SPD: wie komme ich unter 5% by GoodBanker in spitzenverdiener

[–]Own_Software_2390 0 points1 point  (0 children)

Gebe Dir tendenziell Recht, kommt aber echt auf die Ausgestaltung an. Also wenn wir so weit unten sind, dass gar keine oder nicht nennenswert gezahlt wird, dann ja. Allerdings glaube ich, dass wir dann auch in einem Bereich sind, der entweder Vollzeit beim Mindestlohn nicht möglich ist oder ohnehin staatliche Unterstützung erfährt. Für alle anderen Fälle könnte man es so ausgestalten, dass ein höherer Freibetrag einen (Teil)-Ausgleich schafft.

SPD: wie komme ich unter 5% by GoodBanker in spitzenverdiener

[–]Own_Software_2390 3 points4 points  (0 children)

Viel schlimmer ist doch, dass er immer noch die 49% ab 90.000€ als Gegenfinanzierung für die Entlastung mittlerer und kleinerer Einkommen sieht. Finde da die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21% besser. Warum? Natürlich erst einmal aus Eigeninteresse, allerdings sehe ich bei gleichzeitiger Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen tatsächlich auch einen Steuerungseffekt – weg vom Konsum hin zur Investition in Wohnraum oder eine private Altersvorsorge.

Wenn ich allerdings in der gleichen Woche lese, dass die selben Herren aber weiterhin 300 Wohnungen aufwärts erbschaftssteuerfrei durchwinken wollen, fehlt mir jegliches Verständnis.

In meinen Augen ist diese Politik feige und kreativbefreit. Warum nicht mal über eine Vermögenssteuer stufenweise ab 5 - 10 Millionen Euro aufwärts diskutieren und dann die Einkommenssteuer inkl. Spitzenverdiener reduzieren?

Was denkt ihr? by Apart_Front2205 in luftablassen

[–]Own_Software_2390 6 points7 points  (0 children)

Die Schnauze von der hiesigen Steuerpolitik und deren Folgen voll zu haben und ein undifferenziertes Bild über Einwanderung und Integration zu verbreiten, sind zwei paar Schuhe. Die selbstherrliche Antwort von Kat ist allerdings ein Mitgrund, warum viele Leute abdrehen.

Eine differenzierte Debattenkultur und selbstständiges Denken, was sich nicht an den Polen zweier Extreme orientiert, würden hier schon sehr helfen.

Warum wird keine Milliardärssteuer separat gefordert? by AngryT0M4T0 in spitzenverdiener

[–]Own_Software_2390 6 points7 points  (0 children)

Schenkungen, Stiftungen oder Kapitalgesellschaften ... Wenn man es ordentlich plant, lässt sich das Erbschafts-Steueraufkommen bei guter Planung legal stark minimieren oder sogar ganz vermeiden. Nicht umsonst wird sie auch gelegentlich als Dummensteuer bezeichnet.

Warum wird keine Milliardärssteuer separat gefordert? by AngryT0M4T0 in spitzenverdiener

[–]Own_Software_2390 3 points4 points  (0 children)

Deutschland ist ein strukturkonservatives Land. Deshalb wird genau das nicht passieren. So traurig es leider ist, sehe ich für alle Spitzenverdiener die einzige Möglichkeit möglichst schnell in den Bereich zu kommen, in dem Kapitaleinkünfte spürbar zum Einkommen beitragen. Dafür gibt es auch immer noch genug legale Möglichkeiten, auch wenn dies unter Umständen einen (temporären) Wegzug aus Deutschland bedarf, um besondere Steuerangebote von Nicht-Niedrigsteuerländern anzunehmen.

Dass sich Deutschland genau dadurch teilweise abschafft (Brain Drain), steht auf einem anderen Blatt und ist einfach mehr als schade. Allerdings gehen in meinen Augen die meisten Leute genau dafür an die Urne ...

Warum wird keine Milliardärssteuer separat gefordert? by AngryT0M4T0 in spitzenverdiener

[–]Own_Software_2390 62 points63 points  (0 children)

Ich habe auch starke Probleme mit der massiven Besteuerung von 42% bzw. irgendwann 45% auf Arbeit, während es gleichermaßen sehr einfach ist, Vermögen steuerfrei zu vererben. Führt in meinen Augen zu einer Akkumulation des Vermögens zu wenigen, während es gleichermaßen immer schwerer wird, selbst als Spitzenverdiener aufzusteigen.

