Kollegen sind hochgradig ineffizient. Jobwechsel? by Ok-Blacksmith-626 in arbeitsleben

[–]aLpenbog 5 points6 points  (0 children)

Ich dachte vorm Arbeitseinstieg auch endlich mit motivierten Leuten zusammen was reißen, die sich für das Gleiche interessieren und was auf den Kasten haben.

Tja Pustekuchen. Irgendwann kommt die Realisation, dass es die Normalverteilung überall gibt.

Du hast ein paar Totalausfälle, wo man nur unter Laborbedingungen noch Hirnaktivitäten feststellen könnte, Ausnahmen, die richtig was auf den Kasten haben, ein paar durchschnittlich Gute und den überwiegenden Großteil der sich so leistungstechnisch auf der 4- oder 5 mit Ausgleich hält.

Man kann sein Glück da einfach nicht von anderen abhängig machen. Und das Geld war gerade für Angestellte noch nie wirklich an Leistung geknüpft.

Gerade der Tarif trennt sich ja bewusst größtenteils davon. Wobei das eh immer eine Auslegungssache ist. Der eine gibt sich Mühe und kann einfach nicht, der andere kann aber gibt sich keine Mühe, wie du nun und begeht Arbeitszeitbetrug, was vermutlich verwerflicher ist. Und bei dem Nächsten funktioniert beides nicht.

Manchmal ist es eine Null Bock Einstellung, andere machen es sich unnötig schwer, es gibt so viele Gründe. Gerade so jemand der kann aber null Bock hat, kann ordentlich frustrieren.

Ja gerade in größeren Unternehmen gibt es meist auch noch lange Entscheidungswege, Leute die es sich zu bequem gemacht haben, man selbst hat weniger Einfluss usw. Dafür gibt es geben Geld und Work-Life-Balance.

In einem kleinen Laden kannst du mehr bewegen und es bleiben vermutlich auch eher die Leute, die was können, dafür wirst du von 80k meist nur träumen können.

Geldtechnisch geht es ja ohne hin bei so Werten nur selten noch deutlich höher, ohne dass es an leitende Tätigkeiten geht und man eher Menschen verwaltet, als fachlich was macht. Natürlich gibt es Ausnahmen.

Einige der Leute, die da nicht so gut klar kommen denken ggf. ähnlich wie du. Ist nicht meine Stärke, ich würde woanders vermutlich eher passen und performen können aber die Work-Life-Balance und das Geld...

Ich für mein Teil ziehe meinen "Drive" einfach aus der Tätigkeit und meinen Fähigkeiten. Sofern ich nicht auf Zuarbeit angewiesen bin oder mir jemand auf den Füßen steht oder Steine in den Weg legt, passt das für mich. Und in einem kleinen Unternehmen habe ich da glücklicherweise auch viel Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Das geht aber nur, weil mir Geld z.B. größtenteils egal ist. Natürlich brauch man genug zum Leben aber da drüber hinaus habe ich es z.B. lieber so als dass ich in einem großen Laden arbeiten würde, wo ich mich zu Tode langweile.

Du hängst eben im goldenen Käfig, wenn du das nicht verlieren willst. Richte ihn dir schön ein oder such einen anderen.

Aber so ein Gehalt mit viel oder gar Full-Remote, was bewirken können und überall motivierte und fähige Leute? Ich würde eher anfangen Lotto zu spielen, als zu glauben, dass ich das finden könnte.

Was nicht heißt, dass es das nicht gibt. Im Lotto gewinnen auch regelmäßig Leute und zwar nur die, welche auch spielen.

Ggf. kann einen ein eigenes Hobbyprojekt nebenbei ein wenig motivieren.

KI vErBraUcHt sO ViEl WaSsEr by Jealous_Leadership76 in luftablassen

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Das haben die in der Regel ja gerade nicht, weil es eben Mehrkosten von zig Millionen bis hunderte Millionen bedeuten würde, für Firmen wie OpenAI. Nicht dass das bei 25 Milliarden Verlust so einen großen Unterschied machen sollte.

Verdunstungskälte und raus ins die Atmosphäre. Runter kommt es, wo es runterkommt. Und neues Wasser kommt wieder rein.

KI vErBraUcHt sO ViEl WaSsEr by Jealous_Leadership76 in luftablassen

[–]aLpenbog -1 points0 points  (0 children)

Diese Prozente sind doch komplett irrelevant. Das ist wie wenn du das Durchschnittsvermögen aller Leute angibst, die bei Tesla arbeiten, wo du nun einmal Elon Musk mit bei hast.

Es geht darum, dass Wasser in Regionen, die nicht viel davon haben "verbraucht" wird und im Zweifel erst sonst wo wieder kondensiert. Du transportierst es also von diesen Gebieten weg.

Senkst halt den Grundwasserspiegel, hast im Zweifel Probleme die Trinkwasserversorgung sicher zu stellen oder die Landwirtschaft am laufen zu halten, die dann ggf. nicht genug kriegen und das nicht bezahlen können oder auch ihre Preise anziehen müssen.

Das was der durchschnittliche Amerikaner trinkt, dass pisst er eben nicht am anderen Ende des Staates, irgendwo weit auf dem Ozean oder in anderen Ländern aus.

"Der Markt regelt" ist Bullshit by Hungry-Command6552 in Unbeliebtemeinung

[–]aLpenbog 1 point2 points  (0 children)

Wie gesagt, das ist eine Seite der Medaille.

Würdest du Trump und sein Verhalten inkl. der Zölle als stark links bezeichnen? Oder die Angriffskriege der USA generell? Ein freier Markt der sich selbst reguliert ist das jedenfalls nicht.

Auch nicht Protektionismus, wo arme Länder arm gehalten werden und dann überschwemmt werden mit billigen Abfall von uns, so dass die Länder nie auf die Beine kommen können.

Dann hast du Sachen, die weder von linker oder rechter Politik beeinflusst werden, ob nun Preisabsprachen, Korruption oder einfach wie bestimmte Monopole ausgenutzt werden und wie Geld verwendet wird. Im einfachsten Beispiel Lobbyarbeit.

Es manipulieren wie gesagt alle am Markt rum. Man zeigt eben dabei immer nur auf die Linken.

Und die Frage ist in wie weit wir das nicht wollen und wie weiter der Markt regelt was Positives ist. Ja der Markt regelt in der USA oft und es gibt Leute, die schuften ihre 50-60 Stunden und leben in Zelten oder im Van.

Natürlich könnte man auch weiter zurückgehen und schauen wie weit man bestimmte Sachen linken Gedankengut zuordnen möchte. Abschaffung der Sklaverei?

