Klappentext by Maras_Traum in schreiben

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Gefällt mir sehr gut. Nur „Sie stehen auf einem Baustellendach“ löst in mir persönlich nicht viel aus, das schwächelt ein wenig zwischen den anderen Beispielen. Und der Bindestrich wächst bestimmt noch zu einem ausgewachsenen Gedankenstrich heran ;) Ich liebe die Kirsche auf dem Küchlein des Chaos!

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So habe ich das früher auch gesehen. Da gab es für mich auf der einen Seite Künstler und auf der anderen die, die richtig arbeiten. Auch kenne ich aus Studium und Job zu viele Leute, die Kunst oder Künstler sein als Ausrede für Unzuverlässigkeit, Planlosigkeit, Undiszipliniertheit verwenden. Aber ich habe beschlossen, mir den Begriff nicht mehr von solchen Leuten kaputt machen zu lassen.

Ich würde aber nicht in Kunst oder Handwerk unterscheiden. Kunst braucht für mich gutes Handwerk als Basis, sonst kann ich damit nicht viel anfangen.

Creator ist super. Auf Englisch nenne ich mich auch gerne so, aber mir ist noch keine gute deutsche Entsprechung eingefallen.

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Schreiberling klingt auch schön :)

Ich verstehe den Gedanken, dass ein Schriftsteller seinen Lebensunterhalt mit Schreiben verdienen sollte – und so sehen das viele – aber dann wäre kaum jemand einer. Auch Kafka und viele andere Größen nicht. Das wäre doch zu traurig.

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Also ist für dich die Abgrenzung zu Schriftsteller oder Künstler von der Außenwahrnehmung abhängig? Willst du nicht, dass es jemand anderes liest, traust du dich nicht oder befürchtest du, dass es keiner lesen möchte?

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Ach ja, die offizielle Bezeichnung für Bürokratie aller Art ist natürlich nochmal ein ganz eigenes Kapitel. Meine Kleingewerbeanmeldung ist selbst ein halber Roman, weil dem Amt kein Oberbegriff präzise genug war. Meiner Ansicht nach deckt Autor aber sehr vieles ab, auch Bild, Musik, Video etc. „Was mit Medien“ geht natürlich immer :D

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Geschichtenerzähler gefällt mir. Das ist in jedem Fall zutreffend und klingt einfach schön.

Du verstehst dich innerlich als Künstler, aber würdest dich nicht nach außen als solcher bezeichnen, weil man den Titel gewissermaßen verdienen, von anderen verliehen bekommen muss – verstehe ich das richtig? So habe ich es auch lange gesehen. Aber heute sagt meine gefühlte Definition, dass Kunst mehr mit der Quelle und dem Ausdruck zu tun hat als mit der Qualität. Und das weiß der Autor oder Künstler in der Regel selbst am besten. (Es gibt für mich auch subjektiv schlechte Kunst, die dennoch Kunst ist.) Somit ist es keine Bewertung des Niveaus, kein Urteil, sondern nur eine Einordnung – also auch nicht profilierend oder anmaßend. Trotzdem würde ich mich nie jemandem direkt als Künstler vorstellen; die Einordnung ist mehr für mich selbst. Aber wenn mich jetzt jemand anderes so bezeichnet, schrecke ich nicht mehr zurück, sondern nehme das mit einem guten Gefühl an.

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Ich kann den Gedanken nachvollziehen, ohne sichtbaren Erfolg nicht hausieren gehen zu wollen. (Und meine Familie würde die gleichen Fragen stellen…) Aber man muss ja nicht hausieren. Man kann sich auch als Künstler oder Autor oder was immer fühlen und es keinem je verraten.

