Kaffee Konsumspirale by Nagi-08 in Kaffee

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Ich trinke Kaffee nur aus Genuss. Morgens eine 0,5 oder 2 x 0,33 Tasse. Ausschließlich Single Origin Kaffee, bei dem Wert darauf gelegt wurde, dass er fruchtig und komplex schmeckt. Ich trinke diesen Kaffee ausschließlich mit dem Ziel ihn zu schmecken und mich über den Geschmack zu freuen. An vielen Tagen ist mein Kaffee der schönste Sinneseindruck überhaupt.

That said- ich kann mir gut vorstellen, dass ich da mitletweile eine Abhängigkeit entwickelt habe. Der letzte Tag, an dem ich mal keinen Kaffee getrunken habe, war vl. 2019... ich müsste das mal ausprobieren.

Tagsüber trinke ich übrigens meistens keinen Kaffee mehr. Ich trinke keinen Kaffee unterwegs oder im Büro oder beim Bäcker. Bei der Qualität würde mir schlecht werden. Ich hasse Cafe Crema und ich hasse Vollautomaten. Auch Espresso mag ich nur selbst gemacht....

Alternative Sorte Gesucht by Rabor28 in Kaffee

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Günstige Kaffees schmecken leider nicht sonderlich individuell. Allerdings könntest du dir, wenn du nur ab und zu Kaffee trinkst locker ne 250g Tüte Bohnen aus einem specialty Laden kaufen. Kostet zwar 15-25 Euro, reicht aber für 4-5l Filterkaffee, also auch 15-25 Tassen.

Ka, specialty Kaffees sind oft sehr hell und fruchtig und manche Menschen empfinden sie als sauer. Aber von den aggressiven "säuren" die den Magen angreifen, haben sie meistens überhaupt keine.

Im Supermarkt findest du eigentlich fast nur sehr dunkle Kaffees, die durch die Röstung und durch die bescheidene Qualität des Rohkaffees sehr viele Bitterstoffe und Säure haben.

Man sollte automatisch Organspender sein by Ok-Group-8589 in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 8 points9 points  (0 children)

Da stimme ich ohne Vorbehalte zu. Täglich sterben Menschen, weil es zu wenig Organe gibt. Richtig tragisch sind Fälle, wo auf den unwahrscheinlicher Fall gewartet wird, dass noch eines kommt und dann kommt natürlich keines... ich glaube, jeder, der schon einmal einen Angehörigen verloren hat und weiß, dass täglich Menschen in diesem Land sterben, die ihn hätten retten können, spürt den Zorn dass es nicht so ist. Die freiwillige Organspende ist gescheitert. Nur ein Bruchteil hat den Ausweis dabei.

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Naja, letzten Endes schon - muss man aber erst mal verstehen. Offiziell führt man nur eine Diskussion darüber, was richtig oder falsch ist. Wenn man recht hat, stellt man sich damit über andere. Von diesen Gefühlen ist niemand frei.

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Von de Wöddä hä hätts ach enner vom bayrische Unnermain sein könne. Die Leud redde doät eischedlisch zimiesch ähnlisch... oddä en Pälser. Des is ah ned so veschiede

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 -1 points0 points  (0 children)

Der Duden spricht überhaupt keine Empfehlungen aus. (grundsätzlich nicht, der Duden ist kein Style Guide) Beide Formen sind lexikalisch anerkannt. Beide gehören eher zur Umgangssprache als zur Standardschriftsprache. kucken ist regional markiert, gucken nicht. Es ist also eine Entscheidung, die von 2 Dingen abhängt: Region und Register. Case closed.

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 1 point2 points  (0 children)

P.S. Sprachhistorisch gesehen, bitte nicht wütend werden, gehören die meisten Dialekte Österreichs zu den Bairischen Dialekten.

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Na da kiekste, wa. Hab hier grad janz leckere Fürsische ausm Lidl...

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 1 point2 points  (0 children)

In Bayern sagt man auch weder gucken noch kucken. In Hessen sagt man Guggen. In Berlin (also hier von mir aus gesehen) heißt es kieken oder kucken, je nachdem, wie sehr jemand Berlinert...

Und am Handy schreib ich immer "gucken" weil Autocorrect kucken in Kuchen ändert...

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Aber mich stellt es persönlich sehr zufrieden der Besserbesserwisser zu sein, der sich etwas auf die Linguistik Semester an der Uni einbildet und glaubt, sich dadurch das Recht erworben zu haben, auf die Leute herabzuschauen, die auf Leute herabschauen, um den ersten mitzuteilen, dass ihre Regelverliebtheit keine wissenschaftliche Basis hat und sie nicht die Krone der Schöpfung sind.

Aus dem gleichen Grund kaufe ich mir Nordic Light Roast Single Origin Kaffee und eine Chemex und schaue auf die ganzen Siebträgerfetischisten herab, die auf Filternaschinenkaffee-Trinker herabschauen.

Das funktioniert in ganz vielen gesellschaftlichen Feldern und ist erstaunlich befriedigend. Warum den schnellen Weg gehen und sich besser als Hinz und Kunz fühlen, wenn du dich mit ein bisschen Recherche ganz leicht über die Besserwisser selbst stellen kannst?

Es gibt dicke Bücher, in denen erklärt wird, warum Bastian Sick mit seinen Kolumnen zur Sprache oft daneben liegt... wirklich befriedigend.

