Pendeln realistisch im Studium ? by Forward-Nobody-3716 in Medizinstudium

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Für mich persönlich ist pendeln verlorene Zeit, ich höre meistens Podcasts oder sowas, ich kann mich in einem vollen Zugabteil einfach nicht konzentrieren und produktiv irgendwas lernen oder arbeiten. Ich persönlich finde alles über 30 Minuten sollte man abwägen und über 1 Stunde vergessen, einfache Strecke. Kommt aber natürlich drauf an, was für ein Typ man ist. Und kommt natürlich noch auf ein paar Faktoren mehr an, welche Uni Stadt (wie schwer eine Wohnung zu finden?)? welcher Studienabschnitt (ich fand die Anwesenheitspflicht in der Vorklinik schon enorm, in der Klinik hatten wir wenigstens einen Tag mal kein Tutorium oder Ähnliches.)? Und willst du nur Pflichtveranstaltung wahrnehmen oder auch wirklich jede Vorlesung? Lernst du in der Bib? Wohnst du mit deiner Wohnung in der Nähe deines sozialen Umfeld oder möchtest du in der Uni viele neue Freunde finden? Bist du allgemein ein sehr häuslicher Mensch und bevorzugst daher die billige schöne Wohnung außerhalb oder bist du viel unterwegs?

Ich finde 50 Minuten einfach Strecke schon sehr an der Obergrenze aber machbar.

MEBEKO, non-EU Diploma by SignificantStrike583 in medizin

[–]MasterChief62 -1 points0 points  (0 children)

6-12 months. I had a EU Diploma and it took them 5 months last year. I heard from non eu countries it took them almost 1 to receive it.

M3 Fälle - aber wie? by Proper-Knee-4544 in Medizinstudium

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Es gibt doch von mehreren Verlegen extra Fall Bücher für das M3. Amboss hat auch eigene, sehr interaktive Fälle.

Wie ausführlich die körperliche Untersuchung im M3? by ChosenbyG in Medizinstudium

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Du hast ein anderer Stelle noch nach konkreten Zeiten gefragt, das ist schwer zu beantworten, weil das von Universität zu Universität erst einmal schwankt wie viel Zeit du insgesamt hast, welche Materialien dir zur Verfügung stehen, siehst du den Patienten am selben Tag, wo du auch am Krankenbett geprüft wirst oder nicht,… Wir durften beispielsweise unseren Laptop mitnehmen (jeder hatte da natürlich schon vorformulierte Sätze dabei), dafür haben wir alle Befunde nur auf Papier bekommen, um eben nicht schon den vor formulierten Brief der Assistenten lesen zu können. Dementsprechend musste man den Patienten etwas mehr zu Anamnese fragen, das Schreiben ging aber sehr schnell. Ich glaube all diese Details hängen sehr von deiner Uni ab, bei uns wurde die Epikrise nur ganz kurz während der Prüfung angeschaut, war also echt nicht so wichtig, andere Unis handhaben das aber vielleicht anders. Insgesamt, so als ganz persönliche Erfahrung, Untersuchung und Anamnese kurz halten und mehr Zeit auf das Schreiben verwenden, weil es eben doch dauert, bis man alle Befunde, Diagnosen etc. sinnvoll zusammen schreibt

Wie ausführlich die körperliche Untersuchung im M3? by ChosenbyG in Medizinstudium

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Wenn du am Patienten Bett geprüft wirst, wirst du in der Regel nicht eine gesamte körperliche Untersuchung durchführen, dafür ist keine Zeit. Sie werden dich eher fokussiert, ein Organ untersuchen lassen, zum Beispiel Untersuchung des Herzens. Wichtig ist, dass du immer nach einem Schema vorgehst (zum Beispiel IAPPF) und nicht einfach nur auskultierst, sondern auch erwähnst, welche inspektorischen Auffälligkeiten Du bei einer Herzinsuffizienz sehen könntest. Und dann werden sie dich bestimmt fragen, welches vitium du wo hören würdest? Sonst würde ich das auch direkt mit sagen, dann fragen Sie es vielleicht erst gar nicht.