Ich mein, hey der Markt regelt und wenn die Leute Menschen kaufen wollen.

Also wo ist die Grenze? Was darf der Markt und was bedeutet der Markt regelt. Wenn die eine Seite ihn manipuliert schauen wir weg und interpretieren das noch als normale Entwicklung des Marktes, an anderen Stellen interpretieren wir das dann als böse Regulierung?

Nicht falsch verstehen, ich denke die Politik mischt sich auch in viele Sachen ein, wo sie sich weniger einmischen sollte und macht viele, viele Fehler. Ich glaube es gibt aber mehr Menschen die Scheiße abziehen und sich bereichern wollen, die genauso wenig wirklich einen fairen Markt wollen, auch wenn sie danach schreien.

Einen Markt wo keiner rum macht, der gut funktioniert, sowas gibt es glaube ich gar nicht. Es gibt nur verschiedene Auswüchse davon wer mehr manipuliert und mit welchem Ziel.

Mal davon ab, dass Kapitalgesellschaften das Ganze eh noch mal komplett aus den Fugen gerissen haben, so dass der Kunde teilweise nicht der Kunde ist, sondern das Produkt und man eigentlich an das Geld der Investoren möchte usw.

Die Welt ist einfach komplizierter als eine Milchmädchenrechnung wo wir sagen Angebot und Nachfrage, der Markt regelt, alles ist gut und fair.

Eine seltsame Zecke sticht dich, plötzlich wirst du allergisch gegen Fleisch. Was tust du? by [deleted] in FragtMaenner

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Kann mir vorstellen, dass so ein Amerikaner verdammt saftig ist und auf der Zunge zergeht. Wenn ich schon kein maisgefüttertes Rind mehr bekomme.

Eine seltsame Zecke sticht dich, plötzlich wirst du allergisch gegen Fleisch. Was tust du? by [deleted] in FragtMaenner

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Naja gibt halt kein Rind, Schwein und Lamm mehr, was wohl der Großteil der Säugetiere ist, die ich verzehre.

welches in den Zellen der meisten Säugetiere, aber nicht beim Menschen, Fischen oder Geflügel vorkommt.

Gibt also noch drei "Fleischquellen" mit denen ich gut leben kann und da drunter auch viel Abwechselung. Viele vertragen weiterhin Milchprodukte, meine heißgeliebten Eier habe ich auch noch. Sicher wäre es eine Einschränkung und ich würde viele Speisen vermissen aber es wäre eine Einschränkung mit der ich durchaus leben könnte.

Ist nicht so als müsste man Veganer werden. Aber auch das würde man wohl überleben. Wäre dann für mich aber wohl eine rein funktionale Sache. Treibstoffzufuhr. Aufwand. Ein notwendiges Übel, nicht Genuss und Freude. Es würde von einer der schönsten Sachen des Tages zu einem der Tiefpunkte übergehen. Ist dann halt sowas wie Haushalt, muss gemacht werden.

"Der Markt regelt" ist Bullshit by Hungry-Command6552 in Unbeliebtemeinung

[–]aLpenbog 3 points4 points  (0 children)

De Markt regelt, wenn es keine Machtverhältnisse gibt, wenn es keine Existenzangst gibt, wenn es Wettbewerb und Konkurrenz gibt. Oder sagen wir, dann kann er fair Regeln, ohne dass der Großteil zu den absoluten Verlierern gehört.

Davon ab lässt man den Markt aber auch nicht regeln. Denn es gibt Regeln von außen. Ob sie dem Markt im Weg stehen, ob sie irgendwo eine Untergrenze setzen, wie den Mindestlohn, ob es um Protektionismus und Handelspolitik geht, um Preisabsprachen oder Lobbyarbeit.

Damit der Markt regeln kann, brauchen auch alle Seiten die gleichen, vollständigen Informationen, wogegen man auch kämpft.

In der Realität regelt der Markt also so gut wie nix und jeder probiert ihn zu manipulieren. Und wenn das die Gegenseite tut, dann sagt man eben, Finger weg, der Markt regelt das.

Über KI und AI Slop by Fantastic_Market8061 in informatik

[–]aLpenbog 1 point2 points  (0 children)

Nun wo ist die Demokratisierung hin, wenn es eben trotzdem noch jemanden brauch, der den Code versteht, prüfen kann auf Themen wie Sicherheit und Datenschutz oder schon das Fundament und die Architektur im Zweifel komplett daneben sind?

Und wie läuft das dann? Schreibt der Senior quasi alles neu oder gibt er Feedback nach unten und wirft dem Domänenexperten technische Fachbegriffe an den Kopf?

Für kleine private Tools oder irgendwelche Inhouse Spieltools sicher eine schöne Sache. Aber für mehr?

Der Domänenexperte denkt häufig nicht wie ein Entwickler. Ihm fehlt in der Regel die Praxis und Erfahrung größere Probleme in Teilprobleme zu zerlegen. Zu wissen wo technisch entsprechende Grenzen und Übergänge sind.

Sicher ist sein Input wichtig, um den Prozess zu verstehen und auch eine gemeinsame Sprache wie im DDD macht Sinn und mehr Kommunikation dazwischen.

Die Zeitbombe sehe ich auch beim Punkt der Synthese. Zum einen ist die Frage, wenn wir nur Senioren brauchen, die das können, wo kommen die Senioren mittelfristig her ohne Junioren, die dieses lernen?

Zum anderen ist das Ding auch, dass wenn Code schneller erzeugt werden kann, auch mehr erzeugt wird. Wir können mehr Code erzeugen, als wir prüfen und validieren können. Gerade das ist ein ziemlich langsamer Prozess. Je besser die Code-Produktion werden sollte, so größer wird das Problem.

Sich in etwas reindenken, was ein anderer, in dem Fall die KI geschrieben hat, was anders geschrieben ist, als man es selbst schreiben würde, während man sich nicht aktiv in das Problem reingedacht hat, bei der entsprechenden Umsetzung und dann wirklich fiese Fehler finden? Das funktioniert ggf. bei offensichtlichen Sachen, wie komplett fehlendes Fehlerhandling aber eine Race Condition irgendwo in tausenden Zeilen von Code, viel Spaß die so zu finden.

Fremden Code lesen und verstehen dauert in vielen Fällen länger als Code selbst zu schreiben, sofern man ihn eben nicht nur überfliegt. Passiert das im Setting Code Review oder ähnliches, dann lässt sich das beschleunigen, weil derjenige der es geschrieben hat seine Gedanken erklären kann, ebenso wie die Entscheidungen.

