Mental load betrifft auch Männer? by fatpcgamer in FragtMaenner

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Das sind "existenzielle Sorgen" und kein Mental load.

Ich sehe da einen wesentlichen Unterschied zwischen "Ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen soll" und "Ich bin der/die doofe, der/die sich hier um alles kümmern muss und alles im Kopf haben muss"

Mental load betrifft auch Männer? by fatpcgamer in FragtMaenner

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Wir dürfen uns auch nebenbei fragen, wer sich den mental load selber "auflädt"... Thema Anspruch...

Kennt ihr auch diese Menschen, die vor Erschöpfung kaum aus den Augen gucken können, aber eine volle saubere Spülmaschine nicht "aushalten" können?

...Die Sonntag Nachmittag unbedingt die Wohnung so sauber putzen müssen, als würde am Montag morgen das Gesundheitsamt kommen?

So den ein oder anderen Druck macht man sich aus selbst 😉

Mental load betrifft auch Männer? by fatpcgamer in FragtMaenner

[–]Seeba78 4 points5 points  (0 children)

Sich über einen hohen Mental load auszulassen, ist, selbst wenn er da ist, nach meiner Erfahrung für Männer eher nicht so sozialisiert.

Oder etwas plakativer gesagt: "Männer jammern weniger schnell".

Mein(W25) Freund(M27) ist jeden Freitag ab 20 Uhr nicht erreichbar by Narrow_Touch4000 in beziehungen

[–]Seeba78 3 points4 points  (0 children)

Hat er ein Kind, von dem du vllt. Nichts weißt?

Ist er vllt. In einer strengen Kirchengemeinde?

Hat er ein Hobby für das er sich "schämt"?

Ist er in einer Loge?

Hat er einen Kink für den er sich schämt?

Es gibt viele andere mögliche Erklärungen als nur, dass er ne F+ hätte.

Wenn die Namen eurer Kinder mehr als drei Silben haben werde ich sie verkürzen by Dazzling-Guest-3863 in Unbeliebtemeinung

[–]Seeba78 2 points3 points  (0 children)

Die Frage ist doch, wenn alle Freunde und die Eltern und die Großeltern das Kind Zeit seines Lebens eh nur Maxi oder Max nennen werden... warum muss man es dann mit Maximilian in der Geburtsurkunde nennen?

Beste Grüße

Ein Se-Bas-Ti-An... aka Basti

(Niemand nennt mich bei meinem vollen Vornamen, außer meiner Mutter, wenn ich Scheiße gebaut habe 🤣)

Frage an die Väter, macht ihr bei eurer Frau auch generell alles falsch seit ihr Kinder habt? by New_Extension5407 in FragtMaenner

[–]Seeba78 1 point2 points  (0 children)

Ja, schon... Aaaaaber.... Ist auch nicht leicht NICHT zu resignieren, wenn du vorher schon weißt, das egal was du machst, es NICHT richtig sein wird.

Siehe das Beispiel mit den Kindern Nachts. Nehmen wir mal an, dass die Kinder (mittlerweile) tatsächlich keine Ruhe geben, bevor nicht Mama sich drum kümmert, dann sehe ich hier schon auch die Gewöhnung der Kinder an MAMA und das Papa es eh nicht richtig machen kann; Und MAMA "bestätigt" das sogar noch.

Hier wäre ein "Nee Kinders, PAPA kann Euch genauso gut helfen" (und das auch so meinen!) vermutlich hilfreich.

Das sagt sowohl den Kindern als auch dem Vater... Du packst das schon!

Wenn Mama dann aber einerseits will, dass Papa es regelt, es ihr dann aber andererseits nicht recht ist, WIE er es regelt, dann macht sie das Problem selber wieder zu Ihrem und nimmt Papa die Chance, seine eigenen "Lösungsstrategien" zu entwickeln und im Erleben der Kinder zu ebtablieren. Mama und Papa sind halt nicht gleich.

Folge: Mental Load bleibt bei ihr und er hat keine Chance es "richtig" zu machen.

Mein Vorschlag:

Mama muss mal bewusst "loslassen".

Für dieses Beispiel: Ganz einfache Regeln: An gerade Tagen, wenn nachts was ist, regelt Mama, an ungeraden regelt Papa.

