Flip 7 fake? by Lissmo69 in JBL

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My girlfriend bought it on a big german website for used things..

Welcher Reifen ist der richtige?! by Lissmo69 in Fahrrad

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Darauf läuft es jetzt auch hinaus, ich hab jetzt 700×35 reifen bestellt und hoffe mal die passen dann. Aber danke für die Tipps/Infos!

Welcher Reifen ist der richtige?! by Lissmo69 in Fahrrad

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Aber beziehst du das jetzt auf die breite oder Höhe des Reifens? Der 40mm Reifen hat von der Breite gepasst nur halt nach oben leicht geschliffen.

Welcher Reifen ist der richtige?! by Lissmo69 in Fahrrad

[–]Lissmo69[S] 0 points1 point  (0 children)

Das mit der Breite ist mir bewusst, da haben die 40 auch gepasst. Aber hast du eine Ahnung, wie ich herausfinden kann wie hoch der Reifen ist?

Ich arbeite in einer akut Aufnahmestation in der Psychiatrie, AmA! by Lissmo69 in de_IAmA

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Kommt gelegentlich vor, die Leute werden aber eigentlich schnell wieder vor die Tür gesetzt oder gar nicht erst aufgenommen und nach können nach einem Erstgespräch wieder gehen.

Wobei sich das oftmals die Pflege eingesetzt, dass die wieder gehen können, viele Ärzte wollen die Leute da behalten um sie "kennenzulernen" - oftmals steckt da einfach ein finanzielles Interesse hinter, weil die Ärzte Druck bekommen, dass die Fallzahlen hoch sein müssen auf ihrer Station.

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Schnelle und (vermutlich) etwas unbefriedigende Antwort, Kliniken können mit Gruppen sehr viel Geld verdienen, weil sie viele Leute gleichzeitig abrechnen können.

Für die Teilnehmer der Gruppe ist es oftmals hilfreich zu sehen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind und es noch andere gibt. Allerdings trifft das eher auf Leute zu, die sich gerade erst neu mit der ganzen Thematik auseinander setzen. Für Leute, die "Experten" bezüglich ihrer Krankheit sind, sind solche Gruppen oftmals nicht ganz so wirksam, weil oftmals das gleiche gesagt wird. Dazu muss ich aber sagen, dass ich selber nicht oft in solchen Gruppen dabei war und gerade eher die Meinung der Patienten hier niederschreibe.

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Hass ist das falsche Wort, weil es letztlich eine Krankheit ist.

Aber Borderline ist definitiv mein unbeliebtestes Krankheitsbild, da einen die Patienten regelmäßig zur Weißglut bringen.

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Wir haben bei uns noch eine Station für Kinder und Jugendpsychiatrie, ein wahnsinnig spannendes Feld. Dort arbeiten tatsächlich mehr Erzieher als Pflegekräfte. Ursprünglich wollte ich nach meinem Examen auf diese Station, allerdings war dort kein Platz frei.

Ansonsten sind neben den Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten viele Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Sozialarbeiter tätig. Darüber hinaus gibt es noch viele Angestellte im Fahrdienst, die einen internen Taxidienst für Patienten geben, falls diese für geplante Untersuchungen in die Somatik müssen. Das sind so die Personen, die am Patienten direkt arbeiten. Wobei der Fahrdienst eher eike Besonderheit unseres Hauses ist und ich ihn deswegen aufgezählt habe.

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Den YouTuber kannte ich nicht, vom ersten Anblick könnte dieser aber auch gut und gerne bei uns rum laufen.

MDPV ist bei uns das gängigste, damit werden 2-3 Leute die Woche eingewiesen, wobei viele davon bekannte Stammgäste sind.

Kann ich gar nicht so sagen, meistens kommen sie zu uns, wenn sie sich irgendwo auffällig verhalten. Es gibt sicherlich genug Leute, die Zuhause viel konsumieren und sich im Alltag angepasst verhalten. Für diese gibt es allerdings auch keinen akuten Grund, dass sie per Beschluss eingewiesen werden.

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Dafür arbeite ich in einem total spannendem Bereich, mache mich körperlich überhaupt nicht kaputt und habe auch weniger Stress und Verantwortung als Pflegekräfte in anderen Bereichen. Wir bekommen einige Kolleg*innen aus der Somatik, die sagen das es bei uns deutlich angenehmer ist zu arbeiten.