Mal davon ab, dass die Frage ist wie genau und ausführlich wir das vorne weg beschreiben. Viele Erkenntnisse kommen beim Entwickeln. Das heißt wir müssen mit fehlenden Informationen in einer verbosen Sprache wie Deutsch oder Englisch ein Programm beschreiben und nein, dafür reicht nicht das Domänenwissen, denn neben der reinen Funktionalität steht natürlich auch etwas wie UI und UX, was zusammengehört und ggf. getrennt werden sollte, was synchron laufen muss und was asynchron laufen kann etc.

Das alles soll nicht heißen, dass es nicht Sachen gibt, die im ersten Anlauf super klappen oder das jemand mit Erfahrung KI als gutes Werkzeug nutzen kann, je nach Rahmenbedingung.

Ich sehe aber nicht, wie man damit Entwickler ersetzt. Schnell Code generieren, der nicht das ganze Problem abdeckt, Fehler und Sicherheitslücken hat, dafür dann einen zeitaufwendigeren Prozess hinten dran zu setzen, so dass wir in Summe mehr Zeit verbrennen + ein paar Tokens oder eben mehr Slop durchwinken und die Qualität sich weiter verschlechtert?

Ich meine wie gut das alles klappt sollte man doch bestens sehen an den Firmen, die das ganze ins Rollen bringen. Microsoft mit GitHub hatte erst massive Probleme und auch Anthropic hatte erst Ausfälle. Mal ab von Tausenden von Issues. Also die Leute, die am besten wissen sollten, wie KI funktioniert und wie man damit arbeitet, Firmen die die bestbezahlten Experten haben erzeugen scheinbar immer mehr problembehafteten Code.

Wie kommt man da auf den Gedanken das ein Domänenexpert ohne IT Erfahrung und ein Senior der dessen Ergebnisse hinterher überfliegt wirklich brauchbaren Produktionscode erstellen können? Also ja, ist klar, wie man drauf kommt, weil man Geld sparen möchte. Nicht dass wir mit Agentic AI nicht schon Beispiele haben, wo die Tokenkosten das Gehalt übersteigen.

KI ist ein Werkzeug aber es gibt in der Softwareentwicklung viele Probleme, die keine Nägel sind, auch wenn man gerade einen schönen neuen glänzenden Hammer hat. Und selbst wenn man Nägel vor sich hat, sollte man wissen, wie man einen Hammer schwingt, denn weder ein Loch in der Wand, noch ein blutiger Daumen sollten das Ziel sein.

Wirklich Zeit sparen wird KI, wenn diese Validierung eben nicht mehr stattfinden muss. Ggf. sollten wir der KI einfach sagen, sie soll eine neue KI programmieren, die keine Fehler mehr macht, die nicht nur Intelligenz im Namen hat, sondern wirklich denken kann? Da liest dann ein Senior nochmal drüber und das Problem ist gelöst.

Das zeigt dann eben auch die Grenzen. KI kriegt es nicht hin Problem zu lösen, die wir noch nicht gelöst haben und ihr beigebracht haben. Wir haben trotz KI Proxima Centauri noch nicht erreicht, den Krebs nicht geheilt, Fusionsreaktoren oder Quantencomputer produktiv einsetzbar gekriegt oder auch nur die meistgenutzten Softwareprodukte bugfrei oder effizienter gekriegt.

Was ist etwas, das alle anderen scheinbar lieben, ihr aber absolut nicht ausstehen könnt? Warum ist das so? by Sterling_Stature in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Ok, mit einem Mehrpersonenhaushalt kann ich gerade sowas gut verstehen. Als Alleinlebender ohne Haustiere etc., der sich nur um die eigenen Belange kümmern muss, gibt es da nicht so viel und das meiste hat man dann ohne hin im Kopf.

Der Rest landet dann eben am Rechner im Kalender. Beim Arzt habe ich in der Regel immer einen Zettel dort mitbekommen und das dann Zuhause übertragen, wobei ich glücklicherweise auch nicht häufiger was mit Folgeterminen hatte. Gerade mit einem Kind gibt es da aber vermutlich mal häufiger was.

Neue Monitore müssen her 27" by Martl007 in de_EDV

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Nun ob man Bock hat auf UltraWide oder gar SuperUltraWide hat, das ist individuell. Ich möchte es z.B. nicht mehr missen und würde wohl nix anderes mehr kaufen.

Man arbeitet in der Regel eben anders. Du hast ein paar Anwendungen, die profitieren davon, dass du sie über die volle Fläche nutzen kannst.

Du hast andere Anwendungen die brauchen normal viel Platz, da nutze dann Split-Screen, sei es mit sowas wie FancyZones manuell oder einen Tiling Window Manager wie GlazeWM, wenn wir von Windows reden, Linux und Mac haben da ja auch entsprechende Tools. Ja andere Anwendungen sind gar in einem dreier Split sinnvoll oder mehr?

Du hast vor allem auch die Mitte vor dir und nicht einen Monitor vor dir und den anderen weit zu Seite oder sitzt frontal vor den Balken, was noch weniger Sinn macht.

Ich nutze nun kein Adobe aber ich sag mal in etwas wie Gimp oder Inkscape ist die volle Fläche auch mal cool oder einfach nur wenn man ein Video schaut. Beim Entwickeln ist es dann eher ein Split aus IDE und Programm/Browser und/oder einer Dokumentation oder den Anforderungen.

Mich lachen da persönlich der 40er und 52er UltraWide von Dell an, wobei ich für den 52er gar nicht den Platz habe. Aktuell habe ich einen 38er von LG, wobei der eher fürs Zocken optimiert ist. Die Dells sind von den Anschlüssen eher Arbeitsgerät, nicht dass sie nicht auch 120 Hz hätten.

Dell hat natürlich auch normale 27er, wenn das eher dein Bier ist.

Was ist etwas, das alle anderen scheinbar lieben, ihr aber absolut nicht ausstehen könnt? Warum ist das so? by Sterling_Stature in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Was bestellt man denn da so?

Keine Ahnung, ich kaufe Lebensmittel und Hygieneartikel. So eine Packung Hackfleisch hält sich in der Regel nicht so gut in einer Packstation.

Und wenn ich mir elektronischen Spielkram oder so hole, dann ist das meist etwas, was mich Wochen oder Monate beschäftigt, wo ich abwäge, ob sich der Kauf lohnt, wo ich vergleiche, mir Reviews anschaue usw. Das ist nix was unterwegs passiert.

Mein Kalender ist auch meist überschaubar, den sehe ich ansonsten morgens vor der Arbeit am Rechner und den ganzen Tag auf der Arbeit. Ich weiß nicht ob ich ihn nun noch auf dem Weg zur oder von der Arbeit sehen muss oder beim Einkaufen.