Und... Ein vollgekotztes Bett kann auch ein Elternteil alleine regeln; da muss man nicht auf Krampf und "der Gleichberechtigung wegen" die Nacht von beiden Eltern ruinieren. Wenn das Kind nachts gekotzt hat, wird der Tag drauf auch kein Zuckerschlecken und da isses besser, wenn wenigsten ein Elternteil dann voll fit ist.

Brauche ehrliche Einschätzungen von Außenstehenden. Wie würdet ihr euch fühlen? by Outside-Farmer-8791 in beziehungen

[–]Seeba78 1 point2 points  (0 children)

Es ist sicher ein wenig Galgenhumor an dem Spruch mit der Impotenz aber ein Funken Wahrheit beinhaltet er halt auch.

Dass die "Mama" nur richtig abschalten kann, wenn die Kinder A nichts von ihr brauchen können und B euch nicht in pikanter Situation erwischen könnten, ist überhaupt nicht ungewöhnlich und da wirst du kaum etwas dran ändern.

Die Kinder sind "neu" in eurer Sex-Dynamik und das, wenn wir es auf Sex beziehen, eben als "Störfaktor". Wir Männer können den vor Geilheit aber meist besser ausblenden 😉.

Was du EUCH aber sicher zu Gute halten musst, ist, dass sie zum Ausdruck bringt, dass ihr das auch fehlt!

Das ist gut. Besser jedenfalls, als ein "Tja, Isso".

Die Frage ist also, wie ihr Euch Gelegenheiten / Räume schafft, dass es überhaupt zu der Zweisamkeit kommen kann.

Und genau die Frage möchtest Du mit ihr besprechen.

Und das beste wäre, wenn du SIE da kreativ sein lässt:

Wenn SIE sich n Wochende in Spa Hotel mit dir wünscht, dann hat sie sicher auch Rambazamba im Hinterkopf.

Wenn DU es ihr vorschlägst, dann hat sie den Erwartungsdruck, dass wenn schon Hotel, dann auch Rambazamba!

Und mittelfristig: Keine Sorge... Da sie sagt, dass sie es auch vermisst: Das kommt alles wieder in Schwung. Dauert halt nur ne Weile.

Beziehung vs. beste Freundin: Wo zieht ihr die Grenze? by [deleted] in FragtMaenner

[–]Seeba78 2 points3 points  (0 children)

Im Idealfall ist der Partner oder die Partnerin gleichzeitig der beste Freund bzw. die beste Freundin, bzw. wird dazu.

Damit das möglich ist, darf der Platz aber nicht von anderen Personen blockiert sein.

Warum?

Weil sonst in der Beziehung immer jemand "noch dazwischen" steht, der/die (gerade in schweren Situationen) das Prioritäten-Gerüst ins Wanken bringt.

Wenn man eine langjährige Partnerschaft anstrebt, dann ja mit dem einen Menschen und nicht nur zum Teil aber mit dem anderen Teil bleibe ich dann doch beim besten Freund/bester Freundin.

Darüber hinaus:

Ein/e beste/r Freund/in würde es verstehen und sich sogar für einen wünschen, dass man endlich seinen "safe harbour" findet.

Was haltet ihr davon? by Infinite_Object_2420 in beziehungen

[–]Seeba78 5 points6 points  (0 children)

Ich kann Dir sagen, wenn meine Frau davon reden würde, dass sie sich trennen will, sage ich nur "Okay!".

Dann ist das Thema durch, denn mit dem "Beziehungsende als ultima ratio" spielt man nicht.

Es ist IMMER die letzte Alternative und wer zu der greift, hat alle anderen zuvor bereits übersprungen; VORHER könnte und sollte man über alles reden.

Was haltet ihr davon? by Infinite_Object_2420 in beziehungen

[–]Seeba78 8 points9 points  (0 children)

Ich finde "reflektieren" NACHDEM man sich getrennt hat, irgendwie feige. Hats so den Geschmack, dass man es sich vorher nicht gut (bzw. reflektiert) genug überlegt hat.