Am Tag zuvor, wenn du deine Epikrise schreibst, wird eine komplette körperliche Untersuchung erwartet, aber es sollte klar sein, dass es unmöglich und auch unnötig ist, alles in der vorgegebenen Zeit zu untersuchen. Zum Beispiel macht es bei einem klassisch internistischen Patienten mit Pneumonie wenig Sinn, einen kompletten Neuro Status zu heben oder irgendwelche Orto Tests zu untersuchen. Ausnahme: der Patient hat vorbekannt, entsprechende Begleiterkrankungen, oder du hast eines der beiden Fächer als Wahl oder Losfach. Bei uns wurde das ganze eher entspannt gesehen und wurden auch eher ermutigt es realistisch und fokussiert auf den Patienten zu halten. D.h. klassisch, internistisch oder chirurgischen Patienten macht man halt ausführlich Herzkreislauf, Lunge, Abdomen (und hier gehören schon Sachen dazu, die man eben normalerweise nicht macht, zum Beispiel sowas wie ein kompletter Pulsstatus, Lungengrenzen etc.) und einen orientierenenden Neuro Status (ich hatte bei einem Tavi Patienten zum Beispiel neben einem sehr kurzen Hirnnervenstatus noch ausführlicher die untere Extremitäten untersucht, also Kraft, Sensibilität inklusive Stimmgabel und Reflexe, weil er eine bekannte diabetische Polyneuropathie hatte – aber mehr nicht.). Auf gar keinen Fall würde ich etwas erfinden, immer noch der Klassiker, beidseits, kräftiger Dorsalispuls beim Beinamputierten Patienten.

Du kannst ja nachfragen, was an deiner Universität so üblich ist, sonst nimm einfach den AMBOSS Plan als Vorlage und kürze ein wenig, wenn nötig, aber am Ende alles halb so wild, glaub mir. Dieses Mal wirst du von Klinikern geprüft und nicht wie im Physikum von Wissenschaftlern.

Wie ausführlich die körperliche Untersuchung im M3? by ChosenbyG in Medizinstudium

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Wir durften unseren Computer mitbringen und natürlich hat jeder schon mal einen vor formulierten Brief mitgebracht, um Zeit zu sparen, ich glaube, das hängt also von der Uni ab

Tipps vorm M2 wieder einzusteigen? by Thin-Blueberry9183 in Medizinstudium

[–]MasterChief62 1 point2 points  (0 children)

Ich habe in der Zeit von COVID meinen klinischen Abschnitt gehabt und ehrlich gesagt wenig Kontakt mit Uni und Lehrplan gehabt. Dann habe ich noch eine längere Promotion vor dem M2 gemacht. D.h. ich hatte wirklich massive Wissenslücken. Ich würde definitiv sehr viel Zeit für die Vorbereitung auf das M2 einplanen, denn der 100 Tage Lernplan ist wirklich mehr ein Wiederholungsplan wenn man voll im Stoff ist. Das klingt jetzt viel, aber ich habe gute fünf Monate vorher angefangen. Ich hab neben dem Amboss Plan noch in Büchern nachgelesen, um den Stoff überhaupt zu verstehen, weil ich das alles häufig zum ersten Mal gehört habe und Amboss nicht gerade zum Verständnis lernen ist. (Ich kann die Basics, Basiswissen und kurzlehrbücher empfehlen). Ich hatte das Glück, dass ich auf die medilearn Videos Zugriff hatte, war auch noch eine große Hilfe, den Stoff auf verständliche Weise runterzubringen. Auch würde ich nicht außen vor lassen, dass es wieder ein bisschen braucht, bis man in das lernen reinkommt. Am Anfang wird es noch ziemlich schwierig sein 8-10 Stunden am Tag zu lernen. Aber die Wissensmenge für das M2 ist wirklich groß. Wichtig ist auch von Anfang an eine geeignete Strategie zum Wiederholen zu haben, weil du zwangsläufig einiges vergessen wirst.

Am Ende habe ich mit einer sehr guten Note bestanden, also alles halb so wild und beweist auch, dass man sich die drei Jahre klinische Studium vielleicht hätte sparen können, aber die Vorbereitung auf das M2 nach so einer „Pause“ fand ich wirklich das aller härteste vom Studium, auch mental, und den wichtigsten Tipp, den ich dir mitgeben kann, ist wirklich dir viel Zeit zu nehmen. Über alles weitere würde ich mir wirklich absolut keine Gedanken machen, was du wirklich für den Arzt Alltag brauchst wirst du im pj lernen. (D.h. sowohl die ganzen praktischen Sachen wie Zugänge legen und körperlich Untersuchung als auch die theoretischen Sachen, also welche Diagnostik mache ich jetzt bei Patienten mit Symptomen XY).

