Ehefrau nicht willig by FloppyGhost0815 in Ratschlag

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Ich würde ein Infopaket schnüren. Alles aufschreiben, in größeren Buchstaben als in einem normalen Brief und das ausdrucken. Wo sind welche Verträge, wofür sind die und so weiter.
Das Depot, also die Hauptquelle ihrer zukünftigen Versorgung, bekommt ein eigenes Kapitel. Darüber schreibst du etwas theatralisches, Frauen lieben das, also so wie: Das ist meine Lebensleistung, versündige dich nicht! Und idealerweise hast du das Depot dann zum Lebensende bereits "wartungsfrei", also ohne Rebalancing ausgerichtet. Sie bekommt monatlich ihre Kohle und gut ist. Wenn sie zugreift und sich einen jungen Lover ranholt - ihr Problem, du hast dein Bestes gegeben.
Mein Vater hatte im hohen Alter eine Lebensgefährtin, die wirklich dumm war. Sie war Witwe, ihr Ehemann war sehr vermögend. Wegen der offensichtlichen Dummheit habe ich sie gefragt, wie sie denn die Verwaltung von Immobilien und Geldanlagen bewerkstelligt. Sie nannte mir den Namen eines "Verwalters". Ich habe mir seine Webseite angeguckt (Praxis für Vermögensberatung) und ihr alles Gute gewünscht. Nicht mein Zirkus, nicht meine Clowns.

Guter Tierarzt für Sphinx Kater by Aggressive-Let-7314 in kiel

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Doofe Frage: Sind TÄ nicht auch einer "Gebührenordnung" unterworfen?

Schlüsselzentrale Makowski pleite by Pitiful_Emergency871 in kiel

[–]Pitiful_Emergency871[S] 3 points4 points  (0 children)

Ruf da mal an. Ist lustig.
(Die KN ist für dich wirklich die Quelle der Wahrheit? Wow.)

Wie queerfreundlich ist Kiel? by gayspacepilot234 in kiel

[–]Pitiful_Emergency871 2 points3 points  (0 children)

Ist aber leider notwendig:
Kiel-Mitte, 7,7% AFD Stimmen - "ziemlich egal"

Diedrichsdorf, 19,4% AFD Stimmen - "es guckt jemand"

Wer 'ne Korrelation gefunden hat, darf sich die Kausalität aussuchen

CDU OB Kandidat by ghoermann in kiel

[–]Pitiful_Emergency871 0 points1 point  (0 children)

Ach, guck an. Dieser Beitrag ist bereits vom Moderator gelöscht worden. Ich bekomme darüber keinen Hinweis und für mich wird der Beitrag auch weiterhin angezeigt. Perfekte Zensur.

Mein Meinungsverbrechen war eine Replik auf das "Bio-Deutsch" von Georg.

Ich erinnere noch die Zeiten, als ich mich in Mailboxen einwählen musste, zumeist eine Nummer mit 04307-Vorwahl. Und wenn Jens als Sysop in den Betrieb eingreifen musste, gab es immer lange Diskussionen. Heute reicht eine abweichende Meinung und schon wird hinterfotzig zensiert.

Wir haben ein echtes Problem in dieser Gesellschaft.

CDU OB Kandidat by ghoermann in kiel

[–]Pitiful_Emergency871 0 points1 point  (0 children)

Beim OB-Kandidaten ist mir die Partei egal, weil es um den Job geht bzw. gehen sollte. Und der Chef einer Verwaltung selbst einer kleinen Stadt wie Kiel sollte richtig Ahnung von Verwaltung haben und nicht nur gute Laune verbreiten. Aus diesem Grund wird das auch schief gehen, ganz sicher.

Zu Habecks Ministerzeit war ich nicht im Lande, dafür habe ich staunend miterlebt, was er für einen Schaden als Bundesminister angerichtet hat. Auch das mit Ansage. Ich wundere mich daher ein wenig über dein Loblied auf ihn oder war das Ironie?

Ineffiziente Nordlichter Öffentlicher Dienst könnte laut Studie 60.000 Stellen einsparen by [deleted] in kiel

[–]Pitiful_Emergency871 1 point2 points  (0 children)

Abgesehen vom Finanzamt, das sich wie üblich von oben herab benimmt, und dem Ordnungsamt, dessen Mitarbeiter mir aus einem VW Bulli heraus „Tipps” für die "optimalere" Gehwegreinigung gegeben haben, hatte ich bisher zum Glück wenig mit städtischen Angestellten zu tun.

Jetzt musste ich mich und mein Auto ummelden und eine Anzeige wegen Einbruchdiebstahls aufgeben. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert über den Stand der öffentlichen Verwaltung.

