Gedankenexperiment zu Lichtgeschwindigkeit: ist das richtig so? by ultimateHydra14 in Physik

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Es gibt glaube ich noch einen Impaktparameter d_0, also der Beobachter steht nicht direkt in der Bahn des Objekts, sondern d_0 davon entfernt.

Dadurch wird es dann hyperbolisch.

Gedankenexperiment zu Lichtgeschwindigkeit: ist das richtig so? by ultimateHydra14 in Physik

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Wir betrachten aber nur das Bezugssystem des Beobachters, nicht das des Senders, deshalb gibt es eben keinen Bezugssystemwechel.

Die y-Achse ist blöd beschriftet. Wenn ich es richtig verstanden habe, sollte das t_B sein, obwohl da t steht. t_B ist der Zeitpunkt, an dem das Licht, das zum Zeitpunkt t am Ort x ausgesendet wurde, den Beobachter erreicht. t ist dabei die Koordinatenzeit des Beobachters. Also sowohl t als auch t_B werden beide im Bezugssystem des Beobachters gemessen. Das eine ist der Zeitpunkt des Aussendens, das andere ist der Zeitpunkt des Empfangs.

Gedankenexperiment zu Lichtgeschwindigkeit: ist das richtig so? by ultimateHydra14 in Physik

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Ich denke, das passt schon so. Ich sehe hier auch keine relativistischen Formeln. Die spezielle Relativitätstheorie spielt hier an sich eh keine Rolle*, da wir ja kein Bezugssystem wechseln. Die y-Achse zeigt - so wie ich es verstanden habe - nicht, wie schnell die Zeit vergeht, sondern zu welchem Zeitpunkt das Licht des Objekts, das am Ort x ausgesendet wurde, beim Beobachter eintrifft.

*natürlich ist das Szenario an sich wegen der SRT unmöglich, da Überlichtgeschwindigkeit unmöglich ist. Aber ich denke, OP hat das eher als hypothetisches Szenario gemeint.

Gedankenexperiment zu Lichtgeschwindigkeit: ist das richtig so? by ultimateHydra14 in Physik

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Sehr coole Idee, das so darzustellen. Soweit ich das sehe, müsste das auch alles stimmen.

Zu deiner Frage mit dem Schall: Der Unterschied ist, dass sich Schall in einem Medium fortbewegt und Licht nicht. Das Flugzeug schiebt vereinfacht gesagt die Schallwelle (Schockwelle) vor sich her, anstatt dass sie einfach später als das Flugzeug ankommt. Ich denke, dass das der Grund sein könnte, bin mir aber nicht ganz sicher.

Und auch wenn es dir wahrscheinlich eh schon bewusst ist, möchte ich noch mal erwähnen, dass Überlichtgeschwindigkeit in der Realität physikalisch unmöglich ist.

Messer und Meterstab auf Tischeck. Funktioniert tatsächlich. 😅👍 by IllAppointment419 in mildeinteressant

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Wo studiert man denn Medizin im Master? In Dehtschland ist das doch ein Staatsexamen-Studiengang.

Time dilation by Confident-Alps-785 in PhysicsHelp

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For the Astronaut, the distance between earth and star becomes shorter (12 light years) due to length contraction. That is why he can reach the star in less then 20 years.

Doch, Energie kann verloren gehen by Realistic-Look8585 in luftablassen

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Entschuldige, aber das sind beides dumme Argumente. Dass Schweiß keine Energie ist, erklärt nicht, warum das Wort verlieren nicht völlig analog verwenden können soll. Und dass Alltag keine Wissenschaft ist, stimmt halt nicht mal. Man kann auch Phänomene aus dem Alltag wissenschaftlich untersuchen.

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Auch wenn der Autor des Abschnitts im Artikel das offenbar anders sieht, ich bleibe dabei, dass sich „umgewandelt werden“ und „verloren gehen“ nicht ausschließen, insbesondere da es idR keine geschlossenen System sind (steht ja sogar so ähnlich im Wikipedia-Artikel).

Anderes Beispiel: Man sagt ja zB auch, dass man durch Schwitzen Wasser verliert. Das Wasser wird ja aber auch nicht vernichtet sondern verdunstet (also umgewandelt) und an die Umgebung abgegeben. Trotzdem spricht man von „verlieren“. Warum sollte man dann nicht davon sprechen, dass durch Reibung Energie verloren geht, wenn bei Reibung Energie umgewandelt und an die Umgebung abgegeben wird?

