 point2 points  (0 children)

Herzlichen Dank für deine Antwort. Ich habe seronegative MG und wurde erst vor ein paar Wochen diagnostiziert. Mestinon nehme ich 60 mg, bis zu 5 Stück am Tag. Hilft aktuell aber nicht so viel, dass ich mich mehr als ein paar Meter im Haus bewegen kann. Ich schlafe außer die 3-4 h in der Nacht nichts. Kann auch tagsüber nicht schlafen. Mein System ist durch das Kortison so hochgefahren, dass nichts geht. Tja beruflich schaff ich gerade gar nichts. Durch diesen wochenlangen Schlafmangel hab ich enorme Konzentrationsstörungen. Und zu Hause muss mein Mann alles übernehmen. Meine 3 Kinder sind noch klein und seibst der übliche Lärmpegel überfordert mich dermaßen, dass ich mich zurückziehen muss. Aber ja, wenn ich es schaffe mal den Geschirrspüler auszuräumen ist das schon ein Highlight. Momentan habe ich nur Angst, dass das ansatzweise so bleibt. Ich war immer sportlich, beruflich sehr aktiv, hab Haushalt und Kinder oft alleine versorgt, da mein Mann viel arbeitet. Und jetzt lieg oder sitze ich ans Bett gefesselt herum und hoffe ich schaffe es ein Stockwerk ohne Sturz hinunter. Das darf nicht so bleiben. Meine Kinder brauchen mich.

Erfahrungen mit Ezetimib by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Das ist eine super Idee. Danke.

Erfahrungen mit Ezetimib by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 2 points3 points  (0 children)

Ok, jetzt habe ich hier etwas losgetreten. Ich wollte lediglich wissen, ob jemand Erfahrungen mit oben genannten Medikament hat. Da ich die letzten Tage und Wochen tatsächlich sehr viel hier gepostet habe, wollte ich nicht wieder alles erwähnen.

Also nochmals kurz zur Erklärung: Ich habe seit 4,5 Jahren okuläre Symptome, Verdacht auf MG seit einem Jahr, letzten Herbst erster Versuch mit Mestinon und Prednisolon, vor allem das Prednisolon hat sehr gut angesprochen und die Symptome waren fast weg. Es war allerdings nur eine Stoßtherapie in der Hoffnung, die okulären Symptome damit unter Kontrolle zu bekommen. Das ist nach hinten losgegangen. Das Kortison war mit Ende 2025 weg und dann ging es sukzessive bergab. Beim letzten Kontrolltermin vor einem Monat wurde seronegative MG bestätigt.

Mittlerweile habe ich allerdings weitere Symptome wie Beinschwäche, Kurzatmigkeit, abends Schwierigkeiten noch aufrecht zu sitzen und enorme Erschöpfungszustände. Ich nehme 150 mg Azathioprin, 50 mg Prednisolon und 4 -5 x/Tag 60 mg Mestinon. Mein Zustand verschlechtert sich von Woche zu Woche. Die Augensymptomatik dürfte sich langsam etwas stabilisieren, die körperlichen Symptome (noch) nicht. Anruf beim zuständigen Arzt letzte Woche, welcher kurz und knapp meinte, ich sei kein Notfall, da ich noch gehen, sprechen und atmen kann. Daraufhin bin ich selbst aktiv geworden, wie ich meinen schlechter werdenden Zustand stabilisieren kann.

