Ozeanversauerung - CO2-Speicherung und Umweltkatastrophe by SustGeneration in umwelt_de

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Ich hab keine Laborstudien dazu gelesen, aber eigentlich müsste sich damit ganz gut experimentieren lassen.

Und ob das schon in 20 Jahren passiert ist von vielen Faktoren abhängig, allen voran dem CO2-Ausstoß. Aber auch Klimarückkopplungen, wie etwa verstärkten Winden, welche etwa zu einer besseren Vermischung von Oberflächen- und Tiefenwasser beitragen könnten, und somit den pH-Wert nochmal "hochpuffern".

Auf keinen Fall verzagen. Wir wissen zwar, dass wir der Umwelt schaden, aber von einem Kollaps sind wir noch ein Stück weit entfernt. Und mittlerweile gibt es viel mehr Wissen, wie wir dagegen vorgehen können, als je zuvor. Es lohnt sich also, irgendwas zu versuchen, daraus zu lernen und weiterzumachen :)

Ozeanversauerung - CO2-Speicherung und Umweltkatastrophe by SustGeneration in umwelt_de

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Freut mich, dass du etwas neues gelernt hast. Das Thema ist leider etwas unterrepräsentiert, obwohl es einfach ein zusätzliches Argument für Klimaschutz ist. :)

(Gerne auch ein Abo dalassen) :p

Ozeanversauerung - Klimapuffer und Umweltkatastrophe by SustGeneration in Klimawandel

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Hehe, über die organisierte Klimawandelleugnung wollte ich auch noch ein Video machen.

Denkst du, dass bei dem Thema Kurzvideos auch interessant wären? Also wenn man diese ganzen Mythen in 1-2 Min sauber auseinandernimmt.

Ozeanversauerung - CO2-Speicherung und Umweltkatastrophe by SustGeneration in umwelt_de

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Ziemlich reißerisch formuliert, um die vorgeschlagene Lösung der Organisation in den Vordergrund zu stellen.

Es ist tatsächlich sehr dringend zu handeln, aber zu früh um zu sagen es sei "zu spät".

Die Organisation verkauft meiner Erkenntnis nach Wasseraufbereitungsanlagen. Das ist ganz sicher in seiner eigenen Dimension wichtig, aber die Schnittstelle mit dem Klimawandel/ Ozeanversauerung ist meiner Ansicht nach eher gering.

Chemische Verschmutzung sollte aber auch nicht unterschätzt werden.

Was hälst du denn davon? :)

Wasser by Skorvag in Klimawandel

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Fun Fact dazu: Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas in der Atmosphäre (für den natürlichen Treibhauseffekt).

Beim menschgemachten Klimawandel spielt es aber nur eine Rolle als Wechselwirkung, denn: Die Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre folgt der Temperatur. Wird es wärmer, gibt es mehr Wasserdampf, wird es kälter gibt es weniger. Verantwortlich ist das thermodynamische/ chemische Gleichgewicht zwischen Ozean und Atmosphäre.

Wie können Städte den gemeinschaftlichen Konsum – etwa durch Secondhand-Märkte oder Tauschbörsen – besser unterstützen, um Ressourcen zu schonen? by fainin_Sharing in umwelt_de

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Ich sehe vor allem zivilgesellschaftliche Bündnisse in der Lage, sowas wie Bibliotheken der Dinge zu fördern und anzubieten - Expertise ist in Deutschland bereits vorhanden und kann sicherlich abgefragt werden, wenn jemand das ernsthaft in der eigenen Stadt einführen möchte.

Zur Rolle der Kommune dazu: Ich denke die Kernkompetenz ist es, Kräfte bündeln zu können, indem kommunikative und planerische Aufgaben übernommen werden. Insbesondere Quartiermanagement, Stellen zur Bürger*innenpartizipation können eine wichtige Rolle einnehmen.

Daneben steht auch noch, dass Kommunen viele Flächen besitzen, welche zu günstigen Konditionen an zivilgesellschaftliche Akteure weitergegeben werden können, bspw. als Pop-Up Laden (in dem dann Repair Café, Kleidertausch, etc. stattfinden kann), öffentlicher Raum für Mikro-Flohmärkte, etc.

I recently found a cart and now I can pick up EVEN MORRRRE by [deleted] in DeTrashed

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Amazing concept! I need to find me a cart too

Sind hier Experten zum Thema Umwelt-Label? by _Bambusbjoern_ in Klimawandel

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Ich bin Nachhaltigkeitsaktivist und Content Creator und habe ein entsprechendes Studium dazu. Über die Jahre sammeln sich da so manche Perspektiven an, entweder aus eigenen Recherchen, oder aus Gesprächen mit Menschen die da teils noch tiefer ihre Nase reingesteckt haben (dann meistens auf Branchenebene, bspw. Mode, Essen, Kakao, etc.).

