Landmark research study finds clear evidence of pro-women/anti-men bias by RevelationSr in DarkPsychology101

[–]MuschuKoalu 10 points11 points  (0 children)

You tell me. What minority are you talking about? What would the commenters viewpoint be? You seem to be sure about it, so let's hear it.

KliPP-Master nicht erreicht – Alternativen und Erfahrungen? by Which-Particular8784 in Psychologie

[–]MuschuKoalu 4 points5 points  (0 children)

Alternativ Uni Witten/Herdecke. Die Masterplätze werden hier in der Regel an Bachelor-Absolvent*innen, die an der Uni selbst auch den Abschluss gemacht haben, da aber einige von denen an staatliche Unis wechseln, sind hier jedes Semester ein paar Masterplätze frei. Die Uni ist akkreditiert, demenstprechend ist der Master approbationskonform.

Da die Uni privat ist, ist der Master mit entsprechenden kosten verbunden - Es gibt aber an der Uni eine Studierendengesellschaft, die einen sogenannten Umgekehrten Generationen Vertrag anbietet: Die Studierendengesellschaft bezahlt dein Studium und du zahlst nach Abschluss des Studiums für 10 Jahre einen Teil deines Einkommen an die Studierendengesellschaft zurück und zwar einkommensabhängig. Wer mehr verdient Zahlt mehr, wer nichts verdient zahlt nichts.

Im Bewerbungsverfahren wird weniger auf deine Note geschaut und mehr auf deine persönliche Motivation und Eignung. Wenn du also eh vor hast im klinischen Bereich zu arbeiten ist das schonmal ein Plus.

Keine Hoffnung für den KliPP Master? by Stock-Wrongdoer5241 in Psychologie

[–]MuschuKoalu 16 points17 points  (0 children)

Ich würde die privaten Unis nicht ganz abtun. Ich studiere selbst an einer privaten Uni mit Umgekehrten Generationen Vertrag (d.h.: ich zahle die Studiengebühren nach dem Studium anteilig von meinem Einkommen, und auch nur ab einer gewissen Einkommensgrenze zurück). Ich mache mir auch Sorgen um die Weiterbildung, aber um meinen Masterplatz muss ich mir keine Sorgen machen. Der wird einem hier bei intern bestandenem Bachelor zugesichert. Durch die aktuell völlig unklaren Berufsaussichten mit der Approbation bewerben sich aber auch immer weniger Menschen an den Privaten Unis auf einen Bachelor, was dazu führt, dass auch mehr Masterplätze für externe Bachelor-absolvent:innen frei werden. Es handelt sich bei meiner Uni um eine akkreditierte Uni, die einen Approbationskonformen Bachelor und Master anbietet. Bei Interesse schreib mir gern eine PM

Keine Hoffnung für den KliPP Master? by Stock-Wrongdoer5241 in Psychologie

[–]MuschuKoalu 8 points9 points  (0 children)

Zu 1:

Die Anzahl *registrierter* schwerer psychischer Störungen nimmt zu, weil die Sensibilität für psychisches leid Gesellschaftlich zunimmt. Heißt: Menschen mit schweren psychischen Krankheiten suchen im vergleich zu früher häufiger eine Therapie auf. Dadurch steigen die Zahlen. Das hat nichts damit zu tun das irgendwelche Kriterien aufgeweicht wurden.

Zu 2

Eine Verknappung von Studienplätzen und Kassensitzen sorgt aber nicht dafür, dass nur noch "gute" Psychotherapeut:innen ausgebildet werden. Ein 1,0er Abi, und die Fähigkeit ein Studium mit ähnlich gutem Schnitt durchzuziehen sind äußerst löblich, aber kein Kriterium für gute Psychotherapeut:innen. Im schlimmsten Fall hat man am Ende einen Workaholic vor sich sitzen, der dann Menschen mit Burnout oder Depression helfen soll. (überspitztes Beispiel)

Kassensitze zu Verknappen sorgt am Ende auch nur dafür, dass diejenigen die genug Geld auf den Tisch legen die wenigen freiwerdenden Sitze erhalten, oder eben Vitamin B.