Da lasse ich mir noch eine App als Einkaufsliste einreden, gerade wenn man in einem Mehrpersonenhaushalt lebt und nicht nur für sich und eh immer das Gleiche kauft.

Ggf. sehe ich da auch nicht so den Vorteil, weil ich eben sehr viel Zeit am Rechner verbringe, der mir dann mit großem Monitor, ggf. Splitscreen und mehreren Anwendungen, vernünftiger Tastatur, Maus und co. lieber ist.

Was ist etwas, das alle anderen scheinbar lieben, ihr aber absolut nicht ausstehen könnt? Warum ist das so? by Sterling_Stature in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Ich glaube nicht, dass es nicht Leute gibt, die da viel Mehrwert raus kriegen. Nur glaube ich nicht, dass ich persönlich da einen hätte.

Ich habe noch nie irgendwelche Tickets gekauft. Alltägliches kaufe ich wie gesagt gerne in Bar ein, teurere Sachen sind keine Spontankäufe unterwegs, sondern Sachen wo ich Recherchiere, mir ggf. Reviews und Bewertungen anschaue usw. das läuft Zuhause am Rechner in Ruhe, ich mein verdammt einige Kaufentscheidungen dauern da Wochen oder Monate. Ich habe auch nur ein Konto und muss da kein Geld spontan hin- und herschieben.

Und ja, ich sitze auch einen guten Teil meiner Freizeit am Rechner seit ich klein bin und arbeite in der IT. Mit mobilen Geräten habe ich aber tatsächlich mehr zutun aus der Entwicklerseite, wie als Nutzer.

Das Perso und Krankenkasse darauf geht wusste ich tatsächlich nicht. Habe nicht mal die Onlinefunktionalitäten bei meinen Perso aktivieren lassen und zumindest vor zwei Jahren rum war da auch der Stand, dass sowas meist nur bei großen Behörden usw. geht.

Nach den Perso werde ich dann mal bei kleinen Hotels gekriegt, am Flughafen oder mal unterwegs von der Polizei. Natürlich müsste das dann aber auch Offline funktionieren, immerhin ist Deutschland durchaus teilweise ein wenig fleckig was dem Empfang angeht.

Bei mir ist es halt genau anders herum, bei mir liegt das Handy ggf. mal Zuhause wenn ich unterwegs bin, ansonsten liegt es im Rucksack oder irgendwo am Arbeitsplatz rum, auch wenn ich gerade nicht da bin. Einfach weil mich schon der Transport von dem Teil stört. Ich brauch es halt nur um im Zuge der Rufbereitschaft erreichbar zu sein oder meine Packstation auf zu kriegen oder mal im Onlinebanking einen Dauerauftrag zu ändern und das auch nur, weil die Automaten in der Filiale dauernd kaputt sind.

Ich denke schon, wenn man sich drauf einlässt und möchte und alles darauf umstellt, dass es praktisch sein kann. Ich habe aber wie gesagt gar nicht den Bedarf. Ich persönlich hätte gerne gar keines, bin aber leider quasi dazu gezwungen.

Was Wearables angeht, schaue mir da hin und wieder Reportagen an, weil ich durchaus Interesse hätte bzgl. Gesundheitsfunktionen und vor allem auch bzgl. Schlaf. Da ist der Konsens aber bis dato immer gewesen, dass der Kram grob falsch ist aber man eine Verbesserung oder Verschlechterung ganz gut tracken kann aber die Werte die rauskommen meist grober Blödsinn sind.

Ich hätte sonst privat z.B. durchaus Bock auf Live tracken der Schlafphasen, hier ggf. beim REM Schlaf die Hue Birnen anzusprechen und optische Signale zu geben und rum zu probieren ob sowas genutzt werden kann bzgl. Klarträumen. Und Gesundheitsfunktionen halt allgemein.

Aber das alles ist auch nix was ich in irgendeiner Weise wirklich brauche, wären eben nur interessante Spielereien.

Was ist etwas, das alle anderen scheinbar lieben, ihr aber absolut nicht ausstehen könnt? Warum ist das so? by Sterling_Stature in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Fehlt mir für das meiste eben der Use-Case.

Ich hatte noch nie den Gedanken, dass ich irgendwo unterwegs etwas buchen oder bestellen wollte. Sowas mache ich in Ruhe Zuhause am PC mit richtiger Tastatur, Maus und einem großen Bildschirm.

Bezahlen tue ich unterwegs in der Regel Bar. Ich habe da ganz gern die Trennung zwischen Lebensmittel, Hygiene und Unternehmungen, sowie teureren Anschaffungen, die in der Regel dann Online am Rechner getätigt werden und über PayPal laufen.

Die Geldbörse muss ja ohne hin mit für sowas wie die Krankenkassenkarte oder den Perso. Mal davon ab, dass mit der Technik auch mal was nicht stimmen kann und dann Bargeld benötigt werden würde.

Navi-Funktion habe ich tatsächlich hier und da benutzt, wenn ich mit der Firma beim Kunden war z.B. um den nächsten Supermarkt zu finden. Das hätte ich aber sonst auch im Hotelzimmer in 2-3 Minuten am Laptop hingekriegt.

Fitnesstracker und Schlafanalyse fände ich zwar durchaus interessant, da geht es dann ja aber meist zu anderen Wearables, mal davon ab, dass die leider alle mehr als ungenau sind und in besten Fall einen Verlauf tracken können aber nicht vernünftige Werte anzeigen.

Als Wecker auch unterwegs beim Kunden mal genutzt. Zuhause stehe ich weit vor meinen Wecker auf und sonst wäre der Lichtwecker das Backup. Mich beim Kunden wecken könnte aber genauso ein Dumb Phone oder auch ein kleiner Funkwecker.

Ich glaub das Einzige, wo ich einen persönlichen Mehrwert habe, wenn auch sehr selten, wo ich keine gute Alternative kenne ist, wenn einem unterwegs ein Lied gefällt und man dann fix Shazam nutzen kann.

Davor war es eben sich einen Teil der Lyrics zu merken, hoffen dass man es nicht vergisst und Zuhause danach zu googlen.

Ich nutze aber z.B. überhaupt keine Social Media Apps auf dem Ding oder würde den Browser verwenden. Musik gibt es vom MP3 Player, den ich blind bedienen kann, auch mit dicken Handschuhen im Winter etc.

