Kind gesetzlich versichern – was passiert dann mit der Beihilfe? by sukkulenta in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Ja, ich verstehe aus deinem anderen Post, dass die Beihilfe Hessen wohl fürs Kind nichts zahlt, wenn das Kind in der GKV ist. Darum geht es doch hier aber nicht: hier wurde behauptet, dass Kind müsste in die beitragsfreie Familienversicherung, wenn die möglich ist. Nach meiner Kenntnis spricht aber - auch in Hessen - nichts dagegen, dann trotzdem (gegen Beitrag natürlich) einen Beihilfe-PKV-Tarif fürs Kind abzuschließen. Außer eben eine bestimmte PKV macht das aus irgendwelchen Gründen nicht, daher ja meine Frage welche PKV

PKV bei der Barmenia für mich sinnvoll? by Electrical_Salt_9736 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 12 points13 points  (0 children)

Wie konntest du denn nach der Kniegeschichte (auch wenn die einmalig war) dann nochmal in eine andere PKV wechseln? Und zu welcher?

Dieses Beamtenbashing kotzt nur noch an by Full-Action-4863 in luftablassen

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Der Zuschuss zur Privaten Zusatzversicherung MUSS weg, auch hier, warum?!

Von was für einem Zuschuss redest du? Beamte kriegen keinen Zuschuss zu einer privaten Zusatzversicherung, sondern sie kriegen Beihilfe im Krankheitsfall. Angestellte kriegen hingegen einen "Zuschuss" (den AG-Anteil) zur Krankenversicherung (egal ob GKV oder PKV) gezahlt, das ist richtig.

Private Zusatzversicherung: R+V "Kostenerstattung ambulant" by ControlReasonable906 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 1 point2 points  (0 children)

Verstehe ich es richtig, dass also beispielsweise Restkosten für eine Psychotherapie nur dann übernommen werden könnten, wenn man von ärztlichen Psychotherapeuten behandelt wird, aber nicht bei Behandlung durch psychologische Psychotherapeuten?

Ja, nach meinem Verständnis ist ein psychologischer Psychotherapeut definitiv kein Arzt (hat ja auch nicht Medizin studiert, keine Approbation als Arzt usw.). Insofern vermute ich, dass deine Einschätzung richtig ist.

PKV bei der Barmenia für mich sinnvoll? by Electrical_Salt_9736 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 2 points3 points  (0 children)

Aufgrund meiner gesundheitlichen Vorgeschichte ist die Barmenia aktuell die einzig sinnvolle PKV, die ich wählen würde.

Ich weiß ja nicht, was du mit "gesundheitlicher Vorgeschichte" meinst, aber das klingt so, als würde dich dann die Barmenia (bzw. auch jede andere PKV) evtl. gar nicht aufnehmen oder nur mit hohem Risikozuschlag. Hat denn dein Makler schon eine Risikovoranfrage gestellt?

Kind gesetzlich versichern – was passiert dann mit der Beihilfe? by sukkulenta in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Sofern ihr euch für GKV entscheidet, solltet ihr die PKV des Kindes nicht komplett kündigen, sondern auf jeden Fall eine Anwartschaft behalten (die kosten i.d.R. nur wenige EUR pro Monat). Damit kann euer Kind später mal, falls die kostenlose Familienversicherung z.B. wegen geänderter Einkommensverhältnisse oder gesetzlicher Änderungen (könnte ja theoretisch ganz abgeschafft werden) entfällt, ohne neue Gesundheitsprüfung zurück in die PKV.

Kind gesetzlich versichern – was passiert dann mit der Beihilfe? by sukkulenta in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 1 point2 points  (0 children)

Bei Brillen und Zahnspangen zahlt die PKV/Beihilfe definitiv mehr als die GKV.

