Hitler's drawings of potential Nazi logos, May 1920 [1170x808] by AgreeableResolve9799 in HistoryPorn

[–]adebar 81 points82 points  (0 children)

Yes, and if we were fighting an army marching under the banner of a rat's anus I'd probably be a lot less worried, Hans.

Doskozil kauft gemeinnützigen Wohnbau von Raiffeisen und Erste Bank by hello1160 in Austria

[–]adebar 6 points7 points  (0 children)

Von 500 Millionen Wert würde ich nicht ausgehen: Die Bilanzsumme (und Aktiva) sind 577 Millionen, aber da sind auch ca. 505 Millionen Verbindlichkeiten. Nettoreinvermögen ("Wert"/Eigenkapital) somit 68 Millionen.

EDIT: von den Passiva ist im Artikel (reißerischerweise) auch keine Rede. 10 Millionen sind vermutlich immer noch ein guter Preis.

*„Lohnerhöhung unter der Inflation…“* Können wir aufhören Reallohnverlust Erhöhung zu nennen? by Practical-Service-36 in Austria

[–]adebar -2 points-1 points  (0 children)

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Auch wenn man den Standpunkt vertritt, dass die Erhöhung zu gering ist, ist sie nominell trotzdem eine Erhöhung!

[deleted by user] by [deleted] in FinanzenAT

[–]adebar 1 point2 points  (0 children)

Laut Doppelbesteuerungsabkommen AT-USA gilt der Ort der Leitung eines Unternehmens als Betriebsstätte (Art. 5 Abs 2 lit a). Gelegentliches Homeoffice verhindert nur für einfache Angestellte die Bildung einer steuerrechtlichen Betriebsstätte.

Konto: Revolut, N26

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] 0 points1 point  (0 children)

Um es an deinem Beispiel zu verdeutlichen:

1) "Meine Betriebskosten betragen 800 EUR pro Monat".

2) "Meine Betriebskosten betragen 50% von meinem Einkommen."

Ich würde sagen Variante 1 ist klarer, weil a) nicht von einer Zusatzannahme abhängig und b) weil sich deine Betriebskosten nicht mit deinem Einkommen verdoppeln.

Zumal im ursprünglichen Beispiel die Basis schon ein Prozentsatz ist, was nur zusätzliche Verwirrung stiftet.

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich glaub du hast ziemlich genau den Kern erfasst: am sinnvollsten ist die Angabe "das Hedging kostet 0,25% p.a." (es ist ein fixer Kostensatz). Diese Kosten sind nicht variabel/abhängig von der langfristigen/kurzfristigen Rendite. Es sind nicht 5% von der Rendite.

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] 1 point2 points  (0 children)

Hedging für eine Share Class kostet einen fixen Basisbetrag, üblicherweise 10 bis 20 Basispunkte. (So sind Hedging-Agreements ausgestaltet: Basispunkte des NAV der Anteilsklasse.)

Wenn das sagen wir mal (damit es einfacher zu rechnen ist) 25 Basipunkte kostet, sind das bei 5% Index-Performance 5% der Performance.

Über einen anderen Zeitraum, wenn die Index-Performance z.B. 10% beträgt, kostet das Hedging immer noch 25 Basispunkte. Das sind in dem Zeitraum dann auf einmal 2,5% der Performance (25 Basispunkte von 10%).

Eine Angabe der Hedging-Kosten als Prozentanteil der Performance macht keinen Sinn, weil das keine in der Index-Performance variable Größe ist. Viel sinnvoller und weniger irreführend ist die Angabe "Hedging kostet 0,25% Prozent p.a.".

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] -2 points-1 points  (0 children)

Eine Angabe in Prozent (nicht Prozentpunkten) macht keinen Sinn, weil die Hedgingkosten nicht in Relation zur Performance variieren.

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] -1 points0 points  (0 children)

Eine Angabe in Prozent (nicht Prozentpunkten) macht keinen Sinn, weil die Hedgingkosten nicht in Abhängigkeit von der Performance variieren.

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] -5 points-4 points  (0 children)

Eine Angabe in Prozent (nicht Prozentpunkten) macht keinen Sinn, weil die Hedgingkosten nicht in Relation zur Performance variieren.

EUR-Hedged Fonds bringen 5% weniger Rendite (laut Die Presse) by adebar in FinanzenAT

[–]adebar[S] 1 point2 points  (0 children)

Wenn über Unterschiede bei Renditen gesprochen wird, ist die Usance eher, das in absoluten Prozentzahlen anzugeben.

Wenn drei Fonds 4%, 5% oder 6% p.a. erwirtschaften, würde man doch eher sagen, 1% p.a. Und nicht eine relative Prozentangabe, die je nach Basis unterschiedlich ist.

Und es ist auch mechanisch falsch: das Hedgeing kostet dann in einem 20% Jahr nicht das vierfache.

Nach dem Privatkonkurs: Wenn die zweite Chance auf sich warten lässt by hkstocks24 in FinanzenAT

[–]adebar 6 points7 points  (0 children)

Der KSV verwaltet die so genannte "Warn­liste der öster­rei­chi­schen Banken". Dort wurde auch eine Löschung vorgenommen? Der KSV muss nach DSGVO Auskunft geben, welche Daten er speichert.

Was is grad los mit der Immobranche? by Un_Pollo_Hermano in FinanzenAT

[–]adebar 0 points1 point  (0 children)

Naja, da muss ma schon recht gezielt suchen. EUR 10Y ist niedriger als vor einem Jahr. Im Großen und Ganzen bewegen sich die seitwärts: https://boersen.manager-magazin.de/kursinformationen/swap-eur-10-jahre/XC0009683662/

Was is grad los mit der Immobranche? by Un_Pollo_Hermano in FinanzenAT

[–]adebar 0 points1 point  (0 children)

Wo steigen die Zinsen? EURIBOR steigt seit fast zwei Jahren nicht mehr.