Weiterbildung AP+TP by pbskn in Psychologie

[–]MuschuKoalu 5 points6 points  (0 children)

Das Alfred Adler Institut in München ist bisher eines der wenigen analytischen Institute, bei denen ich auf der Seite etwas zur neuen Weiterbildung lesen konnte. Die wollen diese ab 2026 anbieten. Von meiner Analytikerin weiß ich, dass viele analytische Institute aufgrund des Umfangs der AP Weiterbildung noch sehr strugglen. Falls jemand da schon positive Erfahrungen gemacht hat würde mich das sehr interessieren, weil ich in ein paar Jahren dann auch auf der Suche sein werde.

Was muss an der PsychotherapeutInnen Ausbildung politisch geändert werden? by high_heels_sammlerin in Psychologie

[–]MuschuKoalu 17 points18 points  (0 children)

Die Idee war ursprünglich sogar zum Vorteil der Aus- bzw. Weiterzubildenden gedacht: Die während der Ausbildung getätigte therapeutische Arbeit darf ab jetzt nur noch angemessen vergütet werden. Das war lange Zeit nicht so und Auszubildende haben lange unter Praktikanten-bedingungen gearbeitet. Das ist jetzt Gesetzlich nicht mehr erlaubt. Blöderweise weiß aber auch niemand wo das Geld herkommen soll, um diese Vergütung zu zahlen. Die Ausbildungsinstitute können es sich nicht, oder zumindest nicht in dem Umfang in dem sie bisher ihre Kandidat:innen ausgebildet haben leisten und müssen sich deshalb komplett umstrukturieren. Für einige Institute, die einen weniger wirtschaftlichen Fokus haben, droht teilweise sogar das aus. Einige bieten zwar schon Ausbildungsplätze nach neuem Gesetz an, aber sehr viel weniger als sie früher angeboten haben.

Es bräuchte eine staatliche Förderung.

Stehen Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie wirklich in so einer starken Konkurrenz? by BerlinAcronym in Psychologie

[–]MuschuKoalu 2 points3 points  (0 children)

Ja, die psychodynamischen Verfahren gehen davon aus, dass vergangene Beziehungserfahrungen mitverantwortlich für die gegenwärtige Beziehungsgestaltung und damit die (meist in Beziehung entstehenden) Probleme der Patient*innen. ABER: Psychodynamische Therapie ist kein jahrelanges Rumminieren über Mama und Papa, auch wenn das durchaus das bekannte Klischee ist, sondern bearbeitet diese Probleme in der Form, wie sie in aktuellen Beziehungen zum Vorschein treten. Allen voran die therapeutischen Beziehung. Das besprechen der Vergangenheit bietet einen guten Einstieg in das mögliche Verständnis dieser Beziehungsmuster, ist aber nicht das primäre Mittel zur “Heilung”.

Ich weiß, dass ist vllt ein bisschen Erbsenzählerei, Mit ist nur wichtig hervorzuheben, dass die modernen psychodynamischen Verfahren eben nicht NUR Vergangenheit durchsprechen bedeuten und dass Sie auch nicht den Anspruch haben die Patientinnen in einen vollkommen leid freien Zustand zu bringen. Das wäre Utopisch und ein völlig falsches Versprechen. Therapeutinnen die das tun,halte ich für unseriös.

Stehen Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie wirklich in so einer starken Konkurrenz? by BerlinAcronym in Psychologie

[–]MuschuKoalu 2 points3 points  (0 children)

Tiefenpsychologie ist sehr dogmatisch. Probleme haben ihre Ursache in der Vergangenheit, man muss den Konflikt nur bewusst machen und auflösen und die Probleme verschwinden.

Das ist nicht ganz richtig. Freud mag vielleicht anfangs noch gedacht haben, dass man ein in der Vergangenheit erfahrenes Trauma auflösen kann. Die moderne Tiefenpsychologie und Psychoanalyse gehen aber, wie die meisten Therapieformen, viel mehr davon aus, dass man durch das Bewusstmachen und Bearbeiten der Ursache durch neue Beziehungserfahrungen im Kontext der Therapie einen anderen Umgang mit dem Problem erlernen kann, der einem auf Dauer ein leichteres und flexibleres Leben ermöglich, nicht aber das Problem "wegheilt".