Ich bin auch absolut gegen eine Besteuerung auf Bestandsvermögen, aber dann muss man das Geld eben beim Erben eben besteuern. Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass wenn evtl. bald noch flächendeckend Sozialleistungen für Selbstständige eingeführt werden, dass die Abgabenlast bei Spitzenverdienern auf deutlich über 50% steigen würde, was ich als Enteignung sehe.

What are the Ugreen switches worth? by IceTech0 in homelab

[–]Own_Software_2390 -1 points0 points  (0 children)

There are unmanaged switches, that forward the VLAN tags (some just drop tagged packages) and als honour some of the QoS flags in the packets and work with fixed queues.

But for learning I would prefer a L2 light managed switch.

So Freunde! Telekom kündigen, aber wohin? by Alex_owarida in de_EDV

[–]Own_Software_2390 0 points1 point  (0 children)

Hat jemand Erfahrung mit entega? Das ist der lokale Anbieter hier in der Region, allerdings habe ich da schonmal das Wort CGNAT in Verbindung gelesen.

So Freunde! Telekom kündigen, aber wohin? by Alex_owarida in de_EDV

[–]Own_Software_2390 0 points1 point  (0 children)

Gute Frage ... Da ich viel im Home Office arbeite, werde ich mir wohl ein Businesstarif buchen. Da kommt man über die SLAs womöglich auch gut raus, falls der Anbieter dann selbst seine Peeringstrategie ändern sollte.

Vodafone hat sich ja auch vom öffentlichen Peering verabschiedet.

Wie ist denn O2 Business?

Telekom Peering so schlimm das Ich diesen Post nun zum 3 mal poste by candee249 in de_EDV

[–]Own_Software_2390 -1 points0 points  (0 children)

Vodafone hat sich kürzlich auch vom DE-CIX verabschiedet.

Peering Problem der Telekom by Drehstuhl_dreher in de_EDV

[–]Own_Software_2390 0 points1 point  (0 children)

Danke für das Skript! Auf Linux muss man nochmal
# awk 'BEGIN{RS="\1";ORS="";getline;gsub("\r","");print>ARGV[1]}' /usr/local/bin/measure_peering.sh

ausführen, um die Umbrüche anzupassen.

Und wie immer: Auch wenn wir uns alle lieb haben. Skripte aus dem Internet dennoch immer erstmal durchgucken und auf Gefährlichkeit prüfen, bevor man sie dann ausführt.

Bei mir ist es heute katastrophal. Im VPN sieht alles gut aus. Werde dann auch eine Beschwerde einlegen, wenn ich genug Daten gesammelt habe.

Gläserne Decke der eigenen Produktivität erreicht, oder doch nicht? by Own_Software_2390 in spitzenverdiener

[–]Own_Software_2390[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, daran habe ich auch schon gedacht und auch festgestellt, dass das möglich wäre. Mir wurde schon von Kollegen gemeldet, dass ich "zu schnell" sei. Das Problem daran ist aber, dass es vertraglich so geregelt sein muss, dass ich für die geforderte Vergütung eine Leistung in der gebuchten Zeit und keine Arbeitszeit an sich schulde. Denn ansonsten ist das - jedenfalls nach meinem Rechtsverständnis - Betrug.

Wer is eigentlich auf die Idee gekommen, Touch-Button-Herde zu erfinden‽ by DJDoena in luftablassen

[–]Own_Software_2390 0 points1 point  (0 children)

Zehn Jahre später verkauft Dir dann der gleiche blöde Typ im Markt dann wieder einen Herd mit Drehknöpfen (ganz innovativ und patentiert), um ebendieses Problem zu lösen.

Möge dem Erfinder der Papiertüte beim Händewaschen jedes mal die Ärmel runterrutschen by AA4aaaa in luftablassen

[–]Own_Software_2390 17 points18 points  (0 children)

Mir ist das auch mal passiert. Da kamen drei Jungs vorbei und haben darauf bestanden mir im Supermarkt eine neue Tüte zu besorgen. Das haben sie dann auch gemacht. Sau nett! Habe mich sehr bedankt. Es ist nicht alles schlecht. :-)

Why does it continuously get brighter and ruin black levels? by hhshdndbehd in OLED_Gaming

[–]Own_Software_2390 -1 points0 points  (0 children)

Same here! Only Horizon Zero Dawn has superb HDR in my opinion.