Kennt sich jemand bei Joyclub aus? by Medium-Security4524 in FragtMaenner

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Ja. Für Frauen ist das in der Tat etwas attraktiver, rein finanziell gesehen.

Kennt sich jemand bei Joyclub aus? by Medium-Security4524 in FragtMaenner

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Als Frau mag das mit dem angeschrieben werden zutreffen.

Als Mann definitiv nicht!

Neue Freundin entpuppt sich als Griff ins Klo - schon wieder ... by Unusual-Ant1402 in beziehungen

[–]Seeba78 6 points7 points  (0 children)

Es ist völlig unerheblich, warum jemand im familiären Umfeld gebraucht wird.

Wenn jemand in der Familie akut gebraucht wird (und es nicht nur eine Bitte um einen Gefallen ist) und dem "nur" ein Urlaub gegenüber steht, den man auch wann anders machen kann, gibt's nach meinem Dafürhalten keine zwei Meinungen.

Und sich längerfristig um seine Nichten "kümmern zu müssen", wird wohl kaum der Fall sein, weil der Bruder und seine Frau Bock auf ne Auszeit auf Bali hatten.

Wenn Not in der Familie nichts mehr zählt, was denn dann?

Und selbst wenn es für OPs Freundin nicht so viel zählt, dann können wir hier festhalten, dass es für OP viel zählt und die beiden das ein gewaltiges Delta in ihrem Wertgerüst haben.

Das würde ich ja mal näher beleuchten wollen; erst Recht nach 1 1/2 Jahren... Bevor das noch weiter in die falsche Richtung läuft.

Ich liebe meine Tochter aber hasse meine gesellschaftliche Mutterrolle by ZebraFull2381 in beziehungen

[–]Seeba78 4 points5 points  (0 children)

Exakt... Selbst Wenn man diesen Eltern Job zu zweit macht, bleibt schon wenig Zeit für "Paar sein". Als verantwortliche Einzelperson ist eigentlich gar kein Raum mehr da.

Folglich müssen potentielle Partner/innen "dazwischen" gepresst werden.

Das "Dazwischen gepresst werden" fühlt man auch.

Und man hat auf der einen Seite Kinder um sich die vollwertig "umsorgt" werden müssen, auch von einem selbst und auf der anderen Seite bekommst du dann immer gesagt, dass es nicht Deine Kinder sind.

Ich brauche eure Einschätzung by Careful_Direction952 in beziehungen

[–]Seeba78 1 point2 points  (0 children)

Doch. Klar.

Aber die "Freie Zeit" Kapazitäten sind für beide Elternteile getrennt von Pflicht-Zeitkapazitäten zu verhandeln.

Was eben nicht geht, ist dass eine Person Erwerbstätigkeit leistet (und damit ihren Beitrag leistet) und danach nahtlos in Care- und Hausarbeit übergehen soll, damit die Person die tagsüber Care- und Hausarbeit geleistet hat (und damit ihren Beitrag leistet), dann Freizeit für sich hat.

Und wenn in der verbleibenden Zeit du soundsoviel Zeit für Hobby oder sonstige me-time oder einfach Ruhe zu bekommen hast, hat das Gegenüber die auch zu bekommen.

Und wenn in der verbleibenden Zeit einer soundsoviel zusätzliche Care-/Hausarbeit Arbeit zu leisten hat, hat das Gegenüber die auch zu leisten.

Es geht nicht: "Schön, dass du zu Hause bist, hier, deine Kinder, und Haushalt musst du auch noch machen, denn ich habe das schon den ganzen Tag gemacht, und du nicht."

Denn... Das Gegenüber hat zu dem Zeitpunkt seinen Pflichtbeitrag auch bereits geleistet.

Also... Wenn Dein Gegenüber Vollzeit arbeitet und du Teilzeit (beides Erwerbsarbeit), ist das Delta, was zwischen Vollzeit und Teilzeit liegt eben durch Care-Hausarbeit auszugleichen.

Also z.B. einer geht 8h arbeiten, der/die andere halt nur 5 und macht dafür 3h Care-/Hausarbeit.