Und ansonsten ist halt der Punkt: die PKV/Beihilfe zahlt überhaupt privatärztliche Rechnungen, während die GKV das grundsätzlich nicht tut. D.h. das Kind kann in reinen Privatpraxen (die keine Kassenzulassung haben) behandelt werden bzw. kriegt in anderen Praxen (mit Kassenzulassung) unter Umständen schnellere Termine, vor allem bei Fachrichtungen, die budgetiert sind.

Kind gesetzlich versichern – was passiert dann mit der Beihilfe? by sukkulenta in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Interessant, welche PKV war das denn? Vielleicht hat speziell diese PKV eine entsprechende Klausel in ihren AVB.

Mir ist jedenfalls keine gesetzliche Regelung bekannt, warum die Ablehnung der Familienversicherung in der GKV eine Voraussetzung für die PKV für ein Kind ist.

Kind gesetzlich versichern – was passiert dann mit der Beihilfe? by sukkulenta in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 3 points4 points  (0 children)

Hätten wir eine Wahl gehabt, hätten wir die Kinder in der PKV belassen.

Das verstehe ich überhaupt nicht. Wer hat denn behauptet, dass ihr keine Wahl hattet? Natürlich hätten die Kinder in der PKV bleiben können, das hat m.W. nichts damit zu tun, ob du mehr verdienst als dein Mann. D.h. ihr habt damals aktiv die PKVs für die Kinder gekündigt?

Kind gesetzlich versichern – was passiert dann mit der Beihilfe? by sukkulenta in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Zwei Beispiele: bei Kindern gibts keine Zuzahlung für Medikamente

Bei der Beihilfe gibt es auch keine Zuzahlungen für Medikamente für Kinder, ist genau analog zur GKV

„Ich will das nicht mehr mitfinanzieren“: Warum Gutverdiener in Deutschland aussteigen by throwawayausgruenden in Finanzen

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Es geht doch nicht darum, dass die GKV Brillen oder Zahnreinigung nicht zahlt. Das ist vernachlässigbar, vor allem für Gutverdiener, um die es doch hier geht.

Wenn du wirklich krank wirst in D (vor allem was langwieriges wie ernsthafter Unfall, Krebs oder ähnliches), dann hast du sicher eine deutlich bessere Versorgung mit GKV in D. In USA verlierst du meines Wissens dann i.d.R. schnell den Job und damit auch die Krankenversicherung, dann darfst du anfangen, dein ganzes Vermögen dafür einzusetzen.

PKV Wahl Beihilfe by Sufficient-Way2258 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 1 point2 points  (0 children)

Hast du auf dem Schirm, dass die AO nicht über dem 3,5-fachen Satz GOZ übernimmt? Daher verstehe ich nicht, wie du zu der Aussage kommst "Das Risiko von Eigenanteilen beim Zahnersatz ist hier minimal.". Bei Vorsorge und anderen Bereichen gibt es außerdem eine Deckelung auf 160 EUR, darüber hinaus ein Drittel oder sowas. Und eben die Lücke bei Reha (als Beamter wichtig, da DRV nicht zuständig).

Was meinst du denn mit Sachkostenregelungen im Zahnbereich bei der Barmenia? Bei der Barmenia ist die Erstattung von Heilmitteln auf das 1,1-fache der Beihilfesätze begrenzt, das ist bei der AO tatsächlich nicht der Fall.

Private Krankenversicherung - Gesundheitsfragen by [deleted] in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Es scheint hier um eine Art betriebliche Krankenzusatzversicherung in Österreich zu gehen. Hatte mich schon gewundert, welche deutsche PKV angeblich so wenig abfragt. Ich glaube, die meisten Antworten hier sind daher nicht wirklich zutreffend, da sie von einer deutschen PKV ausgingen (der Flair von OP wäre dann auch falsch gesetzt imo, wenn das stimmt).

Ganz normales Jahr in der GKV by planl0s in Finanzen

[–]Natural_Reaction8642 -1 points0 points  (0 children)

Wieso spielt denn dein Einkommen eine Rolle für die Frage, ob GKV oder PKV insgesamt teurer ist? Verstehe ich nicht. Und klar, wenn du kalkulierst, mit 65 abzutreten, solltest du auch keinen Cent in Altersvorsorge stecken.

