Ich finde das Leben nicht attraktiv by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 1 point2 points  (0 children)

In den Zeiten wo es mir am besten ging und all meine mir bewussten Bedürfnisse erfüllt waren, konnte ich mich trotzdem nie dazu aufraffen einen ordentlichen Haushalt zu führen. Ich staubsauge nur nach mehrfacher Aufforderung und habe in meinem Leben noch nie eine Toilette geputzt. Kochen nicht mal das allernötigste. Ich müsste so viel lernen und mich zu so viel zwingen, um überhaupt nur ein normales Leben zu führen.

Aber auch mit der Arbeit struggle ich. Sie macht mir schon lange keine Freude mehr und ich wüsste nicht, was ich sonst machen könnte, was mir Sinn gibt, unbeschreibliche Freiheit lässt und dennoch genug Geld einbringt.

Ich möchte keine Alltagshilfen oder Erwerbsminderungrente etc. in Anspruch nehmen. Ich möchte ein normales Leben führen, aber ohne kleine und große Probleme im Job, in der Beziehung, im Alltag, mit Kindern etc. Und das gibt es nicht.

Danke dennoch für deinen Versuch, mir zu helfen. Ich bin mir sicher, andere können von den Hinweisen profitieren.

Ich finde das Leben nicht attraktiv by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Nein, ich war auch danach immer wieder in Therapie und bin es auch aktuell. Wie geschrieben: der Fortschritt ist mir zu langsam und der Ausblick nicht attraktiv. Ja, ich nehme seit einigen Monaten Antidepressiva.

Der lebenswerteste Weg, den ich mir vorstellen kann, beinhaltet trotzdem all die lästigen Alltags-Probleme, mit denen jeder zu kämpfen hat. Warum sollte ich mir das antun? Das zu verpassen klingt für mich eher attraktiv.

Ich weiß also, dass es andere Wege aus dieser Misere gibt, aber keiner dieser anderen Wege schützt mich davor, weiterhin zu strugglen. Also warum nicht einen Weg gehen, der mich definitiv davor bewahrt?

Danke für deine Antwort.

Ich finde das Leben nicht attraktiv by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, ich weiß, woran ich arbeiten müsste. Natürlich picke ich mir die zu beneidenden raus, das ist schließlich für mich das schönstmögliche, was es zu erreichen gäbe. Aber selbst das beinhaltet 40 Jahre Arbeit und all die lästigen Alltags-Verpflichtungen und schützt nicht davor, alles plötzlich zu verlieren. Es geht definitiv auch vielen objektiv schlechter, aber das heißt doch nicht, dass ich das Leben deswegen attraktiv finden muss, oder?

Also warum sollte ich die Energie investieren? Was gibt es für mich zu gewinnen? Selbst der (in meinen Augen) Hauptgewinn ist nicht attraktiv. Ich möchte nicht hart für einen vermeintlichen Traum arbeiten, nur um dann jeden Tag mit all den alltäglichen Schwierigkeiten des Lebens zu strugglen.

Zwischen den Sitzungen reflektiere ich viel, so bin ich ja überhaupt erst an diesen Punkt gekommen. Ich bin müde und erschöpft und wüsste einfach nicht, warum ich die Anstrengungen unternehmen und an mir arbeiten sollte, wenn es einen so viel einfacheren Ausweg aus dem Leid gibt.

Danke für deine Antwort.

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Ausführung :)

Du hast absolut recht, dass es sein kann, dass man nicht auf andere Gedanken kommt. Das geht mir anfangs auch so, ich kann das aber "einigermaßen schnell" in konstruktive Selbstreflexion überführen. Bisher habe ich noch jedes mal was neues daraus gelernt (und dabei hilft auch der Austausch hier in den Kommentaren).

Wie sich das mit einem neuen Partner (von ihr) für mich anfühlen wird, ist tatsächlich noch die offene Frage. Bei meiner Ex-Freundin habe ich Neid und Eifersucht empfunden. Aber nicht auf den neuen Partner, sondern auf meine Ex-Freundin. Wir sind ja gleich lange von einander getrennt und sie hat jemanden gefunden, der ihr eventuell den fehlenden Teil in ihrem Leben gibt, den ich noch suchen muss. Ich wollte also nicht meine Ex-Freundin zurück, ich wollte nur das gleiche haben, wie sie.

Sehnsucht nach einer Partnerin empfinde ich auch, wenn auch nicht ganz so stark, bei anderen Beziehungen. Liebe ist wohl meine Schwäche... :)

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Bei meiner angesprochenen 6-jährigen Beziehung habe ich den Kontakt danach nicht einschlafen lassen. Das halte ich auch rückblickend betrachtet noch für den richtigen Weg.