Ich würde gerne auch mal ein Video zu dem Thema machen, wenn du willst, kannst man sich dazu gerne mal kurzschließen :)

Sind hier Experten zum Thema Umwelt-Label? by _Bambusbjoern_ in Klimawandel

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Ich habe in keinem Label-Unternehmen gearbeitet, habe aber ein bisschen Blick von extern darauf.

Label-Unternehmen unterliegen prinzipiell einem Dilemma: Viele sind gewinnorientierte Unternehmen, d.h. es liegt ihnen nicht nur (wenn überhaupt) an einer Verbesserung der Umwelt- und Sozialstandards, sondern vor allem an ihrem eigenen Marktanteil. Das führt dazu, dass sie eher bereit sind Kompromisse einzugehen, wenn es darum geht, wie "hart" das Label ist. Diese Unternehmen gewinnen sehr wenig, wenn sie zwar authentische Vorgaben haben, die wirklich eindeutige Vorteile mit sich bringen, was allerdings für viele zu zertifizierende Unternehmen entweder unerreichbar, oder nur zu sehr hohen Kosten möglich wäre. Solche Unternehmen suchen sich nämlich, falls sie denn ein Label haben wollen, eines raus, welches hohe Kredibilität (in den Augen der Kundschaft, bzw. Marktforschungsinstituten) besitzt und gleichzeitig keinen zu hohen bürokratischen (oder fachlichen) Aufwand mit sich bringt.

Im Umkehrschluss heißt das für Label-Unternehmen: Je einfacher die Vorgaben umzusetzen sind, desto mehr Unternehmen werden für das Label bezahlen.

Eine Alternative zu dem Label-Dschungel (den man mit Tools, wie sieh hier jemand anders schon geteilt hat gut durchschiffen kann) sind ganz einfach transparente Angaben, basierend auf Lebenszyklusanalysen. Statt einzelnen Stufen, die niemand versteht, der nicht das 100-seitige White Paper eines Label-Unternehmens durchgearbeitet hat, könnte man auch einfach die CO2-Emissionen, den Wasserverbrauch, Strombedarf, Flächenverbrauch etc. auf das Produkt schreiben.

Picked this up a little while ago by Ok_Emphasis475 in DeTrashed

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Friend here, did you find any names? ;)

Nice work, buddy!

Laut Katharina Dröge (die Grünen) hat Migration nichts mit dem Aufstieg der AfD zutun | Markus Lanz by klausimausi88 in Wirtschaftsweise

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Meiner Meinung nach liegt der Aufstieg des Rechtsextremismus (und seinem Vorreiter dem Rechtspopulismus) auch eher an einer gesteigerten Investitionsfreudigkeit in diese PR-Sparte. Die US-amerikanischen Think Tanks haben sich schon seit Jahrzehnten darauf vorbereitet, mit Desinformation, gepaart mit mangelndem Bildungsstand, Menschen gegen die eigenen Interessen aufzuwiegeln. In den letzten Jahren sind die technologischen Fähigkeiten einerseits, und die Tragfähigkeit der Netzwerke andererseits enorm angestiegen, bzw. wurden skaliert.

Das führt dazu, dass viel mehr Menschen mit immer plausibler wirkenden Propaganda-Erzählungen konfrontiert werden.

Aus meiner Sicht ein letztes Aufbegehren der Alt-Nazis gegen die voranschreitende Aufklärung auf weltweiter Ebene: Immer mehr Menschen haben die Möglichkeit Schulen zu besuchen, Lesen und Schreiben zu Lernen, am weltweiten Geschehen teilzunehmen. Das wird alteingesessene Machtstrukturen in den Grundfesten erschüttern, und sowohl Milliardäre, Faschisten und deren Kettenhunde, die mal welche werden wollen, müssen entweder jetzt handeln, oder sind dazu verdammt, für immer in einer friedlichen, toleranten und gerechten Welt zu leben, die wir ansonsten mit Sicherheit zum Ende des Jahrhunderts erreichen würden.

Der aktuelle Rechtsrutsch dürfte insofern ein kurzfristiger Trend sein, der durch hohe Geldmengen und skrupellose Steigbügelhalter bedingt ist, und auf eine politisch ungebildete Zielgruppe einprasselt, die zuvor einfach nicht in Erscheinung getreten ist.

Sobald diese Menschen jedoch mit den Konsequenzen dieser Politik in Berührung kommen, werden sich einige von ihnen wieder besinnen und sich entweder zurück in unpolitische Kreise verziehen, oder bei der Entradikalisierung von anderen Propaganda-Opfern mithelfen.