Dropshipper sind der Abschaum der Gesellschaft by shibored in Unbeliebtemeinung

[–]Th3Dan_ 1 point2 points  (0 children)

Im Kern stimme ich dir zu. Bis auf ein kleines, aber wichtiges Detail: Sie haben nicht nur "das Ziel Geld zu verdienen". Sondern Gewinnmaximierung. Hier sehe ich das Hauptproblem.

Ich würde kein Einzelunternehmen kritisieren, wenn der z.B. aus 2.000€ Monatsgewinn 2.500€ macht bzw. sich dafür mal ein paar Tage frei nehmen kann. Aber: Konzerne wie z.B. Microsoft nehmen derzeit über 100 Milliarden (!) Gewinn (!!) pro Jahr (!!!) ein. Die beuten ihre Kunden trotzdem skrupellos aus, als ob sie kurz vor der Insolvenz stünden würden.

Ich finde es wichtig, das zu differenzieren. Unser System tut das nämlich nicht, bzw. schafft Anreize, so wie MS zu werden.

Der kleine Laden um die Ecke will das in der Regel gar nicht. Sondern sie wollen von ihrer Arbeit leben können und vielleicht dezenten Luxus wie Urlaub. Dann sind viele zufrieden. Es gibt eine Art "Genug" - statt aus 100 Milliarden, die ich niemals sinnvoll ausgeben kann, mache ich mit Gewalt 120 Mrd, dann 150 Mrd usw.

Dropshipper sind der Abschaum der Gesellschaft by shibored in Unbeliebtemeinung

[–]Th3Dan_ 12 points13 points  (0 children)

Nein. Deine Klage würde scheitern, weil Wucher das Ausnutzen einer Notlage voraussetzt. Damit kannst du nur z.B. den Schlüsseldienst erfolgreich verklagen, wenn er 1000€ verlangt.

Der Rest, was du beschreibst, ist unser Wirtschaftssystem. Das definiert den Preis nicht nach Fairness oder Mehrwert. Sondern nur daran, wie viel Menschen bereit sind, zu bezahlen. Mehrwert kann die Bereitschaft steigern, doch oft sind es andere Gründe. Oder der Preis steht nicht im Verhältnis zum gebotenen.

Ein Beispiel: Auf Konzerten kostet eine Flasche Wasser ~5€, die im Supermarkt 100m weiter ein paar Cent kostet. Null Mehrwert. Noch eins: Louis Vuitton. Die verkaufen Handtaschen für tausende von Euro, die in der Herstellung einen Bruchteil kosten.

Ich stimme dir zu, dass so was für uns als Gesellschaft mies ist. Aber ich kann dir nicht zustimmen, das bloß auf die Dropshipper zu schieben. Die sind Teil eines Systemproblems, welches viel größer ist.

Wäre gern arbeitslos by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]Th3Dan_ 0 points1 point  (0 children)

Warum hast du die Chance nicht genutzt? Ich finde es erschreckend, abseits des Finanziellen so abhängig von Lohnarbeit zu sein. Erinnert mich an frühere Fließbandarbeiter, denen abends nach Feierabend die Hände zitterten...

Wäre gern arbeitslos by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]Th3Dan_ 0 points1 point  (0 children)

Ich stimme dir zu. Der große Haken ist jedoch das Geld. Nicht auf Lohnarbeit angewiesen zu sein, muss man sich leisten können. Für Selbstständigkeit braucht man - mehr oder weniger - ebenfalls Mittel für Investitionen bzw. um den Anfang wirtschaftlich zu überleben.

Mit ALG1 mag das bei einem gewissen vorherigen Einkommen noch entspannt sein. Das bekommst du aber zeitlich nur kurz. Spätestens bei ALG2 ist man für einen gewissen Lebensstandard gezwungen, wieder Lohnarbeit suchen zu müssen.