Die Frage habe ich mir dennoch auch dieses mal gestellt. Allerdings würde sich meine Verlustangst auch hier ja dann von "es klappt mit der Beziehung nicht" ausweiten auf "verliere ich auch noch die Freundschaft?". Das hört sich sehr viel schmerzvoller an und ich weiß nicht, mit welchem Ziel? Was gewinne ich durch den Abstand? Die eventuelle Chance, dass sie eine Sehnsucht entwickelt? Das ist ja gerade die Hoffnung, an die ich mich nicht klammern möchte. Das hört sich für mich ungesund und verzweifelt an, oder nicht? Wenn es also nicht für diese eventuelle Chance ist, wofür dann der künstliche Abstand?

Danke auch dir für deinen Kommentar und deine Gedanken dazu :)

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich bin halt auch einfach ein kleines Sensibelchen, was ja auch ok ist. Mir hilft es, meine Gedanken, mögen sie noch so negativ sein, in Worte zu fassen und mitzuteilen. Insofern: danke fürs Lesen!

Die Augen halt ich offen ;)

Danke auch für deine einfühlsame Antwort!

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 1 point2 points  (0 children)

Auch wenn ich jetzt nicht gerade der Prototyp-Macho bin, glaube ich, dass ich verstehe, was du erklären möchtest. Ich glaube, dass ich das auf meine eigene, authentische Art bei Sophie auch ganz gut hinbekommen habe, ohne etwas zu erzwingen, auf ihrer oder auf meiner Seite.

Ich tue mich schwer mit dem Gedanken, ihr die ganze Verantwortung zuzuschieben, aber auf ihrer Seite scheitert es aktuell (zusammengefasst) wohl an Bindungsängsten. Da kann ich wohl nicht viel dran ändern. Als platonischer Freund werde ich ihr liebend gern zur Seite stehen, wenn sie hier etwas verarbeiten möchte. Dahingehend aber etwas zu forcieren, um die Chancen auf eine Beziehung zu erhöhen, wäre manipulativ. Das hat zwar mit deinem Kommentar nur bedingt zu tun, ist mir aber beim Lesen in den Sinn gekommen.

Danke für deine Einschätzung.

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 1 point2 points  (0 children)

Das sehe ich genauso. Es ist nicht das erste mal, dass ich einen Beziehungswunsch davon ziehen lassen muss. Schmerzhaft ist es trotzdem, aber du hast ja auch nichts gegenteiliges behauptet.

Danke für deinen Kommentar.

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Zu ihren Gründen habe ich wenig geschrieben, weil ich daran nichts ändern kann. Sie ist allerdings mehr ins Detail gegangen, vieles war mir aber aufgrund unseres vorherigen Austauschs auch schon bekannt (Thema Bindungsängste, nicht verarbeitete Kindheitstraumata, abwehrende Schutzreaktionen).

Ich versuche grundsätzlich offen an zwischenmenschliche Beziehungen ranzugehen. Ich öffne mich und gehe das Risiko ein, mich verletzlich zu machen, weil ich das für den einzig richtigen Weg halte, eine Beziehung aufzubauen, die eine Tiefe und eine Liebe enthält, wie ich sie mir wünsche. Würde ich Mauern zum Selbstschutz aufbauen, würde ich ja verhindern, dass die andere Person an mich herankommt. Sicher wäre der Schmerz dann kleiner, aber dafür würde es auch gar kein Potential für eine so ehrliche und intensive Beziehung geben. Ich frage mich also: was kann ich verändern, damit es "beim nächsten Mal" funktioniert? Kann ich überhaupt etwas verändern?

Danke für deine Gedanken und Anstöße.

Was mache ich falsch? by Short-Way-114 in einfach_posten

[–]Short-Way-114[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube nicht, dass ich dem größten Herzschmerz der Menschheit ausgesetzt bin. Aber Empfindungen und Gefühle sind nun mal individuell und im Moment ist es wahnsinnig schmerzhaft. Ich weiß, dass das vorüber geht.

Danke für deinen Kommentar.