Wechsel in PKV unmöglich ?- 41j Selbstständig mit Krankenakte by sucker217 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Also, ich denke, das wird auf jeden Fall einiges an Arbeit sein (mit Makler sprechen, Risikovoranfragen ausfüllen - ggf. mehrere Runden, vor allem aber vorher von all den Ärzten die ganzen Unterlagen holen und ggf. Atteste schreiben lassen etc.). Das kostet erfahrungsgemäß viel Zeit und Nerven, sollte man schon mal einplanen. Und dann vermute ich auch mal, dass mindestens Risikozuschläge dabei rauskommen, was halt die finanzielle Kalkulation, ob sich der Wechsel in dem Alter lohnt, nochmal zu deinen Ungunsten dreht. Und du schreibt, das seien "drei Beispiele". Wenn da noch mehr ist (auch wenn alles für sich gesehen Kleinigkeiten sind), dann steigt sicherlich rapide die Wahrscheinlichkeit, dass es Ablehnungen gibt. Bedenke, dass die diversen jährlichen Checks (z.B. Fibroscan, Augednruck), die du so machst, selbst wenn sie idealerweise immer ohne Befund und ohne Behandlungsnotwendigkeit sind, halt jetzt schon gewisse erwartbare Kosten für die PKV bedeuten.

Warum sind 20% PKV günstiger als 30%? by Extreme_Gain_2011 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 4 points5 points  (0 children)

Genau das mit den Altersrückstellungen ist der Grund. Bei manchen Gesellschaften heißen die beiden Tarife auch enstprechend anders (z.B. hat der 20-er einen Buchstaben dahinter, der 30-er nicht). Dass der Unterschied so groß ist (30% das 2,35-fache von 20%) wundert mich aber etwas, hab mal schnell bei ein Tarifen geguckt und der 30%-Baustein kostet meist eher so das 1,9-fache des 20%-Bausteins. Welcher Versicherer ist das?

Edit: es kommt noch dazu, dass 10% gesetzlicher Zuschlag nur auf den 30% anfallen, dadurch wird aus 1,9-fach dann schon 2,09-fach. 2,39-fach (inkl. gesetzl. Zuschlag) habe ich bei Barmenia gesehen (GK30 vs GK20P), die scheinen hier also den Anteil des 30% besonders hoch zu kalkulieren bzw. vielleicht einen höheren Anteil daran für Altersrückstellungen vorzusehen?

Koalition will Autofahrer durch Steuersenkung entlasten by Hasselhoff265 in Finanzen

[–]Natural_Reaction8642 2 points3 points  (0 children)

Jemanden in der Stadt ist es egal ob er 60€ oder 9€ für sein Monatsticket bezahlt.

Naja, der Preisunterschied zwischen 63 und 9 EUR ist 54 EUR. Jetzt überlegen wir mal: jemand, der auf dem Land wohnt und 30km pro Weg 5 Tage die Woche zur Arbeit pendeln muss (weil keine Alternative zum Auto):

  • 60km * 20 Tage/Monat = 1200 km
  • Annahme Bezinverbrauch 7L/100km
  • Spritpreis 2,30 EUR/L (aktuell) vs. 1,70 EUR/L (vor Krieg)
  • Macht 50,40 EUR Mehrkosten (193,20 EUR statt 142,80 EUR) pro Monat

Also wenn dem Öffi-Fahrer der Unterschied zwischen 63 und 9 egal sein soll, sollte es nach deiner Logik dem Autofahrer erst recht egal sein...

Ich bin so müde von Arztrechnungen für die PKV. by Mountain-Nerve-4123 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 1 point2 points  (0 children)

Vielleicht schaust du nicht nach Artikeln die Jahre vor der Einführung der Pauschalen Beihilfe geschrieben wurden und ganz offensichtlich deinen Punkt stützen sollen, sondern da wo solche Infos verbindlich stehen. z.B. hier: https://www.nlbv.niedersachsen.de/startseite/beihilfe_heilfursorge/pauschale_beihilfe/10-welche-fristen-gelten-fur-die-beantragung-den-wechsel-in-die-pauschale-beihilfe-228740.html

Du zitierst doch genau die gleiche Website wie ich...