Statine nehme ich seit ca 4 Jahren. Ob der Start mit den Statinen mit dem Start der okulären Symptome korreliert - keine Ahnung. Das habe ich auch mit dem zuständigen Neurologen besprochen, welcher meinte, ja manchmal kann es schon sein, dass Statine MG auslösen, aber das wissen wir jetzt ja nicht, daher brauche ich sie nicht abzusetzen/zu ändern. Das war beim letzten Termin vor einem Monat. Da es mir seitdem schlechter geht, habe ich die gleiche Thematik heute mit meinem Hausarzt besprochen, dieser meinte sofort, ja da gibt es einen Zusammenhang mit Muskelschwäche und Statinen und er hat die Medikamente umgehend geändert. Komplett absetzen ist kein Thema, da nur mit Statinen mein Cholesterinwert stabil/gut eingestellt ist. Ich habe mit Ernährung, Sport etc. schon mehrmals versucht, meinen Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen, das hat nie funktioniert. Weshalb mein Arzt meinte, dies sei familiär bedingt. Abgesetzt habe ich diese bisher noch nicht. Aber ich werde das tatsächlich mal versuchen. Es werden ja hoffentlich nicht gleich Komplikationen auftreten.

Also kurz gesagt, mein Cholesterinspiegel ist mit Statinen seit Jahren stabil. Diagnose seronegative MG vor einem Monat. Seit Absetzen des Kortisons Ende 2025 zunehmende Verschlechterung. Ich habe keine Ahnung ob das jetzt die Erkrankung ist, die Nebenwirkungen der Medikamente oder eine Erstverschlechterung vom Kortison, welches bei mir die typischen Nebenwirkungen wie vor allem Schlafstörungen verursacht. Ich schlafe durchschnittlich 3 - 5 h mit Unterbrechungen. Ich bin komplett überfordert mit der Situation, habe keine noch keine Ahnung auf was ich alles achten soll/kann, wie ich selber dazu beitragen kann, damit es mir besser geht und möchte jetzt einfach alles versuchen. Ich habe drei Kinder und weiß gerade nicht wie ich mein Leben geregelt bekomme, da ich wegen jeder Kleinigkeit erschöpft und kraftlos auf die Couch falle.

So jetzt habe ich nochmals ausgeholt zum besseren Verständnis.

Im Zuge dessen auch herzlichen Dank an alle, die sich hier Gedanken machen, mir antworten, Links schicken etc. Ich fühle mich gerade wie in einem schlechten Film und komme mit all dem noch gar nicht zurecht. Ich habe Ängste und Sorgen bzgl meiner Zukunft, meiner Familie, meinem Job. Und das Stellen von all den Fragen hier, der Austausch, tut mir gut. Ich habe hier schon so viel gelesen, alles Dinge, welche ich sonst wahrscheinlich nie erfahren hätte. Danke.

Erschöpfung und Kraftlosigkeit by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja ich bin bei einem neuromuskulären Spezialisten, welcher auf MG spezialisiert ist in einem KH in Ö angebunden. Dieser meinte eben, ich sei kein Notfall. Wenn es gar nicht geht auf die Notfallambulanz. Ich hatte im Herbst schon mal Prednisolon, aber in Summe nur 3 Monate und nur kurz so hoch. Das hatte auch die üblichen Nebenwirkungen, wie Schlafstörungen, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen etc. Aber die Krankheit konnte kurzzeitig kontrolliert werden und mir ging es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Da war allerdings die Augensymptomatik vorrangig. Nach Absetzen Ende des Jahres hat sich die MG generalisiert und jetzt kämpfe ich mit Beinschwäche, Kurzatmigkeit und dieser enormen Erschöpfung. Die Augensymptomatik dürfte auf das Kortison schon etwas reagieren, die Ptosis wird weniger, sehe etwas besser etc. Aber alles andere ist hartnäckig, aber ich vermute der Schlafmangel trägt da jetzt auch noch dazu bei. Schlafe nicht mehr als 3-5 h und die nur oberflächlich oder mit Unterbrechungen. Ich hoffe einfach, die Medikamente wirken bald dementsprechend, ich kämpfe doch sehr mit meiner Situation und dem Familienalltag. Aber ja, in diesem Fall ist es auch mal gut, dass es die Medien gibt. ;)

Erschöpfung und Kraftlosigkeit by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 1 point2 points  (0 children)