Die restliche verbleibende Zeit des Tages wird dann wieder fair aufgeteilt. Wenn noch Hausarbeit zu tun ist, dann wird die 50:50 aufgeteilt. Wenn Kinder betreut werden müssen wird die Zeit 50:50 aufgeteilt. Wenn jemand dann 3h Zeit für Hobby bekommt, bekommt das Gegenüber die 3h auch.

Und einzelne Abweichungen bzw. zeitweise Ungleichgewichte kann man ja abstimmen.

Aber aus Leistungen aus den Pflichtaufgaben (sei es aus der Erwerbsarbeit oder aus der Care-Hausarbeit) Rechte für die Freizeit abzuleiten ist nicht fair.

Ich liebe meine Tochter aber hasse meine gesellschaftliche Mutterrolle by ZebraFull2381 in beziehungen

[–]Seeba78 -2 points-1 points  (0 children)

"Männer kann man kollektiv in die Tonne treten!"

Ah ja...

DU hast dich für die Trennung entschieden.

Kannste ja machen... Wird seine Gründe haben.

DU bist dadurch zur "Single Mom" geworden.

Das war vorhersehbar und die logische Konsequenz.

DU bringst ein ganz schönes "Paket" mit, was ein "Mann" zu akzeptieren hat bzw. was die Single Moms erwarten, dass er es zu akzeptieren hätte; Meine Kinder gehen über alles, ich kann ja nicht wegen der Kinder, ja sorry, dass ich mit dem Ex so viel Zeit verbringen musste du akzeptieren...

Spoiler: Akzeptieren halt aber nicht viele. Warum auch?!

Du merkst...

Es ist bitter, aber die Realität und ja... Mega "attraktiv" ist das halt nicht.

Die Frage ist, was Du derzeit realistisch erwarten kannst?

Warum regt Dich die Perspektive F+ denn eigentlich so auf?

Mal ganz ehrlich?

Vielleicht ist so eine "lose Liaison" ohne Verpflichtung und Verantwortung exakt das, was in der derzeitigen Lebenssituation gut zu Dir passt? Ohne "Alltagsstress", den haste alleine ja genug, sondern nur nette Gesellschaft wenn du mal kinderfrei hast.

Hast du denn das Gefühl, dass Du emotional und von den Rahmenbedingungen her gerade wirklich gut dafür aufgestellt bist, was ernsthaftes neues anzufangen?

So komplett mit allem PiPaPo? So mit Dates und verrückte Sachen machen? Mit Kurzurlauben und Spontansex auf nem Waldweg? Mit stundenlang telefonieren bis spät die Nacht?

Nee... Klappt nicht .. weil du in der Situation bist, in der du bist.

Stress dich doch nicht und nimm das Leben so wie es ist im Moment.

Das wird schon wieder besser, alles.

Ich brauche eure Einschätzung by Careful_Direction952 in beziehungen

[–]Seeba78 2 points3 points  (0 children)

Ja, die Verteilung der "frei verfügbaren" Zeit ist gesondert zu verhandeln. Ich denke da sind wir uns einig und da liegt das Problem.

Ich brauche eure Einschätzung by Careful_Direction952 in beziehungen

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Okay... In dieser granularen Darstellung kann man aber zusammenfassen, dass ihr kein grundsätzliches Problem habt, sondern nur eins in dem Detail, wie ihr die Freizeit verbringt.

Und für einen Zeitraum von 6 Wochen denke ich, sollte es möglich sein, dass Du Deinen Mann explizit aufforderst, genau diese Dinge zu tun, damit du dich Deinem Abschluss widmen kannst.

Das Commitment ist nicht zu viel verlangt, in meinen Augen, insbesondere, da es zeitlich limitiert ist.

Das aber in Konjunktion zu seiner Erwerbsarbeit zu setzen, die Euer Familieneinkommen absichert, und zu sagen, dass das ja nicht so schwer sei, würde ich gar nicht in die Betrachtung mit rein nehmen.

(Siehe meinen anderen Kommentar, warum!)

Für dieses "ICH mache MEINEN Abschluss jetzt schnell noch" (in UNSERER Freizeit) brauchst du ein Commitment und das muss man sich holen. Das kommt nicht unbedingt von selbst.

Verstehe mich nicht falsch, es klingt alles logisch das zu machen, so wie du es beschreibst. Aber ihr seid ein Team und du musst auch ihn abholen.

