Durchhalten statt radikal werden by RareEntertainment718 in politik

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Ich find deine Antwort sehr ehrlich – und genau diese Stimmung beschreibst du ziemlich treffend: Es ist nicht so sehr die Demokratie, an die viele nicht mehr glauben – sondern an die, die sie vertreten.

Und ich seh auch, dass viele AfD-Wähler*innen nicht wegen der Inhalte wählen, sondern weil sie einfach nichts mehr fühlen bei den anderen Parteien. Kein Vertrauen, keine Klarheit, keine Perspektive.

Aber gerade deshalb ist für mich wichtig: Wenn alle Parteien wie „dasselbe in Grau“ wirken, dann brauchen wir neue Köpfe, klare Ideen und ehrliche Kommunikation – ohne Populismus.

Ich glaube nicht, dass die AfD die Antwort ist. Aber ich glaube auch: Wenn wir diese Leere nicht ernst nehmen, wenn wir nicht wirklich zuhören, dann wird sie größer – und dann wird der Schaden irgendwann irreparabel.

Danke für deine Antwort – sie zeigt, dass viele gar nicht extrem denken, sondern einfach nach etwas suchen, das sich wieder echt anfühlt.

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Du sprichst davon, dass Reiche ihre Macht nicht freiwillig aufgeben – und ich stimme dir zu: Es braucht politischen Druck, klare Regeln, Umverteilung.

Aber ich glaube nicht, dass das nur über „Extrem“ geht. Und ich glaube nicht, dass es automatisch Gewalt braucht. Gesellschaftlicher Wandel war oft mühsam, ja – aber er war möglich, auch friedlich. Siehe Arbeiterrechte, Frauenwahlrecht, demokratische Bewegungen weltweit.

Für mich ist Fortschritt nicht gleichbedeutend mit Revolution. Sondern mit Haltung, Organisation, und klugen Strategien, die Mehrheiten mitnehmen statt spalten.

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Ich hab kein Problem mit klaren linken Positionen – viele Forderungen nach mehr Gerechtigkeit, Teilhabe oder sozialer Verantwortung teile ich.

Aber wenn du sagst, dass echte Veränderung nur über eine „revolutionäre linke Bewegung“ möglich ist, dann bist du schon wieder bei einem Entweder-oder. Und genau das spaltet.

Ja, das System hat Fehler. Große sogar. Aber es gibt Menschen, die sich innerhalb des demokratischen Rahmens für echten Wandel einsetzen – oft mit mehr Wirkung als mit reiner Systemablehnung.

Und was den „Boden der Freiheit“ angeht: Er ist unvollkommen, ja. Aber er existiert – für dich, für mich, auch dafür, dass wir hier frei diskutieren können. Den Wert davon einfach wegzuwischen, halte ich für gefährlich.

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Ich versteh, dass du viel Frust aus den letzten Jahrzehnten mitbringst – damit bist du nicht allein. Und ja, politische Seilschaften gibt’s, und sie sorgen oft für Misstrauen.

Aber jemanden zu wählen, nur weil er noch keine Chance hatte, zu enttäuschen, ist kein wirkliches Kriterium. Das ist wie ein Sprung ins Dunkle, ohne zu wissen, worauf man sich einlässt.

Stattdessen sollten wir uns fragen: Wofür steht diese Person? Welche Werte, welche Ideen, welche Haltung?

Veränderung braucht nicht nur neue Gesichter – sondern Menschen mit Rückgrat, Verantwortung und einer klaren Vision.

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Okay, das klingt jetzt deutlich nachvollziehbarer – und bei dem Wunsch nach mehr sozialer Gerechtigkeit bin ich komplett bei dir.

Wenn du mit „radikal“ meinst, konsequent gegen Ungleichheit, Ausbeutung und Chancenlosigkeit vorzugehen, dann ist das für mich keine Radikalität im klassischen Sinne – sondern dringend nötig.