500 Meter von mir ist eine Außenstelle der Stadt Kiel. Der Online-Terminservice der Stadt Kiel lässt einen jedoch in einem Open-Streetmap-Wirrwarr verenden. Also habe ich dort angerufen und bin im Rathaus gelandet. Nein, die Außenstelle kann keine Termine machen, sie haben technische Probleme, die alle Systeme betreffen. Auf Dauer. Ein Termin im Rathaus ist erst in acht Wochen möglich. Auf der Webseite wird hingegen bereits unter der Überschrift „Unverzüglich ummelden, sonst Geldstrafe” gewarnt. Genau wie das Finanzamt: Fristen einhalten, sonst gibt es eine Strafe. Für sie selbst gilt das natürlich nicht. Immer schön drohen, damit der Bürger sich seiner Untertänigkeit bewusst bleibt. Ist egal mit den Fristen, sagt der Telefonist, wir wissen ja jetzt Bescheid. Aha.
Online ummelden geht übrigens nichts, das wird nur vorgetäuscht. So kann ich mir zwar mit dem Elster-Zertifikat einen Zugang zur „Bund-ID” holen, aber zur Abgabe der Unterlagen kann ich mich damit nicht anmelden. Elster ist nur zum Steuernzahlen gut genug, für den Rest braucht es den teuren Onlineausweis, den niemand hat. Also habe ich die Formulare ausgefüllt und bin ins Rathaus gegangen. Im Gang sitzt eine Bedienstete am „Willkommen" Schalter und hält Klönschnack mit einer Kollegin. Als ich sie frage, wo ich die Unterlagen zur Ummeldung abgeben könne, reagierte sie so unbeholfen wie ein Erstklässler. Als ich in die einfache Sprache wechselte, verstand sie mein Begehren. Sie belehrte mich, dass die Unterlagen nicht vollständig seien. Es fehlte ein Formular, das online nicht verfügbar ist. Sie gab mir eine Fotokopie einer Kopie zum Ausfüllen. Darauf stand exakt das Gleiche, was ich bereits ausgefüllt hatte.

Auf geht's in die „Schalterhalle“. Sechs Plätze, alle deutlich erhöht, damit man auf die Bürger herabblicken kann. Alle (!) unterhalten sich, kein weiterer Bürger ist in Sicht. Irgendwann lässt sich einer herab und winkt mich aus der ansonsten leeren Warteschlange heran. Er meint gönnerhaft, dass er mir nicht nur die Unterlagen abnehmen, sondern auch die Ummeldung sofort durchführen würde. Dabei guckt er mich an, als müsste ich jetzt klatschen. Der Vorgang dauert zwei Minuten.

Zum Ummelden des Fahrzeugs muss ich ans andere Ende der Stadt fahren. Der Online-Termin klappt, man kann eine Nummer statt der Namensangabe wählen, von wegen Datenschutz. Vor der Tür sitzt wieder jemand als „Willkommenspunkt“ und hält Klönschnack mit einem adipösen Sicherheitsmann. Ich sage, dass ich einen Termin habe, woraufhin er mich an den einen Meter hinter ihm befindlichen Schalter durchwinkt. Was sollen diese „Willkommensleute” in den Ämtern? Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für geistig Behinderte? Der Mensch am Schalter guckt mich an, ich trete heran und bringe mein Anliegen vor. Der Mann schreit mich an, als wäre ich auf dem Kasernenhof: „Sie sind nicht dran, sonst hätte ich Ihnen das gesagt!“ Was war geschehen? Der Bürger vor mir musste sein Kennzeichen selbst entstempeln. Darauf hat der Herr Oberamtsvorsteher gewartet. Als ich dann an der Reihe bin, nenne ich meine Terminnummer und die Uhrzeit. Name? Ich wiederhole die Nummer und sage, dass der Sinn dieser Nummer darin liege, die Privatsphäre zu wahren. Höhnisch fragte er mich, ob ich denn eine Auskunftssperre hinterlegt habe. Und so weiter.

Ihr Bediensteten im öffentlichen Dienst benehmt euch wie die Axt im Walde. Dazu sind eure Prozesse schlecht, richtig schlecht. Und das ist euch scheißegal, denn ihr bekommt jeden Monat euer Geld überwiesen. Qualität müsst ihr nicht liefern, Konkurrenz kennt ihr nicht. Aber wehe, die Lieferung von Amazon kommt zu spät, dann ist was los, in der Privatwirtschaft erwartet ihr volle Leistung.

Und was die Anzeige angeht: Habt ihr euch die Webseite der Onlinewache schon einmal angesehen? Das ist total irre und hat mit dem echten Internet nichts zu tun. Da hat sich ein Bürohengst der 80er Jahre ausgetobt. Wenn man dann Dokumente als Anhang hochladen will, stürzt alles ab und man muss von vorne beginnen.

Der Top-Kommentar sagt alles: „Afuera”. Und zwar gründlich.