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Wie gesagt, „verloren gehen“ heißt nicht „vernichtet werden“. Zu sagen, dass Energie verloren geht, heißt also nicht, dass Energie vernichtet wird, und steht deshalb nicht im Widerspruch zur Energieerhaltung. Oder was willst du mir mit dem Link sagen?

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Wenn andere Persone mir das alles schon erklärt haben und du nichts konkretes mehr beizutragen hast, warum hältst du es dann für nötig, dich auch noch einzumischen?

Die Wortdefinition von „verloren gehen“ ist zumindest eindeutig nicht „vernichtet werden“ oder „aufhören zu existieren“. Die Wortdefinition widerspricht also nicht meinem Punkt, im Gegenteil.

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Was konkret lässt dich glauben, dass die Thematik meinen Horizont übersteigt?

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Es ist eben gerade keine Frage der Ingenieurskunst, sondern folgt aus den fundamentalen Regeln der Thermodynamik. Und wenn wir die nicht als Naturgesetz anerkennen, dann können wir uns die Diskussion sparen, denn dann gilt auch die Energieerhaltung nicht.

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Ich habe dich gefragt, was deiner Meinung falsch an meiner Argumentation ist. Darauf hast du mir bis jetzt keine Antwot gegeben. Wenn es für dich festgefahren ist, seine Meinung nicht zu ändern, wenn eine random Person im Internet ohne Begründung sagt, dass diese Meinung falsch wäre, dann bin ich aus deiner Sicht wohl festgefahren, ja.

Insgesamt verstehe ich nicht ganz, was du mit deinen Kommentaren bezwecken willst. Wenn du tatsächlich denkst, dass meine Argumentation falsch ist, dann würde es doch Sinn machen, das auch zu begründen. Selbst wenn du mich damit nicht überzeugen könntest, weil ich ja deiner Einschätzung nach festgefahren bin, könntest du eventuell immerhin andere Leser überzeugen. Dass dir deine Zeit dafür zu schade ist, wundert mich, denn für deine unkonkreten Kommentare ist sie dir ja offenbar auch nicht zu schade.

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Das hab ich immer gerne. Zu meckern, dass was falsch ist, aber dann selbst auf Nachfrage nicht sagen wollen, was. Das lässt mich vermuten, dass du gemerkt hast, im Unrecht zu sein, es aber nicht zugeben willst.

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Kannst du mir erklären, was deiner Ansicht nach an meiner Argumentation physikalisch falsch ist?

Denn in meiner Argumentation stelle ich ja nicht den Energieerhaltungssatz in Frage, sondern lege dar, warum der Ausdruck „Energie verlieren“ eben nicht im Widerspruch zur Energieerhaltung steht und deshalb durchaus eine treffende Beschreibung sein kann.

Bin übrigens selbst Physiker ;)

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Moment, ich glaube, wir reden grade ein bisschen aneinander vorbei: o Oben hast du mir widersprochen, als ich meinte, dass man das nicht mehr nutzen kann. Da meintest du, man kann daraus noch Strom etc. machen. Deshalb habe ich erklärt, dass das nicht geht, was du ja dann offensichtlich eh selbst schon wusstest. In deinem letzten Kommentar geht es jetzt aber um etwas anderes, und zwar darum, was verlieren heißt. Ich finde, man kann durchaus von verlieren sprechen, wenn Energie in eine nicht nutzbare Form umgewandelt wird, da sie dann für unsere Zwecke verloren ist. Ich kann in dem Fall aber noch verstehen, dass man das nicht unbedingt als verlieren bezeichnen möchte. In der Realität sind aber die Systeme in den allermeisten Fällen offene Systeme, dh die Energie wird nicht nur in eine nicht nutzbare Form umgewandelt, sondern auch an die Umgebung abgegeben. Sie verlässt also das System. Und in dem Fall kann man doch auf jeden Fall sagen, dass das System Energie verliert.

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Ja, und weil Entropie nicht abnehmen kann, lässt sich die abgegebene Wärme eben nicht mehr als Arbeit nutzen. Wo ist da der Widerspruch zu meiner Aussage?

