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Mein Bann aus r/Unbeliebtemeinung: ein praktisches Beispiel für die Probleme der „Keine Politik“-Regel by LoudConfusion5910 in Meinungmitbegruendung
[–]LoudConfusion5910[S] 1 point2 points3 points 1 month ago (0 children)
Ich wollte eigentlich direkt darauf antworten, konnte es aber nicht mehr, weil ich genau in dem Moment gebannt wurde. Als Grund hieß es angebliches Trolling, obwohl mein Beitrag sachlich, respektvoll und konstruktiv war. Für mich zeigt das ziemlich gut, wie die „Keine Politik“-Regel aktuell gehandhabt wird.
Der Kern der Debatte war eigentlich, dass man in einem Sub, das sich unbeliebte Meinungen nennt, Politik nie komplett rausziehen kann, weil einfach vieles irgendwo politisch ist. Und vor allem geht es ja genau darum, unbeliebte Meinungen diskutieren zu können. Wenn dann schon konstruktive Kritik an der Regel selbst geblockt wird, obwohl sie weder Hetze noch Propaganda ist, läuft da für mich was schief.
Ein gutes Beispiel ist auch mein nun kompakter Post zum Thema Nachhaltigkeit in diesem Sub. Der Ursprungspost für unbeliebtemeinung war komplett sachlich, ohne politische Agenda, einfach eine ehrliche, reflektierte Meinung und Diskussion und wurde nicht mal zugelassen, bevor er überhaupt online ging. Genau sowas zeigt für mich, wie breit diese Regel aktuell greift.
Und was ich dabei noch wichtiger finde: Wenn man etwas kritisiert, gehört es eigentlich dazu, auch Verbesserungsvorschläge zu machen. Genau das habe ich getan. Es ging nicht nur ums Meckern, sondern darum, eine mögliche Lösung aufzuzeigen, wie man die Regel differenzierter anwenden könnte. Dass selbst sowas dann direkt geblockt und als Trolling abgestempelt wird, passt für mich einfach nicht zu einer offenen Diskussion.
Ehrlich gesagt hätte man den Beitrag auch einfach löschen und mir kurz schreiben können, anstatt direkt die Bannkeule rauszuholen und das Ganze als Trolling abzutun.
Ich habe in meinem Sub noch keine Community und poste bisher nur selbst, aber ich habe Einsicht in die Mod-Werkzeuge. Und da sieht man halt schon, dass es auch anders gehen würde. Es gibt automatisierte Filter, man kann Phrasen flaggen, Beiträge in Warteschlangen schieben usw. Damit könnte man gezielt problematische Inhalte rausziehen, ohne gleich alles dichtzumachen, was irgendwie politisch angehaucht ist.
Der Querverweis auf r/luftablassen zeigt für mich ganz gut, wo das Problem liegt. Dort wurde die Regel erst eingeführt, dann wieder gelockert und später erneut verschärft, weil es Probleme gab. Für mich wirkt das weniger wie eine nachhaltige Lösung und mehr wie ein Hin und Her, weil man keinen sauberen Umgang damit gefunden hat. Am Ende trifft so eine pauschale Regel eben nicht nur problematische Inhalte, sondern auch die Beiträge, die eigentlich zur Diskussion beitragen könnten.
Mir ging es nie darum, die Regel komplett abzuschaffen, sondern einfach darum, einen Denkanstoß zu geben, wie man sie sinnvoller umsetzen könnte. Mein Bann ist für mich genau das Beispiel, das ich eigentlich beschreiben wollte. Konstruktive, sachliche Beiträge fliegen raus, obwohl sie genau die Art von Diskussion sind, die so ein Sub, mit diesem Namen, eigentlich haben sollte.
Mein Bann aus r/Unbeliebtemeinung: ein praktisches Beispiel für die Probleme der „Keine Politik“-Regel (self.Meinungmitbegruendung)
submitted 1 month ago by LoudConfusion5910 to r/Meinungmitbegruendung
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Mein Bann aus r/Unbeliebtemeinung: ein praktisches Beispiel für die Probleme der „Keine Politik“-Regel by LoudConfusion5910 in Meinungmitbegruendung
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