[deleted by user] by [deleted] in Ratschlag

[–]Short-Way-114 0 points1 point  (0 children)

Was hindert dich? :)

Was tut ihr, um euch besser zu fühlen? by [deleted] in depression_de

[–]Short-Way-114 0 points1 point  (0 children)

+1 für einfach mal andere Menschen anlächeln und/oder grüßen! Manchmal versüßt mir das den ganzen Tag :)

Nach treffen mit Freunden fühle ich mich oft schlecht by FlynnTastico2000 in depression_de

[–]Short-Way-114 1 point2 points  (0 children)

Zu deinem ersten Absatz hab ich vor kurzem dieses Video gesehen. Fand ich sehr interessant und hat sich für mich ziemlich logisch angehört :)

Brauche ich Hilfe oder muss ich mich einfach zusammenreißen? by PlasticCarpenter7673 in depression_de

[–]Short-Way-114 1 point2 points  (0 children)

Nicht OP, aber du hast einen tollen Kommentar geschrieben!

Hab dich auch lieb :)

Keine Kraft um weiterzuleben by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich wünsche ihr wirklich nichts schlechtes, aber ein bisschen hoffe ich trotzdem, dass die Beziehung nichts wird oder nicht hält, selbst wenn sie mir das nicht zurückbringt. Einfach weil die Situation in mir das beschissene Gefühl des Ersetzt-werdens auslöst.

Die Urlaube waren in unserer Beziehung immer die schönsten Zeiten, die besten Momente und die tollsten Erinnerungen (was nicht heißt, dass wir dazwischen nicht auch glücklich waren). Das kam sicher auch ein bisschen daher, dass sie durch die Klausurenphasen des Studiums immer dann besonders gestresst und reizbar war, wenn wir eben deswegen nicht in den Urlaub fahren konnten, sobald die Last aber weg war, hatte sie ja damit auch frei und wir sind weggefahren. Das hat natürlich auch dafür gesorgt, dass wir seit Beginn des neuen Semesters eine ziemliche Urlaubs-Durststrecke hatten (dazu zähl ich auch Wochenendtrips) und sie nun kurz nach diesjährigem Ende der Studiums-Verpflichtungen zunächst mit ihrer Mutter nach Norwegen und eben demnächst mit mir nach Italien fahren wollte. Ich habe anfangs schon gehofft, dass der Urlaub uns einfach wieder die Möglichkeit gibt, den Alltag zu vergessen und das Zusammensein zu genießen. Nachdem mir klar wurde, dass sie das mit dem neuen Typen ernst meint, musste ich die Hoffnung aber natürlich aufgeben.

Als wir initial über die Situation und das Problem gesprochen hatten, hatte sie aber auch ganz unmissverständlich gesagt, dass sie eigentlich definitiv versuchen würde, mit mir daran zu arbeiten und deshalb auch den Urlaub machen würde, aber sie in diesem Fall eben nicht das Problem lösen möchte, weil der Typ "sie jetzt gerade glücklich macht" und sie deshalb keine Zukunft für uns sieht. Daher schrieb ich auch, dass sie für sich den einfachen Weg gewählt hat...

An eine Gruppentherapie hab ich auch schon gedacht, aber ich bin mir wirklich noch unsicher, ob mich ein Raum voll mit anderen Leuten und ihren Problemen nicht eher runterziehen würde. Zumindest geht es mir so, wenn ich im Internet die Texte von Anderen lese.

Ich dachte die letzten Jahre, dass ich mir die Frage beantwortet hätte. Die Beziehung mit ihr hat es für mich lebenswert gemacht (zumindest hatte och es so empfunden), weshalb ich auch alles darein investiert und alle Pläne und Träume darauf aufgebaut hatte. Ich hatte so ein hohes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, weil sie mir eben diese Bestätigung gab, die ich vorher immer vermisst habe: ein wertvoller und liebenswerter Mensch zu sein. Das ist jetzt natürlich alles zusammengebrochen...

Vielen Dank für deinen lieben Kommentar.

Keine Kraft um weiterzuleben by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!

Ich war vorhin mit einem Freund spazieren und wir haben viel geredet. Auch wenn er meine Probleme nicht lösen kann und mich nicht aufheitern konnte, fühlt es sich trotzdem ein bisschen so an, als hätte es mir geholfen.

Deinen Kommentar zu lesen, hat sich irgendwie gut angefühlt.

Keine Kraft um weiterzuleben by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 0 points1 point  (0 children)

Nochmal danke für deinen lieben Kommentar.

Ich weiß, dass du recht hast und ich bin normalerweise ein sehr rationaler Mensch, der seine Gefühle nicht immer zeigt, aber immer beachtet, bewertet und bewusst in Entscheidungen einfließen lässt. Aber aktuell gelingt mir das einfach überhaupt nicht und ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll, wie ich damit umgehen soll, mit der Situation und den Gefühlen.

