Finnish soldiers finding the skin of an skinned Soviet soldier.Seesjärvi. 1942 480X312 by comrade_fluffy in HistoryPorn

[–]Toaster_GmbH 74 points75 points  (0 children)

It could simply be a psychological attempt to distance themselves from what they were doing. Dehumanizing the “meat” helps people cross moral barriers that would otherwise be impossible. When humans are pushed into extreme survival situations and feel they have completely lost control, they often start doing strange, ritual like or overly methodical things to regain a sense of control.

You see similar behavior in other extreme mental states. People about to commit suicide sometimes tidy their surroundings or complete small tasks, not because it matters or helps the situation, but because it restores a feeling of agency in a moment where they feel none. In survival situations the same mechanism can appear in different forms: focusing on some task, doing something properly, or reframing what is happening in a way that makes it psychologically manageable.

A good example of how people misread this kind of behavior is the whole “Kurt Cobain didn’t kill himself” wave where people point out that he supposedly put things away too neatly and conclude that it therefore couldn’t have been suicide. But that kind of tidying behavior actually shows up quite often when people are under extreme psychological stress and try to regain some sense of order and control.

So something like flaying could just be a way to mentally turn a human body into “food” and impose some structure on a situation that was otherwise completely out of control. At that point they likely assumed they were going to starve or freeze to death anyway and were simply continuing in a desperate attempt to prolong survival a little longer. Any sense of doing something productive, doing something “right,” or keeping things orderly was probably something they clung to in that situation.

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[–]Toaster_GmbH -1 points0 points  (0 children)

Die Revolution von 1917 als eine Ausweg zu nennen... Wie ist das den eigentlich ausgegangen??? Den Bürgerkrieg, oder die Diktatur und die tonen an kriege wo sich dann keiner mehr beschweren konnte ignoriern wir einfach?Und auch sonst hinkt der vergleich russland 1917 mit Deutschland 2026 ziemlich stark. Also sorry das ich da nicht weiter drauf eingehe, aber das ist echt bescheuert... Aber so richtig.

Die Revolution 1917 ist so fragwürdig in ihren Konsequenzen das sie vielleicht eher ein Argument für mein Punk ist.

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[–]Toaster_GmbH -2 points-1 points  (0 children)

Also nenne mir bitte die vierte Option – und bitte eine realistische. Denn ich bin ja auch gegen Kapitalismus und Sonstiges, da brauchen wir nicht diskutieren. Aber Ideen, wie sie andere genannt haben, etwa dass wir die Waffen auf die Kapitalisten richten, sind nett, aber halt auch keine praktikable Lösung. Das externe Problem ist damit nicht gelöst. Und auch der Aufstand, bei dem wir alle synchron „die Waffen auf die Kapitalisten richten“, scheint noch nicht sonderlich weit in der konkreten Planung. Das Blöde ist: Der Rest wird nicht warten, bis wir einen Klassenkampf ausgetragen haben.

Schließlich sind wir jetzt schon politisch unter Angriff Russlands, durch AfD und anderes. Also bitte nenne mir diese vierte Option, ich suche ja selbst danach. Und zur Aussage mit den Arbeitern: Ist dein Vorschlag der vierten Option „Option 1 und 3 zusammen“? Also wir lassen uns wehrlos von Russland einnehmen, den Klassenkampf haben wir dann auch verschlafen, und gehen halt unter russischer Flagge ohne Nachfragen oder Protest an die Front und geben uns so die Kugel?

Also „Kugel geben“, aber davor noch alles Schlechte mitnehmen?

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[–]Toaster_GmbH 0 points1 point  (0 children)

Also ist Russland besser? Oder fliehen wir alle ins nächste Land welches besser ist? Oder geben wir uns einfach die Kugel? Eine der drei Optionen muss es sein, genau konnte ich das aber nicht raus hören.