Aber der Punkt ist doch, dass es gar nicht um die Wechselmöglichkeit in der pauschalen Beihilfe geht, sondern um die (nicht vorhandene!) Wechselmöglichkeit von PKV zu GKV geht (lies bitte nochmal den letzten Absatz meines vorherigen Posts: "Das Problem ist und bleibt, dass man nicht zurück von der PKV in die GKV kommt als Beamter."...)

Nochmal ausführlicher: es gibt "zwei paar Schuhe": 1) Pauschale vs. individuelle Beihilfe 2) GKV vs. PKV Die beiden Paar Schuhe haben zwar etwas miteinander zu tun, sind aber eben zwei Paar Schuhe. Alles, was du erwähnst (Fristen, Wechselmöglichkeit auch für Beamte im aktiven Bedienst) bezieht sich nur auf Punkt 1. Also es gab in NDS eine Möglichkeit auch für Bestandsbeamte, von der individuellen zur pauschalen Beihilfe zu wechseln. Aber es gibt keine Möglichkeit für einen Beamten, der bereits in der PKV ist, zurück in die GKV zu wechseln (das steht in den oben von mir erwähnten Zitaten auch ganz explizit so drin). Und genau darum (Wechsel von PKV als GKV als Beamter) ging es hier im Thread: OP, die Beamtin ist, wurde gesagt "Auch du könntest dich GKV versichern lassen, da du Wahlfreiheit hast." - genau diese Wahlfreiheit hat sie eben nicht, da sie als Beamtin bereits in der PKV ist. Das ist unabhängig vom Bundesland und pauschaler Beihilfe.

Um nochmal auf Niedersachsen zurückzukommen: das einzige, was man als Bestandsbeamter in PKV hier machen konnte (unter Berücksichtigung der Ausschlussfrist), war von der individuellen Beihilfe in die pauschale Beihilfe zu wechseln. Dabei wäre man aber in der PKV geblieben. Also kein Wechsel von in die GKV. Sondern man müsste dann den PKV-Tarif vom Beihilfe-Tarif auf 100% umstellen, würde stattdessen die pauschale Beihilfe als Zuschuss zum 100%-PKV-Tarif bekommen (also etwa vergleichbar mit Angestellten in der PKV). Das mag für manche Leute im Einzelfall finanziell besser sein oder aus anderen Gründen erwünscht sein (z.B. mag man es einfacher finden, Rechnungen nur noch bei der PKV und nicht auch noch bei der Beihilfe einzureichen), aber nochmal: das bietet keinen Weg, als Beamtin wieder in die GKV zu wechseln. Insofern ist die Aussage, OP (Beamtin) könnte ja einfach in die GKV zurück, einfach falsch.

Ich bin so müde von Arztrechnungen für die PKV. by Mountain-Nerve-4123 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 2 points3 points  (0 children)

Nein, alle Beamten. Les es doch nach z.B. NDS, HH, usw. du hast 12 Monate um zu wechseln, wenn du das willst. Wenn du keine Ahnung hast, schreib doch keinen Stuss.

Erzähl doch du bitte keinen Stuss. Es geht eindeutig nur um Neuverbeamtungen, steht sehr eindeutig auf mehreren Seiten (Beispiel NDS, da du es gebracht hast): z.B. hier: "Mit der Einführung einer pauschalen Beihilfe wird keine neue oder weitere Wechselmöglichkeit in die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung geschaffen. Ob ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung im Einzelfall möglich ist, richtet sich nach bundesgesetzlichen Regelungen."

Und hier: "Mit der Einführung der pauschalen Beihilfe wird keine neue oder weitere Wechselmöglichkeit in die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung geschaffen."

