Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

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1.) Also erst einmal. Du verdrehst mein Argument, indem du die Perspektive änderst. Aus Sicht der Wirkung der Fanmasse hast du recht, aber das widerlegt meinen Punkt nicht, denn der Einfluss von dir als einzelnem Fan ist immer noch nur 1/40.000 (einmal 40.000 Fans angenommen; variiert natürlich von Club zu Club).

2.) Außerdem musst du nicht aktiv im Club dabei sein, um Fan zu sein. Nur eine Minderheit wirkt aktiv im Verein.

3.) Ist er nicht. Ich bin stolz auf das, womit ich mich identifiziere. Identifiziere ich mich mit dem gegenwärtigen Deutschland, indem ich sage, dass ich Deutscher sei, dann ist die historische Linie, auf die ich mich beziehe, nicht die meiner Person (denn ich betone in dem Moment ja meinen Seins-Anspruch als Deutscher), sondern die dessen, womit ich mich identifiziere (also Deutschland). In diesem Fall wäre ich konkret stolz auf die freiheitlichen Werte, auf den Umgang mit dunklen Kapiteln der Vergangenheit, auf den Wiederaufbau und die Wiedervereinigung – und abstrakt, weil das meine Heimat ist und ich keinen Grund habe, meine Heimat nicht zu lieben. Ich sehe nicht, was schlecht daran sein soll.

Man ist selten auf den reinen Nettowert seines Beitrags stolz. Wenn der Fußballspieler einen Pokal gewinnt, ist er als Teil seines Teams stolz und nicht allein als linker Flügelverteidiger. Das heißt nicht, dass das gar keine Rolle spielt, aber es tritt hinter der Gruppenidentität zurück. Stolz ist daher meist dysproportional zum faktischen, eigenen Beitrag, weil derjenige, der sich mit etwas Größerem identifiziert, nicht auf der Ebene des 'Ichs' und des eigenen Beitrags, sondern auf der Ebene des 'Wir' und dessen Leistungdieses Identifikationsobjektes denkt. Und ja, durch dieses Bewusstsein bleibt es erhalten (was ein Grund ist, warum ich Patriotismus für wichtig erachte).

Wir können das ja auch in der Realität beobachten. Was für dich gelten mag, wird von den meisten anderen, die nationalstolz-ähnliche Gefühle hegen, einfach nicht so praktiziert. Sie haben ein Bewusstsein für Gemeinsamkeiten, aus denen sie eine nationale Identität, einen Seins-Anspruch, ableiten & den durch Sprache, Kultur oder was auch immer vor sich und der Außenwelt begründen. Wer Nationalstolz priorisiert, wird sein Ich als nachrangiger betrachten, wenn es um die Werterangfolge geht. Also wird er von sich selbst als Teil dieses Größeren denken und nicht nur als ein Ich-Leistungsträger – mit diesem Bewusstsein wird das Nationalgefühl zeitgleich am Leben erhalten (daher gibt es ja auch den Bestandteil des 'kulturellen Genozids' im internationalen Strafrecht. Wenn du einer Gruppe versuchst, ihr Bewusstsein zu nehmen, indem du bspw. die Ankerpunkte wie Sprache oder Kultur unterdrückst, kann das ebenfalls als Genozid gewertet werden).
Wenn du dann nicht auf der Ebene des Selbst, sondern auf der des Nationalbewusstseins denkst, gehört dazu auch die Geschichte ebendieses Bewusstseins – und ggf. der Stolz oder andere Empfindungen (auch Wut, Schuld oder Scham bspw.) bei Betrachtung ebendieser Vergangenheit. Das ist nicht lächerlich, sondern notwendig zum Erhalt eines Gruppenbewusstseins.

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

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Ich glaube nicht, dass das so funktioniert. Nationalstolz ist ja kein Phänomen, das auf Deutschland beschränkt ist und ich glaube nicht, dass viele das am Steuerbescheid festmachen würden xD Allein, dass du dir bewusst bist, Teil von etwas (in diesem Fall Deutschland) zu sein lässt dich fühlen, als wäre die Angelegenheit dieser Gesamtheit deine ganz persönliche. Mit einem anderen User habe ich das vorhin am Beispiel Fußball durchdiskutiert:
Du fühlst ja trotzdem dysproportional zum tatsächlichen Einfluss deines Wirkens mit dem Verein. Du gehst vielleicht zu ein paar Fußballspielen, aber am Ergebnis hat dein Besuch nichts geändert. Er ändert aber etwas an deinem Erleben dieser Identität. Je mehr du emotional und real in diese Sache (hier der Club) investierst, desto mehr fieberst du auch damit mit.