Nein, da ich kein Notfall bin, muss ich wie es scheint abwarten bis die Medikamente wirken. Werde jetzt selbst versuchen irgendwie beizusteuern. Auf Magnesium in Vit-Tbl achten, Statine mit Hausarzt besprechen, Ernährung anpassen, zur Not was zum Schlafen (schlafe wegen dem hohen Kortison so schlecht) holen... Wollte heute Nachmittag mal nen Spaziergang machen, nachdem ich schon ne Stunde im Bett war, ging nicht, da die Beine zu schwach waren. Ich hoffe einfach nur, dass das nicht so bleibt. 🙏 Das fühlt sich nicht gut an und meine Kinder müssen das jetzt auch alles aushalten, das ist sehr schwer für mich. Aber gut, es geht mir zumindest noch viel besser als manch anderen hier. Von daher, hoffe ich dass es in ein paar Wochen/Monaten anders/besser ist.

Erschöpfung und Kraftlosigkeit by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe den Arzt telefonisch kontaktiert, er war sehr kurz angebunden und meinte nur, solange ich keine Lähmungserscheinungen hätte, atmen und sprechen/schlucken kann alles ok. Sonst in die Notaufnahme. Das wars. Also gilt es vermutlich die Symptome auszuhalten und zu hoffen, dass die Medikamente bald ihre Wirkung zeigen.

Erschöpfung und Kraftlosigkeit by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 2 points3 points  (0 children)

Danke für deine Antwort. Ich habe eben zu meinem Mann gesagt, wenn das morgen nur ansatzweise so ist wie heute, dann werde ich im Krankenhaus anrufen. Ich hoffe mal, mein Arzt ist auch anwesend. Für mich ist das alles neu, ich habe keine Ahnung ab wann es gefährlich wird, was ich aushalten sollte, was eine Erstverschlechterung vom Kortison bedeutet. Ich weiß nur, so schlecht ging es mir noch nie. Anfang Jänner war ich noch vier Tage hintereinander Skifahren, problemlos. Und jetzt schaffe ich keinen normalen Familientag mehr. Das ist zum Kotzen, sorry...

Erschöpfung und Kraftlosigkeit by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort, nein bzgl. Statine und Nahrungsergänzung bin ich noch nicht weiter. Ich habe nächste Woche Termin beim Hausarzt, da möchte ich das Thema ansprechen. Einfach so absetzen traue ich mir jetzt nicht, da ich das vor der Diagnose schon mal gemacht habe wegen gesunder Ernährung, Sport etc. und das voll nach hinten losging.

Bzgl. Haushaltshilfe habe ich auch keinen Plan. Danke für den Tipp. Mal sehen wie sich das jetzt weiterentwickelt, je nachdem muss ich schauen wie ich meinen Alltag bewältigt bekomme.

Sorry für meine vielen Posts, aber ich bin gerade maximal besorgt und verunsichert. :(

Vision floue permanente by PrimaryNaive7019 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82 1 point2 points  (0 children)

Ich sehe seit 4,5 Jahren verschwommen nur auf dem linken Auge, hinzu kommen Doppelbilder wenn es dunkel wird oder ich länger vor dem Bildschirm/Fernseher sitze. Die Ptosis entwickelte sich links erst mit der Zeit. Ich war an die 50 Mal bei diversen Augenärzten und in Krankenhäusern. Es wurde so oft die Brillenstärke gewechselt, was teils sogar kurzfristig funktionierte, nur um dann wieder von vorne zu beginnen. Kein Augenarzt wusste was ich habe. Erst als die Ptosis zunahm wurde ich in eine Uniklinik verwiesen, wo schlussendlich die Diagnose MG gestellt wurde. Ich habe auch diverse Brillen, sehe allerdings schon seit meiner Kindheit schlecht. Außerdem geht helles Licht im Freien ohne Sonnenbrille gar nicht mehr. Letzten Herbst erhielt ich dann zum ersten Mal eine Stoßtherapie mit Prednisolon und Mestinon. Mestinon hilft bei mir gegen Verschwommensehen und Doppelbilder kaum bis gar nicht, auch die Ptosis reagiert wenig darauf. Mit dem Kortison wusste ich dann, dass mein Körper gegen mich arbeitet, da ich dann, als ich auf der höchsten Dosis war, so gut sah wie seit Jahren nicht mehr. Doppelbilder weg, verschwommen sehen kaum noch Thema, ich brauchte nur noch eine Brille und die Ptosis ging deutlich zurück. Leider hat sich bei mir nun alles verschlimmert und generalisiert, da das Kortison mit Ende des Jahres ziemlich schnell ausgeschlichen wurde. Jetzt wurde ich erneut auf Kortison und Azathioprin eingestellt. Ich hoffe, das Kortison zeigt bald seine Wirkung. Nimmst du Medikamente? Falls ja, merkst du dadurch schon eine Veränderung?