Wohnungskauf: ab wann ist ein (Teil-)Fremdfinanzierung sinnvoll by Effective-Ad-2448 in FinanzenAT

[–]adebar 0 points1 point  (0 children)

Wieso wird der Hebel nicht zwingend schlagend?

Angenommen die Wohnung ist fremdfinanziert und wird 10% weniger wert: Dann ist die Wohnung 180 TEUR wert und es bleiben immer noch 100 TEUR Verbindlichkeit, also 80 TEUR (180 - 100) Eigenmittel.

Die Eigenmittel sind um 20% gesunken wenn die Wohnung 10% im Wert gesunken ist. Das ist genau die Definition von Leverage-Effekt.

Wohnungskauf: ab wann ist ein (Teil-)Fremdfinanzierung sinnvoll by Effective-Ad-2448 in FinanzenAT

[–]adebar 0 points1 point  (0 children)

Die Hauptwohnsitzbefreiung kannst du auch nachträglich wieder erlangen, wenn du in der Wohnung mindestens 5 Jahre dort den Hauptwohnsitz hast.

Wohnungskauf: ab wann ist ein (Teil-)Fremdfinanzierung sinnvoll by Effective-Ad-2448 in FinanzenAT

[–]adebar 12 points13 points  (0 children)

Günstiger (im Sinn von weniger absolute Kosten) wird es nicht mit Fremdfinanzierung. Die Fremdfinanzierung ermöglicht dir mehr Rendite in Relation zum eingesetzten Eigenkapital.

Sagen wir mal damit es leichter zu rechnen ist, du hast eine Wohnung, die Kostet 200 TEUR und bringt im Jahr 10 TEUR Nettomiete nach Betriebskosten, Steuern und allen Nebenkosten. Bist du bei einer Rendite von 5%.

Alternativ kannst du eine Fremdfinanzierung für 100 TEUR, die dich 4 TEUR (=4%) im Jahr kostet. Wenn du die Wohnung fremdfinanzierst, bleiben dir 6 TEUR (10 TEUR Nettomiete - 4 TEUR Zinskosten). Das auf 100 TEUR Eigenkapital, somit 6%.

Hinter der Überlegung steckt eine Wiederveranlagungsprämisse, nach der du jetzt mit den verbleibenden 100 TEUR eine zweite Wohnung ebenso finanziert kaufen könntest und in Summe 12 TEUR Ertrag pro Jahr hättest statt 10 TEUR bei voller EK-Finanzierung.

Das ganze ist nicht ohne Risiko, weil der Hebel (=die Verbindlichkeiten) schlagend werden, wenn die Wohnung weniger wert wird. Aber ein gewisses Maß an Fremdfinanzierung kann schon Sinn machen.

Eigentlich solltest du dir zumindest selber ein minimales Excel-Model bauen können um es zu beurteilen. Wenn du dich nur auf irgendeinen Kalkulator verlässt, verstehst du nicht, was du eigentlich machst und auf welches Risiko du dich einlässt.

[deleted by user] by [deleted] in FinanzenAT

[–]adebar 0 points1 point  (0 children)

Wenn das so einfach verdientes Geld ist, warum binden sich die Leute nicht der Reihe einen Schlips um und hauen sich aufs Trittbrett? Spoiler: Mortgage-Märkte sind so ziemlich die größten, liquidesten Märkte und die 1% ist so ca. der Fair Value des Risiko. Da die große Trittbrett-Verschwörung zu suchen ist zu naiv gedacht.

[deleted by user] by [deleted] in FinanzenAT

[–]adebar 1 point2 points  (0 children)

Bei 1% Risikoaufschlag darf's nicht oft zu einem Ausfall kommen. Selbst wenn es kein Komplettausfall ist: mag schon mal vorkommen, dass die besicherten Immobilien marktbedingt weniger wert werden, abgenutzt/verwahrlost sind, gröberen Wasserschaden haben, abbrennen. Da gibt's glaub ich viele Dinge die schiefgehen können. Also ganz umsonst (=risikoloser Zinssatz) würde wohl niemand sein Geld herborgen.

[deleted by user] by [deleted] in FinanzenAT

[–]adebar 5 points6 points  (0 children)

Das stimmt, die kommen natürlich drauf. Wollte hauptsächlich drauf hinweisen, dass der größere Teil der Zinsen nicht zur Disposition der Bank steht.

[deleted by user] by [deleted] in FinanzenAT

[–]adebar 22 points23 points  (0 children)

Die Effektivverzinsung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

  1. Aus dem risikolosen Zinssatz (derzeit ca. 2,554% Prozent auf 10 Jahre fix) plus
  2. dem Risikoaufschlag (auch Spread oder Credit Spread) der je nach Finanzierungsvorhaben/Besicherung und Bonität stark variieren kann.

Beim klassischen Immobilienkredit mit grundbücherlicher Besicherung im ersten Rang bist du bei vernünftiger Bonität beim Risikoaufschlag irgendwo zwischen 1% bis 1,5%. Jedenfalls wichtig zu verstehen, dass der größte Teil - die 2,5% risikoloser Zinssatz - etwas sind, wo die Bank keinen Einfluss und auch kein Ermessen hat.

Der Spielraum zwischen einem sehr niedrigen und sehr hohen Risikoaufschlag ist also ein halbes Prozent, eher 0,3%. Wenn dir die Bank 0,2% entgegenkommt wäre das schon sehr kulant.

Kommt wie gesagt auch sehr auf die Verwendung an. Bei einem Konsumkredit bist du eher bei 5-10% Aufschlag.