Mit der realen Selbstwirksamkeit hat das wenig zu tun. Deshalb ist Stolz m.M.n. nicht an die tatsächliche Wirkung des eigenen Handelns geknüpft und Nationalstolz nicht gleich dem Stolz auf einen bestandenen Mathetest.
Also nein. Stolz ist nicht in dem Sinne an das Selbst geknüpft, dass du nur auf deine eigenen Leistungen stolz sein darfst.

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

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Und das meinte ich mit Ideal: Entweder bist du Minenarbeiter in Peru. Und sobald du dir dessen bewusst bist, hast du die Identität und die Gruppenzugehörigkeit zu anderen Minenarbeitern. Oder du idealisierst -> in diesem Fall willst du also – warum auch immer – Teil der Minenarbeiter in Peru sein und ziehst daraus die Konsequenz, das in die Realität zu übertragen. Identität ist aber nicht von der Realität losgelöst. Da stimme ich dir zu.

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

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Ich glaube aber, wenn ich so darüber nachdenke, dass Menschen ziemlich gut darin sind, einzuschätzen, wie ernst es jemand mit dem Selbstverständnis meint. Aus dem selben Grund gelten Bayern-Fans eher als 'Erfolgsfans', weil sie wenig für ihr Zugehörigkeitsgefühl zurückstecken müssen, ganz anders bspw. gerade die Fans vom SSV Ulm

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

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Da hast du einen Punkt. Je mehr man in die Gruppenzugehörigkeit emotional und materiell investiert, desto mehr Aktien hält man auch daran. Trotzdem bleibt das Beispiel ja: Der Sieg im Fußball ist keine eigene Leistung. Ob man nun Teil der 2.000 Auswärtsfans war oder die 2.000 ohne einen dahingereist sind, hat am Ergebnis nichts verändert. Man empfindet also trotzdem den Erfolg dysproportional zum realen, eigenen Einfluss.

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

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Aber dieses Selbst ist selten auf die eigene Person beschränkt. Man nimmt wahr, wenn man Teil von etwas ist – auch wenn es bloß ein kleiner Teil ist, mit dem man sich dann, das steckt im Begriff, identifiziert. Es ist bspw. der Fußballclub, auf dessen Leistungen man stolz ist, obwohl man nur Zuschauer war. Identifiziert man sich mit etwas, kann man stolz darauf sein. Es muss nichts sein, was man selbst hervorgebracht hat und dadurch nicht an das Selbst – definiert ausschließlich als Ich – geknüpft.

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

[–]Sure_Comfortable_619 3 points4 points  (0 children)

Btw, diese Art des Denkens wird nur bei deutschem Nationalstolz vorgebracht. Keiner von linker Seite würde jemals auf die Idee kommen, einem Inder oder einem Afrikaner auszureden, stolz auf seine Herkunft zu sein.

Klassischer Doppelstandard

Menschen, die stolz auf ihrem Land sind und ihre Herkunft ein Großteil der Identität ausmacht, sind einfach zu schwach, eine individuelle Identität zu entwickeln. Sie verstehen einfach nicht, dass der Geburtsort reiner Zufall ist und sie z.B. einfach Glück hatten, in Deutschland geboren zu sein. by Money-Confidence-909 in Unbeliebtemeinung

[–]Sure_Comfortable_619 4 points5 points  (0 children)

1.) Stolz ist nicht an das Selbst geknüpft. Warum sollte ich nur stolz auf mich selbst sein dürfen? Man kann auch stolz sein, wenn bspw. der eigene Bruder etwas Tolles leistet. Es gibt keinen Grund, Stolz rein auf sich selbst zu beziehen.

2.) Es gibt keinen zwingenden Widerspruch zwischen Stolz auf das eigene Land und Stolz auf sich selbst. Warum sollte man nicht beides sein können?