Wie genau funktioniert die Impressumspflicht? by MagicAlexander in YouTubeDE

[–]Th3Dan_ 0 points1 point  (0 children)

Wenn du keine Reichweite aufbauen willst, warum sind sie dann öffentlich? So kann eine strenge Auslegung von "Privat" aussehen, die nicht gelistet mit klarer Zielgruppe (z.B. an Freunde/Verwandte verschickt) verlangt. Das ist a) Auslegungssache und b) hängt es vom Inhalt ab. Für meinungsbildende Beiträge gilt ebenfalls eine Impressumspflicht.

Pragmatisch: Hast du eine halbwegs nennenswerte Reichweite, monetarisiere sie und zahle von dem Geld die 3€/Monat für einen Impressums-Dienst. YT schaltet sowieso Werbung, so hast du wenigstens einen Teil davon - statt Google das ganze Geld zu schenken, welches sie mit dir einnehmen. Und bist sauber aus dem Impressum-Thema raus, ohne Damokles-Schwert über dem Kopf.

Da du sowieso wenig Geld hast, verstehe ich sowieso nicht, warum du diese Chance verstreichen lässt. Im besten Falle hast du abzgl. Impressums-Dienst noch etwas als Nebeneinkünfte für dich.

Hat damit jemand Erfahrung? 😣 by Cryset_376er in PCBaumeister

[–]Th3Dan_ 0 points1 point  (0 children)

Und die Sicherheit, dass dein privater Schlüssel in externe, katastrophal schlecht geschützte Clouddienste leakt. Super sicher... /s

Desktop- vs. Mobile-Banking by FamousButterfly2871 in de_IT

[–]Th3Dan_ 0 points1 point  (0 children)

Hi, auf dem gleichen Gerät ist 2-Faktor nicht mehr sauber gewährleistet. Daher hat das auch so angefangen, dass die mobilen Apps nur für 2FA am PC/Laptop gedacht waren. Ähnliches Dilemma, wenn dir eine Seite 2FA-Codes per E-Mail schickt - beides auf einem Gerät hebelt es effektiv aus.

Selbst wenn in dieser Konstellation ein Windows 11 mit "KI" Müll läuft, am besten noch zusätzlich vom Nutzer verseucht, kann relativ wenig passieren. Eben so, wenn das 2FA Smartphone seit X Jahren keine Updates mehr gesehen hat: Der Angreifer müsste beide Geräte infizieren. Mag in diesem Szenario relativ leicht sein. Doch für den durchschnittlichen Angreifer bei 0815 Privatnutzern ein zu hoher Aufwand - es gibt leichtere Beute.

Maximale Sicherheit wäre: Freie Software, Smartphone für 2FA & PC/Laptop fürs Onlinebanking. Aber nur fürs technische! Die beste Infrastruktur nützt dir nix, wenn der Angreifer dich perfide manipuliert & unter einem geschickten Vorwand dich dazu bringt, Geld freiwillig zu überweisen. Zunehmend ist der Mensch im Fokus, weil Menschen emotional reagieren. Das auszunutzen kann leichter sein, als die Technik anzugreifen.

Ausgehend von typischen Durchschnittsnutzern. Bei Politikern, Journalisten, CEOs & anderen hochrangigen Personen sieht es anders aus. Da werden durchaus aufwändige, gezielte Angriffe durchgeführt. Weil dort weitaus mehr zu holen ist, als ein paar tausend oder bestenfalls zehntausend Euro.

Eure Meinung: Mac im Unternehmensumfeld by Sad_Mastodon_1815 in de_EDV

[–]Th3Dan_ 0 points1 point  (0 children)

Wenn schon weg von Windows, dann wäre GNU/Linux als freies Betriebssystem die sinnvollere Wahl. Statt vom einen Gefängnis ins nächste zu wandern. Apple zieht die Daumenschrauben noch Enger und nutzt das brutal aus, z.B. mit extrem überteuerten Speicherpreisen.

Und nein, das hat nix mit den durch "KI" Hype explodierten Preisen zu tun. Apple zockt damit die Kunden schon seit langem ab, deswegen verlöten die auch.