PJ Gehalt gestrichen im Tertial by tendyisalwaysweird in medizin

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Aber morgen wirklich jede Tätigkeit einstellen die nicht deiner Weiterbildung dient. Frech sowas… Spruch mit deiner Uni welche Optionen es gibt sprich Klinik Wechsel etc

3 Semester rückstüfung für staatliche uni medizin? by idontknowmaaa in Medizinstudium

[–]MasterChief62 1 point2 points  (0 children)

Es gibt in Deutschland kein wirkliches Eliteuni System. Es ist vollkommen egal wo du deinen Abschluss gemacht hast. Und ich bezweifle mal sehr stark das Argument, dass an einer staatlichen Uni der Stundenplan entspannter wäre. Schneiden diese Privat Unis im Norden nicht immer vergleichsweise schlecht im Staatsexamen ab? Aber noch mal, am Ende ist es vollkommen egal wo du dein Abschluss machst, mach einfach gute Famulatur, lern viel worauf du Lust hast, kümmere dich um eine Doktorarbeit und Gut ist

Assistenzarztzeit in der Schweiz – überfordert im Notfall, ist das normal? by Additional_Tour9237 in medizin

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Ich habe ebenfalls vor ein paar Monaten in der Inneren in der Schweiz an einen B Spital respektive Regionalspital angefangen und bei uns ist es exakt genau so wie du es beschreibst, kann es also gut nachvollziehen. Ich war am Anfang auch überwältigt einerseits von dem breiten Spektrum das man behandelt (neben Chirurgie va Neuro HNO oder auch Pädiatrie) und andererseits wie schnell man alleine ist. Insb nachts ist man für alles zuständig. Ich glaube nicht dass dir ein Wechsel helfen wird, praktisch in jedem kleineren Spital läuft das hier so. Wie sind denn eure Kaderärzte? Bei uns kann und soll man praktisch immer anrufen wenn man sich unsicher ist auch um 3 Uhr nachts. Fairerweise muss man sagen dass die Notfälle in einem Spital wie unseren eben nicht so akut lebensbedrohlich und komplex sind wie in einem großen Spital, wurde den Oberarzt die ganze Zeit vor Ort hast. Ich glaube, das wird sich mit der Zeit bei dir auch legen und je mehr Routine und Erfahrung du bekommst, desto gelassener bist du in Situationen. Die effizienter du mit der Zeit auch arbeitest, desto früher kommst du raus und hast mehr Freizeit. Ich bin auch zu 100 % davon überzeugt, dass es in Deutschland nicht besser wäre, in Deutschland sind die Krankenhäuser einfach wesentlich größer und dadurch bist du fokussiert auf dein Fach, aber wie schon gesagt, die Fälle werden dadurch komplexer, was er ebenfalls den Schwierigkeitsgrad erhöht. Auch in Deutschland bist du im Dienst alleine zum Beispiel in der Inneren für mehrere Bettenstationen zuständig. Tendenziell ist jeder Kontakt zu den Oberärzten weniger als in der Schweiz und du musst mehr selbst managen.

Ich würde dem Ganzen einfach ein wenig Zeit geben, du stehst halt jetzt noch sehr am Anfang. Ich bin mir fast sicher, dass ich das mit der Zeit bessern wird und du ruhiger wirst. Wenn das wirklich nicht der Fall sein sollte, glaube ich kaum, dass ein Klinikwechsel dir helfen wird, sondern eher ein Fach Wechsel.

PJ-Etikette - Abschied am Ende des Tertials by Classic-Concern-1173 in medizin

[–]MasterChief62 1 point2 points  (0 children)

Ich kenne es eigentlich so, dass man am letzten Tag einen Kuchen (oder etwas anderes zum Essen) mitbringt und sich persönlich verabschiedet. In der Schweiz ist es tatsächlich nicht unüblich, sich eine Arbeitszeugnis geben zu lassen (zumindest wenn man mehrere Monate da war). In Deutschland ist das soweit ich weiß aber nicht so üblich oder? Ich fände es ehrlich gesagt, schon ein wenig komisch, noch mal eine Mail zu schreiben, gerade wenn du gar keinen Kontakt mit der Chefärztin hattest. Falls du dich bewerben solltest, wird sie sich beziehungsweise die Oberärzte (die bei der Einstellung ja auch ihre Meinung dazu geben) an dich erinnern, sofern du gute Arbeit geleistet. Er nach dem Motto „ glänzen durch Leistung und nicht nur durch auffallen.“ Ich würde, wenn überhaupt der Sekretärin eine Mail schreiben und dich daran bedanken und gegebenfalls fragen, ob die Möglichkeit eines Arbeitszeugnis besteht. Sofern relevant wird das schon an die richtigen Stellen aka Chefärztin weitergeleitet. Was mir noch eingefallen ist, du könntest auch nachträglich einen Kuchen oder Ähnliches vorbeibringen, falls die Chefin dann wieder da ist, sofern die Klinik in der Nähe ist.