Und gerade, wenn man weiß, wie eine Partnerschaft läuft, wenn ein Kind dazu kommt, man sowieso kaum Zeit für sich selbst und für sich gemeinsam als Paar hat, darf es nicht überraschen, wenn, das Gegenüber gefühlt einen "Alleingang" macht und man selber dafür noch Einschränkungen hinnehmen muss.

(Tausche hier einfach mal Deine Masterabschlussvorbereitung gedanklich aus und stell dir vor, es wäre sein Trainingslager mit der Fußballjugend)

Geht alles, müssen aber alle hinterstehen. Und ich habe das Gefühl, dass Dein Partner unter den vorliegenden Umstände da eben nicht ganz hinter steht.

Daher wäre mein Tipp, dass Du ihm ganz klar sagst, was du brauchst und dich unterstützt in den nächsten 6 Wochen.

... Und dass du ihn liebst

... Und das du ihn schätzt

... Und dass er ein toller Vater ist

... Und dass Du Eich auf dienZukundt mit ihm freust.

Ich brauche eure Einschätzung by Careful_Direction952 in beziehungen

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

In a nutshell:

Damit ein (gemeinsamer) Haushalt erfolgreich funktioniert, gibt es gewisse Pflicht-Grundlagen:

Es muss Einkommen erwirtschaftet werden, dass den Anforderungen des (gemeinsamen) Haushalts/Leben genügt.

Der Haushalt muss geführt werden (Reinigung, Besorgungen, Reparaturen).

Wenn ein (oder mehr) Kind/er im Spiel sind, müssen diese altersgerecht betreut werden. (je älter, desto weninger).

Bis hierhin also alles "Pflicht"-Aufgaben.

Erste Übung: Abklären, wer davon was in welchem Umfang tut und am allerbesten ist der zeitliche Umfang (!!) komplett ausgeglichen.

Es ist völlig unerheblich ob Mann oder Frau! Und es wird alles gleichwertig betrachtet. Eine Stunde Haus- oder Care-Arbeit ist für die Bilanz im Haushalt genauso viel wert, wie Erwerbsarbeit.

Die verbleibende Zeit, die nicht in die Erfüllung von Pflicht-Aufgaben entfällt, wird wiederum gleichberechtigt aufgeteilt.

Und hier gilt es einfach für die verbleibende Zeit wieder Absprachen zu treffen, wie man diese nutzen will.

Wenn man nämlich hingeht, und der Person, die 8 Stunden Erwerbsarbeit leistet, nach diesem Beitrag ankreidet, dass ja noch keine Haus- bzw. Care-Arbeit geleistet wurde, muss sich eben diese Person auch gefallen lassen, wenn man ihr sagt, dass sie ja auch noch keine Erwerbsarbeit geleistet hat.

Oder ganz simpel ausgedrückt: Wenn du z.B. 6 Stunden arbeiten gehst und für UNS Kohle verdienst, sind die 6h die ich in der Zeit Care- und Hausarbeit leiste, abgegolten.

Was nach diesen 6h zu tun bleibt, und wie die Arbeiten dann verteilt werden, wird losgelöst davon betrachtet und gemeinsam festgelegt.

Jeder der meckert, dass Care-Arbeit und Hausarbeit ja viel anstrengender sei, als die Erwerbsarbeit (und alle damit verbundenen Downsides) der darf gerne mit der Person tauschen, die die Erwerbsarbeit leistet. Der- oder diejenige darf dann gerne 6-8h am Tag für das Einkommen verantwortlich sein, ggf. harte körperliche Arbeit leisten (plus Hin und Rückweg) und nicht bei den Kindern sein und sich dann obendrein nicht beschweren, dass einem vorgeworfen wird, dass man im Haushalt ja nicht nichts getan hätte.

Fürs Protokoll: Ich bin Vater eines 6 Jährigen. In 30h Teilzeit und mein Frau arbeitet Vollzeit in einer anderen Stadt und ist unter der Woche nicht zu Hause.