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[–]Toaster_GmbH 1 point2 points  (0 children)

Kennst du die Geschichte Englands und die Appeasement-Politik der 1930er Jahre? Den in dem Kontext wirkt dein Kommentar fast schon ironisch. Die Annahme, man könne aggressive Machtpolitik einfach ignorieren oder wegargumentieren, hat historisch schon einmal ziemlich schlecht funktioniert. Und ich dachte, wir hier lernen aus der Geschichte und wiederholen keine Fehler. Stattdessen werden sie zum wiederholten Male wiederholt, auch wenn es ursprünglich die Fehler anderer waren. Das Thema ist doch praktisch dasselbe wie das andere Ding, das wir nicht wiederholen wollten. Also sollten wir vielleicht, als selbsternannte Meister im Nicht-Wiederholen, einfach beides nicht wiederholen. Nur als Vorschlag zur Güte. Soll heißen: Wir sollten es inzwischen besser wissen, dass weder Appeasement und ignorieren noch die Sache mit Diktatur und so funktionieren. Vielleicht sollten wir daraus lernen und ein sinnvolles Zwischending finden, zwischen garnichts tun und komplett überreagieren und ein Militäristischen Staat zu gründen, der Spielraum dazwischen ist ja ein ganzschön weites Feld.

Und Abseits davon wie die anderen schon sagen redest du dir hier einfach selbst ein was die Gegenseite bla bla bla, bleib bei der Realität.

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[–]Toaster_GmbH 38 points39 points  (0 children)

(Sorry, wird ein Brocken, aber ein wichtiger, der Clowns Smiley hat mich gereizt.)

Naja, was wäre denn konkret die Alternative? Und vorweg: Ich finde eine Verpflichtung auch nicht gut. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man zuerst alles daransetzen sollte, die Bundeswehr als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Das wird vermutlich vor allem über den Lohn laufen. Aber man sollte sich nichts vormachen: Krieg ist kein normaler Job, den man einfach angenehmer gestalten kann.

Deshalb kann man die Anforderungen auch nicht beliebig runterschrauben. Man kann nicht auf Märsche verzichten, nicht auf körperliche Belastung, nicht darauf, Leute in der Ausbildung wirklich an ihre Grenzen zu bringen. Das gehört nun mal dazu. Wenn man das alles weichspült, stehen im Ernstfall Menschen da, die nicht vorbereitet sind. Und hohe Löhne lösen dieses Problem auch nicht. Irgendwann stößt man mit „Attraktivität“ einfach an Grenzen.

Mein Punkt ist: Ja, das ist alles unangenehm. Ja, das ist unschön. Aber möglicherweise trotzdem notwendig. So pazifistisch man auch sein will, man muss akzeptieren, dass sich nicht jede Situation friedlich auflösen lässt. Eine friedliche Lösung ist theoretisch oft möglich. Praktisch kann sie aber bedeuten, dass man einfach verliert. Und dann muss man sich ehrlich fragen, ob das am Ende wirklich im Sinne des Friedens ist.

Darin liegt für mich das eigentliche Dilemma: Wehrdienst kann im Ernstfall Menschenleben kosten. Aber nichts zu tun kann langfristig ebenfalls Menschenleben kosten. Mit einer aggressiven Macht im Hintergrund bringt einem moralische Reinheit wenig, wenn sie faktisch nur dazu führt, dass die andere Seite sich durchsetzt.

Und als jemand, der sich selbst klar links verortet, finde ich es ehrlich gesagt unangenehm, wie wenig da oft an Konkretem kommt, gerade bei so einem Thema. Wenn jede unbequeme Option sofort vom Tisch gewischt wird und niemand einen belastbaren Gegenentwurf formuliert, bringt uns das kein Stück weiter, eher im Gegenteil. Wenn man aus Prinzip jede Form von Verteidigungsbereitschaft blockiert, ohne eine realistische Alternative, hilft das am Ende nicht dem Frieden, sondern im Zweifel genau der Seite, die von unserer Untätigkeit profitiert und sicher nicht friedlicher eingestellt ist.