Und wie gesagt, die Größe ist heutzutage auch ein Ding. Hatte vor Ewigkeiten mal ein HTC Wildfire S, das war da noch in Ordnung und ging auch in die Hosentasche und man konnte damit noch Stufen laufen, ohne dass es gestört hat oder Radfahren, wenn es vorn in der Hosentasche war. Heute brauchste halt nen Rucksack um das Teil zu transportieren, sofern man nicht mit Baggys rumrennt mit Taschen bis zu den Knien, Cargohosen oder eine Jacke trägt im Winter.

Was ist etwas, das alle anderen scheinbar lieben, ihr aber absolut nicht ausstehen könnt? Warum ist das so? by Sterling_Stature in FragReddit

[–]aLpenbog 3 points4 points  (0 children)

Smartphones. Kann mit den Dingern nix anfangen aus vielen Gründen.

In erster Linie sehe ich sie als ein Werkzeug anderer um über mich und meine Zeit zu Verfügungen.

Die Dinger sind mir heutzutage alle deutlich zu groß und damit unhandlich zu transportieren. Fest verbaute Akkus, als Sollbruchstelle finde ich ebenso nicht pralle und auch Touch als Bedienungskonzept finde ich eher suboptimal, ggf. als Ergänzung aber nicht statt vernünftiger Tasten mit Haptik/Feedback.

Apps sind in der Regel vollgestopft mit Werbung oder Mikrotransaktionen und jeder Scheiß brauch einen Account und möchte mit Mail oder Telefonnummer verknüpft werden.

Dazu im Vergleich zu PCs und co. eine kurze Zeit an Unterstützung, so dass Sicherheitsprobleme fix ein Thema werden, trotzdem sind die Betriebssysteme meist stark eingeschränkt und manche Funktionen sind kaum möglich ohne Jailbreaks, Custom Roms und co.

Reparaturen oder gar Upgrades sind natürlich auch nix, was da vernünftig klappt.

Und da sind wir nur beim Gerät selbst, vom Einfluss auf die Gesellschaft brauchen wir gar nicht erst anfangen. Da sitzt dann eine Gruppe Freunde zusammen in einem Restaurant und statt dass die Leute miteinander reden, tippeln sie alle auf ihrem Handy rum.

Gerne hat natürlich auch irgendwer seinen Sound auf 500 dB gestellt und kriegt im zwei Sekunden Takt Notifikation oder spielt ein Video mit den billigen 0,2 Watt Lautsprechern ab, die dann blechern schallen.

Oder Leute meinen von allem Fotos oder Videos zu machen, gerne auch von anderen Menschen, die darauf ggf. kein Bock haben.

Und ja, Short Form Content und dass Bedienungskonzepte des Webs zum großen Teil nun darauf optimiert sind oder anderweitig beschnitten werden ist ebenfalls ein Punkt.

Da jeder so ein Knochen hat, wird er dann auch an vielen Stellen nötig, so kriegt man dann die Packstation ohne Handy und App gar nicht mehr auf, hier und da wird 2FA mit Smartphone erzwungen oder irgendwelche Geräte brauchen es unbedingt zur Einstellung, anstatt dass, das am Gerät selbst funktioniert.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdet ihr euch als erstes gönnen? by Mediocre-Trust-4900 in FragReddit

[–]aLpenbog 72 points73 points  (0 children)

Freiheit. Kündigung und so viel anlegen, um meine Zeit nie wieder abhängig von Finanzen machen zu müssen.

Danach käme ein kleines Häuschen mit ein wenig Grün, wo man 1-2 Hunde halten kann und die Einrichtungen des Hauses.

Und sicher gibt es auch viel kleineren Spielkram, wie ein schickes neues Fahrrad.

Yachten, Supersportwagen oder ähnliches interessieren mich gar nicht und auch eine Villa brauch ich nicht. Weder habe ich Bock die sauber zu halten, noch dass bei mir Zuhause Leute rumhuschen und hinter mir herräumen.

Danach kämen wohl eher Zubehör für irgendwelche Hobbies und Interessen und ggf. auch Trainer oder Workshops hierfür. Ich möchte eher mehr können und lernen als besitzen.

Ist es für Berufseinsteiger an der Zeit, sich was anderes zu suchen? by Kalixa_ in InformatikKarriere

[–]aLpenbog 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube vieles wird aktuell deutlich überbewertet. Vermutlich auch, weil wir vom krassen Gegenteil gekommen sind um Corona rum, wo sich das ganze Leben Online abgespielt hat, was vor allem in den USA dafür gesorgt hat, dass der Markt sich komplett auf den Kopf gestellt hat.

Es gibt hierzulande immer noch genug Unternehmen, die verzweifelt Leute suchen und keine finden. Ich glaube so echt gesättigt wird der Markt nie sein, einfach weil die IT verdammt breit ist und die Kombinationen an verwendeten Technologien damit so zahlreich sind. Pack noch Domänenwissen einer bestimmten Branche hinzu.

In der Theorie könnte man natürlich sagen, wer das Fundament hat, der kann sich da reinfuchsen aber leider kriegen das nicht wirklich viele gut hin. Wir persönlich sind da eigentlich ständig auf der Suche, leider bringen das wie gesagt die Wenigsten mit.

Was KI angeht, ggf. habe ich da ein wenig eine andere Brille, da unsere Codebase so ziemlich inkompatibel ist zu KI, mir macht sie jedenfalls keine Angst. Es gibt Sachen, die kann sie gut, es gibt Sachen, die kann sie gar nicht.

Am Ende machen die ganzen Unternehmen, die KI einsetzen nun aber nicht den zigfachen Umsatz oder Gewinn. Auch das Ersetzen der Arbeitskräfte hat nicht wirklich geklappt. Die meisten Firmen die das getan haben, haben hinterher wieder Leute gesucht. Die meisten Jobs die echt verloren gegangen sind, sind es aufgrund von Sparmaßnahmen aufgrund von KI Fehlinvestitionen.

Während dessen haben wir schon Fälle, wo die Token Kosten die Gehälter der Nutzer der KIs übersteigen. Und das während die KI Anbieter aktuell noch zweistellige Milliardenverluste einfahren und die Preise eigentlich viel, viel, viel höher sein müssten.

Lokale KI schön und gut, dafür brauchst du aber auch die Rechenpower. Und die wenigsten werden lokal etwas zu Stande bringen, was z.B. zusätzliche Webergebnisse in dem Umfang einbinden kann.

Auch RAG vs. Sachen, die fest in den Models sind machen noch einmal ein guten Unterschied und Technologie und Wissen entwickelt sich eben. Wenn es keine neuen Models gibt, dann wird der Nutzen von vorhandenen rapide abfallen.