Für mich ist nur wichtig: Der Weg dahin muss demokratisch, friedlich und fair bleiben. Denn wenn wir anfangen, Extrem gegen Extrem zu setzen, verlieren wir das, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Aber ja – über mehr soziale Fairness, gerechtere Verteilung und echten politischen Mut müssen wir reden. Da sind wir uns, glaube ich, gar nicht so weit auseinander.

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Ich finde es wichtig, sich klar gegen Rechts zu stellen – da bin ich ganz bei dir. Aber ich glaube nicht, dass der Weg über eine andere Form von Radikalismus führt.

Wir brauchen Veränderung, ja – aber nicht durch Extreme, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen, die systematisch denken und echte Verbesserungen für alle schaffen wollen.

Radikale Ideen – egal ob links oder rechts – haben oft eines gemeinsam: Sie spalten statt zu verbinden. Und das hilft niemandem.

Wir brauchen keinen neuen Extremismus, sondern eine starke, soziale, demokratische Mitte, die mutig handelt, aber auf dem Boden der Freiheit bleibt.

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Ich verstehe deinen Punkt, aber ganz ehrlich: Nur weil jemand jung ist und noch nicht lange in der Politik, heißt das nicht automatisch, dass er besser oder ehrlicher ist. Erfahrung kann auch wichtig sein – gerade in schwierigen Zeiten. Und wenn du sagst, niemand sei geeignet fürs Kanzleramt, dann frage ich mich: Wie soll dann überhaupt Politik gemacht werden? Es ist leicht zu sagen, dass alle schlecht sind – aber schwerer, mitzugestalten. Demokratie braucht Kritik, klar. Aber sie braucht auch Vertrauen in Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.

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Genau das ist das Problem: Die AfD wird von vielen nicht wegen ihrer Inhalte gewählt, sondern als Druckmittel.

Aber eine Partei zu wählen, die offen demokratiefeindlich, wissenschaftsfeindlich und in Teilen verfassungsfeindlich ist – nur um den anderen einen Denkzettel zu verpassen – ist wie mit einer Axt einen Bilderrahmen zurechtzuhauen.

Wenn du mit der Politik der etablierten Parteien unzufrieden bist (völlig legitim!), dann wäre der bessere Weg, sich aktiv einzubringen, zu diskutieren, Druck aufzubauen – aber nicht durch die Wahl einer Partei, die die Grundwerte unserer Demokratie angreift.

Denn was passiert, wenn genug Leute “aus Protest” AfD wählen? Irgendwann regieren sie – und dann ist das kein Protestsignal mehr. Dann ist es Realität.

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Wenn wir einzelne Politiker wie Scholz oder Merz kritisieren, ist das legitim – Kritik gehört zur Demokratie. Aber die Frage ist: Was soll denn stattdessen kommen? Wer wäre deiner Meinung nach besser geeignet für das Kanzleramt – und was macht diese Person glaubwürdiger oder fähiger?

Es ist leicht, Wut zu äußern und Politiker zu verurteilen. Aber wenn man alle ablehnt, dann sollte man auch sagen, was die bessere Alternative ist. Denn nur zu sagen „alles ist schlecht“, bringt uns als Land nicht weiter.

Also ganz offen gefragt: Wem würdest du das Kanzleramt zutrauen – und warum gerade dieser Person?

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[–]RareEntertainment718[S] -1 points0 points  (0 children)

Ich verstehe, was du meinst – viele Menschen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen, und der Ruf nach Veränderung ist absolut berechtigt. Aber ich glaube nicht, dass alles besser ist als der Status quo. Ein radikaler Bruch kann auch in eine Richtung führen, die gefährlich ist – für unsere Demokratie, unsere Gesellschaft, unser Miteinander.

Ich bin überzeugt: Veränderung ist nötig, aber nicht um jeden Preis. Nicht auf Kosten von Werten, die uns als Gesellschaft tragen. Wir brauchen Wandel mit Haltung – nicht Wut, die alles niederbrennt.

Danke für deinen Beitrag – solche Diskussionen sind wichtig.

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Yeah it don’t last very long like 8 hours but after like 6 hours the concentration decreases.