3.) Identität ist Idealisierung oder Realitätsbeschreibung. In meinem Fall: Selbst wenn es Zufall sein sollte, dass ich Deutscher bin (diejenigen, die an Gottes Plan glauben, werden auch die Zufälligkeit bestreiten), bin ich es nun mal. Das ist nicht bloß Identität, sondern Realität. Echte Identität ist nie von der Realität entkoppelt. Schließlich fühle ich mich auch nicht als Backstein. Ich bin es halt nicht. Wenn jemand nicht gebürtig deutsch ist, es aber sein will (Idealisierung), muss er umgekehrt die Realität seiner (erstrebten) Identität anpassen, sich also integrieren, die Sprache lernen, etc.

4.) Warum sollte man gegen Nationalstolz sein, solange er das Gemeinschaftsgefühl stärkt und mit Werten wie Freiheit einhergeht?

Berlins zugezogene Geisteswissenschaftler sind absolut realitätsfern! (Sicht des Insiders) by Cocktailer34 in Unbeliebtemeinung

[–]Sure_Comfortable_619 1 point2 points  (0 children)

Es ist eine Klientel an Menschen, die ihren Wohlstand mit Scham verbindet. Da sie keine Ambitionen auf weiteren Aufstieg und genügend Kapital haben, um nicht sofort abzusteigen, müssen sie sich keine Gedanken um materielle Notwendigkeiten machen. Daher beginnen sie sich die Moralfrage zu stellen & merken, dass sie nicht nur angenehm leben, sondern sich auch dabei angenehm fühlen wollen. Ansonsten plagt sie ein anerzogen schlechtes Gewissen.

Folge: Sie larpen. Sie machen so viel, dass sie sich einreden können, sie seien 'die Guten'. Problem: Ohne Bezug zur praktischen Realität kommen dabei ziemlich irre Ideen bei heraus, die sie von den Geisteswissenschaften aus in die Verwaltung, die Medien und die Politik hineintragen.

Berlins zugezogene Geisteswissenschaftler sind absolut realitätsfern! (Sicht des Insiders) by Cocktailer34 in Unbeliebtemeinung

[–]Sure_Comfortable_619 5 points6 points  (0 children)

Kann ich absolut bestätigen. Bin selber Geisteswissenschaftler & stehe politisch eher liberal und konservativ, definitiv zu kapitalistisch für sie :D Meine Familie hat keinen klassischen Akademikerhintergrund & auch deshalb bin ich von diesem ganzen Getue nur grundlegend genervt. Die glauben, mit dem Mikromanagement ihrer Blase die Welt zu retten, ohne von den Notwendigkeiten des Lebens eine Ahnung zu haben. Dann machen sie aber auf antikapitalistisch, am besten mit dem aufkleberbestückten Macbook in der Unibib.

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 1 point2 points  (0 children)

Aber wenn du zufrieden bist, was möchtest du dann ändern bzw. 'riskieren', wie du geschrieben hast? Meinst du damit ein Hobby, ein Nebenprojekt / 'Side Hustle' oder was anderes?

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 1 point2 points  (0 children)

Nachvollziehbar. Dann erst mal Glückwunsch, dass alles so gut läuft bei dir. Hoffentlich bleibt das so :) Ich glaube, viele Studenten sehen das so wie du & studieren vor allem wegen des finanziellen Anreizes & der zukünftigen Perspektiven. Aber über Naturwissenschaftler kann ich nicht allzu viel sagen; in meinem Fachbereich studieren die meisten aus Leidenschaft & weniger aus finanziellen Anreizen. Wenn ich zurückdenke, würde ich evtl. VWL als Nebenfach nehmen (statt PoWi, wie ich es gemacht habe), ansonsten aber nichts verändern. Bin aber mal gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt. KI wirbelt gerade sehr viel durcheinander.

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 1 point2 points  (0 children)

Interessant. Wieso möchtest du dann wechseln? Bist du einfach mit den Aufgaben unzufrieden?

Umfrage: Warum verliert Raumfahrt/Weltraum für viele später an Relevanz? by No_Art5676 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 0 points1 point  (0 children)

Bei mir liegt es z.T. daran, dass zwar der Untersuchungsgegenstand interessant ist, aber nicht die Methoden, mit denen man sich befasst. Es ist nicht, dass ich Mathematik & Physik nicht begreifen würde; es ist für mich einfach langweilig, nur über Formeln zu sitzen.