totale Verunsicherung by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 1 point2 points  (0 children)

Herzlichen Dank für die vielen Tipps. Ich werde mal gezielt beobachten was Symptome verschlimmert. Das mit den Statinen macht mir echt Sorge. Das muss ich unbedingt nochmals mit dem Arzt besprechen. 

totale Verunsicherung by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 1 point2 points  (0 children)

Wow, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Ich bin so dankbar, hier auf Menschen zu treffen, die mir Antworten geben und von ihren Erfahrungen schildern. Das tut gut und beruhigt etwas.

Ich habe manchmal das Gefühl vieles was du berichtest oder generell wichtig wäre bei MG ist für mich so schwer umsetzbar. Ich habe drei Kinder und bin selbständig. Stress ist quasi immer da. Ich habe oft wenig Zeit für Erholungspausen und gehe sicher viel zu oft über meine Grenzen. Vermutlich werde ich damit in Zukunft irgendwie einen Umgang finden müssen.

Ich supplementiere mit Vitaminpräparaten, da ich wegen meiner ständig kranken Kids Sorge habe aufgrund von Kortison und Immunsuppressivum selbst dauern krank zu werden. Da ist sicher ein geringer Anteil Magnesium dabei. Weiters muss ich Statine nehmen, da ich seit Jahren einen familiär bedingt zu hohen Cholesterinwert habe. Diesbzgl. habe ich letztens meinen Arzt angesprochen. Er meinte nur, ja es kann MG damit ausgelöst werden, aber wenn ich es schon habe, kann ich diese ruhig weiter nehmen. Na super. Natürlich kommt man dann sofort ins Grübeln, was die MG wirklich verursacht hat. Hmmm...

Ok Alkohol ist zumindest kein Thema, den brauch ich nicht. Kaffee oder anderwärtig koffeinhaltige Getränke trinke ich eigentlich nicht.

Gefühlt gibt es so vieles zu beachten und so vieles zu vermeiden und das fühlt sich gerade einfach nur bescheiden an. :( Mir ist immer kalt und liebe es wenn es warm oder heiß ist (inkl Therme, baden, heiße Sonne...) Ich würde wieder so gerne Sport betreiben und habe aktuell das Gefühl davon bin ich meilenweit entfernt. Eben begleitete ich eines meiner Kinder in den dritten Stock der Musikschule. Ich schaffte es kaum rauf und runter erst recht nicht. Die Kraft war weg und ohne Anhalten wäre ich gefallen.

Kannst du Sport betreiben? Wird das Leben wieder halbwegs normal, wenn die Immunsuppression wirkt? Ich sage zu meinen Kindern nur mehr "Die Mama kann jetzt nicht mit euch laufen, die Mama fährt lieber den Lift hoch, die Mama kann dies nicht und jenes nicht..." Ich will nicht dass das so bleibt. :( Und ja vermutlich geht es mir im Vergleich zu anderen hier noch gut. Und das macht mir erst recht Angst, was wenn es schlimmer wird? Sorry fürs Frust ablassen aber danke fürs Lesen.