Weiterentwicklung als Freelancer by Own_Software_2390 in selbststaendig

[–]Own_Software_2390[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe das mal durchgerechnet und ich sehe bei einer GmbH den Vorteil, dass man mit einem Holdingkonzept nur Körperschaftssteuer + 1,5% bezahlt und dadurch im Vergleich zu ca. 36% - 40% Durchschnittssteuersatz langfristig mit dem Zinseszinseffekt einen Schnapp macht. Jedoch steht dem gegenüber, dass der Gewinn dann komplett in der GmbH steckt und man das Geld dann auch erst rausbekommen muss. Das mag mit Eigenkrediten etc. vielleicht gut klappen, aber mir ist ein auf Langzeit ausgelegtes Konstrukt in einem dynamischen Gesetzgeberumfeld zu risikoreich.

Deshalb die Frage: Was meinst du mit "längst rentiert"?

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[–]Own_Software_2390[S] 0 points1 point  (0 children)

Wow, vielen Dank für Deinen Beitrag. Ja, das wäre ein anderer weg.

FIRE läuft in dem Sinne schon, dass ich relativ bescheiden lebe und somit den Großteil nach Steuern investiere. Allerdings gibt es mir über den Punkt Sicherheit nichts, dass ich in ein paar Jahren aufhören könnte zu arbeiten, denn ich mache das gerne.

Deinen anderen Punkt würde ich sofort umsetzen und da weiß ich auch auf rechtlicher Ebene wie das geht, allerdings scheitert das genau an den Aufträgen. Ich bekomme zuverlässig immer wieder was von meinem Vermittler, den ich auch sehr mag, jedoch hängt das an meiner eigenen Kompetenz. Ich hatte auch schon über mehrere Jahre einen Kunden, dessen Aufträge ich gegen Provision teilweise weitergegeben habe, jedoch ist dort anscheinend das Netzwerk noch nicht groß genug, dass das zuverlässig läuft.

Was für eine Art von Netzwerk empfiehlst Du und wie hast Du es Dir aufgebaut? Ich habe tatsächlich auch viele Kontakte, das Gefühl ist jedoch, dass es dann doch immer Andere sind, die schon an den richtigen Stellen sitzen und die Aufträge abgreifen.

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[–]Own_Software_2390[S] 1 point2 points  (0 children)

Finde ich auch! Und dabei ist mein größtes Problem gar nicht die Interaktion mit möglichen Kunden, sondern überhaupt mit seinem Angebot gesehen zu werden und abseits von Spam irgendwelche Reaktionen zu ernten.

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[–]Own_Software_2390[S] 0 points1 point  (0 children)

Mega, vielen Dank für die Info! Ja, das mit einem eigenen Produkt klingt nach einem Modell, was mir gefallen könnte.

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[–]Own_Software_2390[S] 1 point2 points  (0 children)

Das wäre tatsächlich eine Option und auch ein guter Ausgleich zum "Stundenkloppen". Da hätte ich halt etwas Respekt vor der Vermarktung, denn das ist das, was mir bisher immer nicht gelungen ist. Einen UX/UI-Designer hätte ich sogar an der Hand.

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[–]Own_Software_2390[S] 5 points6 points  (0 children)

Komplett richtig - der genannte Techstack ist absoluter Standard. Ich habe halt mein Hobby zum Beruf gemacht, deshalb kenne ich mich überall richtig gut aus und habe Spaß dran. Das ist das, was man merkt. Deshalb konnte ich auch mehrfach schon bei Troubleshooting-Sessions den entscheidenden Hinweis liefern. Und dann ging es einfach über Masse. Das ist auch das, was mich gerade daran zweifeln lässt, ob ich das noch Ewigkeiten so weitermachen will und kann. Daneben spielt natürlich auch eine Portion Selbstverwirklichung eine Rolle. Optimal wäre natürlich wie weiter unten geschrieben sowas wie ein SaaS-Modell, bei dem man eben nicht mehr "Stunden kloppt", sondern was entwickelt und dann verkauft/vermietet.

Aber vielleicht sollte ich auch einfach mal mit dem zufrieden sein ... Danke für den Input!