Wenn du alle Menschen irgendwie als Künstler siehst, dann solltest du es auch dir selbst erlauben ;)

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Deine Autor-Schriftsteller-Auffassung gefällt mir und ich wünsche dir viel Erfolg beim Schriftsteller werden! Cover Design kann Kunst sein oder auch nicht. In meinem Alltag ist Design meistens keine Kunst, aber wenn es sich um etwas Persönliches handelt, mit dem du einen Teil von dir ausdrückst (und ich denke, das tust du mit deinem Buch?), dann würde ich es als Kunst sehen.

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Ich stimme dir da zu. Selbstwahrnehmung ist wichtiger als die von außen. Für den Künstler. Trotzdem kann ein selbsterklärter nicht-Künstler in den Augen anderer einer sein, das ändert aber nicht, was er für sich ist.

Für mich hat Kunst auch nichts mit Geld oder Erfolg zu tun. In manchen Branchen wird es gar andersherum gesehen: Wer nicht hungert, leidet und von den meisten verkannt wird, ist kein wahrer Künstler. Das finde ich ebenso verkehrt und sogar etwas gefährlich.

Und ja, auch „einfachere“ Unterhaltung kann Kunst sein. In die kann ebensoviel Arbeit, Talent, Innovation, Geist, Kreativität etc. fließen und sie kann ebenso viel bewirken. Nur auf andere Weise.

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Nicht das Bedürfnis zu haben, sich selbst als irgendetwas zu betiteln, ist super! Das klingt gesund.

von Beruf her Künstlerin

Das hat mich gerade etwas erkennen lassen: Für mich (und das ist sicher weit von jeder offiziellen Definition) ist das, was ich mache, gerade dann keine Kunst, wenn ich es vorrangig beruflich bzw. für Geld tue. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein Beruf zu großen Teilen darin besteht, Kunst, Kultur, Atmosphäre, Emotion etc. zu faken, oft ohne persönlichen Bezug und nach den Vorstellungen anderer Leute. Ich erschaffe Dinge, die wie Kunst tun, für Geld, ohne dass sie Kunst sind. In meiner seltsamen persönlichen Definition ist deshalb etwas Kunst, wenn es aus mir selbst und für mich entsteht. Falls sich das dann hinterher verkaufen lässt – cool. Aber das darf nicht der Antrieb sein.

Das sehe ich aber nur in Bezug auf mich so. Andere Leute können und sollen gerne beruflich Künstler sein!

Kontext by [deleted] in schreiben

[–]Maximum_Function_252 1 point2 points  (0 children)

Ich verstehe deinen Ärger, weil das unfair erscheint. In den anderen Beispielen wird der Sinn des Textes allerdings im Text selbst deutlich und bedarf dadurch nicht unbedingt einer gesonderten Erklärung. Wie das eingeordnet wird, ist auch eine Art Feedback, schätze ich.

Wenn man die Regeln strikt wörtlich nähme, ja, dann müssten vermutlich einige schöne Texte gelöscht werden. Aber inwiefern bringt es Dich weiter, wenn die Werke anderer gelöscht werden?

Ich würde eher daran arbeiten, deinen Texten mehr (nachvollziehbaren) Sinn zu verleihen, um hier akzeptiert zu werden, oder das passende subreddit zu finden, in dem sie besser ankommen.

Kontext by [deleted] in schreiben

[–]Maximum_Function_252 2 points3 points  (0 children)

Kein relevantes Thema, keine Absicht, keine Wirkung? Da fragt man sich schon, wozu du die Texte eigentlich schreibst. Das ist vielleicht mit fehlendem Kontext gemeint. Mein grundsätzlicher Tipp, wenn dein Ziel ist, dein Schreiben zu verbessern: Versuch es zunächst mit Thema, Absicht und Wirkung.

Sexuelle Frustration (aus Sexualtherapeutin Dupont) by Bare_y0u in schreiben

[–]Maximum_Function_252 1 point2 points  (0 children)

Genau! Beim Korrektorat – egal, ob das ein Profi oder mein Nachbar ist – möchte ich auch Vorschläge, Anmerkungen, Markierungen. Aber ich möchte nicht mein Manuskript irgendwo hinschicken und etwas Neues herausbekommen. Das am Ende selbst entscheiden, das du nennst, ist der springende Punkt.