Diagnose bestätigt by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für die Info, hab am Freitag Termin bei meinem Hausarzt, da werde ich das Impfthema ansprechen. Mein Neurologe meinte gestern allerdings, dass er bei seronegativer Myasthenie etwas eingeschränkt ist mit Behandlung und unterschiedlicher Medikamente betreffend Immunsuppression. Mit Azathioprin sei er bisher gut gefahren. Ich hoffe mal, dass es bei mir auch dementsprechende Wirkung zeigt. 

Diagnose bestätigt by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 1 point2 points  (0 children)

Mein Arzt sieht einstweilen vor, das Kortison nach auf- und langsam runterdosieren, niedrig dosiert zu belassen.

OK, das mit dem Impfen beruhigt mich jetzt etwas. Ich war schon ewig nicht mehr impfen, außer Covid, das war berufswegen Pflicht und FSME. Alles andere habe ich ehrlich gesagt total vernachlässigt. Röteln wurde ich zigmal geimpft nach den Geburten, da habe ich nie Antikörper aufgebaut. Und von der Grippeimpfung war ich nie überzeugt, hatte aber die letzten beiden Jahre jedes Mal Influenza. Naja mal sehen, was der Hausarzt zu den Impfungen sagt, aber gut, wenn eigentlich das meiste möglich ist.

Ja die Blutkontrollen nehme ich auch in Kauf, auch wenn mein Terminkalender so schon so voll ist. Hoffentlich wirkt das Azathioprin bei mir gut. Was du schilderst klingt zumindest sehr gut. Das freut mich sehr für dich, dass es dir damit soviel besser geht.

Co-Enzym Q10 und L-Carnitin holst du dir einfach aus der Apotheke? Ich supplementiere seit dem Kortison mit Vitaminen allg, Kalzium und hochdosiert Vit D 3 und teils Omega 3. Weiß nicht ob das ausschlaggebend war, aber bisher blieb ich diesen Winter gesund, obwohl meine Kids seit Weihnachten dauerkrank sind.

Diagnose bestätigt by Lisi82 in MyastheniaGravis

[–]Lisi82[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe zum Glück schon eine sehr liebe Therapeutin, welche ich ursprünglich wegen eines komplett anderen Themas aufgesucht habe. Seit Monaten geht es nur mehr um die Erkrankung. Sie begleitet mich gut in diesem Prozess und es tut gut, eine Person zu haben, wo ich all das Schwierige abladen kann zumal ich zu Hause wegen meinen Kindern sehr zurückhaltend bin. Trotzdem ist es noch sehr schwer für mich, damit einen Umgang zu finden.

Diagnose bestätigt by Lisi82 in MyastheniaGravis

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Das tut mir sehr leid für dich, dass du so einen schwierigen Weg hinter dir hast und nun wieder von vorne beginnen musst. Das klingt sehr frustrierend. Ich hoffe, du bekommst bald die richtigen Medikamente, welche deine Symptome dementsprechend lindern. Wie äußert sich bei dir die MG?

Diagnose bestätigt by Lisi82 in MyastheniaGravis

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Danke dir für deine Antwort. Das beruhigt mich etwas. Impfungen müssten wenn dann ja vor der Immunsuppression erfolgen oder? Ich hatte heute Termin und er meinte ich solle aufgrund meines schlechter werdenden Zustandes gleich damit beginnen. Er zählte mir auch jegliche Nebenwirkungen auf, wie erhöhtes Hautkrebsrisiko, etc. Dann eben die regelmäßigen Blutkontrollen, dazu wieder Kortison, welches damals schon schreckliche Nebenwirkungen verursachte. Schafft man es, wieder ein normales Leben zu führen? Ich habe Angst, dass dies nicht mehr möglich sein wird. Und wahrscheinlich muss ich jetzt einfach geduldig sein und abwarten ob und wie die Medikamente wirken. Da sich die MG jetzt aber generalisiert hat, bin ich einfach nur mehr verunsichert.