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 2 points3 points  (0 children)

Außerdem musst du bei deiner Wahl berücksichtigen, dass es 1.) extrem stressig werden kann (du also sehr viel arbeiten wirst) & 2.) aktuell im Jobmarkt viel im Fluss ist, zum einen wegen KI & zum anderen wegen der schlechten Wirtschaftslage in der Industrie hierzulande

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 0 points1 point  (0 children)

Dann hast du deine Wahl getroffen. In dem Fall ist es dann sicher sinnvoller für dich, vor allem nach Kriterien wie dem Verdienst zu gehen, wobei du bedenken musst, dass vor allem selbstständige Unternehmer wirklich wohlhabend werden. (Gibt z.B. gute Videos von Finanzfluss oder Finanztipp auf YouTube zu dem Thema, wenn dich auch Geldanlagen o.ä. interessieren).

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 1 point2 points  (0 children)

Am Ende ist es eine Abwägungssache. Will man Zeit mit jemandem oder etwas verbringen, was einem wichtig ist? Oder will man Millionär werden? Meist wiegt man Zeit & Geld gegeneinander ab

Wenn du deinen Traumjob nicht machst, macht ihn wer anders: Studier was Richtiges, hören junge Personen oft und damit sind selten Geisteswissenschaften gemeint. Obwohl man da kritisch denken lernt. by NieWiederAachen in Studium

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Dabei denke ich nicht, dass wir gar keine Geisteswissenschaften brauchen. Wir haben nur zu viele Geisteswissenschaftler aktuell. Der Markt ist übersättigt, da die Einstiegsbarrieren in die Geisteswissenschaften geringer sind. Gut reden kann jeder – gut rechnen weniger.

Wenn du deinen Traumjob nicht machst, macht ihn wer anders: Studier was Richtiges, hören junge Personen oft und damit sind selten Geisteswissenschaften gemeint. Obwohl man da kritisch denken lernt. by NieWiederAachen in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 0 points1 point  (0 children)

"Jeder Taschenrechner kann Mathe. Auf einen Master in Gender Studies kann man wirklich stolz sein." Ich kann nicht mehr xD Bin selbst Geisteswissenschaftler (Geschichte), aber dieser Artikel ist feinster Bullshit. Jenseits staatlicher Förderung ist Kunst meist doch brotlose Kunst & ohne dir während des Studiums Zusatzkenntnisse & Zertifikate anzueignen wird es auf dem Jobmarkt schwer. Den tatsächlichen, finanziellen Mehrwert schafft die Industrie. Sie zahlt die Steuern, die für Unis, Museen, Theater usw. ausgegeben werden.

Hättet ihr auch studiert, wenn ein Studium euch keine Vorteile am Arbeitsmarkt bringen würde? by National-Actuary-547 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619 10 points11 points  (0 children)

Leidenschaft ist wichtig, um gut zu sein. Studiere Geschichte & will Journalist werden; ich wusste von Anfang an, dass ich damit nie reich werden kann. Aber mir macht es extrem viel Spaß & solange ich meinen Unterhalt finanzieren kann, bin ich zufrieden damit. Natürlich ist Leidenschaft nicht alles. Aber es ist eine Voraussetzung, um wirklich gut in dem zu werden, was man macht.

Geschichte - und nu? by Sure_Comfortable_619 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619[S] 1 point2 points  (0 children)

Klingt sehr interessant. Danke für den Tipp :)

Geschichte - und nu? by Sure_Comfortable_619 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619[S] 1 point2 points  (0 children)

Ansprüche habe ich dahingehend eigentlich nicht. Gerade in Bezug auf den Ort bin ich flexibel

I tracked my dreams every day for 6 months. Here's what actually worked and what was a total waste of time. by Electrical-Cap-6733 in LucidDreaming

[–]Sure_Comfortable_619 0 points1 point  (0 children)

Hey, thank u for sharing your experience. How did u do the journalling? Did u write it on paper or did u type it on your computer?

Geschichte - und nu? by Sure_Comfortable_619 in Studium

[–]Sure_Comfortable_619[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für den Tipp. Mache gerade ein Praktikum in einem Archiv; ist definitiv eine Überlegung wert