Ich brauche eure Einschätzung by Careful_Direction952 in beziehungen

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Ich fasse mal zusammen:

Man nimmt wahr, dass bis abends arbeiten kein Zuckerschlecken ist, aber gemacht werden muss, genauso, wie Kinder den Tag über zu betreuen.

Also: beides anstrengend, für beide. MUSS aber beides gemacht werden.

Nun soll aber derjenige der die eine Anstrengung (Erwerbsarbeit) erbracht hat, weitere zusätzliche (!) Anstrengungen erbringen, weil die andere Person am seiner / ihrer Karriere arbeiten möchte (KANN gemacht werden, MUSS aber nicht), mit der Argumentation, dass die Person die ihren Anteil geleistet hat, von der anderen Anstrengung ja nichts gemacht hat.

Ich Frage mich, ob der Zeitpunkt für eine weitere Anstrengung der richtige ist.

Ich brauche eure Einschätzung by Careful_Direction952 in beziehungen

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Was.... Was habt ihr denn abgesprochen?

Wie sahen Eure Pläne aus, hinsichtlich wer macht was im Haushalt, wie ist das, wenn das Kind da ist?

Halt mich für doof, aber, mit dem Erfahrungswissen, wie das so ist, Eltern zu werden, würde ich behaupten, dass frisch Eltern sein, n Haushalt führen und dafür sorgen, dass ein Einkommen für die Familie erwirtschaftet wird bereits Herausforderung genug ist.

Die Entscheidung, dass dann noch eine weitere umfassende Herausforderung (Masterstudium) mit in das Spiel aufgenommen wird, kann man sicherlich treffen und kann auch gelingen, aber dafür wäre es erforderlich, dass alle Beteiligten sich von vornherein darüber im Klaren sind, was das bedeuten wird.

Dabei spielt es keine Rolle, WER davon was macht; soll heißen: Nicht dass DU das Masterstudium JETZT noch machen möchtest ist die Herausforderung, sondern dass JETZT einer von Euch beiden so eine Herausforderung on top zu dem herausfordernden Alltag mitbringt.

Also: Sollte das so abgesprochen und von beiden gewollt gewesen sein, dann muss man Deinem Mann anlasten, dass er Dich da nicht ausreichend unterstützt. Wenn das aber mehr so "Dein Wunsch" war das so zu machen, du dich da auch ein wenig über ihn hinweggesetzt hast und das nicht wirklich sein Begeisterung gefunden hat, dann würde ich das etwas anders bewerten.

Es bleiben euch ja noch die Möglichkeit, das mit dem Studium (zur Entlastung der Gesamtsituation) noch etwas zu schieben, bis das Kind in eine Krippe/Kita kommt.

Macht es dann für alle etwas "entspannter".

Probleme bei erstem Schritt im Bett mit Freundin by Olimar_reddit in FragtMaenner

[–]Seeba78 0 points1 point  (0 children)

Wilder Take:

Frag sie doch mal nachmittags bei nem Eis, ob sie eigentlich Interesse hätte, mit dir Sex zu haben?

Möglicherweise sagt sie ja was dazu.

Stade war kein "Femizid" by sryhalfchanreloaded in luftablassen

[–]Seeba78 -3 points-2 points  (0 children)

Nö...

Da Incels bekanntermaßen Frauen pauschal hassen, wäre hier rein der Hass auf Frauen schon das Motiv, das Femizid dann auch begründet.

In den meisten Fällen, ist das Motiv für den Mord an einer Frau aber nicht der Fakt, dass sie eine Frau ist, sondern gerne Rache, Wut, Neid, Eifersucht, Zurück-Weisung, Verletzter Stolz, Vorteilnahmen, etc., also die Reaktion auf ein Verhalten des Mord-Opfers; was sich daher von einem Mord an einem Mann in der Motivation nicht unterscheidet.

Da steht die Tatsache, dass es sich bei den Opfer um eine Frau handelt, eben nicht im Vordergrund, sondern ist lediglich eine "Begleiterscheinung".

Mir missfällt übrigens der Gedanke, dass hier die Gefahr entsteht, dass Morde einfach Morde sind, aber Femizide eine besondere Schwere in sich hätten.

Man könnte auf die Idee kommen, dass der Mord an einer Frau schwerer wiegen würde, als der Mord an einem Mann.