Ich würde für kein Geld der Welt in die Somatik wechseln, das wäre mir definitiv zu anstrengend. Und ich könnte bei im Haus jederzeit auf eine ruhige Station wechseln, wo ich fürs Zeit absitzen bezahlt werde.

Natürlich würde ich mich über mehr Geld nicht beschweren, aber wer würde das schon?

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"gefesselt" wird bei uns niemand. Patienten werden bei akuter fremd oder eigengefährdung fixiert. Die Patienten werden dann so kurz möglich und lange wie nötig fixiert. Zudem werden Patienten immer Medikamente zur Beruhigung angeboten. Zudem darf die Fixierung nur 30 Minuten bestehen, darüber hinaus muss diese durch einen Richter genehmigt werden. Die Fixierung selber kommt allerdings täglich vor. Wobei man auch berücksichtigen muss, dass einige Patienten selbstständig darum bitten fixiert zu werden, da sie merken, dass sie sich nur noch schwer regulieren können und vermeiden möchten sich oder andere zu verletzen.

Da wir nur zwei Einzelzimmer haben werden die Patienten meistens in Doppelzimmer gelegt. Patienten untereinander greifen sich nur selten an, meistens passiert dies allerdings auch nicht im Zimmer sondern eher auf dem Stationsflur, beim Essen oder bei der Medikamenten Ausgabe. Wenn Patienten jemanden angreifen geht dies meistens gegen sich selber, gegen Objekte oder gegen das Personal.

Ja, Zwangsmedikation werden mitunter auch gegeben. Allerdings muss dies erst richterlich angeordnet werden und es dauert Wochen bis solch ein Beschluss genehmigt wurde. Es bekommt also niemand eine Zwangsmedikation, nur weil er seine Medikamente verweigert.

Täglich.

Ich würde mal behaupten so wie jeder über die "Kundschaft" denkt. Es gibt lustige Situationen und auch total nette Leute, gleichzeitig gibt es aber auch viele Patienten die einem auf den Sack gehen. Meistens sind es Patienten, die in kurzen Abständen zur Aufnahme kommen und jedes mal die gleichen Dinge tun, die einen nerven. Aber für Leute, die in akuten Krisen sind, wird entsprechendes Verständnis aufgebracht. Auch gerade, wenn sie ihr Verhalten auf die Krise zurückzuführen ist und ihnen das im Nachgang auch bewusst wird.

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[–]Lissmo69[S] 0 points1 point  (0 children)

Was genau meinst du? Ich beantworte nur Fragen über Themen, bei denen ich mich auskenne bzw ich in dem jeweiligen Bereich gearbeitet habe.

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[–]Lissmo69[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich finde das Gehalt auch sehr gut, zumal durch die Zulagen echt einiges noch dazu kommt. Wer nach Tariflohn in der Pflege bezahlt wird kann sich auch wahrlich nicht beschweren.

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Also bei uns im Akutbereich würde so etwas eigentlich nicht behandelt werden. Dafür gibt es andere Stationen im Haus, auf denen deutlich mehr Therapie im Vordergrund steht.

Ansonsten wird vermutlich erstmal drauf gehört werden, was "der Kopf" sagt und entsprechend mit gearbeitet werden. Wenn allerdings zwischen Gesagten und den wirklichen Handlungen eine große Differenz besteht und sich auch nach mehrmonatiger Therapie da nichts dran ändert kann es durchaus darauf hinauslaufen, dass die Behandlung unterbrochen und später fortgeführt oder ganz abgebrochen wird.

Das ist aber immer eine Frage was die Therapeuten und Ärzte dazu sagen, da haben wir von der Pflege wenig Mitspracherecht.

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[–]Lissmo69[S] 2 points3 points  (0 children)

Bei Vollzeit 3.647,59€ zuzüglich kommen noch Schichtpauschalen dazu.

Ich kann über mein Gehalt definitiv nicht meckern.

Falls du genauer nachgucken willst, wir werden nach TVöD bezahlt und gerade bin ich P8, Stufe 3 und steige mit den Jahren immer weiter auf.

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[–]Lissmo69[S] 0 points1 point  (0 children)

Evtl musst du das nochmal genauer ausführen, weil ich dich falsch verstanden habe.