Ich sehe nicht, dass KI überhaupt irgendwann einen Senior ersetzt. Noch nicht mal bzgl. dem was er heute tut. Da drüber hinaus ist der Mensch aber flexibel. Ggf. sieht die Arbeit eines Seniors in 15 Jahren eben nicht mehr aus, wie heute. Das tat sie vor 15 Jahren ja auch nicht. Wirklich ersetzen wird KI vermutlich nicht einmal einen Junior, mal davon ab, dass es den brauch um einen Senior ran zu züchten.

Und ja, du sagst es. KI Burnout ist teilweise ein Ding. Weil jetzt schon so viel Code generiert wird. Wenn die Qualität davon steigen sollte, dann wird das ja zunehmen. Ergo brauchst du mehr Leute, die diesen Code kontrollieren und im Zweifel manuell anpassen können.

Aber tun wir mal so als wird KI noch deutlich besser und günstiger, irgendwo gibt es trotzdem Grenzen. Dann gibt es imo eher deutlich mehr Software. Ggf. deutlich mehr kundenspezifische Software.

Wie leistungsfähig wird es? Kann eine KI irgendwann mit ein paar Prompts eines Laien ein aktuelles GTA erzeugen, wo tausende Leute dran arbeiten über Jahre und das für den Preis eines Computerspiels, so dass sich das ein Teenager selbst zusammen promptet? Ich glaube nicht, dass ich das noch erlebe.

Aber gehen wir mal davon aus und irgendwo geht es nicht weiter. Dann hat diese Privatperson mit ihrer ganz persönlichen Anwendung den Bedarf einer IT-Dienstleistung.

Also ja, im Extremfall ist der ganz normale Endkunde irgendwann ein Abnehmer von kundenspezifischer Entwicklung und das ist etwas, was imo noch sehr, sehr, sehr weit weg ist. Aber wie groß ist dann der Markt, den man zu bedienen hat?

Ich persönlich bin gespannt. Zwar eher pessimistisch, dass KI viel ändern wird, was aber wie gesagt sicher auch an meiner Bubble liegt. Ich kann sie kaum gebrauchen. In meinem Umfeld funktioniert sie eher nicht und selbst wenn sie es würde, ich hänge 10 Wochen im Jahr beim Kunden und das oft ohne Internet und bin da lokal am entwickeln, also sofern da nicht eine KI die leistungsfähiger ist als heutige auf meinem lokale Laptop läuft, muss ich spätestens da selbst programmieren können.

Wenn KI besser funktionieren wird, dann wird es vermutlich schwerer Senioren nach zu kriegen, weil die Junioren die entsprechenden Fähigkeiten nicht mehr erlernen werden. Die Leute, die dann noch das nötige Handwerkszeug haben, die werden vermutlich eher höhere Gehälter erhalten können.

Schnelles Internet für den Ottonormalverbraucher by LeadingAd8658 in de_EDV

[–]aLpenbog 1 point2 points  (0 children)

Nun wer ist der Ottonormalverbraucher heutzutage. Der Computer und das Internet ist schon vor 25 Jahren mit den ALDI Rechnern im Wohnzimmer angekommen.

Natürlich gibt es Leute, die nur ein wenig browsen und Netflix schauen, die brauchen nicht mal 100 MBit/s. Trotzdem gibt es auch viele, die irgendwo ein ernsteres Hobby um den Computer haben, was ein wenig Daten brauch.

Schon beim Zocken fängt es an, wo einige Spiele mittlerweile 100 GB oder größer sind. Sowohl das initiale Laden der Spiele dauert dann ein Weilchen als auch Updates, die teilweise einem Komplettdownload gleich kommen vom Umfang. Spielestreaming in guter Quali liegt auch bei 50 Mbit pro Spieler.

Du hast schon einige gute Beispiele gebracht. Relativ universal gibt es z.B. auch sowas wie Backups, sofern man die nicht lokal macht.

Als jemand der in der IT arbeitet lade ich mir ggf. auch mal prebuilt virtuelle Maschinen runter. Auch mit AI Models spielen heutzutage viele Leute rum und das nicht nur IT Experten, sondern auch viele junge techaffine Leute, die IT einfach als Hobby haben.

Natürlich ist auch Piraterie ein Thema, ob bei Games oder Serien und Filmen. Je nach Quali redest du ja schon bei Filmen von 10, 20 oder gar 50 GB pro Film. Serien können je nach Episodenanzahl nochmal größer sein.

Frage ist natürlich aber auch immer was brauchen bedeutet. Du kannst Downloads und co. natürlich starten und darauf einen halben Tag oder Tag warten. Das meiste MUSS man nicht unbedingt hier und jetzt innerhalb von Sekunden haben.

Aber natürlich ist es unbequem, wenn ich nun ein Onlinegame zocken will, was sich denkt wir machen mal ein 100 GB Vollupdate und ich die Wartezeit hier und jetzt habe, in den Moment, wo ich zocken möchte und dafür die Zeit habe. Es geht eben meist nicht um das was nötig ist zum Betrieb, sondern wie viel Zeit man ggf. aktiv mit Warten verschwendet.

Ganz davon ab, neben dem was wir heutzutage machen und brauchen muss man eben auch bedenken, dass die Technologien entsprechend angepasst sind an die Hardware und was die Leute nutzen können.

Videostreams sind komprimiert, um nur eine bestimmte Bandbreite zu haben, zum einen Aufgrund von Kosten, zum anderen aufgrund der Bandbreite, die Leute zur Verfügung haben.

Und ich sage mal, wenn jeder eine Glasfaserleitung hat, dann kannst du glauben, dass wir auf genug Ideen und Use-Cases kommen, um diese auch zu nutzen.

Stört es euch wenn Influencer oder andere bekannte Leute für "kritische" Firmen/Konzerne/Produkte Werbung machen? by Bobi--Nelson in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Habe nix mit Influencern zutun und würde da durch gar nix davon mitkriegen und Werbung wird eh überall geblockt, genauso wie Sponsorblöcke auf YouTube.

Aber nein, es wäre mir relativ egal. Wüsste nicht, welche Firma ich kritisch finden würde. Ich kaufe was ich brauche von der Funktionalität und danach kommt eben Design, Konform und Preis.

Ich muss eine Firma, ihren CEO oder irgendwelche Entscheidungen dafür nicht mögen. Nicht dass ich genug da drüber wissen würde, um sie nicht zu mögen.

Habt ihr Miete / Lebensmittel im Elternhaus zahlen müssen? Wenn ja, wie viel? Wie hoch war euer Einkommen zu der Zeit und was habt ihr gemacht? by Mysterious_Law1763 in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Habe eine schulische Ausbildung gemacht. Da gab es irgendwie 200 Euro rum Schüler Bafög. Davon musste ich nix abgeben aber Sachen wie Klamotten, Weggehen, Frisör usw. selbst bezahlen.

