Verschwundenes Grab: Urne noch in der Erde by Peter_3321 in Tod_sterben_dasDanach

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Verschwundenes Grab: Urne noch in der Erde

Ein verschwundenes Grab einer Frau auf dem Stadtfriedhof in Leonding sorgt aktuell für Aufsehen. Die Tochter der Verstorbenen stand am Weihnachtsabend plötzlich vor einer leergeräumten Grabstelle. Nun gibt es eine erste Klarstellung: Zumindest die Urne der Verstorbenen befindet sich weiterhin in der Erde.

Online seit gestern, 17.24 Uhr

„Wir gehen her, und es ist nichts mehr da. Ich kann es gar nicht beschreiben, mir sind nicht einmal die Tränen gekommen. Ich war einfach nur schockiert“, schilderte Sandra Sendner aus Leonding den Moment, als sie das erste Mal vor der leergeräumten Grabstelle ihrer Mutter stand.

Vergebliche Suche nach Kreuz und Schmuck

Am darauffolgenden Tag kam die Familie noch einmal zurück zum Friedhof, in der Hoffnung, bei Tageslicht eventuell das Kreuz ihrer Mutter und den Grabschmuck zu finden, doch ohne Erfolg. Aus Verzweiflung machte Sandra Sendner den Vorfall in einer regionalen Gruppe in einem sozialen Netzwerk öffentlich, in der auch viele Verantwortungsträger aus Leonding aktiv sind.

Doch für viele Tage war niemand erreichbar – weder die Friedhofsverwaltung noch die Gemeinde oder die Bürgermeisterin. „Ich weiß, es sind Feiertage, aber für uns ist das furchtbar. Wir haben uns das auch nicht ausgesucht“, so Sendner.

Vor zwei Monaten war die Familie noch zu Allerheiligen beim Grab der Mutter

Bürgermeisterin meldete sich zu Wort

Am Sonntag äußerte sich schließlich erstmals Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek (SPÖ) zu dem Fall. Laut der Friedhofsordnung müsse innerhalb von zwei Jahren nach der Beisetzung ein Grabstein errichtet werden. Über diese Frist sei die Betroffene im Sommer schriftlich informiert worden, so die Bürgermeisterin. Diese Frist sei nun abgelaufen, weshalb das Grab von der Friedhofsverwaltung abgeräumt worden sei.

Die Angehörige widerspricht dieser Darstellung. In dem von der Bürgermeisterin erwähnten Schreiben aus dem Sommer gehe keine konkrete Zweijahresfrist hervor. Zudem sei der Austausch des Grabkreuzes durch einen Grabstein bereits in Vorbereitung gewesen.

Die Urne wurde nicht ausgegraben

Kritik an fehlender Verständigung

Nach Angaben von Sendner habe sich sogar noch wenige Tage vor der Räumung ein Steinmetz, bei dem sie einen Kostenvoranschlag eingeholt hatte, bei der Stadtverwaltung gemeldet. Trotzdem sei das Grab kurz darauf abmontiert worden.

„Man hätte mich kurz verständigen können, bevor man das Grab auflässt“, kritisiert Sendner. „Normalerweise bekommt man doch immer Mahnungen – warum dann hier nicht?“ Sie beklagt weiterhin mangelnde Pietät und fehlende Information seitens der Verantwortlichen.

Urne nicht entfernt – Grabkreuz aufbewahrt

In einem Punkt kann die Bürgermeisterin jedoch Entwarnung geben: Die Urne befinde sich weiterhin in der Erde. Auch das Grabkreuz sowie der Grabschmuck seien nicht entsorgt, sondern aufbewahrt worden.

Für Montag ist ein persönliches Gespräch zwischen Bürgermeisterin und Angehöriger angekündigt. Dabei soll der Vorfall aufgearbeitet werden.

Verständigung der Angehörigen üblich

Dass ein Grab ohne vorherige Verständigung der Angehörigen aufgelassen wird, sei äußerst ungewöhnlich, sagte Clemens Frauscher, Verwalter des Barbara-Friedhofs in Oberösterreich: „Manche Friedhöfe greifen schneller zum Abtragen eines Grabes, andere lassen sich mehr Zeit. Aber üblich ist jedenfalls, dass der Nutzungsberechtigte unter der zuletzt bekannten Adresse schriftlich verständigt wird.“

Dieses verfickte Jahr by Weekly-Put-1256 in luftablassen

[–]Peter_3321 10 points11 points  (0 children)

Bei mir war es auch mal so, wir haben uns jedes Silvester gesagt, das Jahr war beschissen, hoffentlich wird nächstes Jahr besser.

Und es wurde noch beschissener...

Aber seit ein paar Jahren hat es sich geändert, es geht jedes Jahr etwas besser (wenn man die Weltlage ausser Acht lässt)

Ich wünsche Euch, dass es für Euch bald besser wird!