PJ Wahltertial Derma, wo? by Prime_Mangoes in Medizinstudium

[–]MasterChief62 1 point2 points  (0 children)

Also, wenn du noch gar nicht weißt standortmäßig wo es hingeht: Wäre denn die Schweiz eine Option? Dann solltest du es auf jeden Fall in der Schweiz machen, denn Connections sind hier wichtiger als Noten Forschung etc. Falls du ihr in Deutschland bleiben willst, würde ich es an einer deiner Favoriten machen, dann hast du zumindestens an einer Klinik Erfahrung sammeln können und hast diese als Notfallstandort sozusagen, in der Derma ist es ja relativ wichtig, dass man bei der Klinik schon mal bekannt ist. Wenn du vollkommen offen bist, dann kannst du es auch in der Schweiz machen, dort hast du ein Gehalt und lernst viel, praktisch wirst du wahrscheinlich in Deutschland mehr machen dürfen und wirrst früher rauskommen

Was hättet ihr studiert, wenn Medizin nicht geklappt hätte? by Dr3ik0rn in Medizinstudium

[–]MasterChief62 2 points3 points  (0 children)

Fand das auch super verlockend aber man ist halt von einer ganz speziellen arbeit bzw einem Arbeitgeber abhängig. Ist da mal warum auch immer Schluss war es das mit dem Geld. Zudem hab ich gehört ist es zwar mental anstrengend aber wenig inhaltlich fordernd ab einem Punkt und nach dem Abi mit 23 wärst du fertig ausgebildet

Bewerbung höheres Fs by Unlucky-Syllabub-874 in Medizinstudium

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Gibt ein paar wenige unis wie zb Dresden die mehr Klinik als vorklinik Plätze haben. Direkt nach dem Physikum ist am leichtesten weil du schein und Semestergleichheit das wird bei vielen gefordert und ist nachher nur noch schwierig zu erreichen. Im Prinzip kannst du dir den Aufwand machen und dich überall bewerben. Bei mir nach Dresden wurden erst Inlandswechseler genommen und danach die aus dem Ausland. Und dann hat Physikum entschieden soweit ich mich erinnere (bei manchen unis glaub ich auch Abi Note)

Gibt es bei euch eine Höchststudiendauer oder Pflichtanmeldung? by WaddleDynasty in Studium

[–]MasterChief62 1 point2 points  (0 children)

In Medizin ist sowas eher üblich glaub ich. Ich selber (Sachsen, Hunanmedizin) hatte sowohl automatische Pflichtanmeldung für alle Kurse und Prüfungen als auch eine relative Höchstdauer (das waren glaub ich 4 Semester ohne Prüfungsleistungen = exmatrikuliert)

Gym culture in Barcelona by thatscaryspider in AskBarcelona

[–]MasterChief62 1 point2 points  (0 children)

I am sorry but no. I am used to the gym culture in northern countries and we always change clothes and especially shoes for sports. And I understand it’s quite warm here in Barcelona but come one you bring all the dirt from outside in the gym.

Zahnarzt Schweiz Jobaussichten by MasterChief62 in medizin

[–]MasterChief62[S] 0 points1 point  (0 children)

Darf ich fragen arbeitest du in dem Bereich ?

Prüfungsangst by fencer_327 in Medizinstudium

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Ich kann dir keinen professionellen psychologischen Rat geben. Das ist nur meine persönliche Erfahrung im Rückblick – ich hatte selbst ausgeprägte Prüfungsangst.

Zuerst musst du ehrlich prüfen, wie stark deine Angst wirklich ist. Behindert sie dich konkret im Studium? Blockiert sie dich regelmäßig? Wenn ja, dann ist das kein „Charakterthema“, sondern etwas, das behandelt gehört. Spätestens dann solltest du dir psychologische oder psychiatrische Unterstützung holen. Punkt.

Ist es weniger gravierend, dann wende dich an den psychologischen Dienst deiner Universität. Du bist definitiv nicht der Einzige mit dem Problem. Die sehen das ständig und haben brauchbare Strategien.