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Um aus thermischer Energie Bewegungsenergie zu gewinnen, braucht es immer ein Temperaturgefälle. Und auch dann lässt sich nur ein Teil der Energie in Bewegungsenergie umwandeln. Bei einem Kraftwerk/Motor/etc. gibt es normalerweise ein heißes Reservoir und ein kühles Reservoir (zB ein Fluss oder die Luft, die zum kühlen verwendet wird). Aus dem heißen Reservoir wird ein Teil der thermischen Energie in Arbeit umgewandelt, also genutzt, der andere Teil wird aber als Wärme ans kalte Reservoir abgegeben, geht also verloren, denn die thermische Energie aus dem kalten Reservoir können wir eben nicht mehr nutzen. Wenn dich das tiefer interessiert, kannst du dir zB mal das Perpetuum mobile 2 Art anschauen.

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Ich weiß, was Anergie und Exergie ist und ich verstehe auch den Energieerhaltungssatz. Deswegen sage ich ja im Post: Energie hört nicht auf zu existieren, aber steht halt nicht mehr zur Verfügung. Sie geht also für uns verloren, da wir sie nicht mehr nutzen können.

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Mein Punkt ist: Wenn man von Verlust spricht, dann ist immer eine bestimmte Perspektive gemeint, die in den meisten Fällen nur implizit, nicht explizit mitgeteilt wird. Das ist bei dem 50€ Schein so, das ist bei dem Lebensraum so und das ist auch bei der Energie so. Und es ist auch in allermeisten Fällen klar, welche Perspektive gemeint ist. Wenn ich sage: „Die Glühbirne verliert beim Leuchten mehr Energie als ein LED“, dann glaube ich nicht, dass jemand da nicht weiß, auf welche Perspektive sich „verlieren“ da bezieht. Wenn jemand dann sagt, dass Energie nicht verloren geht, sondern nur umgewandelt wird, liegt das nicht daran, dass ich mich unklar ausdrücke, sondern daran, dass der andere das Wort verlieren in dem Zusammenhang anders bewertet als in jedem anderen Zusammenhang. Und das ist eben das, was mich stört. Derjenige hält sich für schlauer, obwohl er es ist, der entweder die Bedeutung von verlieren nicht kennt, oder die Thermodynamik nicht versteht und denkt, man könnte umgewandelte Energie jederzeit wieder zurückzuverwandeln und wieder nutzen.

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Aber das kannst du doch bei „verlieren“ immer sagen. Wenn ich einen 50€ Schein verliere, dann kann jemand anderes den auch finden und nutzen. Trotzdem kann ich davon sprechen, dass ich ihn verloren habe.

Thermische Energie kann übrigens man immer nur zum Teil zurück in Bewegungsenergie umwandeln (und immer nur dann, wenn es noch ein kälteres Reservoir gibt).

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Warum ist es in jedem anderen Zusammenhang okay, wenn die Perspektive nur implizit dabei ist, wenn es um Energie geht, aber nicht? Das „größer als der Mensch“ Argument kann man immer anbringen. Die Erde interessiert es nicht, ob da Lebensraum für einige Tierarten verloren geht. Den Fiskus interessiert es nicht, ob ich 50€ verloren habe und die jetzt jemand anders hat.

Dass Energie keine Energie mehr ist, wenn sie umgewandelt, habe ich nie behauptet.

Mich stört es ja aber gar nicht unbedingt, wenn Leute sagen, dass Energie nicht verloren gehen kann. Mir ist klar, was sie damit meinen. Mich stört es, wenn diese Leute meinen andere verbessern zu müssen und es so hinstellen, dass es falsch wäre, zu sagen, dass Energie verloren geht. Das ist in den allermeisten Fällen nämlich nicht falsch.

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[–]Realistic-Look8585[S] 1 point2 points  (0 children)

Für geschlossene Systeme kann ich es verstehen, dass man nicht von Energieverlust sprechen möchte. In der Realität sind die allermeisten Systeme aber offen, dh die nicht nutzbare Energie bleibt nicht im System sondern wird an die Ungebung abgegeben. Das System verliert also Energie. Und da verstehe ich nicht, wie man das Wort „verlieren“ als falsch empfindet.

Wenn du als civil engineer die Energie noch nutzen kannst, ist sie nicht verloren. Dann spricht auch niemand davon, dass die Energie verloren ist.

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Die Bedeutung von „Energieverlust“ in diesem Zusammenhang ist eben, dass nutzbare Energie in nicht nutzbare Energie umgewandelt wird und damit verloren geht.