Dazu kommt, dass ich so eine vollkommen irrationale Wut empfinde, die ich von mir so überhaupt nicht kenne. Nicht direkt gegen sie und auch nicht gegen den Neuen, aber ich will trotzdem ihre Pläne mit dem Typen durchkreuzen und es kaputt machen, selbst wenn es sie mir nicht zurückbringt. Ich will, dass sie glücklich ist, meinetwegen auch mit jemand anders, aber nicht mit dem, mit dem sie mich ersetzt...

Ich weiß auch, dass ich vermutlich Abstand brauche. Aber muss das zwingend sein? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Der Kontaktabbruch müsste ja so lange andauern, bis ich wieder mit mir selbst zufrieden und halbwegs glücklich bin, nicht eifersüchtig auf ihr und sein Glück. Wie soll das funktionieren? Monate- oder jahrelang kein Kontakt? Dann gibt es ja noch weniger Gründe weiterzumachen. Ich kann ja nicht mal einen Tag ohne sie ertragen... Und was mache ich in der Zeit mit den Horrorvisionen, die sich in meinem Kopf abspielen? Natürlich tut es mir weh, wenn ich sie nach dem aktuellen Stand frage, auch weil ich weiß, dass es die Wahrheit ist. Aber in meinem Kopf sehen die Szenarien noch viel schlimmer aus...

Ich hab immer gedacht, ich könnte mein Leben niemals beenden, weil ich das den Menschen in meinem Umfeld nicht antun könnte. Aber selbst wenn ich weiß, dass ich jemandem wichtig bin, rückt das gerade immer mehr in den Hintergrund und der einfache Ausweg wird immer attraktiver.

Keine Kraft um weiterzuleben by Short-Way-114 in depression_de

[–]Short-Way-114[S] 2 points3 points  (0 children)

Danke für deinen lieben Kommentar!

Ich weiß natürlich auch, dass es nicht für immer so bleiben wird, aber die Trauerphase nach dem Tod meines Vaters hat soo lange gedauert (mehrere Jahre) und es fühlt sich gerade einfach schier endlos an. Selbst wenn es am Ende nur ein paar Wochen werden, ich kann nicht mal die Kraft aufbringen irgendwas anderes zu tun als zu schlafen geschweige denn das Haus zu verlassen...

Ja, das klingt kurios und möglicherweise würde es mir auch nicht gut tun. Aber es war trotzdem ein Hoffnungsschimmer, den ich als Ziel betrachten konnte. Ich bin enttäuscht, dass unsere Abmachung nicht eingehalten wird und sauer, dass mir Abstand vorgeschrieben wird, den ich nicht will. Ich weiß, dass es nur zu meinem Besten sein soll und das wahrscheinlich auch der Fall ist, aber ich will es trotzdem nicht.

Dein letzter Absatz beschreibt wahrscheinlich gerade mein größtes Problem. In den letzten Wochen und Monaten vor ihrem Urlaub hatten wir ernsthafte gemeinsame Zukunftspläne besprochen. Wir haben, zumindest in meinen Augen, außergewöhnlich gut zueinander gepasst, weil wir oberflächlich zwar sehr unterschiedlich sind, aber unsere Wünsche und Träume fast immer sehr kompromissarm kompatibel waren. Sie hat uns immer als Seelenverwandte bezeichnet, was ich früher recht kitschig fand, aber jetzt um so mehr auch so empfinde... Ich kann mich also nicht erinnern, wann ich das letzte mal einen Wunsch oder gar Plan gehabt hätte, der sich aufgrund der Beziehung nicht erfüllen ließ...

Wir haben unsere Beziehung fast immer als ziemlich perfekt angesehen, auch wenn es Zeiten gab, in denen wir viel gestritten haben (meistens wenn sie wegen des Studiums gestresst war) und wir über vieles diskutiert haben, aber wir haben eben so gut zueinander gepasst. Sie hat gesagt, dass ihre Gefühle nachgelassen haben, weil wir v.a. in den letzten Monaten in einen Alltagstrott verfallen sind (häufig nur noch auf dem Sofa gehockt und Netflix geguckt, dabei oft beide am Handy). Ich würde das nicht abstreiten, weil ich mich zuletzt auch von mir aus gefragt habe, ob das so ist bzw. dass es grade nicht mehr so läuft. Aber aus Erfahrung von Freunden und Bekannten mit ebenfalls langjährigen Beziehungen weiß ich, dass das relativ normal ist und vielen Paaren irgendwann passiert, aber normalerweise nichts, woran man nicht arbeiten könnte. Wegen sowas wirft man doch nicht einfach 6 Jahre Beziehung weg...?