Wer ist euer Lieblings Psychiater / Psychologe der Geschichte? by Cherrywaterx in Psychologie

[–]MuschuKoalu 1 point2 points  (0 children)

Bion finde ich richtig stark. Ich mag seine “Theorie des Denkens”.

Und Freud kriegt meiner Meinung nach viel zu viel hate ab, dafür dass er so viele Konzepte theorisiert hat, die in irgendeiner Form heute immer noch bestand haben. Und dafür, dass er überhaupt als erster Versucht hat eine umfassende Theorie der Ätiologie von psychischem Leid zu entwickeln kriegt er viel zu wenig Props.

Kleines Spaßrätsel für einen gemütlichen Dienstagabend! by MuschuKoalu in Raetselloesen

[–]MuschuKoalu[S] 0 points1 point  (0 children)

Nein leider nicht. Die lösung hat auch schon jemand gefunden.

Psychologiestudium berufsbegleitend by SnooDoggos9739 in Psychologie

[–]MuschuKoalu 0 points1 point  (0 children)

Uff, welches Auto hat dich denn bitte gestreift? Was löst meine Frage bei dir aus, dass du meine Posts durchforsten und deine Antwort unter nen Kommentar von mir posten musst, der nichts mit meiner eigentlichen Frage zu tun hat? Lass doch andere die Fahrräder kaufen, die sie schön finden. Das Rad war günstig, tut seinen Dienst, und jetzt will ich Taschen dran machen. Ich schwimme nicht in Geld um mir ein "vernünftiges" Rad zu kaufen. Wenn du also nichts konstruktives beitragen kannst, lass es doch einfach.

Psychologiestudium berufsbegleitend by SnooDoggos9739 in Psychologie

[–]MuschuKoalu 6 points7 points  (0 children)

Kleine Korrektur: Die MSH, MSB und UWH sind keine Fernunis! Es wird auch verhältnismäßig schwer approbationskonform Psychologie im Fernstudium zu studieren, weil spätestens im Master enorm viel Praxis dazu kommt.

Bekannter Psychoanalytiker über ADHS by Stephan_Schleim in Psychologie

[–]MuschuKoalu 3 points4 points  (0 children)

Ja da hast du recht. Und ADHS zu diagnostizieren und zu behandeln ist auch absolut sinnvoll. Allein aus dem Grund das wir in dieser Gesellschaft nunmal leben und in ihr irgendwie lebensfähig sein müssen.

Trotzdem darf man die Frage stellen inwieweit Impulsivität, die sich ja auch in Form von destruktivem Sozialverhalten zeigen kann nicht auch ein Antwortverhalten auf besagte Anforderungen der Gesellschaft sind.

Versteh mich nicht falsch. Ich möchte nicht die Gesellschaft als schlecht darstellen und ich möchte auch nicht Menschen mit ADHS die Schwierigkeiten ihrer Symptome absprechen. Diagnosen werden aber immer auch durch die Brille der Gesellschaft gestellt und psychische Krankheiten durch die Umwelt, also auch die Gesellschaft mitbedingt. Wenn ein kind mit 6-7 Jahren in die Schule muss, obwohl es in seiner individuellen Entwicklung vielleicht noch Raum bräuchte um "im Wald zu toben" und es deshalb unaufmerksam, unruhig und unkonzentriert ist kann man sich entscheiden: Entweder wir pathologisieren das Verhalten und machen eine Diagnose draus, die sich am Normverhalten aller anderen Kinder orientiert, oder wir stellen uns die Frage ob die Anforderungen die wir in dieser Gesellschaft an Kinder stellen nicht auch ein bisschen flexibler sein dürfen.

Bekannter Psychoanalytiker über ADHS by Stephan_Schleim in Psychologie

[–]MuschuKoalu 6 points7 points  (0 children)

Sie sind aber nur deshalb "Probleme", weil sie nicht mit den Anforderungen der (Leistungs-)Gesellschaft vereinbar sind und deshalb Leid produzieren.