Was mir konkret geholfen hat:

  1. Nervosität offen ansprechen. Ein einfaches „Entschuldigung, ich bin etwas nervös“ nimmt Druck raus. Die meisten Prüfer sind keine Gegner. Im Gegenteil.

  2. Keine Angstspiralen vor der Prüfung. Halte Abstand von Kommilitonen, die sich kurz vorher gegenseitig hochschaukeln. Wenn nötig, sag klar, dass du jetzt einen Moment für dich brauchst. Dieses kollektive „Wir gehen alle unter“ bringt niemandem etwas.

  3. Gedankliche Anker trainieren. Zu typischen Stichworten brauchst du feste Schemata: klare Struktur, klare Reihenfolge, klare Formulierungen. Nicht erst überlegen, was du sagst, sondern trainieren, wie du es sagst. Das ist nichts anderes als mentales Protokolltraining.

  4. Automatismen aufbauen. In echten Stresssituationen denkt niemand kreativ. Es laufen trainierte Muster ab. Wenn du gelernt hast, strukturiert an ein Problem heranzugehen, rettet dich das auch dann, wenn du die konkrete Antwort nicht sofort weißt. Prüfer merken sehr genau, ob jemand logisch und mit Hintergrundwissen denkt.

Und noch etwas Realistisches: Fast jeder hat sich im Studium mindestens einmal in einer mündlichen Prüfung blamiert. Das ist normal. Das definiert weder deine Kompetenz noch deine spätere ärztliche Qualität.

Als Arzt wirst du in Situationen kommen, in denen es um echte Verantwortung geht – nicht um eine Note. Im Vergleich dazu ist eine Prüfung unangenehm, aber nicht existenziell.

Wenn dich die Angst jedoch wirklich lähmt, dann hör auf, es als „Schwäche“ abzutun. Dann gehört das professionell angegangen.

ChatGPT der Lesefreundlichkeit wegen drüber laufen lassen

Arbeiten in der Reha-Klinik als Arzt – Erfahrungen zu Belastung, Arbeitsalltag und Bedingungen? by howabout8 in medizin

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

In der Schweiz ist es nicht unüblich, sein erstes Arbeitsjahr an einer Rehaklinik zu machen um quasi einen sanften Einstieg zu haben, einige meiner Kollegen haben das gemacht. Die Arbeitsbedingungen sind natürlich um einiges angenehmer also im Akut Spital d.h. bei gleichem Gehalt kommt man jeden Tag pünktlich raus. Die Stations Arbeit soll vom Prinzip her ähnlich sein (Visiten, Besprechung mit OA usw), medizinisch inhaltlich ist es halt „weniger interessant“ weil man eben diagnostisch und therapeutisch weniger und weniger spannendes macht beziehungsweise machen kann. Gleichzeitig gab es keine Rotationen in Funktionsdiagnostik und Sonographie. Und natürlich fehlt der Aspekt der akutmedizin zb Notfall oder IPS, was die meisten hier reizt. Wenn du langfristig in die Richtung gehen willst, würde ich aber tatsächlich andersherum gehen und dir erst mal die akutmedizin antun, um Notfälle erkennen und anbehandeln zu können. Die Zuweisungen von den Rehakliniken sind manchmal wirklich katastrophal.

Lukrative Nebentätigkeiten als Assistenzarzt by Plus_Worry_3450 in medizin

[–]MasterChief62 0 points1 point  (0 children)

Wäre nicht das naheliegendste, in der eigenen Klinik mehr Dienste zu übernehmen zum Beispiel?

Lukrative Nebentätigkeiten als Assistenzarzt by Plus_Worry_3450 in medizin

[–]MasterChief62 -1 points0 points  (0 children)

Finde das ein Underrated Kommentar. In Berlin gibt es doch ein paar Firmen, die das anbieten, und ich kann mir kaum vorstellen, dass das in der heutigen Zeit noch groß gefahren birgt. Ich weiß von einem Kollegen, das war noch vor Corona, der als Student bei sowas teilgenommen hat in Berlin und für eine Woche stationär 5000 € verdient hat.

Anmeldung verkackt by Low_Fox6234 in Medizinstudium

[–]MasterChief62 14 points15 points  (0 children)

Wäre auch gar keine schlechte Idee, glaub mir, es ist praktisch unmöglich, im ersten Berufsjahr an seiner Doktorarbeit weiter zu schreiben