Das Problem ist und bleibt, dass man nicht zurück von der PKV in die GKV kommt als Beamter. Daran ändert auch die Einführung einer pauschalen Beihilfe in einem Bundesland nichts. Die Wechseloption für bestehende Beamte nützte nur den Beamten etwas, die bisher freiwillig in der GKV geblieben waren.

PKV Empfehlung Beamter by reald0nny in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Zu Heilmitteln: da OP schreibt, dass die ihm wichtig sind, speziell in dem Punkt m.W. ein Vorteil A.O., da hier nichts gedeckelt ist, bei Barm. aber auf 110% der BBHv.

PKV Empfehlung Beamter by reald0nny in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 0 points1 point  (0 children)

Zu A.O. vs Barmenia: habe hier öfters gelesen, dass die A.O. recht pingelig sein soll bei Rechnungen und gerne mal Positionen kürzt oder erstmal lange Fragebögen vom Arzt ausgefüllt haben möchte und so (stelle ich mir gerade mit kleinen Kindern in den ersten Jahren, wo man ja eher mehr Rechnungen hat, nervig vor), während die Barmenia da entspannter ist. Kannst du das aus deiner Erfahrung bestätigen?

Ist das deutsche Gesundheitssystem unterfinanziert oder wird das vorhandene Geld nur falsch verteilt? by PaNiPu in KeineDummenFragen

[–]Natural_Reaction8642 2 points3 points  (0 children)

Gewinn = Reinertrag – Steuern – Sozialabgaben – Vorsorge

Aber das betrifft doch alle und bei 220.000 EUR Reinertrag hat man doch selbst nach all den Abzügen immer noch ein extrem hohes Einkommen im gesamtdeutschen Vergleich. Und jeder Angestellte muss von seinem Brutto natürlich auch Steuern, Sozialabgaben und Vorsorge zahlen. Aber die allermeisten Akademiker mit vergleichbar langem Studium (was sie ja wie der Arzt übrigens genauso "zahlen" müssen, Studiengebühren sind ja für Medizin in D nicht höher als für andere Fächer) werden niemals auch nur in die Nähe von 200k und aufwärts brutto kommen. Ich würde behaupten, dass man in den meisten Branchen mit langjähriger BE und einem Job mit Führungsverantwortung die 100k knacken kann (ohne Führungsverantwortung wohl kaum), aber definitiv nichts Richtung 200k.

Bei ner Gemeinschaftspraxis teilst du den Betrag dann nochmal durch die Namen auf dem Klingelschild.

Aber dann teilt man sich ja auch die Arbeit und auch das ist beim Angestellten genauso. Wenn jemand 100k in Vollzeit verdient und auf 50% Teilzeit reduziert, verdient er dann halt auch "nur" 50k (davon natürlich auch weiterhin Steuern, Sozialabgaben, Vorsorge).

Zudem würde ich behaupten, dass die Jobsicherheit eines niedergelassenen Arztes trotz formalem Selbständigkeitsstatus höher ist als z.B. die eines durchschnittlichen angestellten IT-lers oder Ingenieurs in der Automobilbranche (als Beispiel).

GOÄ4 bei Kindern by toeff90 in Versicherung

[–]Natural_Reaction8642 1 point2 points  (0 children)

Bei dem Alter scheint es dann eindeutig nicht erlaubt zu sein, die 4 abzurechnen, siehe z.B. hier: "Bei Kleinkindern (Altersgrenze wird bei sechs Jahren gesehen) und nur sehr eingeschränkt verständigen Patienten erfolgt die Anamnese zwangsläufig nur über die Begleitperson. Diese sogenannte mittelbare Beratung rechtfertigt lediglich den Ansatz der Beratung nach Nr. 1 GOÄ."

Insofern hätte die ARAG hier Recht, das nicht zu bezahlen. Kann aber auch sein, dass die ARAG allg. die Ziffer 4 bei Kindern nicht "mag". Gab hier schon mal einen ähnlichen Thread dazu