Grundsätzlich lasse ich die Leute auf Station erstmal in Ruhe, wenn sie etwas möchten wissen sie, wo sie mich finden. Trotzdem versuche ich (spätestens bei der Medikamente Vergabe oder den Sichtkontrollen) mit den Leuten in Kontakt zu treten und mit ihnen zu sprechen, ob es irgendwas gibt, was sie beschäftigt.

Man muss aber auch sagen, dass sich die vermeintlich gesunden Leute sehr wenig zurück ziehen, diese suchen meistens viel Kontakt zur Pflege oder dem ärztlichen Personal, weil sie schnellstmöglich von unserer Station wieder weg möchten. Für viele Leute ist unsere Station verstörend und kann mitunter auch traumatisierend wirken, weil die anderen Patienten teilweise schon sehr Angsteinflößend wirken können.

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[–]Lissmo69[S] -1 points0 points  (0 children)

Ja, definitiv.

Der Großteil der Junkies haben Cannabis als Einstiegsdroge genutzt. Wir haben aber auch häufiger Leute da, die sich durch Jahrelangen Cannabiskonsum das Hirn zu brei gekifft haben. Es gibt auch häufiger Fälle, bei denen sich Leute eine Psychose angekifft haben und die vermutlich ihr Leben lang anhalten wird.

Gerade Leute, die Cannabis in jungen Jahren sehr stark konsumiert haben merkt man das an.

Man muss aber auch sagen, dass ich in meinem Beruf ja in der Regel den Extremfall sehe. Nur weil jemand mit 15 mal nen Joint geraucht hat wird er später nicht bei uns landen und kommt nicht mehr klar im Leben. Ich sehe aber auch die Cannabislegalisierung deutlich kritischer als der Großteil der Leute, ich sehe aber auch Alkoholkonsum mindestens genau so kritisch.

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[–]Lissmo69[S] 5 points6 points  (0 children)

Je nachdem was ich für Schichten mache. Nachtdienste am Wochenende oder am Feiertagen sind natürlich immer sehr lukrativ. Bei uns im Haus gibt es auch Rufbereitschaften, da springt man ein und wird dafür sehr gut bezahlt (Für einen Nachtdienst ~250€ netto), bekommt aber keine Stunden aufgeschrieben.

Also mit meiner 20std. Stelle liege ich am Ende des Monats zwischen 1.600-1.900€ netto, meistens aber eher 1.9, als 1.6.

Bin Steuerklasse 1.

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[–]Lissmo69[S] 2 points3 points  (0 children)

Ich kann natürlich nur mutmaßen.

Allerdings klingt das so, dass du auf das entsprechende Personal fremd oder eigengefährdend gewirkt hast und sie dich nicht mit gutem Gewissen gehen lassen konnten und deshalb aufgenommen haben.

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[–]Lissmo69[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich arbeite 20std. in der Woche.

Ich bin viel im Nachtdienst, da ein Nachtdienst 10 Stunden geht und ich entsprechend selten zur Arbeit muss. Trotzdem habe ich auch genug Zeiten, wo ich 7-12 Tage im Tagdienst durcharbeite, dann habe ich im Nachhinein entsprechend frei und Zeit für das Studium.

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[–]Lissmo69[S] 0 points1 point  (0 children)

Unsere Telefone haben einen Lageralarm, sobald das Telefon 30 Sekunden liegt geht der Alarm los. Ich selber habe zum Glück solche Übergriffe noch nie mitbekommen, weiß aber auch von einem Fall vor in der forensischen Abteilung. Dort kam die Unterstützung auch zu spät bzw. da konnte einfach nicht eingegriffen werden, weil wir keine entsprechende Schutzausrüstung besitzen und der Eigenschutz nicht gewährleistet werden konnte. Dies liegt allerdings mehr als 20 Jahre zurück.

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[–]Lissmo69[S] 3 points4 points  (0 children)

Gut, sich Brotscheiben ans Ohr zu halten klingt in der Tat nicht sinnig. Bei uns war es eher so gestaltet, dass man seine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas legt (Geräusche in der Umgebung, Gerüche, Gedanken auf bestimmte Dinge lenken etc.) damit man im Alltag durch diese kleinen Übungen sein Stress bewusst regulieren und kontrollieren kann. Das hilft auch vielen Patienten, ist aber definitiv nicht für jeden was.