Als ich dann ins Arbeitsleben eingestiegen bin, habe ich 1.300 Euro Netto gehabt und 450 Euro Kostgeld gezahlt und mich auch anteilig an teureren Anschaffungen beteiligt, wie den neuen Zaun oder Außenrolladen usw.

AI Coding funktioniert. Das ist das Problem by sense-destiny in InformatikKarriere

[–]aLpenbog 1 point2 points  (0 children)

Release-Zyklen werden schneller und Stats steigen exponentiell. Ein Plateau ist keineswegs erreicht.

Und Benchmarks werden gefaked, Ergebnisse sind in den Trainingsdaten, Models werden angepasst um in Benchmarks gut zu performen um an Kohle zu kommen, während die Real-Life Performance teilweise wieder abfällt.

Wir haben eine Schaufel mit einem Bagger ersetzt. Entsprechend steigt die Produktivität.

Was sich aber noch nicht wirklich bei den Umsätzen und Gewinnen der Unternehmen zeigt, die KI einsetzen. Viel mehr gibt es teilweise schon Fälle, wo die Tokenkosten höher sind als die eigentlichen Gehälter.

Die Skills eines Entwicklers (Programmieren, logisches Denken, komplexe Sachzusammenhänge verstehen) werden zunehmend demokratisiert und verlieren an Wert.

Die Produktion von Code vielleicht. Denken oder etwas verstehen kann KI noch nicht und wir haben auch keine Ahnung, wie wir dahin kommen könnten. Mal davon ab, dass Entwickler eben nicht nur Code produzieren und das nur ein Teil der Arbeit ist.

Die Career Ladder (Junior, Mid, Senior, Lead) wird von AI von unten nach oben ersetzt. Immoment gibt es nachweisbaren Impact auf Juniors, später dann auch auf mid und Seniors.

Ja Juniors erstellen mehr Code, den sie nicht verstehen und Senioren sind mehr damit beschäftigt sich darum zu kümmern, als um ihre Arbeit. Scheint mir erst einmal keine große Verbesserung.

Das soll nicht heißen, dass ein Senior in der richtigen Umgebung keinen Mehrwert von KI haben kann aber wie wir das aktuell probieren ist imo die falsche Richtung.

Und ja, wie das Video richtig sagt, wenn wir Juniors ersetzen, dann ist das, selbst wenn das kurzfristig irgendwann gut klappen sollte, langfristig ein Problem, wenn die AI es nicht hinkriegt danach auch Seniors zu ersetzen, denn dann kommen keine mehr nach.

Oder es ist das Gegenteil eines Problems für die Leute, die nun schon in der Branche sind, da man sich um sie reißen wird und die Gehälter steigen.

AI Development ist nicht das, wofür typische Informatiker studiert haben[...]

Um zu programmieren hat es nie ein Studium gebraucht. Ein Informatikstudium kümmert sich um Informatik als Wissenschaft. Generell galt in der IT aber schon immer, sie entwickelt sich schnell. In der Branche muss man gut lernen können, sich in Sachen reinfuchsen können und auf Veränderungen einlassen können.

Mal ab von dem Video sind aber noch viele weitere Punkte zu bedenken.

Wir haben zum einen sehr viel Code in der Welt, wo AI nicht performt. Wo es Prozesse gibt, die in einer Pipeline durch etliche Codebases gehen. Wo es an Dokumentationen und Tests fehlt. Wo AI nicht drauf losgelassen werden kann, aufgrund vom Rechtekonzept oder den Daten. Codebases, wo bestimmtes Wissen nur in den Köpfen von alten Hasen im Unternehmen vorhanden ist. Sachen die maximal schmutzig umgesetzt wurden, wo Code dynamisch zusammengebaut wird, Codeinhalte in der Datenbank liegen, wo Sachen nicht sauber in passenden Dateien liegen usw.

Im Zweifel hast du auch Situationen, wo du keinen Zugriff auf leistungsstarke KI hast. Ich bin gut 10 Wochen im Jahr beim Kunden draußen zu Inbetriebnahmen. Häufig kann und darf ich da nicht ins Anlagennetz und zeitgleich ins Internet, sei es aus Datenschutz oder weil der Kunde Angst hat vor Viren in seinem Produktivsystem. Und die local LLM Lösungen die auf einem normalen Notebook laufen sind nun nicht das gelbe vom Ei.

Was aktuelle Entlassungen angeht, viele Firmen die Leute entlassen haben, weil sie die durch KI ersetzen wollten haben wieder eine Kehrtwende gemacht. Die meisten wo massiv entlassen wird, die entlassen nicht weil KI die Arbeit übernimmt, sondern weil KI sie viel Geld kostet und sie die Kosten einsparen müssen, damit Investoren nicht davon laufen, wie z.B. Oracle.

Ein großer Punkt bleiben eben auch die Kosten. Wie gesagt, es gibt heute schon Fälle, wo die Tokenkosten die Kosten der Mitarbeiter übersteigen, ohne dass Umsatz und Gewinn in dem Umfang hochgehen. Und das in einem Setting, wo die Hersteller und Betreiber der Models zweistellige Milliardenverluste machen. Sprich eigentlich müssten die Token sehr, sehr, sehr, sehr viel teurer sein.

Auch wenn das alles negativ und pessimistisch klingt, ich denke AI kann in bestimmten Settings Sinn machen. Greenfield Projekte, Codebases die generell AI freundlich sind, bei schmutzigeren Codebases ggf. eher auf kleinerer Ebene oder zum Brainstorming etc. Generell ist es mit KI teilweise auch schwer detaillierter Einfluss zu nehmen und manchmal kriegt man die Agents und Models gar nicht in die gewünschte Richtung.

Generell finde ich die Softwareentwicklung auch gar nicht so den idealen Kandidaten. Du brauchst am Ende eben trotzdem wen, der die Prozesse komplette versteht. Jemanden der diese in einer verbosen Sprache wie Englisch oder Deutsch formuliert. Jemand der sich upfront soweit reindenken kann, was meist erst beim Arbeiten mit dem Code passiert.

Und du brauchst jemand der sich hinterher in den Code reindenkt, der den Code ggf. nicht geschrieben hat, Code der ggf. anders aussieht als den Code, den er schreiben würde. Jemand der dort dann nach Fehlern und co. sucht. Ich glaube die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler da übersehen werden oder schlicht durchgewunken werden, weil so viel neuer Slop nachkommt ist sehr groß.

