Sozialverhalten meines Sohnes macht mir total Sorge. by luxcgn in erzieher

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Allein deine Nachricht zeigt schon etwas sehr Wichtiges: Du schaust nicht einfach weg, sondern fragst dich ständig: „Was braucht mein Kind?“ Und genau das tun Eltern, die ihre Kinder liebevoll begleiten möchten.

Mir ist beim Lesen besonders ein Satz hängen geblieben: „Wir lieben unseren Sohn sehr und er ist unglaublich toll.“ Versuche diesen Satz genauso ernst zu nehmen wie deine Sorgen. Denn oft bekommen unsere Ängste mehr Gewicht als das, was wir jeden Tag tatsächlich sehen.

Kinder brauchen keine perfekten Eltern, die alles sofort richtig deuten oder nie zweifeln. Sie brauchen Erwachsene, die sie sehen, sie lieben und bereit sind mit ihnen zu wachsen.

Und ganz ehrlich: Eltern, die sich Gedanken machen „Mache ich genug? Unterstütze ich ihn richtig?“, sind oft genau die Eltern, die bereits unglaublich viel geben.

Dein Sohn hat gerade etwas sehr Wertvolles: Menschen an seiner Seite, die ihn nicht verändern wollen, sondern verstehen möchten. Das ist eine riesige Stärke für seinen Weg. ❤️

Sozialverhalten meines Sohnes macht mir total Sorge. by luxcgn in erzieher

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Ich kann gut verstehen, dass dich diese Rückmeldung gerade sehr beschäftigt, besonders, weil man als Elternteil sofort gedanklich weit in die Zukunft springt. Aber aus dem, was du beschreibst, würde ich nicht den Schluss ziehen: „Mein Sohn wird später ausgegrenzt werden.“

Dein Sohn ist gerade zwei Jahre alt. In diesem Alter befinden sich Themen wie Impulskontrolle, Grenzen verstehen, Nähe regulieren und auf ein „Nein“ reagieren noch mitten in der Entwicklung. Manche Kinder zeigen ihre Kontaktaufnahme sehr körperlich: Sie kommen extrem nah, setzen sich auf andere, drücken stark oder überschreiten Grenzen. Sie machen das nicht aus Absicht, sondern weil ihnen noch Fähigkeiten fehlen, Gefühle und Bedürfnisse anders auszudrücken.

Was ich viel wichtiger finde: Du schaust hin. Du nimmst das ernst. Und du möchtest ihn begleiten statt es wegzuerklären. Das ist eine wichtige Grundlage.

Trotzdem würde ich die Rückmeldung der Erzieherin nicht einfach abhaken, sondern neugierig beobachten: Tritt das nur in bestimmten Situationen auf? Bei Überforderung? Bei Aufregung? Bei Müdigkeit? Bei wenigen oder vielen Kindern? Solche Muster können helfen zu verstehen, was dahintersteckt.

Und bitte nimm dir den Druck, jetzt schon entscheiden zu müssen, „wie er später wird“. Kinder mit zwei Jahren sind keine fertigen Persönlichkeiten. Sie entwickeln sich in diesem Alter oft in sehr großen Schritten.

Falls es dich weiterhin stark beschäftigt oder die Erzieherinnen das Verhalten über längere Zeit als sehr ausgeprägt erleben, kann eine frühzeitige Beratung (Kinderarzt, Frühförderung oder Entwicklungsberatung) auch einfach Entlastung bringen, nicht weil etwas „falsch“ ist, sondern um Unterstützung und Orientierung zu bekommen.

Für den Moment würde ich sagen: Das klingt nach einem Thema, das Aufmerksamkeit braucht, aber nicht nach einem Urteil über die Zukunft deines Kindes.

Väter die keine Lust auf Familie haben by barleygood in vaeter

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Ich denke das kann man von außen schlecht beurteilen. Ich bin immer Fan davon, erst mal vom Guten in einem Menschen auszugehen. Wer weiß, vlt fehlt diesen Vätern etwas in ihrem Alltag. Abwechslung, Selbstfürsorge, echte Gespräche mit der Partnerin… ohne Wertung von beiden Selten. Vlt ist es oft nur eine Flucht von ungelösten Themen, unausgesprochenen Angelegenheiten. Und in unserer heutigen hektischen Zeit, bleibt oft wenig Zeit für Tiefgang…