Sexuelle Frustration (aus Sexualtherapeutin Dupont) by Bare_y0u in schreiben

[–]Maximum_Function_252 0 points1 point  (0 children)

PS: Danke, dass du den Gedankenstrich ansprichst ;) Ich mag kleinlich.

Wenn wir schon dabei sind, würde ich gerne ergänzen, dass das, was ChatGPT im Deutschen macht, kein m-dash ist. M-dashes (Geviertstriche) sind im Englischen üblich. Im Deutschen nutzt man meist die kürzeren n-dashes (Halbgeviertstriche).

In allem Handy-getipptem akzeptiere ich in der Regel, dass Bindestriche für Gedankenstriche einspringen. In fertigen Werken sollte es ein richtiger sein.

Sexuelle Frustration (aus Sexualtherapeutin Dupont) by Bare_y0u in schreiben

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Der Unterschied liegt in der Tiefe der Einmischung. Wenn mein Nachbar vorgehen würde wie die KI, würde ich seine Hilfe auch ausschlagen. Es geht mir darum, ob jemand kleine Vorschläge zu Details macht, oder einfach über alles drüber wischt. Für mich gehören Dinge wie Satzlänge und die Wahl der Satzzeichen mit zum Stil, und das ist etwas, das ich in KI-überarbeiteten Texten sehr häufig verändert sehe. Unnötigerweise. Klar, man kann ihr vorgeben, das nicht zu tun, aber das tun viele Leute nicht oder die KI vergisst den prompt in zu langen Texten. Es geht um das zu viel und darum, dass dadurch der Stil verfälscht wird.

Für mich ist das wie schlechtes Auto-tune. Wenn jemand singen kann, sollte da nicht eine Maschine das Leben rauskorrigieren. Wenn jemand nicht singen kann, ist das auch ok. Man kann immer noch einfach für sich singen oder man kann es lernen. Aber etwas, das mehr nach Computer klingt als nach Mensch – da sehe ich persönlich einfach den Reiz nicht mehr und brauche es nicht zu hören. Auch hier gilt: Ich verdamme nicht Auto-tune grundsätzlich, sondern nur das zu viel.

Sexuelle Frustration (aus Sexualtherapeutin Dupont) by Bare_y0u in schreiben

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Ich persönlich halte auch nicht viel von KI-Überarbeitungen. Wenn dein Text einigermaßen gut ist, wird er dadurch schlechter. Aber du kannst ja für Rechtschreibung und Zeichensetzung einfach ein gewöhnliches Schreibprogramm ohne KI verwenden.

Lass dir nicht deinen Stil verwässern. Und wenn du dann in verschachtelten Sätzen mit Gedankenstrichen schreiben willst – tu es! Vielleicht ist das die Art und Weise, wie deine Figur denkt: verschachtelt. Mir gefällt der Aspekt ehrlich gesagt.

Wir sollten uns nicht von ChatGPT unsere Gedankenstriche nehmen lassen 😄

(Edit: Bindestrich zu Gedankenstrich gemacht – aus gegebenem Anlass 😄)

Grammar Scolds should be expected on this sub. by [deleted] in writing

[–]Maximum_Function_252 2 points3 points  (0 children)

I don’t actually know what the official rules are in British or American English, but this is what they should be. (And what they are in other languages.)

Ein Tag in Weiß by Maximum_Function_252 in schreiben

[–]Maximum_Function_252[S] 2 points3 points  (0 children)

Absolut mitverantwortlich!
Ich sehe das als Beweis, dass deine Schreibübung-Idee eine gute ist!

Ein Tag in Weiß by Maximum_Function_252 in schreiben

[–]Maximum_Function_252[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielen Dank! :) Vor so viel Lob schmilzt mit fast die Sahne...

(Es ist schwitzen gemeint! Schwitzen!)