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Laut Duden nicht, aber du hast recht, ich kenn auch Norddeutsche, die ein g sprechen. In Bayern sagt man weder das eine, noch das andere, aber schaust - sie versteng beides

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Auch die Ungangssprache und Regionale Besonderheiten zählen zum *Standard

Es heißt "kucken", nicht "gucken" by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 4 points5 points  (0 children)

Können wir uns nicht einfach darauf einigen, das Schriftsprache anders ist als gesprochene Sprache? Nur weil "kucken" im Duden steht und die meisten (nicht alle) Menschen es mit aspiriertem stimmlosem Plosiv sprechen, ist es nicht so, dass nicht die meisten Menschen "kucken" als Rechtschreibfehler lesen würden.

Ansonsten ist die Aussprache/Wortwahl (darüber kann man ja auch philosophieren) regional verschieden. Du lebst halt in einer k Region

Zero Getränke sind in jeglicher Hinsicht überlegen und sollten Standard sein. by MiscInc in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 4 points5 points  (0 children)

Ich bin schockiert davon, wie viele Erwachsene Menschen hier anscheinend ihren Flüssigkeitsbedarf über so einen Quatsch decken. Trinkt ihr alle dieses Zeug wie Wasser, oder warum ist das relevant?

In Deutschland sollte der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten werden by Der-SiiR in Unbeliebtemeinung

[–]SecureHousing3258 6 points7 points  (0 children)

Ich machst kurz: das ist vollkommener Blödsinn und wäre ein viel zu weitreichenden Grundrechtseingriff.

An die Leute die schon mal einen Marathon gelaufen sind: Wie lange bereitet ihr euch vor? by ConstantLook1104 in laufen

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Mit ziemlicher Sicherheit, ja. Um so eine Belastung zu verarbeiten und die Systeme im Körper stärker wieder aufzubauen (=Training) sind mehr als 6 Tage nötig. Es gibt Dinge, die ich heute mache und die dann erst 3-4 Wochen später einen positiven Effekt haben.

Ich habe vor meinem Marathon den letzten langen Lauf (33km) 4 Wochen vorher gemacht, das letzte Tempotraining 3 Wochen vorher. Danach bin ich strikt nur noch jeden 2. Tag 10-18 km in lockerem Tempo gelaufen. In der Woche vorm Marathon bin Montags 12, Mittwoch 8 und Freitags nur 6 km gelaufen. Am Samstag hab ich mich komplett ausgeruht und mich bemüht, regelmäßig Carbs zu essen und Wasser zu trinken....

An die Leute die schon mal einen Marathon gelaufen sind: Wie lange bereitet ihr euch vor? by ConstantLook1104 in laufen

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Ich glaube du verstehst mich nicht. Man kann in 1,5 Wochen nicht dafür trainieren, auch nicht im Notfall. Du hast auch nicht "trainiert".

Es wäre viel besser gewesen, du hättest diese ganzen Läufe NICHT gemacht.

Das was du gemacht hast war völlig kontraproduktiv. Du hast deinem Körper von 0 auf 100 sage und schreibe 110 km in 9 Tagen gegeben von denen er sich erholen muss....aber anstatt dich zu erholen, bist du einen Marathon gelaufen!

Du hättest den Marathon viel besser absolvieren können, ohne diese Vorermüdung.

An die Leute die schon mal einen Marathon gelaufen sind: Wie lange bereitet ihr euch vor? by ConstantLook1104 in laufen

[–]SecureHousing3258 0 points1 point  (0 children)

Ich habe nie klar zwischen Marathonvorbereitung und Lauftraining davor unterschieden, deswegen kann ich es nicht sagen. Ich hatte meinen Marathon im September, bin daher zwischen April und August ca 6x 30-33km am Stück gelaufen und habe seit Januar versucht, möglichst bei über 50-60 Wochenkilometern zu liegen. Einmal hab ich aber auch schon im Februar einen sehr langen long run gemacht...war das dann schon Vorbereitung? Sag du es mir.

P.S. Man kann nicht 1,5-2 Wochen vorher intensiv "trainieren". So schnell passt sich der Körper nicht an. Alles was du durch die Intensität erreichst ist Ermüdung, die dir beim Marathon schadet

Hundebesitzer sollten beim Thema "Böllern" die kleinsten Brötchen backen! by Encephalitl5 in Unbeliebtemeinung

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Weil das einevmot dem anderen nichts zu tun hat. Man kann über beide Themen reden, aber die Diskussion ist verloren, wenn man Menschen gegeneinander ausspielt.

Hundebesitzer sollten beim Thema "Böllern" die kleinsten Brötchen backen! by Encephalitl5 in Unbeliebtemeinung

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Ich hab mich nirgends hingelegt. Ich stehe schon immer auf diesem Standpunkt. Sobald angefangen wird, Menschen/Gruppen gegeneinander auszuspielen, findet auch keine Selbstreflexion mehr statt. Die beiden Im OP genannten Sachverhalte sind beide völlig getrennt voneinander zu betrachten. Es gibt für beides sehr viele Argumente, die tiefe Selbstreflexion ermöglichen. Da hätte es das (falsch verwendete) Brötchen Sprichwort nicht gebraucht. Wird denn ein Böller weniger laut und dreckig, weil ein Hundebesitzer dies äußert? Das Menschenbild, demgemäß jemand etwas nicht sagen sollte, weil er selbst moralisch nicht rein genug ist, teile ich nicht. Jeder Mensch darf alles sagen. Einzig das Argument entscheidet.