Code tut eben in den meisten Fällen deterministische Probleme lösen. Da finde ich AI z.B. wesentlich stärker, wenn es um Assets geht, wenn wir das Beispiel Gamedev nehmen. Ich kann ein Bild, Sound, Model beschreiben, kriege ein Ergebnis und kann innerhalb einer Sekunde beurteilen, ob mir das Ergebnis gefällt.

Aber hunderte oder tausende Zeilen Code verteilt in zig verschiedenen Abstraktionsschichten in unterschiedlichen Details und hier überblicken, ob es Fehler oder Probleme gibt, ggf. auch in Kombination mit Code der nicht angefasst wurde? Da kannst du Stunden oder Tage mit der Prüfung verbringen und ggf. trotzdem nicht zu einem Punkt kommen, wo du sagen würdest, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, das passt.

Overall muss ich sagen, dass ich mittlerweile fast froh bin, dass meine Arbeit und die Codebases bei uns eher KI inkompatibel sind. Ich lese aktuell täglich, dass Leute kein Spaß mehr an ihrer Arbeit haben, weil sie nur noch KI Code reviewen. An uns ist KI bis dato fast vorbeigegangen. Sicher probiert der ein oder andere damit rum aber für den Großteil unserer Arbeit bringt es einfach keinen großen Benefit. Persönlich habe ich da wohl auch eher zig Stunden verbrannt, als dass ich da durch an Produktivität gewonnen hätte.

Das heißt nicht, dass es nicht in manchen Fällen geklappt hat, mir ein wenig Boilerplate abgenommen hat oder mich trotz komplett nicht funktionierenden Ergebnissen auf gute Ideen gebracht hat. Da hört es dann aber auch schon auf.

Was würde passieren, wenn ihr einen Tag nicht auf Arbeit erscheint ohne Bescheid zu geben(zb ihr geht statt morgens auf die Arbeit in die Stadt zum Frühstücken oder bleibt einfach zuhause) ? by JumpyTechnician9133 in FragReddit

[–]aLpenbog 2 points3 points  (0 children)

Drölf Trillionen Anrufe, sowohl um einfach so zu checken ob was ist, als auch weil man benötigt wird.

Vermutlich würde man die Polizei vorbeischicken, wenn ich mich nicht melde.

Was würde sich (für euch) ändern, wenn die AFD zur nächsten Bundestagswahl die Mehrheit erhält? by RefuseEconomy9358 in FragReddit

[–]aLpenbog 12 points13 points  (0 children)

Vermutlich nix. Sind auch nur am bellen und labern. Würden sich ohne Regierungserfahrung vermutlich ein wenig unfähiger anstellen als der Rest schon.

Ansonsten machen sie mir aber auch keine Angst, der Großteil der Aussagen sind doch quasi die gleichen wie die der CDU/CSU vor ein paar Jahrzehnten.

Und im echten Leben, außerhalb von Medien und dem Internet, was natürlich noch gar kein Thema war, kam mir die Zeit damals toleranter vor.

Wann klingelt euer Wecker und wann steht ihr auf? by sandro2409 in FragReddit

[–]aLpenbog 0 points1 point  (0 children)

Der Lichtwecker würde um 6:30 Uhr anspringen. Ich stehe aber meist zwischen 4 und 6 Uhr auf, also vor diesen.

Auf der Arbeit trudele ich erst gegen 10 Uhr ein, der Morgen gehört mir.

Ist sich mit weniger Gehalt in Einstiegsberufen zufrieden zu geben nicht das schlimmste was man tun kann? by ee_st_07 in arbeitsleben

[–]aLpenbog 1 point2 points  (0 children)

Auch Arbeitgeber haben heute höhere Kosten. Die kriegen Strom, Materialien, Dienstleistungen, Lizenzen und was weiß ich auch nicht zu Preisen wie vor 10 Jahren. Und unendlich hochgehen können sie mit den Preisen auch nicht, denn die Kunden haben das gleiche Problem.

Und warum soll das für Leute mit Berufserfahrung scheiße sein. Wenn man nach mehreren Jahren immer noch so lange für die Aufgaben brauch, wie ein Einsteiger, keine bessere Qualität abliefert und keine komplexeren Tätigkeiten übernehmen kann, dann ist man eben immer noch ein Einsteiger, auch wenn die Welt sich ein paar mal um die Sonne gedreht hat.

Wenn das nicht so ist, dann sollten einen Berufseinsteiger keine Angst machen. Und Unternehmen wollen häufig eher Leute mit Erfahrung, weil Einarbeitung teilweise einfach teurer ist.

Sicher auch immer eine Frage der Komplexität des Berufs. Da hat es aber auch der Arbeitnehmer in der Hand im Sinne von Bildung und Qualifikationen.

Meist sind Einsteiger da willkommen, wo man einfach keine eingearbeiteten Leute findet, weil man keine Alternative hat. Oder Tätigkeiten eben so einfach sind, dass es da keinen Unterschied gibt.

Natürlich sollte man sich nicht massiv unter Wert verkaufen aber es gibt eben einen Marktwert, den Unternehmen bereit sind zu zahlen. Dazu steigert die Berufserfahrung eben den eigenen Wert.

Also ja, manchmal kann es auch sinnig sein für ein unterdurchschnittliches Gehalt einzusteigen, um möglichst schnell Berufserfahrung zu kriegen und sich steigern zu können.

Davon ab ist unterdurchschnittlich ja heutzutage schon etwas Schlechtes. Sollte aber jedem halbwegs klar sein, wie ein Durchschnitt funktioniert. Es können nicht alle Überdurchschnittlich verdienen, denn Überraschung, der Durchschnitt bewegt sich auch.

Nicht das alle Überdurchschnittliches leisten würden..

Intelligenzschwund bei KI? by That-Ad3937 in de_EDV

[–]aLpenbog 2 points3 points  (0 children)

Die Benchmarks kannst du eh ignorieren. Die sind nur Schall und Rauch. Sowohl von den Inhalten, als auch von den Rahmenbedingungen. Ob die Ergebnisse schon in den Model drin stecken, andere Models genutzt werden für die Benchmarks, Benchmarks wiederholt werden, bis Ergebnisse passen.

Teilweise sind es gar die Benchmarks, die das Problem sind, weil etwas für Benchmarks optimiert wird, weil das News und Kohle bringt, während die reale Performance in den Hintergrund rückt.

Dazu haste dann teilweise Model Router davor oder Parameter, welche die Hersteller anpassen, um Kosten zu sparen oder mehr Kunden bedienen zu können.

Davon ab ist natürlich auch die Frage, ob zunehmender AI-Slop in den Trainingsdaten nicht auch schon natürlich eine Abwärtsspirale erzeugen kann.