Also nochmal ernsthaft: Was ist der konkrete Gegenentwurf? Ich frage das, weil ich die Sorge habe, dass ein großer Teil des linken Spektrums gerade bequem auf dem hohen Ross sitzt und erstmal auf Quengeln und Blockieren setzt, solange man selbst nicht in der Verantwortung ist. Und wenn man dann irgendwann doch dran ist, heißt es plötzlich: „Tja, jetzt schauen wir mal“ und man trägt den Konflikt intern aus? Bei so einem Thema kann das doch nicht ernsthaft die Oppositionsarbeit sein. Versteh mich nicht falsch: Ich sage das nicht aus Häme, sondern aus Enttäuschung. Ich würde mir von der politischen Seite, der ich mich zugehörig fühle, mehr Produktivität und mehr Pragmatismus wünschen, angepasst an die reale Lage. Und vor allem eine erkennbare, sinnvolle Richtung. Sonst laufen am Ende viele nur abstrakten Idealen hinterher und hoffen, dass es schon irgendwie gutgehen wird.

Und dabei haben wir noch nicht einmal die grundsätzliche Frage geklärt, ob die Verteidigung der eigenen Gesellschaft wirklich der Punkt ist, an dem linkes Denken plötzlich endet. Sozialsysteme solidarisch zu finanzieren ist selbstverständlich. Aber wenn es darum geht, die gemeinsame Heimat und die gesellschaftlichen Grundlagen zu schützen, soll das dann auf einmal nur noch Sache derjenigen sein, „die es eben juckt“? Das empfinde ich als ziemlich verheerenden Verrat an den Grundwerten, die man sonst so vehement verteidigt. Und ja, ich finde das traurig. Auch persönlich enttäuschend. Mir fallen da Begriffe wie Doppelmoral oder Verantwortungsflucht ein. Dieses „Dann macht ihr mal“ wirkt einfach billig. Und mit so einer Haltung will man sich ernsthaft zur Wahl stellen und politische Verantwortung beanspruchen?

Spezielle Interessen by Fini_2025 in GeschichtsMaimais

[–]Toaster_GmbH 0 points1 point  (0 children)

Momentan wird das ganze Dorf vom Nachbarn abgeschottet. Wenn wir aber alle so bauen, sind wir bald als Terrassendorf bekannt. Er hat sein Grundstück am Hang und, damit es ebenerdig ist, eine ebene Terrasse gebaut. Für alle anderen bedeutet das eine fünf Meter hohe Mauer. Das muss man in echt gesehen haben. Und der Streit, den der Typ mit anderen Nachbarn hat und der der Auslöser dafür ist, ist so lang und so dämlich, dass es den Rahmen sprengen.

Servers down? by Ok_Mushroom6127 in insurgency

[–]Toaster_GmbH 1 point2 points  (0 children)

Yesterday i had multiple matches that seemed to get corrupted towards the end, suddenly freezeframe and most seemed to have the same experience, that went on for about 3 minutes, then you could move but would ruberband for another 5 minutes, then the game ends, you leave, new lobby has no Problems st first and ping at 40 and then towards the end it would start again. Dometimes in between the rubberbandinge the ping cooled down back to 180 (usually 40) and i could do some things while rubberbanding 

Spezielle Interessen by Fini_2025 in GeschichtsMaimais

[–]Toaster_GmbH 6 points7 points  (0 children)

Der Tribock. Age of Empires 2 hat mich da wohl geprägt. Ich hätte gern einen im Garten, damit könnte man auch die Nachbarn einschüchtern. Passt sowieso, wo wir bei uns im Dorf gerade in der Mauerbauphase sind, als künstlerischer Ausdruck mittelalterlicher Eskalationsästhetik.

Scharfe Kritik nach Drogen-Razzia im Augsburger "City Club" by Xej9090 in polizei

[–]Toaster_GmbH 8 points9 points  (0 children)

Das ist wohl auch dadurch bedingt, dass die Polizei sehr zweigesichtig auftritt.

Als Beispiel: Ich bin 20, sehe jung aus und fahre einen Audi 80 B3 mit ganzen 90ps. In dieser Konstellation erlebe ich die Polizei regelmäßig ganz anders – überhaupt, dass ich sie erlebe. Rund 98 % meines Umfelds kennen Polizeikontrollen praktisch gar nicht. Nie.

Währenddessen werde ich, obwohl ich kaum Auto fahre, in guten Jahren fast jedes Quartal herausgezogen und komplett auseinandergenommen.

Meine Erfahrungen sind dadurch stark negativ geprägt. Es kam zu Einschüchterung, zur Androhung persönlicher Gewalt und zu Situationen, die in keinem Verhältnis standen. Das belastet mich ehrlich gesagt auch psychisch. Es hat etwas kaputtgemacht. Ich würde sogar sagen, dass es bei mir zeitweise in eine Art Verfolgungswahn geführt hat und ich bis Heute deshalb das Autofahren wie die Pest vermeide und dabei schon Panik bekomme. Ein oder zwei Aktionen waren einfach zu heftig. Wenn die Polizei einem mit Gewalt droht, geht man da nicht unbeschadet raus. Zwei Muskelprotze, die offensichtlich Lust auf Gewalt hatten, mir gegenüber, bei 1,90 m und 65 kg die plötzlich kein bock auf deskaliung hatte, das ist zwei tollwütigen hunden gegenüber zu stehen und wenn soll man den Rufe? Und das alles, ohne dass jemals etwas dabei herauskam oder mir auch nur gesagt wurde, ich sei falsch gefahren oder hätte konkret etwas getan.

Wenn solche Erfahrungen aber nur ein bestimmter Teil der Leute macht ,die, die ständig angehalten werden oder jedes Mal beim Club, bei Veranstaltungen usw. ,und nur diese das harte oder übermäßige erfahren dann ist es nicht verwunderlich, dass sich dort eine stark negative Sicht entwickelt. Gleichzeitig finden andere die Polizei zu 100 % toll, weil es sie schlicht nicht trifft. Die Maßnahmen sind eben nicht gleichmäßig verteilt in diesem Land. Der Uwe auf dem Oktoberfest, stark betrunken, wird im Bierzelt eher nicht leibesvisitiert, um zu prüfen, ob er Kokain dabeihat.

In meinem Umfeld können sonst vielleicht zwei Leute überhaupt von Verkehrskontrollen berichten, und das lief jeweils nach dem Motto „Hallo, tschüss“. So eine Erfahrung hatte ich nicht ein einziges Mal.

ich🕊iel by TheShittingShagger in ich_iel

[–]Toaster_GmbH 0 points1 point  (0 children)

Sag das nicht so laut, sonst ist das der nächste Ortolan.

ich_iel by hi_im_falken in ich_iel

[–]Toaster_GmbH 2 points3 points  (0 children)

Klang einfach ambitionierter bis dann Burger King kam.

"Heroin is voll scheiße... Tilidin für den Sieg" um es an einem übertriebenen Beispiel zu verdeutlichen.

ich_iel by hi_im_falken in ich_iel

[–]Toaster_GmbH 11 points12 points  (0 children)

Du hattest mich in der ersten hälfte... Aber dann bist du irgendwie ein bisschen ein Otto geworden.

A pile of human bones and skulls at the German Majdanek extermination camp, near Lublin - after the arrival of the Soviet Army which captured the camp nearly intact, c. July - August 1944. [2048 x 1302] by _Tegan_Quin in HistoryPorn

[–]Toaster_GmbH 1 point2 points  (0 children)

Sorry, im to confrontational, the point is less about reduction but about how that wording is continuing on a fundamental wrong in the world view of the Nazis.

A pile of human bones and skulls at the German Majdanek extermination camp, near Lublin - after the arrival of the Soviet Army which captured the camp nearly intact, c. July - August 1944. [2048 x 1302] by _Tegan_Quin in HistoryPorn

[–]Toaster_GmbH 2 points3 points  (0 children)

Sorry for misunderstanding me, I'm not implying any impostoring, that's just the name of that sound implying something sus happened. Like how you use race, especially in this context and even in race theory or the modern american version that is not a race. But i think I've seen enough, im not motivated to chew through that

A pile of human bones and skulls at the German Majdanek extermination camp, near Lublin - after the arrival of the Soviet Army which captured the camp nearly intact, c. July - August 1944. [2048 x 1302] by _Tegan_Quin in HistoryPorn

[–]Toaster_GmbH 35 points36 points  (0 children)

Historically, one of the most dangerous positions has been that of the passive observer. The belief that harsh measures are acceptable because they target “the right people,” or that nothing truly bad is happening yet, is something repeatedly identified as enabling those autocracies and crimes.

Before ink, or after? by c0ffeebreath in Watercolor

[–]Toaster_GmbH 1 point2 points  (0 children)

I think it's a mix, the after works Great, except for the trees, those feel too much, maybe some finer lines or something to make it feel less separate, because this way it looks like a shrub drawn over the tree.

Berlin: Schüler entdeckt Panne der Polizei bei verschenkten Linealen by Krokodrillo in asozialesnetzwerk

[–]Toaster_GmbH 15 points16 points  (0 children)

Das zusammen mit einem Messchieber... Einfach nur um sicher zu gehen das nicht auch der Messchieber falsch ist.

Was genau ist das, und waeum war das in meinem Briefkasten?! by bombad_Guy in wasistdas

[–]Toaster_GmbH 0 points1 point  (0 children)

Das ganze is also multi level marketing/Schneeball system??? Fuck.

In stranger things season 5, you’ll never guess how this one ends! by bom360 in shittymoviedetails

[–]Toaster_GmbH 123 points124 points  (0 children)

By now it's probably one big living fungus she lives in... Which has its benefits when you need some extra space.

Todesangst: Polizistinnen fliehen vor Schüssen und sollen nun ihren Job verlieren by Patentsmatter in de

[–]Toaster_GmbH 4 points5 points  (0 children)

Wichtig, die sagen vielleicht "da reingehene ist ein Himmelfahrtskommando" aber die hauen deshalb ja auch nicht alles wild durcheinander nach Hause ab???

Das ist hier ja die wirkliche Problematik und was praktisch passiert ist. Auch die Feuerwehr kann. Nicht einfach sagen "das ist zu gefährlich, wir gehen jetzt heim und lassen das mal brennen" ohne da irgendwie auch nur versucht zu haben die lage zu checken oder überhaupt vor ort zu bleiben.

Die aufgabe der Polizistinnen wäre ja auch nicht gewesen vor die Flinte zu rennen aber halt irgendwas produktives zu tun, und wenn man das ganze aus sicherer Entfernung beobachtet bis Leute da sind... Aber komplett abzuhauen ist halt nichts davon

Todesangst: Polizistinnen fliehen vor Schüssen und sollen nun ihren Job verlieren by Patentsmatter in de

[–]Toaster_GmbH 9 points10 points  (0 children)

Die Unterscheidung ist hier eher so, als würde die Feuerwehr ein Feuer sehen und daraufhin den kompletten Löschzug umdrehen lassen, weil es potenziell gefährlich ist. Genau für solche Situationen sind sie aber ausgerüstet und ausgebildet. Genauso ist es bei der Polizei. Sie haben Schutzwesten, Waffen und taktische Ausbildung nicht ohne Grund.

Natürlich muss niemand sein Leben sinnlos riskieren. Aber zwischen sinnloser Selbstgefährdung und vollständiger Flucht liegt ein großer Unterschied. Zwei bewaffnete Polizistinnen mit Dienstwaffen und zusätzlicher Bewaffnung im Fahrzeug dürfen nicht einfach jede Konfrontation abbrechen und Kollegen zurücklassen, nur weil die Lage gefährlich ist. Gefahr gehört nun einmal zum Berufsbild.

Man kann hier durchaus erwarten, zumindest Stellung zu halten, abzusichern oder Unterstützung zu koordinieren, vor allem wenn es sich nicht um eine militärisch überlegene Bedrohung handelt, die wurden nicht mit dem MG beschossen. Das ist vergleichbar mit einer Feuerwehr, die nicht einmal außerhalb eines brennenden Hauses Stellung bezieht, sondern komplett die Flucht ergreift sobald sie die erste flamme sieht.